Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde, „Geliebt. Gebraucht. Gehasst. Die Deutschen und ihre Autos“ lautete der Titel einer Ausstellung, die vor einiger Zeit im Bonner Haus der Geschichte gezeigt wurde. Das Auto, das lange Zeit Symbol individueller Freiheit und wichtiger Faktor des deutschen Wirtschaftswunders war, ist durch den Abgasskandal und den SUV-Boom für viele zum Hassobjekt geworden. In diesem Jahr haben wir den Automanagern auf den Hauptversammlungen vorgeworfen, dass sie eine falsche Modellpolitik betreiben. Die großen und schweren Fahrzeuge tragen überproportional zu den Gewinnen bei, aber gleichzeitig steigen die CO2-Emissionen. Nun versuchen die Autokonzerne ihre Klimabilanz mit Plug-in-Hybriden schönzurechnen. Aber wie muss eine nachhaltige Mobilität aussehen? Allein die Umstellung auf Elektroautos schafft noch keine umfassende Nachhaltigkeit, weil die Rohstoffe für die Batterien aus dem Globalen Süden geliefert werden. 2020 wollen wir alles dafür tun, dass die Politik endlich ein Lieferkettengesetz verabschiedet, das Verstöße deutscher Unternehmen gegen Menschenrechte und Umweltstandards sanktioniert. Dafür brauchen wir Ihre/Eure Unterstützung. Alles Gute im neuen Jahre wünscht Markus Dufner Geschäftsführer Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre |