Kategorie: Klima schützen – Kohle stoppen

RWE AG Klima schützen – Kohle stoppen

RWE hält Moratorium für Bau der Rheinwassertransportleitung für fachlich unbegründet

Dachverband und Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen verlangen von RWE Nachweis, dass Flutung der Braunkohletagebaue unbedenklich ist

Brief der Nichtregierungsorganisationen (links unten ) und Antwortschreiben des Konzerns und der obersten Bergbaubehörde vor einer Karte der im Bau befindlichen Rheinwassertransportleitung. Typische Fische im Rhein sind der Aal, die Barbe und der Flussbarsch. Sie sind bedroht durch zahlreiche bekannte und nicht bekannte Schadstoffe und Müllteile. (Collage des Dachverbands mit KI-Unterstützung)

Mit dem Beginn des Baus der 45 Kilometer langen Rheinwassertransportleitung für die Tagebaue Hambach und Garzweiler am 17. März 2026 hat die RWE AG einmal mehr Fakten geschaffen. Ein Bündnis von Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen und der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre hält den Bau der Riesenpipeline für ökologisch bedenklich und rechtlich anfechtbar. Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/rwe/rwe-haelt-moratorium-fuer-bau-der-rheinwassertransportleitung-fuer-fachlich-unbegruendet/

RWE AG Klima schützen – Kohle stoppen Hauptversammlung 2026

Aufschub für Start der Bauarbeiten für die Rheinwasser-Transportleitung


Nichtregierungsorganisationen appellieren an die RWE Power AG und überreichen Brief anlässlich der Hauptversammlung der RWE AG an Konzernmitarbeiter

RWE Power AG
Herr Vorstandsvorsitzender Dr. Frank Weigand
RWE Platz 2
45141 Essen

30.04.2026

Sehr geehrter Herr Dr. Weigand, sehr geehrte Vorstände und Aufsichtsräte der RWE Power AG,

wir hatten Sie am 6. Februar 2026 angeschrieben und um ein Moratorium für den Start der Bauarbeiten für die Rheinwassertransportleitung (RWTL) gebeten.

Leider haben wir bisher von Ihnen keine Antwort auf unser Schreiben erhalten. Inzwischen haben sich weitere Nichtregierungsorganisationen unserem Appell angeschlossen.

Wir möchten unseren Appell noch einmal mit weiteren Argumenten unterlegen, da wir in der jetzt erteilten Genehmigung durch die Bezirksregierung Arnsberg entscheidende Punkte von überragendem öffentlichen Interesse nicht berücksichtigt sehen. Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/rwe/aufschub-fuer-start-der-bauarbeiten-fuer-die-rheinwasser-transportleitung/

RWE AG Pressemitteilung Klima schützen – Kohle stoppen Hauptversammlung 2026

Die Risiken fossiler Geschäfte der RWE AG


Pressemitteilung zur Hauptversammlung der RWE AG am 30. April 2026
Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre – Wasserbündnis Rheinisches Revier Deutsche Umwelthilfe – medico international – ECCHR – Biofuel Watch

Protest während der Hauptversammlung vor der Konzernzentrale von RWE in Essen
  • Schadensersatzklage pakistanischer Bäuer*innen gegen RWE
  • Gerichtsentscheidungen: Große Klimagas-Emittenten in der Verantwortung
  • RWE verstößt gegen die neuen Berichtspflichten der EU-Methanverordnung
  • Rheinwasser-Transportleitung: RWE muss wasserrechtliche Anträge stellen

29.04.2026 – Ein Bündnis von Nichtregierungsorganisationen fordert die RWE AG auf der Hauptversammlung am 30. April auf, wegen der Risiken der eigenen Geschäftstätigkeit die Rückstellungen für die Kompensation von Klimakrisenschäden deutlich zu erhöhen. Gerichtsentscheidungen und die jetzt anhängige Schadensersatzklage von 39 pakistanischen Bäuerinnen und Bauern gegen RWE und zeigen, dass sich große Emittenten ihrer rechtlichen Verantwortung nicht länger entziehen können. Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/rwe/die-risiken-fossiler-geschaefte-der-rwe-ag/

RWE AG Pressemitteilung Klima schützen – Kohle stoppen Hauptversammlung 2026

Einladung zur Pressekonferenz: Die Risiken fossiler Geschäfte von RWE

Pressekonferenz (Zoom) am 29. April 2026, 10 Uhr

Sehr geehrte Vertreterinnen und Vertreter der Medien,

wir laden Sie zu einem Zoom-Meeting anlässlich der Hauptversammlung der RWE AG ein.

