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29.10.2018 Pressemitteilung

Spatenstich-Symbolik hilft nicht
gegen Tihange-Risiken und Klimawandel

  • Umwelt-Aktivist*innen wollen Gesprächseinladung an Laschet überreichen
  • NRW-Ministerpräsident Laschet muss handeln statt zu drohen und zu bluffen

Aktivist*innen von Umwelt-Initiativen wollen am morgigen Dienstag beim symbolischen Spatenstich zum Bau des ALEGrO-Stromkabels zwischen Deutschland und Belgien erneut eine Gesprächseinladung an NRW-Ministerpräsident Laschet aussprechen und persönlich überreichen. Anlässlich des symbolischen Spatenstichs in Aachen-Brand fordern Umweltverbände, Anti-Atomkraft- und Klimaschutz-Initiativen vom Ministerpräsidenten endlich problemlösendes Handeln statt Symbolik, Schaumschlägerei und aggressiver Rhetorik. Vermittelnde Worte im Braunkohle-Streit oder konkrete Schritte für einen Export-Stopp von Uran-Brennstoff nach Belgien sind weiterhin Fehlanzeige.

Umwelt-Initiativen erneuern Gesprächsangebot an Laschet
„Wir können unsere Gesprächsangebote und Forderungen nach einer sachlichen Konfliktlösung an Herrn Laschet nur wiederholen“ so Inge Gauglitz vom Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie. Einladungen beziehungsweise Anfragen zu Gesprächen bezüglich des Hambacher Waldes gab es unter anderem bereits 2017. Robert Borsch-Laaks (Initiative 3 Rosen) ergänzt: „Bislang hat Herr Laschet jegliche Übergabe von Briefen und Einladungen ignoriert und stattdessen mit aggressiven Worten auf Umweltinitiativen eingedroschen und sich auf die Seite von RWE gestellt“. Die Verbände und Umweltinitiativen betonen, dass sie dennoch zu ihrem Gesprächsangebot stehen und von Ministerpräsident Laschet eine sachliche Diskussion zu Atom- und Kohleausstieg sowie zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit fordern.
> Pressemitteilung der Anti-Atomkraft- und Klimaschutz-Initiativen

23.10.2018 Kohlekommission im Rheinischen Revier

Braunkohleausstieg jetzt umsetzen und endlich sozial verträglich gestalten

Bündnis fordert konstruktiven Dialog zwischen RWE-Beschäftigten, Anwohner*innen und Aktivist*innen

Am 24. Oktober 2018 besucht die Kohlekommission der Bundesregierung das Rheinische Braunkohlerevier. Anlässlich dieses wichtigen Ortstermins werden auch Stimmen aus der lokalen Protestbewegung laut. "Menschen und ihre Schicksale dürfen nicht weiter gegeneinander ausgespielt werden", so ein Vertreter des breiten Bündnisses, das in den letzten Wochen in Aachen immer wieder zu Demonstrationen aufgerufen hat.

"Mitarbeiter*innen, Anwohner*innen und Aktivist*innen müssen endlich in den Dialog treten und sich gemeinsam gegen die Strukturen stellen, die seit Jahrzehnten versuchen, sie zu Feinden zu machen." RWE hatte, so der Bündnisvertreter, erschreckend lange freie Hand, rücksichts- und respektlos mit Menschen und ihren Lebensentwürfen umzugehen. "Berufskarrieren, Existenzen, Heimat ... all das war und ist noch immer der Gewinnmaximierung untergeordnet und im Weg". Mit diesem menschen- und lebensfeindlichen Verhalten des Stromriesen müsse endlich Schluss sein.

Durch die Hartnäckigkeit und Kreativität junger Menschen und den anknüpfenden, breiten Protest der Bevölkerung geraten der gewissenlose Großkonzern und die ihn unterstützende Landesregierung aktuell mehr und mehr in die Defensive. Das Bündnis stellt daher die Frage, ob es seitens des Unternehmens und der Landespolitik nicht endlich an der Zeit sei, die Menschen zusammen zu bringen, anstatt weiter gegeneinander aufzuwiegeln und nur auf eigene Gewinn-Interessen und Wähler*innen- Gruppen zu schauen. Auch hält das Bündnis es für fatal, den RWE-Beschäftigten von Seiten der Politik und der RWE weiter vorzugaukeln, dass es mit der Braunkohle-Verstromung angesichts des Pariser Klimaabkommens und EU-Naturschutzrecht einfach so weitergehen könne.

