Druckversion der Internetseite: kritischeaktionaere.de

Name der Seite: Startseite
URL: http://www.kritischeaktionaere.de/index.php?id=28
Autor: Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre
Stand: 25.03.2017




23.03.2017/31.01.2017/26.01.2017

Plough Back the Fruits protestiert bei Lonmin AGM in London
Bischof Seoka fordert ...
... von Lonmin eine Entschuldigung für das Massaker (vor Haberdasher´s Hall).
Kritische Aktionäre auf der Hauptversammlung von Lonmin

Bischof Seoka: Entschädigungsangebot der südafrikanischen Regierung für Marikana-Massaker ist zu niedrig
Bischof Johannes Seoka, anglikanischer Bischof von Pretoria, hält das Angebot der südafrikanischen Regierung, 72 Millionen Euro als Entschädigung für die Hinterbliebenen und Verletzten des Massakers von Marikana zu bezahlen, für zu niedrig.
„Wir wissen nicht, wie diese Summe zustande kommt. Die Anwälte derer, die Klagen eingereicht hatten, beklagen insgesamt die mangelnde Kommunikation mit der Regierung. Es scheint, als hätten von der Regierung beauftragte Versicherungsmathematiker eine Summe errechnet, ohne dass die Klagen ausreichend geprüft und berücksichtigt wurden. In Südafrika ist es oft so, dass ein Arbeiter mit seinem Gehalt für eine größere Gruppe von Verwandten sorgen muss. Durchschnittlich kann man von bis zu acht Personen ausgehen, die von diesem Geld abhängig sind. Oft sind es jedoch weitaus mehr Personen."
> Pressemitteilung Plough Back the Fruits

Kritische Aktionäre erhöhen Druck auf Lonmin
Mahnmal für die 34 erschossenen Bergleute von Marikana und Entschädigung für ihre Familien bleibt auf der Agenda
Proteste vor der Hauptversammlung des britisch-südafrikanischen Konzerns fanden starke Beachtung in den Medien
London/Johannesburg/Köln. Das internationale Netzwerk Plough Back the Fruits, der Dachverband der Kritischen Aktionäre und das London Mining Network haben den Druck auf den britisch-südafrikanischen Bergbaukonzern Lonmin weiter erhöht. Das Bündnis protestierte am 26. Januar mit Fotos der 34 erschossenen Bergleute vor der Haberdasher´s Hall in London. Bischof Johannes Seoka verlangte in seiner Rede bei der Hauptversammlung von Lonmin eine Entschuldigung für die Beteiligung am Massaker von Marikana am 16. August 2012. Außerdem soll Lonmin die Lebensbedingungen der 33.000 Minenarbeiter, die in Slums am Rande der Platinmine leben, verbessern und bis zum 16. August 2017 eine Entschädigung an die Hinterbliebenen des Massakers von Marikana zahlen. Der deutsche Chemie-Konzern BASF ist wichtigster Kunde von Lonmin und braucht dessen Platin für die Herstellung von Katalysatoren.

Berichterstattung über die Lonmin-Hauptversammlung:

> NEU: Video: NGO Protest before Lonmin AGM: 34 Miners Killed! (LMN)
> Video: Protestors at Lonmin AGM call for Marikana apology (Deutsche Welle)
> The Telegraph: "Lonmin ´regrets´ Marikana massacre as protestors call for action"
> Neues Deutschland: "Erinnerung an ein Massaker"
> Lonmin-Hauptversammlung 2017

Lonmin, BASF und die Kampagne Plough Back the Fruits:

> Pressemitteilung nach der Lonmin-Hauptversammlung
> Press Release after Lonmin AGM
> NEU: Lonmin-Hauptversammlung 2017
> Pressemitteilung zur Lonmin-Hauptversammlung
> Press Release before Lonmin AGM
> Spendenmailing "Gemeinsam für bessere Lebensbedingungen südafrikanischer Minenarbeiter"
> Kampagne "Rohstoffe - im Konflikt mit Menschenrechten"
> BASF-Hauptversammlung 2016
> Petition "BASF: Lieferketten-Verantwortung JETZT!"


