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(noch) kein Erfolg beschieden. Das Alptraumduo Schrempp & Kopper verweigerte
Entschädigungen und sogar das Anbringen einer schlichten Gedenkplakette auf dem Werksgelände in Buenos Aires. Muss ich extra betonen, dass wir diesen Fall auf Jahre weiter verfolgen werden?
Besonders stolz waren wir, Ende vergangenen Jahres das neue Buch von Gaby
Weber mit herausgeben zu können. Nachdem die Journalistin und Kritische Aktio- närin 1999 das Schicksal der argentinischen Betriebsräte aufdeckte, dokumentiert
sie in ihrem neuen Titel die Verstrickung von Mercedes-Argentinien in die Wäsche von Nazigeldern in den 50er Jahren. Das Buch können Sie mit der Antwortkarte am Ende dieses Berichts bestellen.
Mit der gleichen Karte erhalten Sie natürlich auch die vollständigen Aufrufe zu unseren Kampagnen 2004 für Menschen- und Arbeitnehmerrechte, die wir auf den
Seiten 26 bis 29 dieses Hefts nur gekürzt wiedergeben können, so wie wir Ihnen auf 38 Seiten insgesamt nur einen Ausriss unserer Tätigkeiten beschreiben können.
Hervorheben möchte ich deshalb die Kritik an der neuen Verfassung der Europä-
ischen Union (Seite 28), mit der die Regierungen der EU-Staaten ein Europa der Konzerne schaffen wollen, in dem Umwelt- und Arbeitnehmerbelange untergeordnet
werden unter Marktwirtschaft und Rüstungszwang.
Eine breite soziale Basisbewegung stellt sich diesem Kurs entgegen.
Dafür, liebe Leserinnen und Leser, ist Ihr persönliches Engagement ebenso notwendig wie für den Widerstand gegen die Geschäftspraxis der Konzerne selbst!
Herzlichst Ihr
Henry Mathews
im Januar 2005
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