Home
Aktuelles
Konzernkritik
Kampagnen
Mitglieder
Jahresberichte
Stimmrechte
Termine
Links
Volltext-Suche
Kontakt
I.G. Farben Tagesordnung erweitert

Ernst Krienke abwählen und I.G. Farben auflösen!

Zur Hauptversammlung der I.G. Farben AG i.A. am 17. September 2001
haben die Coordination gegen BAYER-Gefahren e.V., Düsseldorf, und
der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre e.V., Köln,
folgende zusätzlichen Tagesordnungspunkte durchgesetzt:

TOP 5: Beschlußfassung über die Auflösung der Gesellschaft

    Die Coordination gegen BAYER-Gefahren e.V., Düsseldorf, und der Dach-
    verband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre e.V., Köln, beantragen,
    die Gesellschaft mit Wirkung zum 31. Dezember 2001 aufzulösen und die
    Liquidatoren anzuweisen, bis dahin sämtliches gebundenes Vermögen der
    Gesellschaft liquide zu machen.

TOP 6: Beschlußfassung über die Verwendung des Restvermögens

    Die Coordination gegen BAYER-Gefahren e.V., Düsseldorf, und der Dach-
    verband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre e.V., Köln, beantragen,
    das gesamte Restvermögen der Gesellschaft unverzüglich zur Entschädigung
    der ehemaligen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter der I.G. Farben-
    industrie AG und ihrer Hinterbliebenen zu verwenden.

TOP 7: Beschlußfassung über die Abberufung des Aufsichtsrats-Vorsitzenden

    Die Coordination gegen BAYER-Gefahren e.V., Düsseldorf, und der Dach-
    verband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre e.V., Köln, beantragen,
    den Vorsitzenden des Aufsichtsrats, Ernst Krienke, wegen seiner zutiefst
    undemokratischen Verhandlungsführung in den vergangenen Hauptver-
    sammlungen der Gesellschaft mit sofortiger Wirkung als Mitglied des
    Aufsichtsrats abzuwählen.

TOP 8: Beschlußfassung über die Neuwahl eines Aufsichtsrats-Mitglieds

    Die Coordination gegen BAYER-Gefahren e.V., Düsseldorf, und der Dach-
    verband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre e.V., Köln, werden in
    der Hauptversammlung eine Person zur Nachwahl in den Aufsichtsrat
    vorschlagen, die Gewähr für die sofortige Auflösung der Gesellschaft und
    für die Entschädigung ihrer ehemaligen Zwangsarbeiter bietet.

Zur Begründung schreiben die Antragsteller:

Die I.G. Farben AG i.A. muß endlich ihrer Verantwortung für die Verbrechen
ihrer Vorgängergesellschaft gerecht werden. Da Liquidatoren und Aufsichtsrat
diese Aufgabe offensichtlich nicht erfüllen, muß die Hauptversammlung die
entscheidenden Beschlüsse selbst fassen.

Ernst Krienke ist durch sein rabiates Verhalten als Aufsichtsratschef untragbar
geworden und soll im Interesse der Gesellschaft von diesem Posten entfernt
werden.