20.03.2017/16.03.2017/02.03.2017/21.02.2017


Internetseite "MB Military Vehicles"

Kritische Aktionäre fordern letzen Schritt zur Entrüstung von Daimler
Immer noch
Lieferung von Militärfahrzeugen an Staaten, die Menschenrechte verletzen
Ungeachtet der tödlichen Folgen betreibt der Vorstand der Daimler AG unter Führung von Dr. Dieter Zetsche weiterhin eine zutiefst menschenverachtende Exportpolitik von Mercedes-Militärfahrzeugen", beklagt Jürgen Grässlin von den Kritischen Aktionären Daimler. "Diese wird forciert durch Auftritte auf Rüstungsmessen, wie der IDEX im Februar 2017 in Abu Dhabi."
Allein im Geschäftsjahr 2015 hat die Daimler AG insgesamt 3.465 militärische Fahrzeuge in 16 Länder exportiert. Zu den Empfängern von Militär-Unimogs und Panzertransportern aus dem Daimler-Werk Wörth, zähl(t)en in den letzten Jahren unter anderem Ägypten, Abu Dhabi, Algerien, Angola, Bahrein, Irak, Israel, Jordanien, Katar, Kuwait, Libyen, Marokko, Oman, Pakistan, Saudi-Arabien, Syrien, Tunesien, die Türkei und die Vereinigten Arabischen Emirate – Länder, in denen Menschenrechte mit Füßen getreten werden und die in Krisen- oder Kriegsgebieten liegen.
Informationen über Mercedes-Militärfahrzeuge finden sich nicht auf der offiziellen Daimler-Internetseite sondern auf www.mb-military-vehicles.com.
Als großen Erfolg bezeichnet es Holger Rothbauer, dass dank des Einwirkens der Kritischen Aktionären Daimler (KAD) aus dem einst größten Rüstungskonzern Deutschlands ein fast rüstungsfreies Unternehmen geworden sei. Nun solle Daimler zu einem 100 Prozent zivilen Auto-Konzern gemacht werden.
> Gegenantrag Holger Rothbauer
> Gegenanträge Jürgen Grässlin
> Gegenantrag Paul Russmann

15.03.2017

"Mein Schiff 5" im Hamburger Hafen (Foto: hamburg.de)
Lohngefälle auf Kreuzfahrtschiffen (Grafik: Die Zeit)

Schwere Umwelt- und Gesundheitsbelastung durch Kreuzfahrtschiffe
Kritische AktionärInnen bei der TUI-Hauptversammlung

"Im Kreuzfahrtbereich werden vor allem Umweltschutzmaßnahmen vorgegaukelt", sagte Irene Thesing in ihrer Rede bei der Hauptversammlung des Reisekonzerns TUI am 14. Februar in Hannover. 2016 sei der CO2-Ausstoß bei den TUI-Airlines um 5 Prozent gestiegen, bei den Kreuzfahrten um 7,5 Prozent. "Die "Mein Schiff"-Cruiser fahren unter maltesischer Flagge, was zu weniger Umweltauflagen und geringen bis keinen arbeitsrechtlichen Standards führt."
"Schiffsabgase sind krebserregend", erklärte L. Sand den Aktionärinnen und Aktionären. In Hamburg kommen 20 Prozent des Feinstaubs und ca. 40 Prozent der Stickoxide von der Schiffahrt."
> Rede Irene Thesing
> Rede L. Sand
> Rede S. Lorenzen


10.03.2017

Alternative Rundfahrt durch den Hamburger Hafen (Foto: Förderkreis Rettet die Elbe)
Airbus-Werk in Hamburg-Finkenwerder auf dem Gelände der zugeschütteten Elbbucht Mühlenberger Loch
Förderkreis "Rettet die Elbe"

