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Position:   Konzernkritik  >>  RWE

RWE investiert weiter in Atomkraft und Kohlekraftwerke

Denkt RWE wirklich an folgende Generationen?

Die RWE AG zählt nach eigenen Angaben zu den weltweit führenden Energieversorgern und ist der größte Stromerzeuger in Deutschland. Ihre Kerngeschäftsfelder sind Strom und Gas. Der Konzern wirbt gerne großspurig mit Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen, Anstrengungen in den Ausbau Erneuerbarer Energien und wirbt mit Investitionen in die vermeintlich ökologisch vorzeigbare CCS-Technologie (Carbon Capture Storage). Schaut man jedoch hinter die Fassade, wird deutlich, dass die konventionelle Form der Energiegewinnung in Großkraftwerken für die kommenden Jahrzehnte manifestiert werden sollen. Es ist zwar richtig, dass sich die RWE AG immer wieder an kleinen Umweltprojekten beteiligt und sich für diverse soziale Belange einsetzt. Dies steht allerdings im krassen Gegensatz zu den Auswirkungen der großen Vorzeigeprojekte auf Umwelt und Gesellschaft. Pläne der RWE AG, eine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke in Deutschland zu erzielen sowie die Beteiligung am Neubau diverser Atomkraftwerke in Osteuropa und Großbritannien stellen aufgrund des hohen Risikos von menschlichem Versagen, technischen Pannen und der Gefahr von Terroranschlägen sowie der unlösbar scheinenden Frage der Endlagerung des anfallenden Atommülls keine verantwortungsbewusste und zukunftsorientierte Alternative dar. 

Hauptversammlung 2010: Größter CO2-Emittent Europas ist nicht nachhaltig / Verschleierung radioaktiver Abfälle bei Öl- und Gasförderung 
> Gegenanträge
> Pressemitteilung
> Konzernstudie "RWE - VoRWEg gehen mit fossilen Energieträgern"
> Rede Markus Dufner
> Rede Antje Kleine-Wiskott
> Statement Jürgen Rochlitz zur kommenden HV

Antwort RWE auf „Vorfahrt für Klimaschutz? Umfrage des Dachverbands bei 27 deutschen Konzernen“ 

Keine Mehrheit für Belene im RWE-Aufsichtsrat
Auf der Sitzung am 2.11.08 des RWE-Aufsichtsrats sollte der Einstieg in das umstrittene bulgarische Atomkraftwerk Belene genehmigt werden. RWE-Chef Jürgen Grossmann konnte sich mit diesem Plan jedoch nicht durchsetzen. Zu groß waren die Bedenken der Gewerkschaftsvertreter und der kommunalen Anteilseigner im Aufsichtsrat. Da sich keine Mehrheit für das Projekt finden ließ, wurde die Entscheidung über eine RWE-Beteiligung vertagt. Komplette Pressemitteilung von unserer Mitgliedsorganisations urgewald hier

> Konzernstudie 2009 "Atom, Kohle und ein bisschen Wind: Klimaschutz à la RWE?" 

> RWE-Hauptversammlung 2009
> RWE-Hauptversammlung 2008
> RWE-Hauptversammlung 2007

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