Kein Ausschluss von Rüstungsexporten an Staaten, die Menschenrechte verletzen: Unser Gegenantrag

Zu Tagesordnungspunkt 2: Entlastung der persönlich haftenden Gesellschafterin

Die persönlich haftende Gesellschafterin soll nicht entlastet werden.

Begründung:

Die persönlich haftende Gesellschafterin wird ihrer menschenrechtlichen Verantwortung nicht gerecht. Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS) unterhält seit vielen Jahren enge Geschäftsbeziehungen zu Staaten, die in völkerrechtswidrige Kriege und Handlungen verwickelt sind, darunter die Türkei, Ägypten und Israel, vermutlich bald auch Indien. Diese Geschäftsbeziehungen werfen erhebliche menschenrechtliche sowie unternehmensethische Fragen auf.

TKMS hat immer wieder U-Boote, Fregatten und Torpedos nach Ägypten geliefert. Obwohl Ägypten seit 2016 gemeinsam mit Saudi-Arabien die Häfen im Jemen blockiert hatte und damit mitverantwortlich ist für eine Hungersnot im Jemen, die Hunderttausende Zivilisten getötet hat. Weiterlesen

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„Kein Cent des Umsatzes von Siemens darf auf Kosten von Menschenrechten gehen!“ Rede von Christian Russau

Sehr geehrte Damen und Herren, guten Tag,

mein Name ist Christian Russau und ich bin Vorstandsmitglied des Dachverbands der Kritischen Aktionär:innen.

Gestatten Sie mir zunächst diesen Hinweis: Herr Snabe und Herr Busch, Sie haben zusammen zwei Stunden lang hier geredet, während wir Aktionär:innen darauf warten, dass endlich die Generaldebatte beginnen möge. Das ginge doch auch etwas kürzer! Nehmen Sie dies zur Kenntnis und in Ihre Notizblöcke auf.

Zunächst einmal: Endlich sind wir hier wieder live, in Präsenz und nicht virtuell an unseren Computern und Sie, meine Damen und Herren von Vorstand und Aufsichtsrat, nicht in Ihrem von unserer Kritik so emotional hermetisch abgeschotteten VIP-Bereich. Weiterlesen

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Aurubis: Keine Transparenz bei Hochrisiko-Kupferminen

·        BAFA-Prüfung: Aurubis muss Lieferketten-Beschwerden endlich ernst nehmen

·        Neue Beschwerde von Misereor wegen Menschenrechtsverletzungen in Peru

·        Bietet neues Hinweisgeber-System besseren Schutz für Whistleblower?

Zur Hauptversammlung der Aurubis AG am 12. Februar fordern Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen von Europas größtem Kupferkonzern die Einhaltung des Lieferkettengesetzes. Nach der Romero Initiative hat auch das katholische Hilfswerk Misereor beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Beschwerde gegen Aurubis eingereicht. Inzwischen hat das BAFA bestätigt, in allen Fällen wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Lieferkettengesetz eine Prüfung von Aurubis einzuleiten.

Seit Jahren fordern Aktionäre Einsicht in die Lieferbeziehungen von Aurubis, um Reputa-tions-, Regulatorik- und Menschenrechtsrisiken überprüfen zu können“, sagt Luca Schiewe von Facing Finance. Weiterlesen

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Fossile Sackgasse statt klimagerechte Investitionen: Unsere Gegenanträge

Zu Tagesordnungspunkt 2: Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, die von Vorstand und Aufsichtsrat vorgeschlagene Verwendung des Bilanzgewinns abzulehnen.

Begründung:

Die Dividende ist mit einer Ausschüttungsquote von rund 76 Prozent unangemessen hoch und angesichts der sich dramatisch verschärfenden Klimakrise ein fatales Signal. Wir fordern, die Dividende massiv zu kürzen und die freiwerdenden Mittel vollständig in die sozial-ökologische Transformation und den Ausbau klimagerechter Technologien und Maßnahmen zu investieren.

