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Newsletter Juli 2018

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Einladung zu unserer Jahrestagung

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,


herzlich möchte ich Sie und Euch zu unserer Jahrestagung am 22. September nach Köln einladen! Unter dem Motto "Die UN-Nachhaltigkeitsziele und deutsche Konzerne im Praxis-Check" berichten wir über unser Engagement bei den diesjährigen Hauptversammlungen und diskutieren mit Referent*innen und Gästen über die Kontroversen um menschenrechtliche Sorgfaltspflichten, Rüstungsexporte und den Kohleausstieg.

Wir vom Dachverband wollen möglichst viele Menschen ermutigen, sich rücksichtsloser Konzernmacht entgegenzustellen. Um auch Betroffene und Aktivist*innen aus dem Globalen Süden Gehör zu verschaffen – sei es auf unsere Veranstaltungen oder auf Hauptversammlungen – brauchen wir Ihre und Eure Unterstützung, zum Beispiel als Fördermitglied.

Solidarische Grüße
Markus Dufner
Geschäftsführer

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Unsere Themen in dieser Ausgabe:

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Unsere Jahrestagung 2018

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Die UN-Nachhaltigkeitsziele und deutsche Konzerne im Praxis-Check

In ihren Nachhaltigkeitsberichten brüsten sich die deutschen Konzerne mit ihren Beiträgen zu den 17 Zielen der UN-Nachhaltigkeitsagenda, den Sustainable Development Goals (SDGs). Auf unserer Jahrestagung 2018 machen wir den Praxis-Check anhand der Debatten um menschenrechtliche Sorgfaltspflichten, Rüstungsexporte und den Klimaschutz durch den Kohleausstieg.

Auf unserer Jahrestagung werden wir unsere Themen und Aktionen zu den diesjährigen Hauptversammlungen Revue passieren lassen. Unseren diesjährigen Henry-Mathews-Preis für Konzernkritik verleihen wir an die HondurasDelegation und das Ökumenische Büro für Frieden und Gerechtigkeit. Beide haben in den letzten Jahren intensiv zu der Beteiligung von Siemens und Voith Hydro an dem umstrittenden Staudammprojekt Agua Zarca in Honduras recherchiert, informiert und auf den Hauptversammlungen von Siemens dazu gesprochen. Die Umweltaktivistin Berta Cáceres wurde aufgrund ihres Protestes gegen das Projekt von Auftragsmördern umgebracht. Der Prozess gegen die Hintermänner dauert an.

Als zweiten Schwerpunkt werden wir die Rüstungsexporte von Thyssenkrupp, Rheinmetall und Heckler & Koch in Krisen- und Konfliktregionen thematisieren: Wie haben die Unternehmen bisher auf den erhöhten Druck reagiert, die Exporte zu beenden? In einem dritten Schwerpunkt möchten wir die Rolle der Konzerne für Klimaschutz und Kohleausstieg diskutieren. Wie haben sie auf unsere Kritik auf den Hauptversammlungen reagiert, welche Rolle spielen sie im Zusammenhang mit der Kohlekommission?

Hier geht es zu unserem Programm.

Wann: Samstag, 22. September 2018
Wo: Melanchthon-Akademie Köln, Kartäuserwall 24b, 50678 Köln
Eintritt: frei, um Anmeldung per E-Mail wird gebeten

 

 

 

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Widerstand gegen Baysanto

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Bayer hat Monsanto geschluckt – das drohende Agrargift-Monopol gefährdet Gesundheit, Artenvielfalt und Ernährungssouveränität. Wie verträgt sich dies mit Bayers Engagement für die UN-Nachhaltigkeitsziele, den SDGs?

Bayer gibt an, mit seinen Produkten vor allem zum SDG 2, den Hunger zu beenden und nachhaltige Landwirtschaft zu fördern, beizutragen. Auch SDG 3, gute Gesundheit und Wohlbefinden, wird genannt. Das Argument: Nur durch den Einsatz von Agrargiften und Gentechnik könne die wachsende Weltbevölkerung ernährt werden. Angesichts der fatalen Folgen der Agrargifte kann bezweifelt werden, dass Bayers Beiträge zu den SDGs der richtige Weg sind.

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Nach offiziellen Angaben müssen jedes Jahr 6.000 Menschen wegen Intoxikation durch Agrargifte medizinisch behandelt werden – die Dunkelziffer liegt höher, da im ländlichen Raum oft kaum Zugang zu medizinischer Versorgung besteht. Landwirte begehen Selbstmord, Kinder werden mit Schäden geboren, Babys weisen Anzeichen von Pubertät auf. Alles nachgewiesenermaßen wegen der Agrargifte."
> Rede von Alan Tygel
> Widerstand gegen Baysanto: Ernährung ohne Agrargifte!

