Unterstützen Sie uns:

Ihre Spende macht unsere Arbeit erst möglich.

Jetzt Spenden!

Ich helfe dauerhaft mit einer festen Spende:

Jetzt Fördermitglied werden

Spendenkonto-Nr.:

IBAN: DE 89 3705
0198 0008 9622 92

BIC: COLSDE33

Kontakt

Dachverband der Kritischen
Aktionärinnen und Aktionäre

Postfach 30 03 07
50773 Köln

Pellenzstr. 39 (Hinterhaus)
50823 Köln

Telefon Mo bis Do
0221 - 599 56 47

Fax 
0221 - 599 10 24

Mobil-Telefon
0173 - 713 52 37

E-Mail

English

Association of Ethical
Shareholders Germany
P.O.Box 30 03 07
D-50773 Köln
Germany

Office
Pellenzstr. 39
D-50823 Köln

Phone Mon til Thu
+49-221-599 56 47

Fax
+49-221-599 10 24

Cell phone
+49-173-713 52 37

E-Mail

Information in
English Language

Facebook

Besuchen Sie uns auch auf Facebook

YouTube

Besuchen Sie uns auch auf YouTube

Position:   Newsletter  >>  Newsletter Archiv  >>  Newsletter Mai 2018

Newsletter Mai 2018

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,


die Hauptversammlungssaison 2018 ist in vollem Gange: letzte Woche waren RWE, Innogy, Renk und Münchener Rück an der Reihe, nun stehen schon VW und BASF an, gefolgt von E.ON, Rheinmetall und vielen weiteren. Hier finden Sie unsere Gegenanträge mit allen Kritikpunkten.

In diesem Newsletter geben wir einen Überblick in die Themen, die wir auf den nächsten Hauptversammlungen thematisieren werden. Bei VW sprechen wir nicht nur den Abgasskandal an, sondern auch die Verstrickungen in die brasilianische Militärdiktatur. Bei BASF werden wir erneut auf endlich bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen der südafrikanischen Minenarbeiter pochen. Und auch für E.ON gilt: Sorgfaltspflichten für Klimaschutz, Umwelt und Menschenrechte gelten für alle Konzerne, ob nun Netzbetreiber oder Stromerzeuger. Mit den bisherigen Lippenbekenntnissen werden wir uns nicht zufrieden geben. Dazu brauchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung, ob mit Stimmrechtsübertragungen oder als Unterstützer*in auf den Hauptversammlungen!

Solidarische Grüße
Markus Dufner
Geschäftsführer

­

 

­

­

Wegen seiner Rolle im Abgasskandal, Kartellabsprachen und Kollaboration mit der brasilianischen Militärdiktatur verweigert der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre Vorstand und Aufsichtsrat der Volkwagen AG bei der Hauptversammlung am 3. Mai die Entlastung. Für anstehende Nachrüstungen von VW-Dieselfahrzeugen und Entschädigungen von Kundinnen und Kunden soll der Auto-Konzern die Dividende halbieren und die Rückstellungen um rund 1 Milliarde Euro erhöhen.

Dachverbands-Vorstandsmitglied Jens Hilgenberg verlangt von Volkswagen, dass alle Verfehlungen umgehend und vollumfänglich zugegeben werden, nur so könne verlorenes Vertrauen wieder zurückgewonnen werden. "Als ersten Schritt muss VW alle bereits verkauften Pkw so nachrüsten, dass alle Grenzwerte auch im Realbetrieb eingehalten werden, notfalls auch mit dem Einbau zusätzlicher Abgasminderungssysteme. Der Vorstand muss zudem gewährleisten, dass sich die Modellpolitik des Konzerns zukünftig an den internationalen Klimazielen orientiert. Eine Abkehr von immer größeren, schweren und leistungsstärkeren Modellen ist dafür notwendig."
> Pressemitteilung
> Unsere Gegenanträge

­

­

­

­

 

­

­

Am 04. Mai steht die nächste Hauptversammlung des größten Chemie-Konzerns an. Wir werden weiterhin die substanzielle Verantwortung gegenüber seinem Platin-Lieferanten Lonmin und die Entschädigungsauszahlung an Opfer und Angehörige des Marikana-Massakers fordern, bei dem 34 friedlich streikende Minenarbeiter von der südafrikanischen Polizei erschossen wurden.
Wir fordern BASF seit Jahren auf, die weiterhin desolaten Lebens- und Arbeitsbedingungen in den südafrikanischen Minen nicht hinzunehmen. Die bisherigen Bemühungen des Chemieriesen reichen nicht aus, die Auditierung des britisch-südafrikanischen Zulieferers Lonmin muss veröffentlicht werden.

