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Klimaschutz statt Braunkohlebagger!
Zur Hauptversammlung der Vattenfall Europe AG am 29. Juni 2005 beantragt der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre,
den Mitgliedern des Vorstands die Entlastung für das Geschäftsjahr 2004 zu verweigern und begründet:
Jeder der fünf von Vattenfall betriebenen Braunkohlentagebaue hat schon mehrere Lausitzer Dörfer gefressen – und diese Zerstörung
von gewachsenem Siedlungsraum soll immer weiter gehen. Neben den schon konkret ins Visier genommenen sorbisch-deutschen Dörfern Rohne, Mulkwitz, Mühlrose und Teilen von Schleife (Tagebau Nochten in Nordsachsen)
gibt es inzwischen Spekulationen über weitere Tagebaue bei Cottbus in Brandenburg. Hier könnte zum Beispiel der Cottbuser Stadtteil Kahren mit 1.000 Einwohnern betroffen sein. Vattenfall wies solche Gedankenspiele
nicht etwa klar zurück, sondern will sich ausdrücklich alle diese Optionen offen halten! In diesem Zusammenhang wurde bekannt, dass Vattenfall bei der Privatisierung der Lausitzer Kohleunternehmens bereits ein
Vorkaufsrecht an allen großen Kohlefeldern in der Lausitz übertragen wurde. Details hierzu finden Vattenfall-Aktionäre im Internet auf www.lacoma.de/gegen_de2.html.
Vattenfall hätte längst auf die Inanspruchnahme der Lacomaer Teichlandschaft bei Cottbus durch den Tagebau Cottbus-Nord verzichten
müssen. Es wären Vorkehrungen zu treffen gewesen, den Tagebau geordnet auslaufen zu lassen. Für betroffene Beschäftigte im Tagebau wären soziale Lösungen zu erarbeiten, bei denen betriebsbedingte Entlassungen
vermieden werden. Details hierzu finden Vattenfall-Aktionäre im Internet auf www.lacoma.de/gegen_de3.html.
Der Vorstand hätte dafür Sorge zu tragen, dass beim Umgang mit Kritikern oder vom Bergbau betroffenen Menschen Provokationen vermieden
werden. Der Leiter Bergschäden / Umsiedlungen J. Kretschmer und ggf. weitere Verantwortliche, die dem Ruf des Unternehmens auf diesem Gebiet nachhaltig geschadet haben, wären aus dem Unternehmen zu entfernen
gewesen. Verschiedene Vorfälle der vergangenen Monate und Jahre haben zu beachtlichen Imageproblemen für Vattenfall Europe Mining geführt. Drei Beispiele hierzu finden Vattenfall-Aktionäre im Internet auf www.lacoma.de/gegen_de4.html. Sämtliche dort aufgeführten Vorfälle fallen offenbar in die Zuständigkeit vom J. Kretschmer. Sie sind für ein modernes
Großunternehmen nicht akzeptabel. Daher muß das Management personelle Konsequenzen ziehen!
Aktionärinnen und Aktionäre der Vattenfall Europe AG, die mit der Vernichtung
wertvoller Naturreservate und gewachsener Kultur nicht einverstanden sind, können ihre Stimmrechte übertragen an den Dachverband der Kritischen
Aktionärinnen und Aktionäre.
Übersicht Vattenfall Europe
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