Das Protestbündnis fordert eindeutig: "Es können und müssen Lösungen gefunden werden, die angesichts des Klimawandels einen schnellen Braunkohle-Ausstieg ermöglichen und gleichzeitig die Beschäftigten der Braunkohle-Industrie nicht als Bauernopfer für eine verfehlte Energiepolitik seitens RWE und früherer sowie aktueller Landesregierungen auf die Straße zu setzen." Beschäftigungs- und Renaturierungsprojekte werden in solidarischem Miteinander aller Beteiligten zügig umgesetzt.

Es ist an der Zeit für RWE, ihren Kurs zu überdenken und neu auszurichten. Die viel beschworene „Versorgungssicherheit" durch die Kohleverstromung konnte nicht einmal vor Gericht ausreichend nachgewiesen werden. Mit Erneuerbaren Energien, Speichertechnik und dezentraler Energieversorgung kann diese Versorgungssicherheit besser und deutlich nachhaltiger erreicht werden.

Das Protestbündnis fordert daher nicht nur einen sofortigen Beginn des Ausstiegs aus einer rückwärtsgewandten Energietechnik und den Ausbau Erneuerbarer Energien inklusive politischer Anreize für Forschung, Bau und Investitionen in Neuanlagen. Vor allem fordert das Bündnis aber den Konzern RWE unmissverständlich auf, endlich die Obhutspflicht für seine Mitarbeiter*innen ernst zu nehmen und sofort und umfänglich sozial verträgliche Lösungen für die gesamte Region anzubieten. "Die Zeit ist reif: There are no jobs on a dead planet!", schließt der Bündnisvertreter mit dem Zitat eines Protestbanners.

> Gemeinsame Pressemitteilung mit Hambi Support Gruppe Aachen, Buirern für Buir, Michael Zobel, NABU NRW

Aktionen, Mahnwachen, Waldspaziergänge

Hambacher Wald retten!

Der Energiekonzern RWE will von Oktober 2018 bis Februar 2019 mit der Rodung des Hambacher Waldes fortfahren, um im Tagebau Hambach weiter Braunkohle fördern zu können. Der einst größte Wald des Rheinlandes steht vor der endgültigen Zerstörung. Zahlreiche Umweltschutzorganisationen und Bürgerinitiativen rufen zu Protesten, Mahnwachen und gewaltfreien Aktionen in den nächsten Wochen auf, um den Rest des Hambacher Walds zu retten.
Die Blogs Hambi bleibt und Aufbäumen gegen Kohle informieren umfassend.

Donnerstag, 13. September, 16.00 – 18.30 Uhr
Mahnwache/Kundgebung vor der Düsseldorfer Staatskanzlei:
"Reden statt Roden – Wir lassen uns von Laschet nicht verkohlen – Gegen die Kohle- und Atompolitik der Landesregierung"
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Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre ruft mit NABU NRW, BUND NRW, Buirer für Buir und vielen weiteren Organisationen zur Mahnwache auf.
> Pressemitteilung
> Aufruf zur Mahnwache
> Flyer zur Mahnwache

Waldspaziergang zwischen Autobahn und Tagebau
Haben mehr als 50 Spaziergänge durch den Hambacher Wald geleitet: Michael Zobel und Eva Töller

Fünf Waldspaziergänge

Im September an jedem Sonntag durch den Hambacher Wald

Im September wird  an jedem der fünf Sonntage ein Waldspaziergang stattfinden. Der Treffpunkt ist immer um 11.30 Uhr am Kieswerk Collas. "Jedoch kann sich der Treffpunkt durch die aktuelle Situation jederzeit ändern", sagt Naturführer Michael Zobel. "Es ist zur Zeit nicht ganz einfach, nach Morschenich, zur Mahnwache und zu den Waldspaziergängen zu kommen."

Wegbeschreibung: Von der A4 aus Richtung Aachen bis zur Ausfahrt Elsdorf fahren und von da über Manheim nach Buir bzw. Morschenich. An der Ausfahrt Merzenich ist der Abzweig nach Buir/Morschenich gesperrt, es gibt eine Umleitung über Merzenich nach Buir (siehe Luftfoto unten).

> Website von Michael Zobel - Naturführer und Waldpädagoge

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