Ex-Chef von Heckler & Koch lässt Hauptversammlung in der Pulverfabrik platzen

Abbruch der Hauptversammlung des Waffenherstellers am 2. Juli 2024 in Rottweil / Wiederholung innerhalb von drei Monaten

Heckler & Koch-Management: (von links) Vertriebsvorstand Marco Geißinger, Finanzvorstand Andreas Schnautz, Vorstandsvorsitzender Dr. Jens Bodo Koch, Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Rainer Runte und der Notar.

Andreas Heeschen, Großaktionär und ehemaliger Vorstandsvorsitzender von Heckler & Koch, war nicht selber zur Hauptversammlung ins baden-württembergische Rottweil gekommen. Er schickte lediglich einen Vertreter, der mit Hilfe eines juristischen Schachzugs das vorzeitige Ende des Aktionärstreffens herbeiführte. Eine seit Jahren ungeklärte Eigentumsfrage über ein großes Aktienpaket bildet den Hintergrund des Eklats.

Der Vorstandsvorsitzende, Dr. Jens Bodo Koch, hatte den Aktionär*innen gerade über das aus Heckler & Koch-Sicht zweitefolgreichste Geschäftsjahr in der Firmengeschichte Bericht erstattet. Weiterlesen

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„Es fährt (k)ein Zug durch Yucatán“

Abschlusssitzung des studentischen Seminars „Es fährt (k)ein Zug durch Yucatán: Herausforderungen und Spannungsfelder im Kontext der territorialen Neuordnung Südmexikos – Zwischen indigener Selbstbestimmung und Erschließung globaler Handelswege“, Leibniz Universität Hannover

10.7.2024:, 17:30 Uhr Podiumsdiskussion: Wie begegnen wir den Konflikten der „territorialen Neuordnung“ Südmexikos in Anbetracht ökonomischer Krisen, globaler Erwärmung, Umweltschutz und indigener Partizipationsrechte? mit Christian Russau (Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile und Lateinamerika / Kritische Aktionär*innen) & Sherin Abou-Chouka (Historikerin, Berlin)

Ort: Elchkeller, Schneiderberg 50, 30167 Hannover

Diese Veranstaltung ist die Abschlusssitzung des studentischen Seminars „Es fährt (k)ein Zug durch Yucatán“. Nach vielen Sitzungen mit vielen Gästen zu den Auswirkungen auf Mensch und Umwelt durch die Großprojekte in Südmexiko, und nach einem Blick auf beteiligte Akteur*innen auch aus Deutschland, möchten wir in der letzten Sitzung im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit Gästen vom FDCL Berlin (https://www.fdcl.org Weiterlesen

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Firmengründer Edmund Heckler war „ein Karrierist im Kontext von Massenvernichtung und Zwangsarbeit“

Rede von Markus Dufner auf der Hauptversammlung der Heckler & Koch AG am 2. Juli 2024 in Rottweil am Neckar (siehe Anmerkung 1)

Markus Dufner (2. von links) protestierte mit den Kritischen Aktionär*innen Heckler & Koch vor der Hauptversammlung des Waffenherstellers am 2. Juli 2024 in Rottweil.

Sehr geehrter Herr Dr. Koch, sehr geehrter Herr Dr. Runte,
sehr geehrte Damen und Herren,

mein Name ist Markus Dufner und ich bin Geschäftsführer des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Ich spreche zum ersten Mal auf einer Hauptversammlung von Heckler & Koch. Der Dachverband hat 29 Mitgliedsorganisationen und erhält Stimmrechtsübertragungen von zahlreichen Kleinaktionär*innen. Weiterlesen

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„Wie können wir gemeinsam Wege finden und fördern, um Konflikte durch Diplomatie und Dialog zu lösen, anstatt durch Waffen und Gewalt?“

Rede von Dr. Helmut Lohrer, International Councilor der Deutschen Sektion der Internationalen Ärztinnen und Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW), auf der Hauptversammlung der Heckler & Koch AG am 02.07.2024 in Rottweil

Dr. Helmut Lohrer in seiner Rede in der Rottweiler Pulverfabrik: „Wir Friedensaktivisten sind dabei weder naiv und verkennen nicht die Realität. Noch sind wir Parteigänger von Despoten und Diktatoren.“

Herr Koch, Sie haben uns Friedensaktivisten in Ihrem vor wenigen Tagen erschienenen Interview in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vorgehalten, Ihnen Antworten schuldig zu bleiben. In der Einleitung meiner Fragen will ich versuchen, darauf einzugehen.

