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Echte Energiewende ist überfällig
In der Hauptversammlung der RWE AG am 06. Juni 2002 werden die Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre die Entlastungen von Vorstand und
Aufsichtsrat ablehnen. Sie begrĂĽnden dies u.a. so:
„Mit der geplanten Einführung der Brennstoffzellentechnologie streben Vorstand und Aufsichtsrat nur ein Teilziel der Energiewende an,
denn auch sie beruht auf fossilem Brennstoff. Einen konsequenten Umstieg auf erneuerbare Energiequellen lässt die RWE-Führung jedoch vermissen.
Durch ihr Beharren auf dem Weiterbetrieb von Atomkraftwerken gefährdet sie Leben und Gesundheit von Millionen Menschen, trägt zur
radioaktiven Verseuchung durch Uranerzbergbau bei und vermehrt den AtommĂĽllberg, fĂĽr den weiterhin kein Endlagerkonzept existiert.
Viele Anteilseigner haben diesem Geschäftsgebaren bereits in der Vergangenheit widersprochen und die Stimmrechte ihrer Aktien an den
Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre übertragen.“
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