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Abscheu vor Abschied
Zur letzten ordentlichen Hauptversammlung der alten RWE AG am 23. November 2000 beantragte der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen
und Aktionäre, den Vorstand und den Aufsichtsrat nicht zu entlasten. Zur Begründung schrieb er:
„Vorstand und Aufsichtsrat rühmen sich, durch die Fusion mit VEW jährlich Kosten von 725 Millionen Euro einzusparen.
Dahinter steht jedoch die Vernichtung von mindestens 3.200 Arbeitsplätzen als direkte Fusionsfolge und weiterer 9.300 Stellen zur Vorbereitung auf die Fusion. Damit verstoßen der Vorstand und die
Aufsichtsratsmehrheit eklatant gegen ihre soziale Verpflichtung, eine größtmögliche Zahl von Arbeits- und Ausbildungsplätzen zu erhalten. Die Aktionärinnen und Aktionäre sollten ihre Abscheu vor dieser
unsozialen Geschäftspolitik zum Ausdruck bringen, indem sie ihre Stimmrechte an den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre übertragen.”
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