Markus Dufner, Geschäftsführer des Dachverbands, bemängelte in seiner Rede, dass der Geschäftsbericht 2025 der Fresenius Medical Care AG keine konkreten Fallzahlen zu Compliance-Ermittlungen gibt. (Foto: Lisa Nathan)
Hauptversammlung von Fresenius Medical Care am 21.05.2026 in Frankfurt am Main
Sehr geehrte Frau Giza, sehr geehrter Herr Sen, sehr geehrte Mitglieder des Vorstands und Aufsichtsrats! Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,
mein Name ist Markus Dufner und ich spreche im Namen des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Der Dachverband unterstützt die Fresenius Global Union Alliance.
Mit unseren 29 Mitgliedsorganisationen aus den Bereichen Klima- und Umweltschutz, Menschenrechte und sozialer und gewerkschaftlicher Rechte repräsentieren wir einen Teil der Zivilgesellschaft. Weiterlesen
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Hapag-Lloyd-Vorstandsvorsitzender Rolf Habben Jansen bei seiner Rede auf der virtuellen Hauptversammlung der Hapag-Lloyd AG
Hauptversammlung der Hapag-Lloyd AG am 20.05.2026: Zehrt die Dividende die Liquidität für notwendige Investitionen auf? Welche Risiken birgt die Übernahme der ZIM Integrated Shipping Services? Wie ist es um die Sicherheit von Hapag-Lloyd-Schiffen an der Straße von Hormuz bestellt? Wie vermeidet die Hapag-Lloyd die Kollision von Schiffen mit Walen?
Sehr geehrter Herr Habben Jansen, sehr geehrter Herr Gernandt,
mein Name ist Markus Dufner. Ich bin Geschäftsführer des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Mit unseren 29 Mitgliedsorganisationen sowie Kooperationspartnern aus den Bereichen Umwelt und Menschenrechte repräsentieren wir einen Teil der Zivilgesellschaft. Weiterlesen
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ich heiße Moritz Leiner, ich arbeite bei der gemeinnützigen Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald und vertrete hier heute den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre.
Ich schließe mich mal meinem Vorredner Mattias Bachmann an und möchte bezüglich Ihrer fossilen Geschäfte dabei noch auf einige weitere Aspekte eingehen:
Unipers strategische Priorität ist laut eigener Aussage an erster Stelle die Dekarbonisierung der Geschäftsaktivitäten… und dann erst: bei gleichzeitiger Gewährleistung einer zuverlässigen Energieversorgung. Doch anstatt einen klaren Ausstiegsplan für fossiles Gas innerhalb des eigenen Portfolios zu entwickeln, richtet Uniper seinen strategischen Fokus zunehmend auf den Ausbau des fossilen Gasgeschäfts. Das haben Sie heute ja auch kräftig betont. Weiterlesen
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Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Vorstand und Aufsichtsrat,
mein Name ist Tilman Massa, ich spreche für den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Mit den uns übertragenen Stimmrechten fordern wir von der Commerzbank deutliche effektivere Maßnahmen für den Schutz von Umwelt und Menschenrechten ein.
Wir kritisieren die angekündigten Stellenstreichungen im Zuge der Abwehr der Übernahmepläne durch die UniCredit. Die Verteidigung gegen eine Übernahme durch die Unicredit darf nicht auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen werden. Wer tausende Stellen abbaut, um die Eigenständigkeit der Commerzbank zu sichern, setzt die falschen Prioritäten.
Wir kritisieren nicht nur den aktuellen Kurs der Commerzbank, sondern stehen auch einer möglichen Übernahme durch die UniCredit kritisch gegenüber und lehnen aktuell eine Übernahme ab. Weiterlesen
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Angesichts schwächerer Konsumausgaben und wirtschaftlicher Unsicherheiten hat Hugo Boss seine Strategie angepasst. CEO Daniel Grieder betont den Fokus auf Markenstärkung im Jahr 2026. Nicht gestärkt werden hingegen die Arbeiter*innen in der Lieferkette. Hugo Boss verlässt das wichtige Gebäudeschutzabkommen in Pakistan, in der eigenen Fabrik in der Türkei werden Gewerkschafter*innen entlassen. FEMNET, der Dachverband der Kritischen Aktionär*innen und die Kampagne für Saubere Kleidung erwarten konkrete Antworten auf der Aktionärsversammlung.
