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Siemens Hauptversammlung 2008

Schmiergeldaffären, Ben-Q, Abbau von Arbeitsplätzen und Erhöhung von Vorstandsgehältern sind Schlagworte, die Siemens im letzten Jahr begleiteten. Auch in diesem Jahr hält der Konzern trotz bekannter Risiken an der Nutzung von Atomkraft, deutlich durch die 34%-ige Beteiligung am französischen Nuklearkonzern AREVA NP und der geplanten Beteiligung am Atomkraftwerk Belene/Bulgarien (zu Belene siehe auch e.on und RWE) fest. Zwar misst Siemens den erneuerbaren Energien mittlerweile einen höheren Stellenwert zu als noch vor ein paar Jahren, doch reicht dies noch lange nicht aus. Hinzu kommt, dass über eine Zusammenarbeit mit AREVA Diktaturen unterstützt werden, die es mit den Menschenrechten nicht so genau nehmen: beispielweise China und Lybien, mit denen der französische Staatspräsident Sarkozy kürzlich Verträge über die Lieferung von Atomkraftwerken abgeschlossen hat. Warum zieht Siemens nicht einen Schlussstrich unter die Geschäfte mit menschenverachtenden Regimen wie im letzten Jahr mit dem Sudan?

In diesem Jahr richteten die Kritischen Aktionäre weitere konkrete Vorwürfe an Vorstand und Aufsichtsrat. Die Beteiligung am Bau des Staudamms in Omkareshwar/Indien zeugt nicht von besonderer Einsicht: nachdem sich Siemens aufgrund heftiger öffentlicher Proteste aus einem ähnlichen Projekt in Nicaragua zurückgezogen hatte, steht Indien nach wie vor auf dem Programm.

Es bleibt die Verpflichtung des Konzerns zum Klimaschutz: kaum ein Unternehmen wird sich diesem explizit nicht widmen. Doch mehr als allgemein gehaltene Aussagen sind nicht zu hören: glaubwürdiger wären da ein dem Umweltschutz gewidmetes Kapitel und eine offene Darlegung der unternehmenseigenen Emissionen im Geschäftsbericht. 

Schwerwiegend waren im vergangenen Jahr die Vorwürfe der Schmiergeldzahlungen. Sowohl der Vorstand als auch der Aufsichtsrat wussten von Zahlungen bei der Vergabe von Aufträgen, die in vielen Ländern unter dem Tisch getätigt wurden.

Weitere Infos zur Hauptversammlung 2008
Gegenantrag, Rede Karl Kerschgens, Pressemitteilung

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