BMW muss Umweltfreundlichkeit und Ressourceneffizienz zum neuen „Premium“ machen

Unser Aktionsbündnis protestiert vor der BMW-Konzentrale in München (Foto: JBN)

Gemeinsame Pressemitteilung Attac, Jugendorganisation BUND Naturschutz (JBN) und Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre vom 11. Mai 2021

Die BMW AG soll im Sinne der Mobiliätswende durch Steuergelder subventionierte Dividendenausschüttung an Aktionär*innen stark kürzen / Aktion vor der BMW-Zentrale am Mittwoch, 9.30 Uhr

München/Frankfurt/Köln – Ein Bündnis, bestehend aus Attac, dem Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre und der Jugendorganisation BUND Naturschutz (JBN), verlangt zur Hauptversammlung der BMW AG am 12. Mai eine Kürzung der Dividende und die Produktion von deutlich kleineren und ressourceneffizienten Fahrzeugen, um die fällige Mobilitätswende einzuleiten.

„Keine Steuergelder für Klimakiller“: Attac und BUNDjugend beteiligten sich am Protest vor der BMW-Zentrale.
Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/bmw/bmw-muss-umweltfreundlichkeit-und-ressourceneffizienz-zum-neuen-premium-machen/

Finanzierung des fossilen Energiesektors macht Deutsche Bank zur Klimasünderin: Unser Gegenantrag

Zu Tagesordnungspunkt 2: Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2020

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Mitgliedern des Vorstands die Entlastung zu verweigern.

Begründung:
Der Vorstand der Deutschen Bank AG verfolgt weiterhin Maßnahmen, die nicht mit den Zielen des Pariser Klimaschutzabkommens vereinbar sind.

Finanzierung des fossilen Energiesektors macht Deutsche Bank zur Klimasünderin
Obwohl die Deutsche Bank im vergangenen Juli ihre Umweltrichtlinien geschärft hat und mehr Kohle- und andere fossile Unternehmen ausschließt oder auf den Prüfstand stellt, ist sie immer noch ein bedeutender fossiler Finanzierer. Die Recherchen von Rainforest Action Network im Bericht „Banking on Climate Chaos 2021“ finden die Deutsche Bank auf Platz 20 der weltweit größten Finanzierer der fossilen Industrie, selbst wenn der Trend rückläufig ist (https://www.ran.org/bankingonclimatechaos2021/ Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/deutsche_bank/finanzierung-des-fossilen-energiesektors-macht-deutsche-bank-zur-klimasuenderin-unser-gegenantrag/

Adidas sozialisiert die Kosten der Krise und privatisiert die Gewinne

Gemeinsame Pressemitteilung der Christlichen Initiative Romero (CIR) und des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre (11. Mai 2021)

Köln/Münster – Adidas soll auf die Auszahlung von Dividenden aus dem Krisenjahr 2020 verzichten. Das fordert der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre gemeinsam mit der Christlichen Initiative Romero (CIR) auf der Hauptversammlung des Konzerns am Mittwoch, 12. Mai 2021. Grund: Der Bilanzgewinn wurde unter anderem durch staatliche Corona-Hilfen und auf Kosten der Arbeiter*innen – auch im globalen Süden – erzielt.

Obwohl Adidas massiv von Staatshilfen zur Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie profitiert hat, schlagen Vorstand und Aufsichtsrat vor, eine höhere Dividende auszuschütten als in den Jahren 1999-2017. Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/adidas/adidas-sozialisiert-die-kosten-der-krise-und-privatisiert-die-gewinne/

Dividende, Kurzarbeitergeld, Klimaschutz und Lobbyismus: Fragen an den BMW-Vorstand

Zur Hauptversammlung am 12. Mai 2021 hat der Dachverband 22 Fragen eingereicht

  1. Wie stehen Sie, Herr Zipse, dazu, dass Ihre Dividendenpolitik in der gegenwärtigen Situation ein verheerendes Signal an die Gesellschaft sendet? Finden Sie es statthaft, dass die BMW AG Dividenden auszahlt, während andere Branchen am Boden liegen und Sie gleichzeitig steuerfinanzierte Staatshilfen für den Verkauf Ihrer Autos bekommen?
  2. Durch die Zahlung der Dividende für ein durch die Corona-Pandemie bestimmtes Geschäftsjahr zeigt die BMW AG wenig Fingerspitzengefühl für die gesellschaftliche Stimmung. Während der Konzern Kurzarbeitergeld für Teile seiner Belegschaft erhalten hat, im April und Mai 2020 für mehr als 30.000 Personen, werden 1,90 Euro pro Aktie ausgeschüttet.
Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/bmw/dividende-kurzarbeitergeld-klimaschutz-und-lobbyismus-fragen-an-den-bmw-vorstand/

Aufruf an Rheinmetall-Investoren: Keine Profite aus Krieg und Leid im Jemen

Einen Tag vor der Hauptversammlung des größten in Deutschland ansässigen Rüstungsherstellers veröffentlichen Menschenrechtsgruppen heute aktuelle Recherchen über die Rolle des Konzerns in Krisen und Kriegen der Welt.

