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Deutsche Telekom AG Hauptversammlung 2026

„Methoden erinnern an Mafia-Filme“: Thomas Lohninger von epicenter.works auf der Hauptversammlung der Deutschen Telekom 2026

Für Netzneutralität und freies Internet / Rede auf der Hauptversammlung am 1.4.2026 in Bonn

„Deutsche Telekom verletzt Netzneutralität“: Thomas Lohninger von epicenter.works sprach zum dritten Mal auf der Hauptversammlung des Magenta-Konzerns.

Meine Damen und Herren, werte Aktionärinnen und Aktionäre, liebes Internet,

mein Name ist Thomas Lohninger von der Nichtregierungsorganisation epicenter.works und ich vertrete heute die 217.7550 Aktien des Dachverbands Kritischer Aktionärinnen und Aktionäre (1).

Ich spreche heute hier als Vertreter des Internets und als eine Person, deren Privileg es war von 2013 bis 2016 an der Gesetzwerdung der Netzneutralität auf EU-Ebene (2) mitzuwirken.

Dies ist meine dritte Telekom HV. 2017 (3) und 2019( 4) war der Fokus meiner Rede auf StreamOn. Weiterlesen

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Deutsche Telekom AG Pressemitteilung Klimaschutz

Deutsche Telekom darf Netzneutralität nicht weiter verletzen

Pressemitteilung vom 31.03.2026

  • Epicenter.Works und Dachverband stellen Forderungen auf der Hauptversammlung am 1. April in Bonn
  • Extrem hoher Strombedarf von Rechenzentren nicht ausschließlich durch grüne Energiequellen gedeckt
  • T-Mobile US ist konzernweiten Standards zum Teil nicht unterworfen
  • Risikoreiche Kooperation mit Elon Musks Space-X

Wien/Köln – Die Deutsche Telekom verletzt durch ihre Praxis der „bezahlten Überholspur“ grundlegende Prinzipien der Netzneutralität, wie sie in der EU-Open Internet Verordnung verankert sind. Zu diesem Ergebnis kommt die Nichtregierungsorganisation epicenter.works. Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre kündigt an, den Vorstand und Aufsichtsrat der Deutschen Telekom nicht zu entlasten.

Thomas Lohninger, Geschäftsfüher von epicenter.works, wirft der Deutschen Telekom vor, künstliche Engpässe an den Zugängen zu ihrem Netz zu schaffen. Weiterlesen

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Deutsche Telekom AG Hauptversammlung 2026

Deutsche Telekom: Gutes Netz nur für Großkunden & Doppelstandards im US-Geschäft – Unsere Gegenanträge

Gegenantrag zu Tagesordnungspunkt 3: Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Mitgliedern des Vorstands die Entlastung zu verweigern.

Begründung:

Verletzung der Netzneutralität

Die Deutsche Telekom verletzt durch ihre Praxis der „bezahlten Überholspur“ grundlegende Prinzipien der Netzneutralität, wie sie in der EU-Telekommunikationsrichtlinie verankert sind.

Die Deutsche Telekom muss in der Zusammenschaltung mit anderen Netzen beginnen, die Netzneutralität einzuhalten. Ihre derzeitige Vorgehensweise basiert auf künstlicher Verknappung des Eingangs in das Netz der Deutschen Telekom. Anders als alle anderen Internetanbieter funktionieren nur Verbindungen problemlos, für welche bezahlt wird. Dadurch wird die Wahlfreiheit von Telekom-Kunden eingeschränkt und auch die Angebotsfreiheit von deutschen Unternehmen wird verletzt, da diese teils enorme Preise an die Telekom zahlen müssen, um Telekom-Kunden ohne Probleme zu erreichen. Weiterlesen

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Klima schützen – Kohle stoppen Veranstaltung 40 Jahre Dachverband

„Zerstörung und Neuanfang: Das Mitteldeutsche Braunkohlerevier in Kultur und Konzernkritik“ auf der Klimabuchmesse in Leipzig

Veranstaltung mit dem Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre, der Künstlerin Verena Landau, dem Spaziergangsforscher Bertram Weisshaar und dem Verein Pödelwitz hat Zukunft am Freitag, 20. März 2026, 18:00–19:30 Uhr, im Deutschen Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig

120 Jahre Braunkohletagebau in Deutschland haben tiefe Spuren hinterlassen: Mehr als 300 zerstörte Orte, 120.000 umgesiedelte Menschen und eine verwüstete Fläche von 1.000 Quadratkilometern in der Lausitz, im Leipziger Land und im Rheinland. Doch mit dem Kohleausstieg beginnt ein neues Kapitel. Die Veranstaltung „Zerstörung und Neuanfang. Das Mitteldeutsche Braunkohlerevier in Kultur und Konzernkritik“ will unterschiedliche Zugänge zu einer gigantischen Umweltzerstörung schaffen, menschliche Schicksale greifbar machen und gesellschaftliche Handlungsoptionen aufzeigen. Weiterlesen

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Deutsche Bahn AG Menschenrechte

Deutsche Bahn-Tochter DB E.C.O. Group lässt Memorandum of Understanding mit Hafen- und Bahnprojekt GPM in Brasilien auslaufen

Es fährt (zumindest nach jetzigem Stand der Dinge) kein Zug durch das östliche Amazonien mithilfe dem Know-How der Deutschen Bahn.

