Kritische Aktionäre im Klimacamp

Workshop über Aktionen auf Hauptversammlungen mit Fridays for Future

Friedhof der Dörfer im Rheinischen Braunkohlerevier: „Alle Dörfer bleiben“ zeigt im Klimacamp eine beeindruckende Ausstellung.

„Wir sind sehr zufrieden mit der Beteiligung an unserem Workshop AGM activism 4 climate“, sagte Markus Dufner. Beim Klimacamp im Rheinland hatten Tilman Massa und er über gemeinsame Aktionen des Dachverbands und von Fridays for Future bei den Aktionärsversammlungen informiert. Die Schülerinnen und Schüler waren 2019 zu mehr als 20 Hauptversammlungen von Großkonzernen gekommen. Sie protestierten nicht nur vor den Hallen, sondern hielten auch Reden innerhalb der Aktionärstreffen, z.B. bei RWE, VW und Rheinmetall.
Die rund 20 Teilnehmer*innen des Workshops stellten viele praktische Fragen, z.B. Weiterlesen

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Vila Nazaré im Widerstand

Fraport lässt die Bewohner*innen räumen, um die Landebahn des Flughafens von Porto Alegre in Brasilien zu verlängern. Unser Vorstandsmitglied Christian Russau über den Widerstand vor Ort

Daniel Alex da Silva Dutra, 44 Jahre, steht auf dem Trümmerhaufen eines Hauses der Vila Nazaré.
Foto: Christian Russau

Ein Haufen an Brettern, blau gestrichene und naturhölzern, Unmengen an Ziegelsteinen, ein alter Herd, unbrauchbar geworden, Kleidungsstücke, zerrissen und zerfasert von Wind und Wetter und herumstreunenden Tieren auf der Suche nach Nahrung, und ein Stuhl obenauf krönt diese letzte Erinnerung an ein Haus, das einer Familie über Jahrzehnte Heim und Hof war, mit eigener Hühnerzucht und wo im Hof und auf der Straße vor dem Haus die Kinder und Enkelkinder tagein, tagaus spielten. Weiterlesen

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AGM activism 4 climate

Was bringen Interventionen im Rahmen von Aktionärsversammlungen? Am 21. August diskutieren wir auf dem Klimacamp im Rheinland

Dieses Jahr war die Klimagerechtigkeitsbewegung auf den Aktionärsversammlungen deutscher Konzerne wieder besonders aktiv. Etliche Redebeiträge von Vertreter*innen von Fridays for Future haben auch medial einige Aufmerksamkeit bekommen. Auch einige Investor*innen scheinen sich kritischer mit den Maßnahmen zum Klimaschutz einzelner Konzerne auseinanderzusetzen, entweder durch Divestment (Aktienverkauf) aus fossilen Energieunternehmen oder „Shareholder Engagement“, etwa durch direkte Dialoge oder Anträge auf Hauptversammlungen.

Als Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre haben wir den Ansatz, Betroffene und Klimaaktivist*innen auf den Hauptversammlungen zu Wort kommen zu lassen. Doch wie können wir in Zukunft Aktionärsversammlungen für die Anliegen der Klimagerechtigkeitsbewegung nutzen? Weiterlesen

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„Das Desaster in seiner gesamten Breite gezeigt“

Jürgen Grässlin fasst die Aktionen und Medienresonanz zur diesjährigen Hauptversammlung von Heckler & Koch zusammen

Protest vor der H&K-Hauptversammlung am Badhaus in Rottweil. Foto: Stephan Möhrle, RüstungsInformationsBüro (RIB e.V.)

Bereits am Vortag der Hauptversammlung (HV) konnten wir Kritischen Aktionär*innen Heckler & Koch (KA H&K) einen immensen Erfolg verbuchen: In den HVs 2017 und 2018 hatten wir beantragt, Medienvertreter*innen zuzulassen, was damals von der H&K-Geschäftsführung strikt abgelehnt worden war. Deshalb hatten wir mehreren Journalist*innen mit unseren Aktien Eintritt verschafft. Am frühen Abend des 11.07.2019 erreichte uns die Nachricht, dass diesmal – endlich – Journalist*innen zugelassen sein würden, was wir sofort bundesweit publik machten. Weiterlesen

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Aktivismus mit Aktien?

Mit Aktien für den Klimaschutz und Menschenrechte? Was wir im Auftrag von Aktionär*innen auf Hauptversammlungen anstellen, hat Johannes von Streit in diesem Video zusammengefasst:

Hinweis: Der Videobeitrag wurde entwickelt und erscheint in dem Kanal ‚Wahn & Sinn‘ der GLS-Bank. Der Dachverband ist selbst vollkommen unabhängig von der GLS-Bank. Weiterlesen

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Petersburger Dialog: Protest fordert Unterstützung für NGO Ecodefense

Wenn heute in Königswinter bei Bonn Regierungsvertreter*innen Russlands und Deutschlands für den Petersburger Dialog zusammenkommen, werden urgewald-Mitarbeiter*innen sie mit Protestbannern empfangen. Wir fordern das Ende der Repression gegen unsere russische Partnerorganisation Ecodefense und einen Einsatz der deutschen Politik.

Alexandra Koroleva, die Geschäftsführerin der NGO, hat Mitte Juni in Deutschland politisches Asyl beantragt. Der Hintergrund: Ihre Organisation wird seit dem Jahr 2014 von den russischen Behörden als „Auslandsagentin“ stigmatisiert. Diese Einstufung ist mit erheblichen bürokratischen und rechtlichen Schikanen verbunden. Im Mai leiteten die Behörden auf dieser Basis fünf Strafverfahren gegen Koroleva ein, die eine Gefängnisstrafe von bis zu zwei Jahren bedeuten könnten. Weiterlesen

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