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Kritische Aktionäre fordern gerechte Arbeitsbedingungen in der Bekleidungsindustrie
Gemeinsam mit der Kampagne für ,saubere’ Kleidung (Clean Clothes Campaign) attackiert der Dachverband das Management der KarstadtQuelle
AG wegen schlechter Arbeitsbedingungen bei Zulieferfirmen in der sogenannten Dritten Welt.
Die Rede des Kritischen Aktionärs Maik Pflaum in der Hauptversammlung des Handelsriesen am 12. Juli 2001 in Düsseldorf fasste den Kern der Kritik zusammen: gravierende Arbeitsrechtsverletzungen in der Dritten Welt bei der Herstellung von KarstadtQuelle-Produkten und das Fehlen einer unabhängigen, institutionalisierten Kontrolle des firmeneigenen Verhaltenskodex.
Die Kampagne für ,saubere' Kleidung ist ein europaweiter Zusammenschluss von
200 entwicklungspolitischen, gewerkschaftlichen und kirchlichen Organisationen, der sich für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der weltweiten Beklei- dungsindustrie einsetzt.
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