Programm des 2. RWE-Tribunals: RWE und die „verdeckte“ Korruption am Beispiel der Stadt Essen

18./19. September 2021, KD 11/13, Zentrum für Kooperation und Inklusion
Karl-Denkhaus-Str. 11, 45329 Essen (Altenessen)


Samstag, 18.09.2021, 10 Uhr – 21 Uhr
RWE und die „verdeckte“ Korruption am Beispiel von Essen

Sonntag, 19.09.2021, 10 Uhr – 17 Uhr
Extremwetter und Mitverursacher RWE, der größte CO2-Emittent Europas

  • Der Veranstalter behält sich Veränderungen im Ablauf und in der Zusammenstellung des Programms vor.
  • Der Veranstalter bittet um die Einhaltung der geltenden Corona-Schutzmaßnahmen. Bitte legen Sie beim Einlass zur Veranstaltung einen 3G-Nachweis vor und registrieren Sie sich in der Liste, die Ihnen der Veranstalter vorlegt.

Der WDR berichtet in der „Lokalzeit Ruhr“ vom 17.099.2021 über das RWE-Tribunal.
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Gesetze zu Kohleausstieg und Lieferketten – und nun?

Zivilgesellschaftliche Impulse für effektiven Schutz von Klima und Menschenrechten: Unserere virtuelle Jahrestagung am Samstag, den 25.09.2021

Wir bitten um verbindliche Anmeldung per E-Mail bis 19. September 2021, sodass wir die Zugangsdaten mitteilen können.

Politik und Unternehmen brauchen starke Impulse der Zivilgesellschaft, wenn es um den wirksamen Schutz von Menschenrechten, Umwelt und Klima geht. Zuletzt haben viele Unternehmen ihre Nachhaltigkeitsstrategien überarbeitet und eigene Zielvorgaben bis zur Erreichung einer klimaneutralen Produktion gesetzt. Im Bereich der Kohleverstromung bildet das im Juli 2020 verabschiedete Kohleausstiegsgesetz den entscheidenden Referenzrahmen.

Für mehr menschenrechtliche Sorgfaltspflichten von Unternehmen macht die Initiative Lieferkettengesetz seit Jahren Druck. Lobbyisten der großen Wirtschaftsverbände versuchten bis zuletzt, das ohnehin nicht sehr strenge Gesetz weiter zu verwässern. Weiterlesen

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„Pilzgeflecht“ RWE durchzieht die Stadt Essen und das Land NRW

Kommunen als „verantwortungslose Komplizen“ der Braunkohleverstromung / Essener Oberbürgermeister Kufen zum RWE-Tribunal am 18./19. September eingeladen

In der Stadt Essen und von Essen aus werden seit Jahrzehnten Entscheidungen getroffen, die die Klimakatastrophe befeuern. Die beiden größten kommunalen RWE-Anteilseignerinnen, die Städte Dortmund und Essen, sind zugleich Nutznießerinnen der RWE AG, aber auch mitverantwortlich für die zerstörerischen Folgen von Kohleabbau und -verstromung.

„RWE durchzieht wie ein Pilzgeflecht die Stadt Essen“, sagte Prof. Rolf Schwermer von Fossil Free Essen. „Seit mehr als 100 Jahren prägen die personellen und strukturellen Verflechtungen zwischen der RWE AG und der kommunalen Verwaltung unsere Stadt. So ist Oberbürgermeister Thomas Kufen Aufsichtsratsmitglied in der RWE Power AG und vertritt in der Gesellschafterversammlung des Verbands der kommunalen RWE-Aktionäre die 18,75 Millionen Essener RWE-Aktien. Weiterlesen

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Factsheet: RWE und die „verdeckte“ Korruption am Beispiel der Stadt Essen

In der Stadt Essen und von Essen aus werden seit Jahrzehnten Entscheidungen getroffen, die die Klimakatastrophe befeuern. Die beiden größten kommunalen RWE-Anteilseignerinnen, die Städte Dortmund und Essen, sind zugleich Nutznießerinnen der RWE AG, aber auch mitverantwortlich für die zerstörerischen Folgen von Kohleabbau und -verstromung.

Die RWE AG und ihre kommunalen Aktionär*innen
Etwa 130 Kommunen, Zweckverbände und kommunale Unternehmen halten gemeinsam einen Anteil von ca. 24% an RWE. Die Kommunen, die Anteile an RWE halten, waren im Verband der kommunalen RWE-Aktionäre (VKA) im Rheinland und dem gleichnamigen Verband in Westfalen zusammengeschlossen. Nun fusionieren die beiden Verbände.

Die Stadt Essen als RWE-Aktionärin
Die Stadt Essen hält 18.761.230 Stück der insgesamt 676.220.048 Stück ausgegebenen stimmberechtigten Stammaktien der RWE AG. Weiterlesen

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„Der lange Arm von RWE reicht weit“: Statements von der Pressekonferenz zum RWE-Tribunal in Essen

Pressekonferenz des RWE-Tribunals in Essen am 15.09.2021: v.r. Sabina Rothe, Eckhard Althaus, Alfred Weinberg, Rolf Schwermer, Christiane Niesel und Markus Dufner (Foto: Jörg Obergefell)

Sabina Rothe, Waldforum Essen und Mitinitiatorin des RWE-Tribunals:

„Die Fakten zum Klimawandel sind seit Jahrzehnten bekannt und seit langem ist klar: Solange fossile Energieträger weiter verbrannt werden und die Emissionen in die Atmosphäre gelangen, wird sich die Atmosphäre weiter aufheizen. Auf dieses Wissen, die daraus abzuleitenden Erkenntnisse und Handlungen hätte schon längst von Seiten der Politik reagiert werden müssen. Auch die Energie- Konzerne hätten ihre bisherigen Geschäftsmodelle anpassen müssen.

