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ThyssenKrupp Hauptversammlung 2005

Zivile Arbeitsplätze! Zivile Dividende!


Zur Hauptversammlung der ThyssenKrupp AG am 21. Januar 2005 stellt der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre die folgenden Gegenanträge


Gegenantrag zum Tagesordnungspunkt 3:

Den Mitgliedern des Vorstands wird die Entlastung verweigert.

Begr√ľndung:

Kriegsschiffe aus der Produktion von ThyssenKrupp sind mittelbar auch im völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen den Irak zum Einsatz gekommen, der zehntausende Menschen der irakischen Zivilbevölkerung ums Leben brachte. Dies konnte der Vorstand in der Hauptversammlung 2004 nicht leugnen. Trotzdem setzt er weiterhin auf das Waffengeschäft und betont: "Unsere Werften sind Marinewerften und werden es auch bleiben."

Der Vorstand ignoriert alle weltweiten Friedensbem√ľhungen. Der Vorstand ignoriert den Anspruch der Besch√§ftigten auf zivile Arbeitspl√§tze. Der Vorstand ignoriert den Anspruch der Aktion√§rinnen und Aktion√§re auf Dividenden ohne R√ľstungsprofite.

Auf direkte Nachfrage bestätigt der ThyssenKrupp-Vorstand, dass er Chancen zur Umwandlung der militärischen Produktion in friedliche Geschäfte NICHT nutzt.


Gegenantrag zum Tagesordnungspunkt 4:

Den Mitgliedern des Aufsichtsrats wird die Entlastung verweigert.

Begr√ľndung:

Die Stimmenmehrheit im Aufsichtsrat unterst√ľtzt die Kriegsgesch√§fte des Vorstands, statt in zivile Gesch√§ftsbereiche zu investieren. Deshalb verdienen beide Gremien keine Entlastung. Viele Aktion√§re √§u√üern Ihren Unmut √ľber die gegenw√§rtige Gesch√§ftspolitik der ThyssenKrupp AG, indem sie die Stimmrechte ihrer Aktien √ľbertragen an den Dachverband der Kritischen Aktion√§rinnen und Aktion√§re.


Gegenantrag zum Tagesordnungspunkt 7:

Die Wahl ausschließlich männlicher Kapitalvertreter in den Aufsichtsrat wird abgelehnt. Vorstand und bisheriger Aufsichtsrat werden beauftragt, eine mindestens zu Hälfte aus Frauen bestehende Kandidaturliste vor zu schlagen.

Begr√ľndung:

Die Arbeitnehmerinnen im ThyssenKrupp Konzern tragen erheblich zum Unternehmensgewinn bei. Die Aktion√§rinnen der ThyssenKrupp AG sollten im obersten Aufsichtsgremium angemessen vertreten sein. Um die Gleichstellung von Frauen im Berufsleben zu erreichen, muss der Aufsichtsrat geschlechterparit√§tisch besetzt werden. Aus diesen drei Gr√ľnden kann die Wahl einer reinen M√§nnerliste nur abgelehnt werden!


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