Vertreter der südafrikanischen Menschenrechtsorganisation Open Secrets präsentieren im Rahmen eines Webinars heute um 13 Uhr neue Belege, die darauf hindeuten, dass Rheinmetall-Munition bei Angriffen auf Zivilisten im Jemen eingesetzt wurde. Die Anmeldung zum Webinar ist über folgenden Link möglich: https://bit.ly/3eTq5x8.

So kamen bei einem Angriff auf einen Fischereihafen und ein nahegelegenes Krankenhaus in Hodeidah am 2. August 2018 mindestens 60 Menschen ums Leben, mehr als 100 Menschen wurden verwundet. Die vorliegenden Hinweise legen nahe, dass bei dem Angriff wahrscheinlich Munition aus der saudi-arabischen Munitionsfabrik benutzt wurde, die Rheinmetall-Denel 2016 schlüsselfertig übergeben hatte. Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/rheinmetall/aufruf-an-rheinmetall-investoren-keine-profite-aus-krieg-und-leid-im-jemen/

Hugo Boss ist Business wichtiger als Menschenrechte

Pressemitteilung: Kritische Fragen zur Hauptversammlung des Textilunternehmens am 11. Mai 2021

Bonn/Köln, 10.05.2021

Zur kommenden Hauptversammlung von Hugo Boss am 11. Mai haben FEMNET und der Dachverband der Kritischen Aktionäre dem Modeunternehmen kritische Fragen vorgelegt. Zum einen geht es um die unklare Haltung von Hugo Boss zur Zwangsarbeit der Uiguren in China, die in Umerziehungs- und Arbeitslagern eingesperrt sind.

Während andere Unternehmen Konsequenzen gezogen haben und keine Baumwolle mehr aus der Region beziehen, sendet Hugo Boss widersprüchliche Signale. So gibt das Unternehmen gegenüber einem US-Sender an, keine Baumwolle aus Xinjjang mehr einzukaufen. In China dagegen beteuerte es auf der Social Media Plattform Weibo, weiter Baumwolle aus der Region abzunehmen. Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/hugoboss/hugo-boss-ist-business-wichtiger-als-menschenrechte/

Wie deutsche und südafrikanische Unternehmen gemeinsam den Krieg im Jemen anheizen und wie sie gestoppt werden können

Datum: Montag, 10. Mai 2021

Zeit: 13:00-14:15 Uhr (Berlin/Johannesburg)

Zur Anmeldung: https://zoom.us/webinar/register/WN_9GRvfWpERKqblUep9vxXIQ

Das European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR), die in Jemen ansässige Menschenrechtsgruppe Mwatana, die südafrikanische Organisation Open Secrets und Urgewald laden gemeinsam zu einer Diskussion über die anhaltende Komplizenschaft deutscher Rüstungsunternehmen und ihrer in Südafrika und Italien niedergelassenen Tochterunternehmen im jemenitischen Krieg ein. Diese globale Waffenlieferkette hat das deutsche Waffenkontrollsystem in Bezug auf den Krieg im Jemen bedeutungslos gemacht. Deshalb werden von deutschen, südafrikanischen und italienischen Autoritäten nun dringende Maßnahmen gefordert.

Der jemenitische Menschenrechtsaktivist Osamah Alfakih, Legal Advisor Laura Duarte Reyes (ECCHR), Open Secrets-Forscher Michael Marchant und Barbara Happe, Aktivistin für Banken und Rüstungsindustrie bei Urgewald, werden in ihrem Gespräch Unternehmen und Regierungen aufdecken, die von Menschenrechtsverletzungen profitieren. Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/rheinmetall/wie-deutsche-und-suedafrikanische-unternehmen-gemeinsam-den-krieg-im-jemen-anheizen-und-wie-sie-gestoppt-werden-koennen/

Gegenantrag zur Hauptversammlung der Fresenius Medical Care AG

Die virtuelle Hauptversammlung der Fresenius Medical Care & Co. KGaA findet am 20. Mai 2021 statt.

Beschlussfassung zu TOP 4: Entlastung des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2020

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre erteilt den Mitgliedern des Aufsichtsrats der Fresenius Medical Care & Co. KGaA keine Entlastung für das Geschäftsjahr 2020.

Begründung

Wir beantragen, den Mitgliedern des Aufsichtsrats der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA die Entlastung zu verweigern, da sie es versäumt haben, den Nominierungsprozess für neue Aufsichtsratskandidat*innen hinsichtlich ihrer Diversität zu verbessern, insbesondere im Hinblick auf ethnische Herkunft. Der Aufsichtsrat hat bisher keine Mitglieder identifiziert, die einer ethnischen Minderheit angehören und scheint seine Chance verpasst zu haben, ein ausscheidendes Mitglied mit einem oder einer diversen Kandidat*in zu ersetzen. Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/fresenius-medical-care/gegenantrag-zur-hauptversammlung-der-fresenius-medical-care-ag/