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auch für beachtliche Preissenkungen sorgte. Die GuD-Technik sei weltweit auf dem Vormarsch. Bei den Kraftwerks-Neubauten halten
GuD-Anlagen heute bereits einen Marktanteil von über 40 Prozent.
GuD-Kraftwerken als Übergangs-Technologie kommt auch eine besondere Rolle im AIDA-Konzept ,HEW – New Energy: Eine Vision für eine moderne
HEW‘ zu. „Die große Flexibilität der GuD-Kraftwerke würde der HEW neue Handlungsspielräume eröffnen“, versichert Axel Bühler. „Das wäre ein großer unternehmerischer Gewinn, besonders unter den zu erwartenden
Marktbedingungen. Die laufenden Atomkraft- werke blockieren dagegen die überfällige Modernisierung der HEW.“
Das Konzept ,HEW – New Energy‘ verknüpft den Ausstieg aus der Atomenergie mit einem Einstieg in neue, zukunftsträchtige Geschäftsfelder
wie zum Beispiel Offshore- Windstrom. Die Stromerzeugung durch Windkraftanlagen in flachen Meeresgebieten wird weithin als Wachstums- und Exportmarkt der Zukunft eingeschätzt. „Erste Studien schätzen das jährliche
Windstrompotential allein in der Nordsee auf mindestens das zehn- bis hundertfache des Verbrauchs in Hamburg“, sagte Grosse-Wiesmann.
Das beim Abschalten und Abwickeln der Atomkraftwerke gewonnene Know-How könnten die HEW nach Überzeugung der AIDA-Experten in ihr neues
Geschäftsfeld ,Stilllegung und Entsorgung von Atomanlagen‘ einbringen.
Der beschlossene Atomausstieg in Schweden gibt nach Axel Bühlers Überzeugung zusätzlichen Rückenwind: „HEW und und die schwedische
Sydkraft sind bereits über gegenseitige Aktienbeteiligungen miteinander verbunden. Mit Stillegung des eigenen Atomkraftwerks Barsebäk 1998 befindet sich Sydkraft in einer ähnlichen Situation wie die HEW. Eine
intensive Zusammenarbeit beider Unternehmen bietet sich also an.“
„HEW – New Energy wäre ein Unternehmen“, summiert Liane Melzer, „das mit Erzeugung und Vertrieb von Strom aus erneuerbaren Energieträgern
Geld verdient, den Klimaschutz vorantreibt und Arbeitsplätze in der Region schafft.“
redaktioneller Hinweis:
Zwei Jahre nach Veröffentlichung der AIDA-Berechnungen bestätigte ein
offizielles Gutachten im Auftrag der Hamburger Umweltbehörde die Zahlen.
Informationen über dieses Gutachten hat die Behörde jedoch schon nach
kurzer Zeit wieder aus dem Internet gelöscht.
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