Newsletter April 2024
Newsletter April 2024 Darstellung fehlerhaft? Online ansehen

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

ob untragbare Arbeitsbedingungen bei DHL, klimaschädliche LNG-Projekte von RWE und EnbW oder unzureichende Richtlinien der Banken und Versicherungen: In den nächsten Tagen und Wochen findet eine Vielzahl an Hauptversammlungen statt, auf denen wir dank zahlreicher Stimmrechtsübertragungen und der Unterstützung unserer Mitglieds- und Partnerorganisationen fundierte Kritik äußern und Fragen an die Konzernvorstände stellen werden.

In diesem Newsletter geben wir eine ausgewählte Übersicht zu unseren Themen bei einigen Konzernen, hier bzw. auf unserer Webseite veröffentlichen wir dann fortlaufend zu jedem Konzern unsere Gegenanträge, Reden und Pressemitteilungen.

Solidarische Grüße
Tilman Massa
Co-Geschäftsführer

Fördermitglied werden
Jetzt spenden

In diesem Newsletter:

  • RWE: Mit VollGAS in die Klimakatastrophe
  • BASF: Kinder der Opfer des Massakers von Marikana fordern Gerechtigkeit
  • Deutsche Post/DHL: Untragbare Arbeitsbedingungen und ineffektiver Klimaschutz
  • Versichungerskonzerne: Richtlinien der Allianz, Talanx, Munich Re und Hannover Re in der Kritik
  • Commerzbank: Millionenkredite für Naturzerstörung
  • Mercedes-Benz: E-Auto-Ziele verfehlt, Abgasskandal noch immer nicht abgeschlossen
  • EnBW: Kohleausstieg wird zum Einstieg in fossiles Gas, weiterhin Blutkohle aus Kolumbien
  • Lufthansa: Steigende CO2-Emissionen, unglaubwürdige Vergütung
  • MTU: Weiterhin Zulieferung für Kampfjets in Krisen- und Kriegsregionen
  • Rheinmetall: Rüstungsexporte an Autokraten schaffen Unsicherheit
RWE
RWE: Mit VollGAS in die Klimakatastrophe
„Voller Energie in eine neue Zukunft“, verkündet die RWE AG vollmundig. Tatsächlich betreibt der Konzern weiter Braunkohletagebaue und Kohlekraftwerke und hat eine Überkapazität an LNG-Terminals errichtet und setzt auch weiterhin auf die Verfeuerung von Gas und Biomasse. RWE ist verantwortlich für klimaschädliche Treibhausgas-Emissionen, irreversible Umweltschäden, Schädigung der menschlichen Gesundheit bis hin zu vorzeitigen Todesfällen, Zerstörung von fruchtbarem Ackerland sowie von Dörfern und ihrer Infrastruktur.
Weiterlesen ...
 
Rechtsrisiken für RWE durch Klima- und Menschenrechtsklagen: Unsere Gegenanträge
Ohne Beachtung der Klimaziele werden neue LNG-Terminals, Gaskraftwerke und Pipelines für fossiles Gas gebaut – und RWE ist daran beteiligt. Aber neue Gasinfrastruktur darf nur genehmigt werden, wenn sie auf den Betrieb mit erneuerbarem Gas ausgelegt ist. Der Ausbau von Infrastruktur für Liquefied Natural Gas (LNG) ist energiewirtschaftlich überflüssig, klimapolitisch eine Katastrophe und verlängert das fossile Gasgeschäft.
Weiterlesen ...
 
BASF
„Es ist an der Zeit, dass BASF anerkennt, dass die Auswirkungen des Massakers von Marikana generationenübergreifend sind“: Rede von Amina Hassan Fundi
"Es schmerzt mich, dies zu sagen, aber die Führungskräfte Ihres Unternehmens scheinen eine verzerrte Sichtweise zu haben – die Sichtweise, sich von jeglicher Verantwortung für das Massaker von Marikana freisprechen zu können."
Weiterlesen ...
 
„Das Massaker von Marikana hat meine ganze Familie zerstört“: Rede von Ndikho Jokanisi Bomela
"Wir lassen uns nicht mehr abspeisen von den von Ihnen gefeierten Maßnahmen, diesen Audits, die nichts bringen, diesen Dialoginitiativen, die zu nichts führen, außer dass Sie abermals Zeit gewinnen, nichts Konkretes zu unternehmen. Wir wollen Konkretes, wir wollen Zeitrahmen: Treffen sie sich mit uns."
Weiterlesen ...
 
Deutsche Post/DHL
Untragbare Arbeitsbedingungen, Unterdrückung von Gewerkschaftsarbeit und ineffektiver Klimaschutz: Unsere Gegenanträge
Es mehren sich Hinweise, dass der Vorstand menschenrechtliche Risiken selbst im eigenen Geschäftsbereich nicht hinreichend entsprechend dem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) adressiert. Dies scheint vor allem in Bezug auf das Verbot der Missachtung der Koalitionsfreiheit, nach der Beschäftigte sich frei zu Gewerkschaften zusammenzuschließen oder diesen beitreten können, dies nicht als Grund für ungerechtfertigte Diskriminierungen oder Vergeltungsmaßnahmen genutzt werden darf sowie das Streikrecht und das Recht auf Kollektivverhandlungen. Hierzu haben wir erschreckende Informationen von Gewerkschaften aus dem Vereinigten Königreich als auch den USA erhalten.
Weiterlesen ...
 
