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Position:   Konzernkritik

ALDI: Gewinne ganz oben - Arbeitsrechte ganz unten

Textil & Handel

Sportlich-soziales Image? Selbiges können sich Puma, Adidas und Arcandor/Karstadt-Quelle nicht auf die Fahnen schreiben. Unzumutbare Arbeitsbedingungen für Näherinnen in Mittelamerika, konsequent umweltschädliches Verhalten bei der Produktion und mangelnde Zusammenarbeit mit der Kampagne für Saubere Kleidung (Clean Clothes Campaign) sind für Kritische Aktionäre Anlass gewesen, den Konzernen ins Gewissen zu reden.


Aldi verklagt Christliche Initiative Romero (CIR)
Mit harten Bandagen geht die bekannte Discounterkette ALDI gegen KritikerInnen ihrer Geschäftspolitik vor: Das in Essen ansässige Unternehmen hat nach einem Aldi-Adbust jetzt juristische Schritte gegen die Christliche Initiative Romero (CIR) eingeleitet. Der entwicklungspolitischen Organisation droht eine Einstweilige Verfügung.
> CIR-Website


Sportkampagne
Mit der Ankunft des alternativen Fackellaufs am 31. März 2008 ist die Christliche Initiative Romero (CIR) mit der diesjährigen Sportkampagne an den Start gegangen. Fast 10.000 Menschen haben sich bis heute am Fackellauf beteiligt. Einen noch viel größeren Erfolg verzeichnen die Protestpostkarten an Adidas und Puma. Unzählige UnterstützerInnen haben die Postkarten nach Nürnberg geschickt. Höhepunkt der Kampagne ist derzeitig die Veröffentlichung des internationalen Reports mit aktuellen Interviews aus Indien, Thailand, Indonesien und China. Das traurige Resultat: Noch immer gibt es massive Arbeitsrechtsverletzungen im Namen großer Sportartikler. Die CIR hat den Puma-Vorstandsvorsitzenden Jochen Zeitz direkt mit dem Ergebnis konfrontiert. In Kürze werden wir nun auch den Druck auf Adidas erhöhen. Am 8. Mai lädt der Weltkonzern zu seiner Hauptversammlung. Danach wird Sonia Lara, ArbeitsrechtsaktivistIn aus El Salvador, auf Einladung der CIR mit ihrem Vortrag durch Deutschland reisen.

Adidas

Arcandor/KarstadtQuelle

Metro

Puma

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