Unterstützen Sie uns:

Ihre Spende macht unsere Arbeit erst möglich.

Jetzt Spenden!

Ich helfe dauerhaft mit einer festen Spende:

Jetzt Fördermitglied werden

Spendenkonto-Nr.:

IBAN: DE 89 3705
0198 0008 9622 92

BIC: COLSDE33

Kontakt

Dachverband der Kritischen
Aktionärinnen und Aktionäre

Postfach 30 03 07
50773 Köln

Pellenzstr. 39 (Hinterhaus)
50823 Köln

Telefon Mo bis Do
0221 - 599 56 47

Fax 
0221 - 599 10 24

Mobil-Telefon
0173 - 713 52 37

E-Mail

English

Association of Ethical
Shareholders Germany
P.O.Box 30 03 07
D-50773 Köln
Germany

Office
Pellenzstr. 39
D-50823 Köln

Phone Mon til Thu
+49-221-599 56 47

Fax
+49-221-599 10 24

Cell phone
+49-173-713 52 37

E-Mail

Information in
English Language

Facebook

Besuchen Sie uns auch auf Facebook

YouTube

Besuchen Sie uns auch auf YouTube

Position:   Konzernkritik

Aurubis AG

01.03.2018 Hauptversammlung von Aurubis

Das Aurubis-Werk Pirdop/Bulgarien hat jahrelang giftige Bergbauabfälle und arsenhaltige Abwässer in dieses Tailing verbracht
"Warum hat Aurubis die Teilnahme an der Befragung zum Thema Wasser in den letzten Jahren verweigert? Der Verdacht liegt nahe, dass sie hier Konzernpraktiken, wie die Trinkwasserverseuchungen ihrer Zuliefer-Minen, vertuschen wollen. Werden Sie in Zukunft an der Befragung des CDP zum Thema Wasser teilnehmen?", fragte Pia Jauch
"Es wäre ein starkes Zeichen, wenn Aurubis in Naturschutz und Biodiversität investieren würde": Ulf Georgiew fordert Verantwortung für Umweltschäden ein
"Menschenrechtliche Sorgfaltspflichten werden dort geopfert, wo möglicherweise Wettbewerbsnachteile entstehen": Christian Russau kritisiert, dass Aurubis keine konkreten Minen nennt, aus denen es Kupfer bezieht

Kupfer-Produzent übernimmt in der Lieferkette keine Verantwortung
Dachverband: Aurubis-Vorstand und -Aufsichtsrat nicht entlasten!

Bei Europas größtem Kupferproduzenten bleiben Menschenrechts- und Umweltverletzungen von Lieferanten immer noch ohne hinreichende Konsequenzen. Aus diesem Grund wird der Dachverband der Kritischen Aktionäre Vorstand und Aufsichtsrat der Aurubis AG bei der Hauptversammlung am 1. März in Hamburg nicht entlasten.
"Statt kooperativ und proaktiv mit Nichtregierungsorganisationen vor Ort die Menschenrechts- und Umweltverletzungen seiner Lieferanten zu erfragen, setzt der Konzern stattdessen Softwareprogramme ein", erklärt Christian Russau, Vorstandsmitglied des Dachverbands. "Eine sachgerechte Analyse der Menschenrechts- und Umweltverstöße der Lieferanten ist ohne eine Kommunikation mit den Betroffenen und Opfern der Umwelt- und Menschenrechtsverletzungen in den Kupferabbauminen nicht möglich."

Dachverbands-Mitarbeiter Ulf Georgiew verweist auf die unterschiedlichen gesundheitlichen Standards, die an Standorten von Aurubis gelten. "Bürgerinitiativen und Gemeinden am bulgarischen Standort in Pirdop beklagen weiterhin, dass Aurubis Bulgaria sich nicht ausreichend für die Gesundheit seiner Mitarbeiter und Anwohner einsetzt. Weder hat es eine Fortsetzung eines Gesundheitsmonitoring für Anwohner gegeben, die den jahrelangen giftigen Schwermetall-, Schwefeldioxid- und Feinstaubbelastungen ausgesetzt waren, noch wird das lokale Krankenhaus so finanziell gefördert, dass notwendige medizinische Abteilungen sich halten können."  Im Fall einer Havarie riskiere Aurubis, dass keine ausreichende gesundheitliche Versorgung am Standort in Bulgarien stattfindet.
Georgiew kritisiert außerdem, dass Lieferanten von Aurubis weiterhin giftige Gold- und Kupferbergbauabfälle in Rückhaltebecken (sog. Tailings) und Flüssen in Natura-2000 Schutzgebieten entsorgen. "Die fehlende Verantwortlichkeit für Artenschutz und der Biodiversität durch Aurubis und seine Lieferanten darf vom Vorstand nicht weiter ignoriert werden."
> Rede von Pia Jauch
> Rede von Ulf Georgiew
> Rede von Christian Russau
> Gegenanträge


Kupfer-Produzent übernimmt in der Lieferkette keine Verantwortung
Dachverband: Aurubis-Vorstand und -Aufsichtsrat nicht entlasten!