Pünktlich zur BASF-Hauptversammlung wird der Sammelband »Zum Beispiel BASF. Über Konzernmacht und Menschenrechte« vorgestellt. Das von der Rosa-Luxemburg-Stiftung finanzierte Buch versammelt Stimmen von ArbeiterInnen, AktivistInnen und WissenschaftlerInnen aus Südafrika und Europa und zeigt am Beispiel der Platin-Lieferkette von BASF koloniale Kontinuitäten im Rohstoffhandel auf. Die behandelten Themen reichen von globalen Lieferketten und deren Gestaltung durch Handelsabkommen und Entwicklungspolitik, über Steuervermeidung und Lobbyismus bis hin zu dringend notwendigen rechtlichen Regulierungen und postkolonialen Verantwortungskonzepten – und nicht zuletzt den neuen Herausforderungen transnationaler Solidarität.
> Unsere Gegenanträge

­

­

Der deutsche Energiemarkt wird neu aufgeteilt. E.ON übernimmt die Energienetze von Innogy, gibt dafür das Geschäft mit erneuerbaren Energien an den ewigen Konkurrenten RWE ab. Kohleverstromer RWE soll auch noch eine Beteiligung an E.ON eingeräumt werden. Gleichzeitig bekennt sich E.ON zu den UN-Zielen nachhaltiger Entwicklung (SDGs), insbesondere zu nachhaltiger Energieversorgung und der Bekämpfung des Klimawandels. Was bedeutet der Deal zwischen den Essener Energieriesen für dieses Bekenntnis und die Energiewende? Welche Rolle spielt E.ON in Zukunft für die Bekämpfung des Klimawandels?

Mit der nun verkauften Tochter Uniper war E.ON bis vor kurzem auch im Geschäft fossiler Energien tätig und hat Verantwortung dafür, dass Menschenrechte entlang seiner Lieferketten geachtet werden. Dies ist gerade in Bezug auf die Steinkohleimporte aus Kolumbien nicht gegeben. Welche Verantwortung trägt E.ON in Zukunft?
 
Anlässlich der Hauptversammlung von E.ON am 9. Mai laden wir Sie dazu ein, diese Fragen mit unseren Gästen in Essen zu diskutieren:
 
Referent*innen:
- Maria Fernanda Herrera Palomo (Informationsbüro Nicaragua)  
- Alfred Weinberg (Bündnis gegen Braunkohle im Rheinland)
- Peter Bastian (Initiative für den sofortigen Atomausstieg Münster)

8. Mai 2018, 19 bis 21 Uhr, CVJM Essen

­

­

­

­

 

­

­

 

­

­

> Video "Zeig RWE die Rote Karte!" von Todde Kemmerich
> Tagesschau: RWE-Hauptversammlung in Essen (Video)
> WDR: Braunkohle- und Atomkraftgegner demonstrieren (Video und Audio)
> WDR 5 Profit: RWE-Aktionärstreffen: Suche nach der Zukunft
> Neues Deutschland: Vor dem Protest gibt es kein Entkommen
> der freitag: Die Liebe zur Asche
> Kölner Stadt-Anzeiger: Kampf um die Kohle
> Mehr Fotos von Herbert Sauerwein

> Unsere Gegenanträge

­

­

 

­

­

Die deutschen Versicherungsriesen Allianz und Munich Re pflegen ihr Image als Freunde des Klimas, sind aber nach wie vor enge Verbündete der klimaschädlichen Kohle-Industrie. Sie unterstützen nach jüngsten Recherchen sogar Firmen, die die Kohle-Expansion in Polen vorantreiben, neue Kraftwerke und Tagebaue eröffnen wollen - also die größten Feinde des Pariser Klimaschutz-Abkommens. Solche Kohle-Geschäfte müssen schnellstmöglich aufhören - das Klima wartet nicht!

Bitte unterstützen auch Sie hier unseren Protest.

­

 

­

­

­

­

Kontakt | Spenden | Impressum | Sitemap