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Auch die Beschäftigten des bisherigen Hoechst- Konzerns verlieren wichtige Rechte. So wird es
Arbeitnehmer-Vertreter in den Aufsichtsräten nur noch in den Teilen des Aventis-Konzerns geben, die selbst Aktiengesellschaften nach deutschem Recht sind. Eine Mitbestimmung im Aufsichtsrat
der obersten Konzern-Holding wird es jedoch nicht mehr geben.
Der Hoechst-Vorstand hat die Tochterfirma „Infra- Serv“ beauftragt, mit der Leiharbeiter-Firma „Man-
Power“ das Gemeinschaftsunternehmen "InfraPower" zu gründen. Hoechst-Beschäftigte, die durch die Fusion ihre Arbeitsplätze verlieren, sollen bei Infra-
Power „geparkt“ werden, um sie an andere Unter- nehmen auszuleihen. Dadurch will der Hoechst- Vorstand teilweise die fälligen Abfindungen ein- sparen, die den Beschäftigten zustehen. Dieses
Sozial-Dumping ist unverantwortlich!
Der Vorstand muß allen bisherigen Beschäftigten bei Hoechst bzw. Rhône-Poulenc garantieren,
daß ihre Arbeitsplätze zu den bisherigen Lohn- und Sozialstandards langfristig erhalten bleiben. Andernfalls ist die Fusion abzulehnen!
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