Unzureichende Grundlage für Boni bei Mitarbeiterengagement: Gegenantrag zum Vergütungsbericht
Weiterlesen ...
 
Versicherungskonzerne
Allianz: Versicherung umstrittener LNG-Projekte, Rückschritt bei Menschenrechten: Unser Gegenantrag
Weiterlesen ...
 
Talanx: Gravierende Ausnahmen bei Ausschluss fossiler Projekte, fehlende Transparenz bei Menschenrechten: Unsere Gegenanträge
Weiterlesen ...
 
Hannover Re: Fossiler Ausschluss nicht ambitioniert genug, Transparenz bei Menschenrechten ausbaufähig: Unser Gegenantrag
Weiterlesen ...
 
Munich Re: Rückersicherungen von US-LNG Terminals verstärken Umweltrassismus: Unser Gegenantrag
Weiterlesen ...
 
Commerzbank
Millionenkredite für Naturzerstörung: Unser Gegenantrag
Trotz fortschreitender Klimakatastrophe ist bei den Kohlefinanzierungen der Commerzbank noch kein Abwärtstrend zu sehen. Die Bank gehört gehört mit zu denjenigen europäischen Banken, die seit Abschluss des Pariser Klimaabkommens Millionen an Krediten an Unternehmen vergeben haben, die maßgeblich an der Zerstörung von Wäldern beteiligt sind.
Weiterlesen ...
 
Mercedes-Benz
E-Auto-Ziele verfehlt, Abgasskandal noch immer nicht abgeschlossen: Unsere Gegenanträge
Nach eigenen Angaben wollte Mercedes-Benz in 2023 mehr als 20 Prozent seines Absatzes mit reinen Elektroautos erzielen. Real lag der Anteil jedoch lediglich bei 12 Prozent. Doch statt sich der Herausforderung zu stellen und Strukturen zu verändern, geht der Konzern den leichten Weg und verabschiedet sich von den selbst gesteckten Zielen. Völlig ohne Not hat der Vorstandvorsitzende Ola Källenius öffentlichkeitswirksam die all electric in Frage gestellt und damit Kund*innen und Zulieferer verunsichert.
Weiterlesen ...
 
EnBW
Kohleausstieg wird zum fossilen Gaseinstieg, weiterhin Blutkohle aus Kolumbien: Unser Gegenantrag
Viel zu lange hat EnBW damit gezögert, die eigenen Pläne für den Kohleausstieg zu beschleunigen und zu konkretisieren. Doch die jetzigen Pläne laufen darauf hinaus, fossile Kohle durch fossiles Gas zu ersetzen und neue fossile Abhängigkeiten über den tatsächlichen Bedarf einer effektiven Energiewende zu schaffen.
Weiterlesen ...
 
Deutsche Lufthansa
Steigende CO2-Emissionen, unglaubwürdige Vergütung: Unsere Gegenanträge
Die absoluten CO₂-Emissionen aus der Verbrennung von Flugkraftstoff durch Lufthansa-Flugzeuge im Jahr 2023 sind gegenüber 2022 um 16 Prozent auf nun 26,8 Mio. Tonnen angestiegen. Weiterhin ist die Lufthansa hauptsächlich auf fossile Kraftstoffe angewiesen. Zudem blieb im Geschäftsjahr 2023 der „Effizienzgewinn hinter den Erwartungen zurück“, wie aus dem Geschäftsbericht 2023 deutlich wird. Daher können die Klimaziele nicht glaubwürdig mit den Wachstumszielen vereint werden.
Weiterlesen ...
 
MTU Aero Enginges
Weiterhin Zulieferung für Kampfjets in Krisen- und Kriegsregionen: Unser Gegenantrag
MTU Aero Engines hat sich mit der Unterzeichnung des UN Global Compact schon vor Jahren zum Schutz der Menschenrechte verpflichtet. Der Konzern bekennt sich zu einer „verantwortungsvollen Außenwirtschaft“, was beinhaltet, Menschenrechtsverletzungen verhindern zu wollen. Gleichwohl hält der Konzern weiter an der Zulieferung für Kampfjets und militärische Transporthubschrauber in zahlreiche Krisen- und Kriegsregionen fest. 
Weiterlesen ...
 
Rheinmetall
Rüstungsexporte an Autokraten schaffen Unsicherheit: Unser Gegenantrag
Rheinmetall präsentiert sich öffentlich gern als nachhaltiger Sicherheitsgarant. Allerdings wird dabei übersehen, dass das Management nach wie vor einseitig auf eine Strategie der reinen Profitmaximierung setzt. Der Geschäfts- und Exportstrategie des Rheinmetall Konzerns fehlen bis heute menschenrechtliche und moralische Eckpfeiler. Rheinmetall beliefert Länder, in denen Menschenrechte missachtet werden und hilft Autokraten, eigene Rüstungsindustrien aufzubauen.
Weiterlesen ...
 
Spenden
Fördermitglied werden
facebook  twitter  youtube  instagram 
Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre e.V.
Pellenzstr. 39 (Hinterhaus) 50823 Köln
CC BY 2.0
Vom Newslettter abmelden   |   Ändere Dein Abonnement   |   Online ansehen