Bei Europas größtem Kupferproduzenten bleiben Menschenrechts- und Umweltverletzungen von Lieferanten immer noch ohne hinreichende Konsequenzen. Aus diesem Grund wird der Dachverband der Kritischen Aktionäre Vorstand und Aufsichtsrat der Aurubis AG bei der Hauptversammlung am 1. März 2018 in Hamburg nicht entlasten.
> Gegenanträge zur Hauptversammlung 2018
> Steckbrief zu Aurubis

2017


02.03.2017 Hauptversammlung

Fayalit-Tailing am Aurubis-Standort in Bulgarien
Ulf Georgiew (Dachverband) sprach heute bei der HV zu Bulgarien
Christian Russau (Dachverband und FDCL) sprach zu Peru und mangelnder Sorgfaltspflicht in der Zuliefererkette

Aurubis übernimmt keine Verantwortung für Menschenrechte in der Lieferkette
Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre, FDCL und Förderkreis Rettet die Elbe bei Hauptversammlung in Hamburg
Bei der Aurubis-Hauptversammlung am 2. März nahmen der Dachverband der Kritischen AktionärInnen und zwei seiner Mitgliedsorganisationen teil. Während Ulf Georgiew vom Dachverband die Situation im und um das Aurubis-Werk im bulgarischen Pirdop ansprach, hakte Christian Russau (Dachverband und FDCL) wegen der menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten in der Zuliefererkette nach und fokussierte sich hierbei auf Peru. Dr. Klaus Baumgardt vom Förderkreis "Rettet die Elbe" e.V. stellte kritische Nachfragen zu Recycling.
> Rede Ulf Georgiew (Dachverband)
> Rede Christian Russau (Dachverband u. FDCL)
> Rede Dr. Klaus Baumgardt (Förderkreis "Rettet die Elbe" e.V.)

 

Gegenanträge und Hintergründe
Die Aurubis AG, weltweit größter Kupfer-Recycler, entzieht sich in gesundheitlichen Fragen der Sorgfaltspflicht gegenüber der lokalen Bevölkerung und ihren Mitarbeitern am Standort des bulgarischen Werks in Pirdop. Außerdem übernimmt der Konzern keine Verantwortung für Artenschutz und Biodiversität. Dies sind nur zwei der Gründe, weshalb der Aurubis-Vorstand nicht entlastet werden soll, fordert der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre in seinen Gegenanträgen.
> Gegenanträge
> Schmutziges Allerweltsmetall. Studie über Abbau von Kupfer (taz, 26.01.2017)

Arbeit zur Aurubis AG in den Vorjahern


2016

24.02.2016 Hauptversammlung

Dundee Precious Metals, Lieferant von Aurubis, lagert in Tsumeb (Namibia) giftige Stoffe in Zuckersäcken. (Foto: BankWatch)

Kritischer Aktionär durfte bei Hauptversammlung nicht ausreden
Europas größter Kupferproduzent übernimmt keine Verantwortung für die Einhaltung der Menschenrechte in der Lieferkette. Der Kritische Aktionär Ulf Georgiew wurde bei seinen Ausführungen vom Aufsichtsratsvorsitzenden Heinz Jörg Fuhrmann gestoppt. Bergbaukonzerne in Lateinamerika hätten keine so hohen Umweltauflagen wie Aurubis, so Fuhrmann.
> Rede Ulf Georgiew
> Gegenanträge

 

 

2015

19.03.2015 Hauptversammlung

Aurubis verstößt in Bulgarien gegen EU-Umweltstandards

Bei der Hauptversammlung von Europas größtem Kupferproduzenten am 19. März 2015 hat der Dachverband Aufklärung über Umweltstandards gefordert
> Pressemitteilung
> Rede Ulf Georgiew

 

 

2014

20.02.2014 Hauptversammlung

Lückenhafte Unternehmensverantwortung bei Aurubis
Kritische AktionärInnen fordern bei der Hauptversammlung am 26. Februar auch in der Lieferkette die Einhaltung der Menschenrechte

> Pressemitteilung
> Misereor-Studie "Menschenrechtliche Probleme im peruanischen Rohstoffsektor und die deutsche Mitverantwortung"
> Rede Bernd Moritz
> Rede Ulf Georgiew
> Rede Astrid Matthiae

 

 

2013

28.02.2013 Hauptversammlung

Niedrigere Umweltstandards bei Aurubis-Tochter in Bulgarien

Bei der Hauptversammlung am 28. Februar kritisiert der Dachverband Europas größten Kupferproduzenten wegen fehlender Transparenz und dem Umgang mit Umweltschützern.
> Pressemitteilung
> Rede Bernd Moritz
> Rede Ulf Georgiew
> Antworten Vorstand Aurubis

 

 

Archiv


 „Vorfahrt für Klimaschutz? Umfrage des Dachverbands bei 27 deutschen Konzernen“
>Antworten Norddeutsche Affinerie (Aurubis)

Kontakt | Spenden | Impressum | Sitemap