35 Jahre alternative Hafenrundfahrt
Förderkreis "Rettet die Elbe" bietet die etwas andere Hafenrundfahrt zur Umweltpolitik in Hamburg, Hafenerweiterung, Elbvertiefung und Gewässerverschmutzung an

Wer von Hamburg spricht, denkt an den Hafen und an die großen Schiffe. In der offiziellen Bilanz werden die Wirtschaftskraft des Hamburger Hafens, die Größe und die Schnelligkeit gepriesen. Die negativen Seiten, die der Hafen mit sich bringt, werden dagegen gern unterschlagen. Der Förderkreis "Rettet die Elbe" ist eine Mitgliedsorganisation des Dachverbands und bietet von April bis Oktober alternative Hafenrundfahrten an.
> Pressemitteilung
> Förderkreis "Rettet die Elbe": alternative Hafenrundfahrten

02.03.2017

Fayalit-Tailing am Aurubis-Standort in Bulgarien
Ulf Georgiew (Dachverband) sprach heute bei der HV zu Bulgarien
Christian Russau (Dachverband und FDCL) sprach zu Peru und mangelnder Sorgfaltspflicht in der Zuliefererkette

Aurubis übernimmt keine Verantwortung für Menschenrechte in der Lieferkette
Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre, FDCL und Förderkreis Rettet die Elbe bei Hauptversammlung in Hamburg
Bei der Aurubis-Hauptversammlung am 2. März nahmen der Dachverband der Kritischen Aktionäre und zwei seiner Mitgliedsorganisationen teil. Während Ulf Georgiew vom Dachverband die Situation im und um das Aurubis-Werk im bulgarischen Pirdop, ansprach, hakte Christian Russau (Dachverband und FDCL) wegen der menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten in der Zuliefererkette nach und fokussierte hierbei auf Peru. Dr. Klaus Baumgardt vom Förderkreis "Rettet die Elbe" e.V. stellte kritische Nachfragen zu Recycling.
> Rede Ulf Georgiew (Dachverband)
> Rede Christian Russau (Dachverband u. FDCL)
> Rede Dr. Klaus Baumgardt (Förderkreis "Rettet die Elbe" e.V.)

Gegenanträge und Hintergründe
Die Aurubis AG, weltweit größter Kupfer-Recycler, entzieht sich in gesundheitlichen Fragen der Sorgfaltspflicht gegenüber der lokalen Bevölkerung und ihren Mitarbeitern am Standort des bulgarischen Werks in Pirdop. Außerdem übernimmt der Konzern keine Verantwortung für Artenschutz und Biodiversität. Dies sind nur zwei der Gründe, weshalb der Aurubis-Vorstand nicht entlastet werden soll, fordert der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre in seinen Gegenanträgen.
> Redemanuskripte in Kürze hier
> Gegenanträge
> Steckbrief zu Aurubis
> Schmutziges Allerweltsmetall. Studie über Abbau von Kupfer (taz, 26.01.2017)

03.02.2017

Globale Wirtschaft, globale Verantwortung?
34 tote Bergleute: Protest gegen Lonmin in London

