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Continental Hauptversammlung 2006

Gegenanträge des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre zur Hauptversammlung der Continental Aktiengesellschaft am 24. April 2007

 

Gegenantrag zum Tagesordnungspunkt 3:

Den Mitgliedern des Vorstandes wird die Entlastung verweigert.

Begründung:

  1. Seit das Unternehmen 1988 General Tire gekauft und Continental General Tire North America als 100-prozentiges Tochterunternehmen etabliert hat, weigert sich das Unternehmen, Gewinne oder Verluste aus dem Geschäft in Nordamerika zu veröffentlichen. Diese Weigerung dient bis heute dazu, die Geschäftsführung vor der Aufsicht durch den Aufsichtsrat und den Anteilseignern bezüglich der Verluste in Nordamerika und der gescheiterten Versuche, diese Verluste zu überwinden, abzuschirmen. Gewinne und Verluste des Nordamerikageschäfts des Unternehmens müssen mit sofortiger Wirkung in den Berichten des Unternehmens ausgewiesen werden.
  2. Das Unternehmen wird zunehmend von Gewerkschaften und anderen zivilgesellschaftlichen Akteuren in allen Teilen der Welt für seine Arbeitspolitik und die Arbeitsbedingungen an seinen Standorten kritisiert. Diese Kritik stellt ein hohes Risiko für das Ansehen des Unternehmens dar und bedeutet großen Schaden für das Markenimage. Die Geschäftsleitung muss ab sofort regelmäßig schriftlich darüber Auskunft geben, wie im Konzern die Kernarbeitnehmerrechte der Internationalen Arbeitsorganisation eingehalten werden.

 

Gegenantrag zum Tagesordnungspunkt 4:

Den Mitgliedern des Aufsichtsrates, die die Seite der Kapitaleigner vertreten, wird die Entlastung verweigert.

Begründung:

Der Aufsichtsrat hat in allen Punkten die verfehlte Politik und die Entscheidungen des Vorstandes mitgetragen. Er ist seiner Kontrollpflicht zur Einhaltung ethischen und gesetzestreuen Verhaltens im Unternehmen unzureichend nachgekommen.