Deutsche Bahn-Tochter DB E.C.O.Group lässt Memorandum of Understanding mit Hafen- und Bahnprojekt GPM (Grão-Pará Maranhão) in Alcântara im brasilianischen Bundesstaaat Maranhão auslaufen
Bahnstrecke in Amazonien. Hier: Carajás-Eisenbahn. Foto: Christian Russau

Die Deutsche Bahn-Tochter DB E.C.O. Group hat die eigentlich beabsichtigte Beteiligung am Hafen-und Bahnprojekt GPM (Grão-Pará Maranhão) in Alcântara im brasilianischen Bundesstaaat Maranhão im östlichen Amazonasgebiet durch Auslaufen des im Februar 2023 (siehe Bericht bei KoBra) mit GPM geschlossenen Memorandum of Understanding auslaufen lassen. Dies hat die Beschwerdestelle der Deutschen Bahn, bei der die brasilianischen Organisation Justiça nos Trilhos gemeinsam mit Misereor, Rettet den Regenwald, KoBra und das FDCL Ende Mai 2024 eine formale, an das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) angelehnten Beschwerde bei der DB eingereicht hatten, den Beschwerde führenden Organisationen im Januar dieses Jahres mitgeteilt:


„Wir stehen aktuell nicht aktiv im Austausch mit GPM und planen derzeit auch keine weitere Zusammenarbeit in dieser Angelegenheit.

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Deutsche Bahn AG Menschenrechte

Stellungnahme der Recherche-AG zum (angeblichen) Rückzug der Deutschen Bahn aus dem Megaprojekt „Tren Maya“

Zusammenfassung

Der vorgebliche Rückzug der DB aus Projekten, die Umwelt- und Menschenrechte gefährden, ist unglaubwürdig:

Wir wiederholen, dass die DB (und als weisungsbefugt auch die deutsche Bundesregierung durch das Bundesverkehrsministerium) mitverantwortlich ist für die seit 2020 stattgefundenen Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung durch das „Tren Maya“ Projekt. Am 23. Juni 2022 trat in Deutschland das ILO-169-Abkommen in Kraft. Zu diesem Zeitpunkt wusste die Bundesregierung bereits von signifikanten Verletzungen des Abkommens im Kontext des „Tren Maya“ und hätte spätestens zu diesem Zeitpunkt den Rückzug der DB aus dem Projekt forcieren müssen. Stattdessen wurde der Vertrag ein halbes Jahr später noch einmal verlängert, ohne die Öffentlichkeit darüber zu unterrichten. Weiterlesen

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Deutsche Bank AG Pressemitteilung Hauptversammlung 2024

Berichte enthüllen: Deutsche Bank steckt Milliarden in umweltkritische Unternehmen

  • Organisationen fordern Stopp klima- und umweltschädlicher Finanzierungen
  • Beispiel Eskom: Weiterhin klimaschädliche Kohlefinanzierung trotz neuer Richtlinie
  • Beispiel Cargill: Milliardenkredite und -investments für Naturzerstörung

Anlässlich der morgigen Hauptversammlung der Deutschen Bank kritisieren die Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen urgewald, Greenpeace, Facing Finance und der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre die anhaltenden Finanzgeschäfte mit klima- und umweltschädigenden Unternehmen. Gleichzeitig fordern sie wirksamere Richtlinien zum Ausschluss solcher Geschäfte.

Weiterhin klimaschädliche Kohlefinanzierung trotz neuer Richtlinie

Nach Recherchen von urgewald hat die Deutsche Bank im Jahr 2023 – trotz ihrer nachgebesserten Kohlerichtlinie – 664 Mio. US-Dollar (USD) über Kredite und Wertpapiergeschäfte (“Underwriting”) an den Kohlesektor vergeben, ein Anstieg von über 200 Mio. Weiterlesen

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Pressemitteilung Rohstoffe – im Konflikt mit Menschenrechten Lieferkettengesetz

Kolumbien: Deutsche Energiekonzerne und Großbanken finanzieren toxische Geschäfte des Bergbauriesen Glencore im Steinkohle-Tagebau Cerrejón

Kolumbianische Menschenrechtsorganisationen stellen neuen Bericht in Deutschland vor

2022 bezog Deutschland fast ein Fünftel seiner Steinkohle aus Kolumbien. Ein Großteil der Kohleimporte stammt aus Cerrejón – dem größten Tagebau Lateinamerikas, betrieben vom Schweizer Bergbauriesen Glencore. Der neue Bericht Does Cerrejón always win? der Menschenrechtsorganisationen CINEP und Censat Agua Viva, gemeinsam mit Fair Finance International und Oxfam, belegt einmal mehr: Glencores Steinkohlemine in Nordkolumbien fügt Mensch und Umwelt massiven Schaden zu – bis heute. Möglich macht das auch viel Geld aus Deutschland: Deutsche Energieunternehmen zählen zu den wichtigsten Kunden Glencores und deutsche Banken und Versicherungen finanzieren dessen toxische Geschäfte.

CINEP und Censat Agua Viva sagen dazu: „Glencore hat in einer ohnehin wasserarmen Region den Bruno-Fluss umgeleitet, nur um Cerrejón auszubauen, und das wenige verbliebene Wasser verschmutzt. Weiterlesen

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