Dachverband kritisiert BASF: Keine Verantwortung für die Lieferkette! Podiumsdiskussion über "Globale Wirtschaft, globale Verantwortung?"
Nienburg, 2. Februar 2017 - Der größte Chemie-Konzern der Welt, BASF, lehnt es nach wie vor ab, substanzielle Verantwortung gegenüber seinem Platin-Lieferanten Lonmin zu übernehmen. Bei einer Podiumsdiskussion in Nienburg, Standort der BASF Catalysts Germany GmbH, forderte Dachverbands-Geschäftsführer Markus Dufner BASF auf, die bei dem britisch-südafrikanischen Bergbau-Konzern durchgeführten Audits komplett zu veröffentlichen. "Lonmin selber muss sich nach viereinhalb Jahren endlich öffentlich zu seiner Mitschuld am Massaker von Marikana bekennen und dort ein Mahnmal für die erschossenen Bergleute errichten."
Die grüne Bundestagsabgeordnete Katja Keul verlangte von BASF, finanzielle Beihilfe zum Bau von Häusern in der Marikana-Siedlung zu leisten.
Thorsten Pinkepank, Direktor für Nachhaltigkeit bei BASF, lehnte jede Form von Entschädigung seitens seines Konzerns ab.
Superintendent Martin Lechler sagte, seit 40 Jahren bestehe eine Partnerschaft zwischen dem evangelisch-lutherische Kirchenkreis Nienburg und dem Kirchenkreis Pretoria. Die südafrikanische Hauptstadt liegt im sogenannten Platin-Grütel, in dem sich 80 Prozent der weltweiten Platin-Vorkommen befinden.
Veranstalter: Stiftung Leben & Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen
> Intro-Video zur Diskussion "Globale Wirtschaft, globale Verantwortung?"
> Flyer
> Bundestagsabgeordnete Katja Keul (B´90/Grüne) diskutierte 2016 im BASF-Werk Nienburg über Unternehmensverantwortung und Menschenrechte

31.01.2017/05.01.2017

Berta Caceres wurde 2016 ermordet, weil sie den Widerstand gegen das Wasserkraft-Projekt Agua Zarca organisierte (Foto: Goldman Environmental Prize).
Abendveranstaltung am 31.1.17 im Eine Welt Haus, Schwanthaler Str., prangerte die mangelnden menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten bei Siemens an. (Foto: Öku-Büro)
Mit Transpis und Flyer auf Kleinaktionär/innen zugehen und sie informieren. (Foto: Cadeho)
Während auf der anderen Seite der Olympiahalle die Kletteraktivist/innen von Robin Wood aktiv waren (Foto: Robin Wood)
Rede von Tomás Gómez Membreño (COPINH, Honduras)
Rede von Erik Hagen (Western Sahara Resource Watch)
Rede von Cristina Valdivia (Ökumenisches Büro für Frieden und Gerechtigkeit e.V.)
Rede von Thilo Papacek (GegenStrömung)

Siemens gehört zur Klimakiller-Fraktion
Gegenanträge zur Hauptversammlung am 1. Februar

Der Dachverband hat Gegenanträge zur Hauptversammlung der Siemens AG eingereicht. Vorstand und Aufsichtsrat sollen nicht entlastet werden. Der Konzern ist seiner menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht nicht nachgekommen, hat seinen Einfluß auf VoithHydro nicht geltend gemacht, hat über Jahre hinweg keine Risikoanalyse vorgenommen, nicht Rechenschaft abgelegt und keine Vorsorge für die Zukunft getroffen.
Siemens liefert Transformatoren und Kabel an das 4,8 GW-Kohlekraftwerk Kusile in Südafrika, baut schlüsselfertige Gaskraftwerke in Argentinien, die in Zukunft mit dem per Fracking gewonnenen Shale-Gas des Großvorkommens Vaca Muerta betrieben werden sollen und setzt mit der Zulieferer-Tochter Dresser-Rand auf das Öl- und Gasgeschäft.
> Gegenanträge
> Gemeinsame Pressemitteilung Öku-Büro München, medico international, Pro REGENWALD, GegenStrömung, Western Sahara Resource Watch, Dachverband Kritischer Aktionäre, Berlin/Frankfurt-M./Köln/München, 31.01.2017

 

Unsere Redebeiträge auf der Siemens-Hauptversammlung:

> Rede Tomás Gómez Membreño (COPINH, Honduras): Rede auf Deutsch, en español

> Rede Cristina Valdivia (Ökumenisches Büro für Frieden und Gerechtigkeit e.V.)
> Rede Thilo Papacek (GegenStrömung)
> Rede Erik Hagen (Western Sahara Resource Watch): Rede auf Deutsch, in english
> Rede Christian Russau (Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre) (Rederecht aus Zeitgründen auf Tomás Gómez Membreño übertragen)

