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RWE investiert weiter in Atomkraft und Kohlekraftwerke
Die RWE AG wirbt gerne mit Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen, Anstrengungen in den Ausbau erneuerbarer Energien und Investitionen in die vermeintlich ökologische CCS-Technologie (Carbon Capture Storage). Schaut man jedoch hinter die Fassade, wird deutlich, dass die konventionelle Form der Energiegewinnung in Großkraftwerken für die kommenden Jahrzehnte fortgesetzt werden soll. RWE-Chef Jürgen Großmann war eine der treibenden Kräfte für eine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke in Deutschland. Die Beteiligung am Neubau von Atomkraftwerke in Großbritannien und Finnland stellt aufgrund der hohen Risiken keine verantwortungsbewusste und zukunftsorientierte Alternative dar.
Hauptversammlung 2011:
ARD (Das Erste und WDR), ZDF, RTL, FAZ und andere berichteten über den Dachverband der Kritischen Aktionäre.
RWE-Chef Jürgen Großmann blockiert die Energiewende.
> ARD, Das Erste, tagesschau, 20.04.2011, 20 Uhr
Tumulte bei RWE-Hauptversammlung
... Teile des Aufsichtsrats und Kritische Aktionäre fordern einen Kurswechsel. [Markus Dufner, Geschäftsführer Kritische Aktionäre] "Ich hätte mir von Herrn Großmann gewünscht, dass er eine deutliche Wendung macht zu erneuerbaren Energien. Er hat es zwar angedeutet, dass den erneuerbaren Energien die Zukunft gehört, aber dennoch gibt es weiterhin Investments von RWE in Atomkraft." ...
> ZDF, heute, 20.04.2011, 19 Uhr
Atomkraft-Gegner stürmen RWE-Hauptversammlung
... Sie fordern erst recht nach Fukushima ein Umdenken in der Atompolitik. Die Klage von RWE gegen das Moratorium der Bundesregierung sei völlig unangemessen. [Markus Dufner, Dachverband Kritische Aktionäre] "Dieser Schritt der Klage ist falsch, und es hat sich zudem erwiesen, dass er dem Unternehmen schadet. Es wird einen riesigen Imageschaden für das Unternehmen RWE geben." ...
> ARD, Das Erste, tagesschau, 20.04.2011, 14 Uhr
Kritische Aktionäre gegen den Atomkurs von RWE
... [Markus Dufner, Geschäftsführer Kritische Aktionäre] "RWE muss sich jetzt endlich in Richtung erneuerbare Energie bewegen. Es geht nicht, dass man mit Altmeilern versucht, noch Rendite herauszuholen, mit Laufzeitverlängerungen. Die Zeiten sind jetzt vorbei nach Fukushima. Ich glaube, das versteht hier kaum einer mehr." ...
> WDR, Aktuelle Stunde, 20.04.2011
Weiter auf Atomkurs
... Unter den Aktionären sind auch Gäste aus dem Ausland. Bei einigen stehen die Atomkraftwerke direkt vor der Haustür. In der Gemeinde von Reg Illingworth [in Wales, den urgewald zur RWE-Hauptversammlung eingeladen hat,] wollen RWE und E.on sogar einen neuen Meiler bauen.
> WDR 5, "Neugier genügt", 20.04.2011
RWE: Weniger Dividende - dafür eine sichere Energiezukunft. Das fordert Markus Dufner, Geschäftsführer des Dachverbands der Kritischen Aktionäre
> FAZ Bilder und Zeiten, 23.04.2011: "Unter Konteraktionären in der Grugahalle"
> Tagesspiegel, 21.04.2011: "... Mehr als 40 Aktionäre melden sich am Freitag zu Wort, viele Umweltaktivisten drängen ans Mikrofon, aber auch Atom- Hardliner. Die Fronten verlaufen quer durch die Hauptversammlung. Markus Dufner vom Dachverband der Kritischen Aktionäre, stellt einen Dinosaurier auf das Rednerpult – Großmann war jüngst vom Bund für Umwelt und Naturschutz der Titel ´Dinosaurier des Jahres´ verliehen worden. ..."
Unterschriftenaktion gegen Atom-Moratoriums-Klage von RWE:
Bitte Word-Dokument "Unterschriftenliste" herunterladen, ausfüllen, unterschreiben und an den Dachverband senden!
> Unterschriftenliste
Reden Kritischer Aktionäre
> Rede Heffa Schücking (Video)
Die urgewald-Geschäftsführerin kritisierte die Atomgeschäfte von RWE und forderte Vorstandschef Großmann zum Rücktritt auf.
> Rede Markus Dufner
> Rede Antje Kleine-Wiskott
> Rede Michael Gybas
> Pressemitteilung Nr. 10-2011
> Gegenanträge Dachverband
> Pressemitteilunng Nr. 6-2011
> Gastkolumne im Neuen Deutschland (09.04.2011): Kritische Aktionäre gegen RWE-Klage
> Der Westen: Siegener Stadtrat berät über Gegenantrag der Kritischen Aktionäre
> Stuttgarter Zeitung (02.04.2011): "RWE klagt gegen Abschaltung"
Antwort RWE auf „Vorfahrt für Klimaschutz? Umfrage des Dachverbands bei 27 deutschen Konzernen“
Keine Mehrheit für Belene im RWE-Aufsichtsrat
Auf der Sitzung am 2.11.08 des RWE-Aufsichtsrats sollte der Einstieg in das umstrittene bulgarische Atomkraftwerk Belene genehmigt werden. RWE-Chef Jürgen Grossmann konnte sich mit diesem Plan jedoch nicht durchsetzen. Zu groß waren die Bedenken der Gewerkschaftsvertreter und der kommunalen Anteilseigner im Aufsichtsrat. Da sich keine Mehrheit für das Projekt finden ließ, wurde die Entscheidung über eine RWE-Beteiligung vertagt. Komplette Pressemitteilung von unserer Mitgliedsorganisations urgewald hier.
> Konzernstudie 2009 "Atom, Kohle und ein bisschen Wind: Klimaschutz à la RWE?"
> RWE-Hauptversammlung 2010
> RWE-Hauptversammlung 2009
> RWE-Hauptversammlung 2008
> RWE-Hauptversammlung 2007