Doch stattdessen sind mächtige Strukturen geschaffen worden, um diese Erkenntnis unter der Decke zu halten und immer wieder Zweifel an den Aussagen der Wissenschaft zu streuen. Weiterlesen

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RWE und die „verdeckte“ Korruption am Beispiel der Stadt Essen

An die Vertreter*innen der Medien

Essen/Köln, 08.09.2021

Einladung zur Pressekonferenz am 15. September, 11- 13 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir laden Sie herzlich zum 2. RWE-Tribunal am 18./19. September und zur Pressekonferenz am 15. September, 11 – 13 Uhr, KD 11/13-Zentrum, in Essen (Altenessen), Karl-Denkhaus-Str. 11 ein.

In der Stadt Essen und von Essen aus werden seit Jahrzehnten Entscheidungen getroffen, die die Klimakatastrophe befeuern. Als zweitgrößte kommunale Anteilseignerin von RWE-Aktien ist die Stadt Essen zugleich Nutznießerin der RWE AG, aber auch mitverantwortlich für die zerstörerischen Folgen von Kohleabbau und -verstromung.

Unser zivilgesellschaftliches Bündnis hat den Essener Oberbürgermeister Thomas Kufen zum RWE-Tribunal eingeladen, um in Erfahrung zu bringen, wie er und andere kommunale Spitzenpolitiker im Spannungsverhältnis zwischen Konzerninteresse und Gemeinwohl agieren. Weiterlesen

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Teilhabe von Frauen mit Ingenieurs-Qualifikation bei Daimler

Steckbrief des dib zur Daimler-Hauptversammlung 2021

Insgesamt beschäftigt Daimler 19% Frauen. Dies ist ein niedriger Anteil für einen DAX 30 Konzern, der für Arbeitnehmer*innen insgesamt ein stabiles, interessantes und sicheres Vertragsverhältnis bietet.

Auf die Frage des dib, wie der Ingenieurinnenanteil in den technischen Teams der Entwicklung und IT/ Digitalisierung aktuell aussieht, hat Daimler mit Zahlen des allgemeinen Frauenanteils geantwortet und nicht nach Qualifikation aufgeschlüsselt (die Antworten sind aus der unten beigefügten Tabelle ersichtlich: Technik 18% und IT/ Digitalisierung 26%).

In der Grafik oben, die eine Vergleichbarkeit mit anderen befragten Konzernen ermöglichen soll, sind die Zahlen daher nicht dargestellt.

Auf die Frage des dib e.V. Weiterlesen

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Verantwortungslose Umsetzung der Rüstungsexportgrundsätze durch Heckler & Koch

  • Heckler & Koch liefert weiter in Krisenregionen und an menschenrechtsverletzende Regime
  • Waffenfirma trägt noch immer den todbringenden NS-Schergen Edmund Heckler im Firmennamen
  • Gegenanträge fordern Nichtentlastung von Vorstand und Aufsichtsrat
  • Kritische Aktionär*innen reichen 103 Fragen zur bedenklichen Konzernentwicklung ein

Anlässlich der morgen stattfindenden Hauptversammlung der Heckler & Koch AG fordert das Bündnis der Kritischen Aktionär*innen Heckler & Koch, dass der Kleinwaffenproduzent seine selbstgesetzte „Grüne-Länder-Strategie“ endlich glaubwürdig und konsequent umsetzt. Im Jahr 2016 verkündete Heckler & Koch die „Grüne-Länder-Strategie“. Demnach wollte das Unternehmen nur noch an demokratische und nicht-korrupte Staaten in der EU und NATO bzw. NATO-gleichgestellte Staaten liefern. Doch in der Praxis weicht der Kleinwaffenhersteller diese Richtlinie inzwischen auf. Weiterlesen

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In der Höhle des Löwen

RWE-Tribunal tagt am 18. und 19. September am Sitz des Kohlekonzerns in Essen

Nach dem Auftakt des RWE-Tribunals im Juni im Dorf Lützerath am Tagebau Garzweiler, das bereits in Kürze abgebaggert werden soll, werden die nächsten Gerichtstage am 18. und 19. September in Essen, dem Konzernsitz, stattfinden. Am 18. September werden Zeug*innen und Sachverständige zum Themenschwerpunkt RWE und die „verdeckte“ Korruption am Beispiel der Stadt Essen gehört.

Am 19. September wird der Themenkomplex Extremwetter und Mitverursacher RWE verhandelt. Die jüngste Flutkatastrophe in Deutschland mit vielen Toten an Ahr, Erft und Wupper, aber auch die Feuerwalzen in Griechenland, in der Türkei und in Kalifornien sind Folgen der globalen Erhitzung. Weiterlesen

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