Während über 130 Marken ihre Verpflichtung zum Pakistan Accord verlängern, hat Hugo Boss das Abkommen verlassen. Der Accord gilt mit seinen unabhängigen Sicherheitsinspektionen branchenweit als erfolgreichster Mechanismus zur Verbesserung der Fabriksicherheit. In mehreren pakistanischen Zulieferbetrieben von Hugo Boss wurden in den letzten Jahren schwerwiegende und potenziell lebensbedrohliche Sicherheitsmängel, wie verschließbare Tore und blockierte Fluchtwege, festgestellt. Weiterlesen
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Zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung der persönlich haftenden Gesellschafterin für das Geschäftsjahr 2025
Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, der persönlich haftenden Gesellschafterin die Entlastung zu verweigern.
Begründung:
Zwischen den öffentlich formulierten Nachhaltigkeits- und Klimaschutzansprüchen der DWS und ihrem tatsächlichen Handeln klafft eine erhebliche Glaubwürdigkeitslücke. Während die DWS weiterhin betont, ESG und die Einhaltung des 1,5-Grad-Limits seien zentrale Bestandteile ihrer Investment- und Stewardship-Strategie, hält sie zugleich milliardenschwere Beteiligungen an Öl- und Gaskonzernen aufrecht, deren Geschäftsmodelle mit den Zielen des Pariser Klimaabkommens nicht vereinbar sind. Trotz eigener Anforderungen an glaubhafte Netto-Null-Strategien und Emissionsminderungen zieht die DWS daraus keine erkennbaren Konsequenzen für ihre Investitionsentscheidungen. Weiterlesen
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Pressemitteilung zur Hauptversammlung der Hapag-Lloyd AG am 20. Mai 2026
Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre sieht vorauseilenden Gehorsam gegenüber völkerrechtswidrigen US-Sanktionen und hinterfragt Rolle von Kühne Holding und Stadt Hamburg.
Hamburg / Köln, 19.05.2026 – Auf der morgigen Hauptversammlung der Hapag-Lloyd AG verurteilt der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre die jüngste Entscheidung des Vorstands, sämtliche Buchungen nach Kuba zu stoppen. Der Verband sieht darin eine Verletzung des Völkerrechts, die Missachtung europäischer und deutscher Außenwirtschaftsprinzipien sowie einen eklatanten Mangel an unternehmerischer Souveränität.
Markus Dufner, Geschäftsführer des Dachverbands, kritisierte das Einknicken der Reederei vor einem US-Dekret der Trump-Administration. „Durch die einseitige Unterwerfung unter die Blockadepolitik Washingtons agiert das deutsche Traditionsunternehmen Hapag-Lloyd als verlängerter Arm fragwürdiger Gesetze.“ Weiterlesen
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Vor der Hauptversammlung der Commerzbank AG am Mittwoch kritisieren die Organisationen urgewald, Facing Finance und der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre die Abschwächung der fossilen Ausschlusskriterien im ESG-Rahmenwerk der Bank. Mit der Überarbeitung ihrer ESG-Richtlinien Ende 2025 hat die Bank zentrale Ausschlusskriterien für Kohle deutlich gelockert. Unter anderem wurde das Kohleausstiegsdatum für Bestandskunden von 2030 auf 2038 verschoben.
Kathrin Petz, Finanz-Campaignerin bei urgewald, sagt:„Zahlreiche Banken und Investoren im europäischen Ausland haben längst erkannt, dass der Kohlesektor keine Zukunft hat. Dass die Commerzbank ihre fossilen Richtlinien ausgerechnet im Bereich Kohle abschwächt, zeugt von Ambitionslosigkeit. Es ist gleichzeitig ein Bärendienst für die Transformation des Finanzsektors hin zu einer zukunftsfähigen Volkswirtschaft.“Weiterlesen
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