 

Abendveranstaltung am 31.1.2017 in München:

„Grüne“ Energie - auf Kosten der Menschenrechte: Siemens-Projekte in der Westsahara, Honduras und Mexiko

Transnationale Unternehmen, wie der Münchner Weltkonzern Siemens, setzen zunehmend auf Projekte zur Gewinnung vermeintlich „Grüner“ Energie. Sie dienen vordergründig dem Klimaschutz und der „Entwicklung“ im globalen Süden, stoßen aber immer wieder auf den erbitterten Widerstand der betroffenen Bevölkerung. Völkerrechtsverletzungen werden zementiert, Gemeinden gespalten, indigene Rechte missachtet, Aktivist*innen kriminalisiert, bedroht oder sogar ermordet.
Im Vorfeld der Siemens Hauptversammlung am 1. Februar 2017 in München analysieren und diskutieren internationale Referent*innen die Auswirkungen von Solar-, Wasserkraft- und Windkraft- Projekten mit Siemens-Beteiligung in der von Marokko besetzten Westsahara, in Honduras und in Mexiko und fragen nach der Wirksamkeit von Menschenrechtsstandards für das Agieren transnationaler Konzerne.
Ort: Eine WeltHaus München, Schwanthalerstraße 80, 80336 München
Zeit: 31.1.2017, 19:00 Uhr

Mit: Erik Hagen (Direktor, Western Sahara Resource Watch), Tomás Gómez Membreño (Generalkoordinator, Rat indigener und Basisorganisationen von Honduras – COPINH), Cristina Valdivia (Mexiko-Referentin, Öku-Büro). Moderation: Christian Russau (Dachverband Kritische Aktionäre)

27.01.2017

verschmutzen - aufrüsten - ausbeuten: PM Flyer
Vor welchem Hintergrund spricht Herr Hiesinger?
Barbara Happe (urgewald/Dachverband)
Anna Backmann (CIR)
Christian Russau (KoBra/Dachverband)
Den Werbedreispruch Thyssenkrupps Durchkreuzen: Verschmutzen - Aufrüsten - Ausbeuten!
Übergabe von über 30.000 Unterschriften an Vorstand-Vorsitzenden Heinrich Hiesinger
Ein Andenken für die Pinnwand im Büro von Herrn Hiesinger
Josefina Torres wurde zwangsumgesiedelt (Foto: Danwatch&PressVectors/Shutterstock - Montage M. Fischer)

Thyssenkrupp exportiert immer noch Kriegsschiffe in Krisen- und Konfliktgebiete
Dachverband beantragt Nichtentlastung von Vorstand und Aufsichtsrat bei der Hauptversammlung am 27. Januar
In ihren Gegenanträgen bemängeln die Kritischen Aktionäre die anstehenden Auslieferungen von Fregatten an Algerien sowie von U-Booten an Ägypten und Israel.
> Presseschau: Thyssenkrupp hat Ärger mit Aktionären (Neues Deutschland)
> Gegenanträge
> Pressemitteilung zur Thyssenkrupp-Hauptversammlung: U-Boot-Deals, heikle Umsiedlungen, Stahlstaub-Gefahren
26.1.2017, Bochum - Zur morgigen Thyssenkrupp-Hauptversammlung fordert ein NGO-Bündnis den Konzern dringend auf, bei Umwelt- und Menschenrechten nachzubessern.

