Kategorie: Bilfinger SE

Bilfinger: Teilhabe von Frauen mit Ingenieurs-Qualifikation

Bilfinger muss sich die Frage stellen, warum es scheinbar sehr unattraktiv für Frauen (im technischen und nicht-technischen Bereich) ist.
Der Anteil von Frauen an der Gesamtbelegschaft ist mit 11 % äußerst gering. Ein Anteil von 8 % Frauen mit Ingenieursqualifikation und Führungsverantwortung erscheint bei dieser Grundvoraussetzung als bemerkenswert „hoch“ ist aber ohne Angabe der Absolutzahlen nicht interpretierbar. Insgesamt deuten die Zahlen auf eine starke Vereinzelung von Ingenieurinnen im technischen Umfeld hin. Im Vergleich zu anderen Unternehmen liefert Bilfinger leider praktisch keine Zahlen und Fakten. Nach Aussage des Unternehmens ist es nicht möglich, sie aus den Systemen zu generieren. Der dib e.V. Weiterlesen

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Mannheim: Protest bei Hauptversammlung gegen das atomare Geschäftsmodell von Bilfinger

  • Bilfinger muss die atomare Geschäftssparte einstellen
  • Antrag auf Nichtentlastung des Vorstandes
Protestaktion von .ausgestrahlt vor der Konzernzentrale von Bilfinger. Foto: .ausgestrahlt

Anlässlich der Jahreshauptversammlung des Mannheimer Industriedienstleisters Bilfinger SE haben Atomkraftgegner*innen vor der Konzernzentrale gegen das atomare Geschäftsmodell von Bilfinger SE protestiert. Die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt und der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragen zudem bei der Hauptversammlung, Vorstand und Aufsichtsrat des Konzerns das Vertrauen zu entziehen.

Dazu erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:

„Während Deutschland mit guten Gründen aus der Atomenergie aussteigt, möchte Bilfinger die  Atomkraft weltweit weiter ausbauen. Das Unternehmen ist beispielsweise an AKW-Neubauprojekten in Großbritannien und Frankreich beteiligt. Weiterlesen

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AKW-Neubauprojekte, atomares Risiko und Klimaschutz: Unsere Fragen an den Vorstand

Zum Thema atomares Geschäftsmodell

Jochen Stay von .ausgestrahlt .e.V. fragt:

Ausstieg aus dem atomaren Geschäftsmodell

  1. Ist Ihnen bewusst, dass während der gesamten Nutzungskette der Atomkraft radioaktive Emmissionen entstehen, dass der Betrieb von Atomkraftwerken mit Unfallrisiken verbunden ist, die von keinem Versicherungsunternehmen der Welt getragen werden, und dass es für den Umgang mit dem entstehenden Atommüll weltweit keine Lösung gibt?
  2. Wie passt  Bilfingers Beitrag zum Ausbau und Erhalt der Atomkraft angesichts der in der letzten Frage thematisierten und mit dieser Technologie unweigerlich verbundenen Probleme und Gefahren zur Selbstverpflichtung des Konzerns,  im Umgang mit Umweltproblemen einen vorsorgenden Ansatz zu unterstützen (Prinzip 7 Global Compact) und die Entwicklung und Verbreitung umweltfreundlicher Technologien zu fördern (Prinzip 9 Global Compact)?
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Protestaktion anlässlich der Bilfinger-Hauptversammlung am 24. Juni

Protest vor der Konzern-Zentrale in Mannheim gegen die Atomgeschäfte von Bilfinger in aller Welt

Sehr geehrte Damen und Herren,

während Deutschland aus der Atomkraft aussteigt, steigt der Mannheimer Industriedienstleister Bilfinger immer tiefer ins weltweite Atomgeschäft ein. Bilfinger ist beispielsweise an AKW-Neubauproketen in Großbritannien und Frankreich beteiligt, die trotz gewaltiger Kostenexplosion weiter vorangertrieben werden und damit Unsummen schlucken, die für tatsächlichen Klimaschutz fehlen.

Anlässlich der Bilfinger-Hauptversammlung, die in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie virtuell ohne Anwesenheit der Aktionär*innen aus der Konzern-Zentrale übertragen wird, protestiert die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt vor Ort gegen die Atomgeschäfte des Unternehmens.

Mittwoch, 24. Juni 2020, ab 8:30 Uhr
Vor dem Haupteingang von Bilfinger SE, Oskar-Meixner-Straße 1, 68163 Mannheim

.ausgestrahlt Weiterlesen

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Gegenanträge

Zu TOP 3: Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstands für das Geschäftsjahr 2019

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, die Mitglieder des Vorstands nicht zu entlasten.

Begründung:

Der Vorstand der Bilfinger SE verfolgt durch seinen Fokus auf Atomkraft ein gesundheits- wie umweltschädliches Geschäftsmodell, das die Hochrisikotechnik Atomkraft international ausbaut, atomare Risiken vernachlässigt, der Verpflichtung zum „Vorsorgeprinzip“ entgegenläuft, und ganz nebenbei wirksamen Klimaschutz verhindert. Dieses Geschäftsmodell wird im Geschäftsbericht 2019 nur geschönt dargestellt, Risiken und Alternativen verschwiegen.

Der nukleare Geschäftsbereich der Bilfinger SE stützt sich maßgeblich darauf, die Atomkraft weltweit auszubauen. Dies läuft nicht nur der Selbstverpflichtung von Bilfinger entgegen, „die Entwicklung und Verbreitung umweltfreundlicher Technologien [zu] fördern (Prinzip 9)“ und „im Umgang mit Umweltproblemen einen vorsorgenden Ansatz [zu] unterstützen (Prinzip 7)“ (Quelle: Bilfinger-Webseite zur Mitgliedschaft im Global Compact, https://www.bilfinger.com/unternehmen/verantwortung/un-global-compact/ Weiterlesen

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