 

 

 

 

 

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Dem neuen Großaktionär GLS Bank sollte mehr Zeit eingeräumt werden, die strategische Neuausrichtung der Umweltbank transparent zu machen. Deshalb beantragte der Dachverband der Kritischen Aktionäre die Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung.

"Offensichtlich hat die GLS Bank Ihre Wahlvorschläge zum Aufsichtsrat nicht mit der Umweltbank AG abgestimmt", sagte Markus Dufner, Geschäftsführer des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. "Wie wäre es sonst vorstellbar, dass sich der Aufsichtsrat der Umweltbank gegen die KandidatInnen Silke Stremlau und Dr. Hermann Falk ausspricht, die von der GLS Bank vorgeschlagen wurden?" Sie traten bei der Hauptversammlung am 28. Juni in Nürnberg gegen die bisherigen Aufsichtsräte Heinrich Klotz und Günther Hofmann antreten, wurden jedoch nicht gewählt.
> Unsere Pressemitteilung
> Rede von Martin Hundhausen
> taz, 02.07.2018: Machtpoker der grünen Banker
> dpa, 28.06.22018: Umweltbank wendet Übernahme durch GLS Bank ab

 

 

 

 

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Skandalumwitterter Kleinwaffenproduzent verschiebt Hauptversammlung wegen "unerwartet hoher Teilnehmerzahl". Kritische Aktionär*innen Heckler & Koch kritisieren im Gegenantrag Waffenlieferungen an menschenrechtsverletzende Staaten.

Der Waffenhersteller Heckler & Koch hat kurzfristig seine ordentliche Hauptversammlung für den 26. Juni 2018 abgesagt und auf einen unbekannten Termin verschoben. Als Grund nennt der Vorstand in einer eiligen Mitteilung an die Aktionäre eine „unerwartet hohe Anmeldezahl" zur Hauptversammlung. Ein neuer Termin wurde vom Vorstand nicht genannt.

Für den Kritischen Aktionär Paul Russmann ist dies ein unverschämtes Vorgehen: "Heckler & Koch exportiert Waffen in die ganze Welt, schafft es aber nicht, eine Hauptversammlung mit drei bis vier Dutzend Aktionären durchzuführen." Erst gestern habe er die Eintrittskarte erhalten, heute dann die Absage. "Ob die organisatorischen Gründe nur vorgeschoben sind?", fragt sich Russmann.

Rüstungsgegner Jürgen Grässlin von den Kritischen Aktionär*innen Heckler & Koch hat zur Hauptversammlung einen Gegenantrag auf Nichtentlastung von Vorstand und Aufsichtsrat gestellt. Er kritisiert die 2017 fortgeführten Waffenlieferungen an menschenrechtsverletzende Staaten wie Indonesien und Malaysia.
> Pressemitteilung: Heckler & Koch sagt Hauptversammlung ab
> Gegenanträge von Jürgen Grässlin/Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!
> Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel
> Globales Netzwerk Stop The Arms Trade GN-STAT

 

 

 

 

 

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Dachverband war bei 37 Hauptversammlungen

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre hat 2018 Ihre Stimmrechte bei 37 Hauptversammlungen vertreten und sich für Klima- und Umweltschutz, Menschenrechte, Frieden und mehr Nachhaltigkeit eingesetzt.

RWE und der Klimaschutz:
RWE macht mit dem Kohleabbau wieter, als gäbe es keine internationalen Klimaschutzvereinbarungen. Die Tagebaue Hambach und Garzweiler zerstören Wälder und Dörfer, Kohlekraftwerke schädigen die menschliche Gesundheit.

VW, Daimler, BMW und der Abgasskandal:
Die Konzerne müssen endlich Hardware-Nachrüstungen vornehmen und betrogene Kunden entschädigen.

BASF und die Lieferkette:
Der weltgrößte Chemie-Konzern muss von seinem Platin-Lieferanten Lonmin die Einhaltung von sozialen und Menschenrechten einfordern.

Unabhängige Konzernkritik ist nur mit Ihrer Spende möglich
Der Besuch von Hauptversammlungen ist unser effektives Mittel, die Achtung von Menschenrechten und Umweltschutz von den Konzernen einzufordern. Wir recherchieren, reichen Gegenanträge ein, protestieren vor und sprechen auf den Hauptversammlungen. Dabei entstehen Personal- und Reisekosten. Bitte unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende oder werden Sie Fördermitglied, damit wir auch in Zukunft für Klima- und Umweltschutz und Menschenrechte eintreten können.
> Spendenformular mit Überweisungsträger

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Vorschau und weitere Termine

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