Auf der Aktionärsversammlung...
Während ein Hamburger Großinvestor bei Thyssenkrupp in Bezug auf uns, "diesen linken... äh, schlimmer, diesen links-grünen Pseudo-Aktionären", forderte, uns das Rederecht zu kürzen, da wir nur die Firma schlechtredeten und uns über Rüstung und U-Bootaufträge aufregten, dabei habe die Welt seit 71 Jahren Frieden erlebt eben dank dieser Rüstung, ...hielten wir "links-grünen Pseudo-Aktionäre" unbeirrt unsere Reden gegen das AUFRÜSTEN, das VERSCHMUTZEN und das AUSBEUTEN:


"Läuft. Aber nur rückwärts und bergab", resümierte Barbara Happe  von urgewald und Dachverband auf der Thyssenkrupp-U-Boot-HV-Messe: MenschenVorProfit, scheint bei TK vorherrschend zu sein.

Anna Backmann von der Christlichen Initiative Romero (CIR) fragte Thyssenkrupp: Haben Sie sich je mit den Betroffenen in Mosambik unterhalten - oder nur mit ihrem Zulieferer Vale?

Warum leben Vorstand und Aufsichtsrat mit ihren Familien nicht mal selbst neben dem Thyssenkrupp Stahlwerk TKCSA in Rio de Janeiro im direkten Fall-Out-Gebiet? Fragte Christian Russau vom Dachverband. Dann gäbe es da dann sicher keine Stahlwerkstaubsprobleme mehr.
 
...unsere Reden im Einzelnen:

> Rede Barbara Happe (urgewald, Dachverband Kritische Aktionärinnen und Aktionäre)
> Rede Anna Backmann (Christliche Initiative Romero - CIR)
> Rede Christian Russau (KoBra, Dachverband Kritische Aktionärinnen und Aktionäre)
> Rede Delia Hollowell, London (dtsch.Ü.)

30.000 Protestunterschriften an Thyssenkrupp-Vorstandschef Heinrich Hiesinger übergeben
ThyssenKrupp bezog in den letzten Jahren nachweislich Kohle aus Minen in Mosambik, für die Menschen zwangsumgesiedelt wurden in lebensfeindliche Gebiete. Die Christliche Initiative Romero (CIR) sammelte zusammen mit Sumofus über 30.000 Unterschriften, die um 9:20 im Foyerbereich im zweiten Stocke Herrn Hiesinger übergeben wurden.
> CIR: Thyssenkrupp - Menschenrechtsverletzungen in Mosambik

Keine Festlegung auf Nicht-Beteiligung an Trumps Mauer zu Mexiko
Nicht festlegen wollte sich der Thyssenkrupp-Vorstand in Fragen einer künftigen Beteiligung an der von US-Präsident Donald Trump anvisierten Mauer zu Mexiko. Angesprochen von uns, ob TK dergleichen kategorisch ausschliessen könne, antwortete Heinrich Hiesinger, dazu lägen noch keine genauen Ausschreibungen vor und daher könne man sich zum aktuellen Zeitpunkt nicht äußern. Erst wenn die entsprechenden Ausschreibungen vorlägen, könne man sich dazu positionieren...

05.01.2017

Kritische Aktionäre bei Hauptversammlungen 2017
Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre wünscht Ihnen alles Gute für 2017! Die Hauptversammlungen, an denen der Dachverband teil nimmt, finden Sie im neuen Hauptversammlungskalender.
> Hauptversammlungskalender
Bitte übertragen Sie uns Ihre Stimmrechte, damit wir Sie vertreten können.
> Stimmrechte übertragen


 

 

Konzerne von A - Z


Der Dachverband befasst sich mit Aktiengesellschaften und konzentriert sich dabei auf die DAX-30-Konzerne. In den vergangenen Jahren haben die Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre ihre Arbeit auf einige ausländische Aktiengesellschaften ausgedehnt.
> Konzernkritik
> Konzerne von A - Z
> Themen der Konzernkritik


 

 

Highlights

Hier finden Sie unsere konzernkritischen Höhepunkte der Vorjahre.

> Highlights


 

 

Archiv des Dachverbands

Der Dachverband wurde 1986 gegründet und feierte 2011 sein 25-jähriges Bestehen.

Die alte Website des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre enthält Dokumente aus den Jahren 1994 bis 2007.