Unterstützen Sie uns:

Ihre Spende macht unsere Arbeit erst möglich.

Jetzt Spenden!

Ich helfe dauerhaft mit einer festen Spende:

Jetzt Fördermitglied werden

Spendenkonto-Nr.:

IBAN: DE 89 3705
0198 0008 9622 92

BIC: COLSDE33

Kontakt

Dachverband der Kritischen
Aktionärinnen und Aktionäre

Postfach 30 03 07
50773 Köln

Pellenzstr. 39 (Hinterhaus)
50823 Köln

Telefon Mo bis Do
0221 - 599 56 47

Fax 
0221 - 599 10 24

Mobil-Telefon
0173 - 713 52 37

E-Mail

English

Association of Ethical
Shareholders Germany
P.O.Box 30 03 07
D-50773 Köln
Germany

Office
Pellenzstr. 39
D-50823 Köln

Phone Mon til Thu
+49-221-599 56 47

Fax
+49-221-599 10 24

Cell phone
+49-173-713 52 37

E-Mail

Information in
English Language

Facebook

Besuchen Sie uns auch auf Facebook

YouTube

Besuchen Sie uns auch auf YouTube

Appell katholischer Christen

Schöpfung bewahren! Kohleabbau stoppen! Hambacher Wald retten!

Bitte unterschreiben Sie den Appell katholischer Christen an die Deutsche Bischofskonferenz!

Sie können den Appell als Online-Petition bei WeAct unterschreiben.

Zusätzlich können Sie den Appell auch kopieren und über das Kontakt-Formular an die Deutsche Bischofskonferenz schicken.
Alternativ zum Online-Formular können Sie auch den Appell als PDF-Dokument ausdrucken und per Brief verschicken.


Appell katholischer Christinnen und Christen an die Deutsche Bischofskonferenz

Sehr geehrter Herr Kardinal Marx,

wir sind dankbar für die klare Positionierung von Papst Franziskus und der Deutschen Bischofskonferenz, wenn es um die Bewahrung der Schöpfung und den Klimaschutz geht. So begrüßen wir auch Ihren Kommentar anlässlich der Weltklimakonferenz 2017: "Es geht um nichts weniger als das Weltgemeinwohl, das durch den ungehemmten CO2-Ausstoß gefährdet ist. Wir können nicht weiter auf Zeit spielen, sondern müssen beherzt handeln."

Als katholische Christinnen und Christen glauben wir, dass die Kirche sich in gesellschaftliche Konflikte einmischen und klar positionieren muss. Deshalb bitten wir Sie, Herr Kardinal, dringend um Unterstützung, damit es bei der Auseinandersetzung um die Räumung und Rodung des Hambacher Walds bei Kerpen nicht zu einer weiteren Eskalation von Gewalt kommt. Während in Berlin die Kohlekommission tagt und über den Ausstieg aus der Kohlewirtschaft berät, trifft die RWE AG Vorbereitungen, um ab dem 14. Oktober mit der Rodung des Walds fortfahren zu können.

Die in allergrößter Mehrheit friedfertigen Waldbesetzer*innen, die sie unterstützenden Bürger*innen aus den Gemeinden am Rande des Tagebaus und viele Nichtregierungsorganisationen setzen sich mit Leib und Leben für den Schutz des Waldes ein. Sie sehen sich immer stärker der Feindseligkeit von Kohlebefürworter*innen ausgesetzt und ertragen massive Polizeieinsätze, bei denen Platzverweise ausgesprochen und die Infrastruktur im Wiesencamp am Hambacher Wald und Symbole des Widerstands zerstört werden. Zuletzt kam ein junger Journalist bei der Dokumentation der Waldbesetzung ums Leben, zwei weitere junge Frauen wurden bei Stürzen schwer verletzt.

Der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, hätte als Landesvater und bekennender Katholik die Pflicht, zwischen den Menschen, die sich für die Erhaltung des Walds und seiner seltenen Fauna und Flora einsetzen, und den Befürwortern des Braunkohletagebaus zu vermitteln. Doch er lehnt dies ab und verweist darauf, RWE sei im Recht und dürfe den Hambacher Wald roden. Diese legalistische Argumentation greift aber zu kurz, weil sie der legitimen Forderung nach Klimagerechtigkeit zuwiderläuft.

Herr Kardinal, wir katholische Christen appellieren an Sie: Sprechen Sie mit Minister-präsident Laschet. Er muss seine derzeitige Haltung überdenken. Er darf sich in dem Konflikt, der ganz Deutschland bewegt und den inneren Frieden im Rheinland und im Bundesland Nordrhein-Westfalen gefährdet, nicht aus der Verantwortung ziehen. Um noch größeres Leid abzuwehren, sollte er sich für einen Rodungsstopp aussprechen, so lange noch gerichtliche Entscheidungen ausstehen und die Kohlekommission tagt.
Der Kölner Kardinal Woelki ließ uns im vergangenen Jahr über seinen Generalvikar ausrichten: „Im Sinne der Bewahrung der Schöpfung und der weltweiten und intergenerationellen Gerechtigkeit muss es einen zügigen Ausstieg aus der Kohlewirtschaft geben. Das ist die Position der katholischen Kirche.“ Was noch aussteht ist ein konkretes Wort zum Hambacher Wald. Darum bitten wir Sie und die Deutsche Bischofskonferenz.
Mit der Hoffnung auf Ihre tatkräftige Unterstützung verbleiben wir, die Unterzeichner*innen dieses Appells,
mit freundlichen Grüßen

Kontakt | Spenden | Impressum | Sitemap