Home
Aktuelles
Konzernkritik
Kampagnen
Mitglieder
Jahresberichte
Stimmrechte
Termine
Links
Volltext-Suche
Kontakt
Kritik an Continental

Massenentlassungen in Mexiko angeprangert

Die Leitung des deutschen Reifen-
konzerns Continental hat im Dezem-
ber 2001 beschlossen, die Fabrik
des Tochterunternehmens Euzkadi
in Mexiko zu schließen und 1.164
Beschäftigte zu entlassen.

In den Folgejahren errang die Gewerk-
schaft des Betriebs vor allen mexikani-
schen Gerichten Urteile, die die Entlas-
sungen als gesetzwidrig brandmarkten.

Im Januar 2005 konnte die Gewerk-
schaft das Werk gemeinsam mit einem
weiteren Investor übernehmen. Die internationalen Proteste hatten Erfolg!

Delegationen der Arbeiter und ihre
Gewerkschaftsvertreter informierten
in 2002, 2003 und 2004 auf Rund-
reisen durch Deutschland über ihre
Situation und besuchten dabei auch
die Hauptversammlungen des Kon-
zerns. Der Dachverband der Kritischen
Aktionärinnen und Aktionäre ermöglichte
ihnen die Teilnahme, verschaffte ihnen
Rederecht vor den Aktionären und
berichtet über ihre Auftritte in den
Hauptversammlungen 2003 und 2004.

Die internationale Menschenrechtsor-
ganisation FIAN, ihre deutsche Sektion,
die Nord-Süd-Initiative GermanWatch
dokumentieren die Hintergründe.

Martin Wolpold-Bosien von der Menschenrechtsorganisation
FIAN übersetzte in der Continental Hauptversammlung 2002
die Reden der mexikanischen Gewerkschafter Enrique
Gomez, Oscar Rubio und Jesus Torres Nuno.

Etwa 500 Beschäftigte von Continental-Werken aus den USA, aus Mexiko und Deutschland demonstrierten vor der Hauptversammlung 2005 und sprachen mit Vollmachten vom Dachverband der Kritischen Aktionäre in der Versammlung.

In der Hauptversammlung 2006 meldeten sich Kollegen aus Mexiko und den USA
mit besonders dramatischen Fragen und Forderungen an die Aktionäre.