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Keine Waffen in Spannungsgebiete!
Zur Hauptversammlung der Rheinmetall AG am 10. Mai 2005 stellt der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre
Gegenanträge, um Vorstand und Aufsichtsrat nicht zu entlasten, denn Vorstand und Aufsichtsrat verantworten dubiose und rechtlich fragwürdige Rüstungsexporte. Sie verhindern Aufklärung darüber, verweigern
Auskünfte und sind nicht bereit, an Opfer der Firmenpolitik Entschädigungen zu bezahlen.
Nicht nur in der Vergangenheit belastete sich Rheinmetall mit illegalen Verkäufen
– beispielsweise mit einer Munitionsabfüllanlage, deren Lieferung nach Südafrika in Deutschland gerichtlich verurteilt wurde und die auch 2005 Gegenstand einer internationalen Schadenersatzklage in den USA
ist.
Auch heute liefert Rheinmetall Waffen in Spannungsgebiete, z.B. in den Nahen
Osten. 32 Fuchs-Spürpanzer wird Rheinmetall an die Vereinigten Arabischen Emirate verkaufen. Gleichzeitig soll es mit Israel im Rahmen des so genannten Eurospike Konsortiums Rüstungsgeschäfte in Form des
gelenkten Panzerabwehrsystems ,Spike’ geben.
Aktionäre von Rheinmetall konnten in der Vergangenheit und können heute
nicht sicher sein, ob sich der Konzern an Exportbestimmungen hält oder diese raffiniert umgeht. Vorstand und Aufsichtsrat ignorieren diese Kritikpunkte,
die im Internet auch auf der Seite www.kosa.org ausführlich dargestellt sind, und die in der Hauptversammlung 2005 wie in den Vorjahren mündlich erläutert werden.
Übersicht Rheinmetall
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