Während Siemens Energy weiterhin von einem Boom bei fossilen Gastechnologien profitiert, tragen vor allem die Menschen im Globalen Süden die verheerenden Konsequenzen der Klimakrise. Der Fokus auf fossiles Gas ist kein „Brückentechnologie“-Modell, sondern ein Hindernis für die notwendige Dekarbonisierung. Weiterlesen

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Aurubis und TUI: Menschenrechte und Umweltschutz auf dem Prüfstand

Einladung zur Online-Veranstaltung am 11.02.2026, 18:30 Uhr

Anmeldung: Wir bitten bis zum 11.02.2026 bis 16 Uhr um Anmeldung der Teilnahme an: dachverband[at]kritischeaktionaere.de

Wir laden herzlich ein zur Online-Infoveranstaltung am Vorabend der Hauptversammlung der Aurubis AG, bei der wir die Menschenrechts- und Umweltverantwortung großer norddeutscher Konzerne in den Fokus rücken. Gegen Europas größten Kupferhersteller Aurubis sind Beschwerden beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) wegen Verstößen gegen das Lieferkettengesetz anhängig, unter anderem im Zusammenhang mit Menschenrechts- und Umweltverletzungen in Peru, Mexico und Panama.

Auch die TUI AG steht in der Kritik. Der Tourismuskonzern setzt trotz hoher Klimaintensität weiterhin auf umweltschädliches Schweröl, weist mangelnde Tierwohlstandards und Klimaziele auf und verfolgt eine fragwürdige Expansionsstrategie. Weiterlesen

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TUI AG: Tourismus ohne Rücksicht auf Umwelt, lokale Bevölkerung und Tierwelt

Gemeinsam Pressemitteilung von NABU, PETA und Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionären

  • Schweröl und LNG statt echter Klimastrategie
  • Wegen Tierleid Geschäftsbeziehungen zu Meeresparks beenden
  • Aggressive Strategie ohne Rücksicht auf Umwelt und lokale Verhältnisse

Auf der morgigen Hauptversammlung der TUI AG in Hannover fordern der NABU, die Tierrechtsorganisation PETA und der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre einen nachhaltigen Tourismus, der Klima- und Umweltschutz, Rechte der lokalen Bevölkerung und Tierschutz ernst nimmt.

Berlin/Köln/Stuttgart, 09.02.2026 – „TUI Cruises setzt weiterhin auf das besonders umweltschädliche Schweröl, kritisiert Sönke Diesener vom NABU. „Das lässt die Zukunftsankündigungen und einige gute technische Ansätze zum umweltfreundlichen Schiffsbetrieb der TUI AG in einem schlechten Licht erscheinen.“ Weiterlesen

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„Intransparenz bei der Vergütung und Abhängigkeit vom US-Geschäft“: Rede von Vincent Kuhn

Sehr geehrte Damen und Herren,

sehr geehrter Vorstand und Aufsichtsrat,

mein Name ist Vincent Kuhn, ich spreche für den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre.

Ich habe einige kritische Fragen und Kommentare bezüglich des diesjährigen Vergütungsberichts und der Geschäftstätigkeit von Siemens Healthineers in den USA.

Herr Dr. Montag,

Sie, als Vorstandsvorsitzender, erhalten für das abgelaufene Geschäftsjahr laut Vergütungsbericht ein Gehalt von etwa 7,35 Mio. Euro. Das ist außerordentlich viel, wenn man bedenkt, dass Siemens Healthineers DAX-Neuling ist. Auch die Bezüge der anderen Vorstandsmitglieder sind seit der Ausgliederung von Siemens Healthineers deutlich gestiegen; einige von Ihnen konnten Ihr jährliches Gehalt seitdem mehr als verdoppeln. Weiterlesen

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„Wir haben größte Bedenken, wie Sie die Thyssenkrupp AG in ihre Einzelteile zerlegen!“

Rede von Markus Dufner auf der Hauptversammlung der Thyssenkrupp AG am 30.01.2026 in Bochum

Sehr geehrte Mitglieder des Vorstands und Aufsichtsrats!
Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre!

Mein Name ist Markus Dufner, ich bin Geschäftsführer des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Der Dachverband spricht im Namen seiner 29 Mitgliedsorganisationen und vertritt auf der heutigen Hauptversammlung Aktien zahlreicher Kleinaktionärinnen und -aktionäre.

In meiner heutigen Rede werde ich mich mit der Thematik Klimaschutz bei Thyssenkrupp beschäftigen. Doch bevor ich dazu komme, gestatten Sie mir ein paar allgemeine Worte zur aktuellen Lage in unserem Unternehmen.

Der aktuelle Aktienkurs sorgt für Jubelstimmung. Wie ist es möglich, dass wir mitten in der Stahlkrise ein „Börsenwunder“ erleben? Weiterlesen

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