Zunächst mal: ich danke Ihnen für Ihre Offenheit und Ihren Dialog mit uns FriedensaktivistInnen. Weiterlesen

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Kindersoldaten schießen mit Gewehren von Heckler & Koch

Pressemitteilung der Kritischen Aktionär*innen Heckler & Koch zur Hauptversammlung der Heckler & Koch AG am 02.07.2024

  • H&K-Vorstand sieht sich durch Zeitenwende legitimiert
  • In Krisen- und Konfliktgebieten kommen H&K-Waffen zum Einsatz
  • Grüne-Länder-Strategie lässt Ausnahmen zu
  • Edmund Heckler: Karrierist im Kontext von Massenvernichtung und Zwangsarbeit
  • Morgen um 8:30 Uhr Protest der Kritischen Aktionär*innen Heckler & Koch in Rottweil


Stuttgart/Freiburg/Köln/Oberndorf a.N./Rottweil a.N., 01.07.2024. Anlässlich der morgen stattfindenden Hauptversammlung der Heckler & Koch AG kritisiert das Bündnis der Kritischen Aktionär*innen Heckler & Koch, dass sich der Vorstand durch die sogenannte „Zeitenwende“ in der Ausweitung von Produktion und Vertrieb todbringender Schusswaffen legitimiert sieht. Morgen findet um 8:30 Uhr eine Protestkundgebung in Rottweil, Neckartal 102, nahe des Hauptversammlungsorts Pulverfabrik statt. Weiterlesen

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Mainova-Hauptversammlung: Abschaltung der Gasnetze bis 2035!

Pressemitteilung von Attac Frankfurt vom 20. Juni 2024 / Frankfurt soll einen Wärmewende-Rat mit Umweltverbänden und Mieter:innen einsetzen

Protestaktion von Attac Frankfurt vor der Hauptversammlung der Mainova AG am 20.06.2024 (Foto und weitere Infos: https://www.attac-netzwerk.de/frankfurt/gruppen/klimattac)

Anlässlich der Hauptversammlung der städtischen Mainova AG forderte Attac Frankfurt im Rahmen einer Aktion gemeinsam mit Bündnispartner:innen eine schnelle Umsetzung der Wärmewende in Frankfurt. Angesichts des Klimaneutralitätsziels der Stadt Frankfurt solle die Mainova die AG die Gasnetze bis spätestens 2035 abschalten und sie durch bezahlbare Nah- und Fernwärme auf Basis erneuerbarer Energien ersetzen. Das Dampfwärmenetz des Heizkraftwerks West müsse bis 2030 durch ein Wasserwärmenetz auf Basis erneuerbarer Energien ersetzt werden. Weiterlesen

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Zeitenwende, Kindersoldaten, Waffenhändler: Gegenanträge zur Hauptversammlung von Heckler & Koch

Kritische Aktionärinnen und Aktionäre vor der H&K-Hauptversammlung. Foto: Stephan Möhrle

Zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung der Mitglieder des Vorstands

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, die Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2023 nicht zu entlasten.

Begründung:
Der Vorstand sieht sich durch die sog. „Zeitenwende“ in der Ausweitung von Produktion und Vertrieb todbringender Schusswaffen legitimiert.

Profiteur der Zeitenwende
Im beschaulichen Örtchen Oberndorf am Neckar produzieren zwei der bekanntesten deutschen Rüstungsunternehmen: Heckler & Koch und Rheinmetall. Der mittelständische Handfeuerwaffen-Hersteller H&K ist genauso Profiteur der „Zeitenwende“ wie der Düsseldorfer DAX-40-Konzern. So plant H&K die Ausweitung der Produktpalette auf Sturm- und Maschinengewehren für Kalaschnikow-Munition und andere Kaliber des ehemaligen Warschauer Paktes. Weiterlesen

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„Sind Ihre Pläne mit den neuen EU-Vorgaben zur Emissionsreduktion kompatibel?“: Rede von Tilman Massa

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrter Vorstand und Aufsichtsrat,

ich spreche für den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Mit den uns übertragenen Stimmrechten fordern wir von der Traton SE deutlich effektivere Maßnahmen gegen die Klimakrise sowie für den Schutz von Umwelt und Menschenrechten ein.

Wir werden Sie, den Vorstand nicht entlasten. Sie kommen weiterhin nicht hinreichend Ihrer Verantwortung nach, wirksame Maßnahmen für den Klima- und Umweltschutz umzusetzen.

Zu Ihrer Klimabilanz:

Ich wollte mir Ihre Klimabilanz in Ihrem Geschäftsbericht ansehen, doch finden sich dazu nur Angaben, wie wichtig Sie die Reduktion von Treibhausgasen und Ihre Dekarbonisierungsmaßnahmen finden. Doch zu konkreten Zahlen der Emissionen Ihrer Marken bzw. Weiterlesen

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