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und wirtschaftlich von ihr abhängig sind“, heißt es in ihrem Schreiben, „sind in eine Lage geraten, in der das Leben schwierig oder sogar
unmöglich geworden ist.”
Die Organisationen befürchten, die Regenerierung der vergifteten Theiß werde Jahrzehnte dauern. „Die Menschen, die entlang der Theiß
wohnen und wirtschaftlich von ihr abhängig sind“, heißt es in ihrem Schreiben, „sind in eine Lage geraten, in der das Leben schwierig oder sogar unmöglich geworden ist.”
Der Vorstand der Dresdner Bank wies in einer ersten Stellungnahme jede Verantwortung von sich. „Durch die laufenden Untersuchungen ist
bisher nicht geklärt“, schrieb er an die Aktionäre, „inwieweit die Ereignisse bei der Aurul S.A. tatsächlich die Ursache für die Umweltschäden an Theiß und Donau sind.“
FIAN-Sprecher Johannes Rohr entrüstet sich, diese Position sei „an Zynismus nicht mehr zu überbieten.“ Wenn der Dammbruch bei Aurul nicht
Ursache für die Katastrophe sei, müsse man „vermuten, dass abertausende Fische plötzlich Zyanidvergiftungen simulierten.“
Rohr verweist auf eine im April veröffentlichte Untersuchung des Umweltprogramms der Vereinten Nationen UNEP, die neun schwere
Konstruktionsmängel an der Technik des Bergwerks als Auslöser der Katastrophe identifiziert. So fehlten jegliche Vorkehrungen, um eine Überfüllung des mit hochgiftigem Zyanidschlamm gefüllten Rückhaltebeckens zu
verhindern. Im Januar hatten starke Niederschläge das Becken überlaufen lassen und seinen Damm auf 25 Metern Breite fortgespült. Solche Wetterbedingungen waren nach Ansicht der UNEP-Experten jedoch vorhersehbar.
„Die Dresdner Bank hat sich mit der Unterzeichnung der UNEP-Bankenerklärung zu vorausschauendem Umweltweltmanagement verpflichtet“,
erinnert Henry Mathews vom Dachverband der Kritischen Aktionäre. „Die Finanzierung einer Anlage, die ohne regelmäßige Sicherheitsüberprüfungen mit hochgefährlichem Sondermüll arbeitet, steht dazu in klarem
Widerspruch.“
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