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Presseinformation zur DaimlerChrysler HV 2006

Rote Karte fĂĽr Kopper!

Die Kritischen AktionärInnen DaimlerChrysler (KADC) zeigen Hilmar
Kopper in der Hauptversammlung die Rote Karte, verlangen mit dem
AktionsbĂĽndnis landmine.de den Ausstieg aus der Streumunition,
fordern von Dieter Zetsche einen Erdgasantrieb fĂĽr jede Baureihe
der Daimler-PKW-Marken und stellen eine Gegenkandidatin fĂĽr die
Wahl zum Aufsichtsrat.

Die „Rote Karte“ zeigen die Kritischen AktionärInnen DaimlerChrysler (KADC) dem Aufsichtsratschef Hilmar Kopper in der Hauptversammlung am 12. April 2006: „Hilmar Kopper ist neben Dieter Zetsche für Qualitätsminderung und Arbeitsplatzvernichtung bei Mercedes, für die Milliardenverschwendung bei Mitsubishi und für die Beteiligung an ethisch verwerflichen Rüstungsprojekten wie der völkerrechtswidrigen Streumunition verantwortlich. Darum muss er sofort zurücktreten!“ fordert KADC-Sprecher Alexander Dauensteiner. Von Daimler-Vorstandschef Dieter Zetsche fordert Dauensteiner „die Marktreife für mindestens einen Pkw mit Erdgasantrieb für jede Baureihe und Marke und die Halbierung des Flottenverbrauchs bis 2012.“

Die DaimlerChrysler-Beteiligungsgesellschaft EADS ist nach wie vor an einer Reihe von Unternehmen beteiligt, die Streumunition („Submunitionen“) und dazu gehörende Verlegesysteme („Dispenser“ und „Artillerieraketen“) entwickeln bzw. diese anbieten. Zu diesen Unternehmen gehören u.a. MBDA, Diehl BGT, TDW, TDA Armaments und die RTG Euromunition. „Sowohl DaimlerChrysler als auch EADS haben den United Nations Global Compact unterzeichnet und sich damit zum Schutz der Menschenrechte verpflichtet. Deswegen müssen diese Unternehmen und auch ihre Tochterfirmen sämtliche Geschäftstätigkeit in Bezug auf geächtete Waffen wie Landminen und Streumunition sofort einstellen“, fordert Thomas Küchenmeister, Direktor des Aktionsbündnisses Landmine.de.

KADC-Sprecherin Beate Winkler-Pedernera verlangt von der Konzernleitung „den sofortigen Stopp der Arbeitsplatzvernichtung zugunsten einer gerechten Arbeitszeitverteilung innerhalb der vorhanden Belegschaft. Mit immer weniger Mitarbeitern, von denen immer mehr Leistungen herausgepresst wird,
lässt sich keine Qualitätsoffensive starten.“

Für Walter Souza, Koordinator der Fabrikkommission bei DaimlerChrysler im Werk Sao Bernado SP in Brasilien, Teilnehmer der in Berlin tagenden internationalen Konferenz ,Solidarität statt Konkurrenz’, „ist es sehr wichtig, dass wir uns mit Arbeitnehmer-vertretungen von DC Werken aus anderen Ländern austauschen und vernetzen. Nur so können wir es verhindern, dass die Konzernleitung uns gegeneinander ausspielt.“

Die vom KADC aufgestellte Kandidatin für den Aufsichtsrat, Marion Struck-Garbe will für den Fall ihrer Wahl „die notwendige Umstellung des Gesamtkonzerns hin zur Fertigung umweltgerechter Zukunftstechnologien fachkompetent begleiten und kontrollieren.“


Gegenanträge zur DaimlerChrysler HV 2006

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