Thema: Die Risiken fossiler Geschäfte der RWE AG
Zeit: 29. April 2026, 10:00

Unser Bündnis von Nichtregierungsorganisationen fordert die RWE AG auf der Hauptversammlung am 30. April auf, als Reaktion auf die Schadensersatzklage von 39 pakistanischen Bauern und Bäuerinnen gegen RWE die Rückstellungen für die Kompensation von Klimakrisenschäden deutlich zu erhöhen. Das Unternehmen hat diese Schäden mit verursacht und trägt durch seine aktuelle Geschäftstätigkeit, wie durch den Bau der Rheinwassertransportleitung, immer noch dazu bei. Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/rwe/einladung-zur-pressekonferenz-die-risiken-fossiler-geschaefte-von-rwe/

RWE AG Klima schützen – Kohle stoppen Hauptversammlung 2026

Risiken der fossilen Geschäfte: Unsere Gegenanträge

Gegenantrag zu Tagesordnungspunkt 2, Verwendung des Bilanzgewinns

Der Dachverband lehnt die von Vorstand und Aufsichtsrat vorgeschlagene Verwendung des Bilanzgewinns für das Geschäftsjahr 2024 ab.

Begründung:

Aufgrund der Risiken, die von der fossilen Geschäftstätigkeit von RWE ausgeht, müssen die Rücklagen für Entschädigungen und Maßnahmen zur Behebung und Abwendung von Schäden erheblich erhöht werden.

Daher lehnen wir die von Vorstand und Aufsichtsrat vorgeschlagene Verwendung des Bilanzgewinns für das Geschäftsjahr 2025 und die Ausschüttung einer Dividende von 856.277.653,20 Euro (1,20 Euro pro Stückaktie) an die Aktionärinnen und Aktionäre ab.

Wir beantragen, dass die RWE AG ihre Rückstellungen für die Kompensation von Klimakrisenschäden, zu deren Verursachung das Unternehmen beigetragen hat und noch immer beiträgt, deutlich erhöht. Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/rwe/risiken-der-fossilen-geschaefte-unsere-gegeantraege-zur-hauptversammlung-der-rwe-ag-am-30-04-2026/

Klima schützen – Kohle stoppen

Das Dorf an der Abbruchkante

Eine Reportage aus Pödelwitz von Vincent Kuhn

Kurz bevor man auf die Landstraße nach Pödelwitz einbiegt, öffnet sich auf beiden Seiten der Autobahn das gigantische Loch des Tagebaus Vereinigtes Schleenhain. Zur Rechten, jenseits der Grube, erkennt man schon den charakteristischen Zwiebelturm der Pödelwitzer Dorfkirche.

Über das kurze Stück Landstraße und durch eine Obstbaumallee erreicht man direkt den Ortskern. Schon nach wenigen Schritten spürt man, dass dieser Ort besonders ist. Typische Einfamilienhäuser aus den 90er Jahren, aber auch ältere Höfe aus Holzfachwerk liegen verlassen da, verrottete Zäune markieren die Grenzen der verwaisten, von Brombeersträuchern überwucherten Grundstücke. An fast jeder Fassade warnt ein Schild:
„Privatgelände! Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/kohle-stoppen/das-dorf-an-der-abbruchkante/

Klima schützen – Kohle stoppen Veranstaltung

Führung durch das Modelldorf am Tagebau

Franzi Knauer und Nora Mittelstädt vom Verein „Zukunft für Pödelwitz“ führen durch ihr Dorf, das vor dem Abbaggern gerettet wurde. Treffpunkt ist das Dorfgemeinschaftshaus Pödelwitz, am 21. März 2026 um 10 Uhr

Pödelwitz neu erfinden – kommt mit uns mit!

Pödelwitz war jahrzehntelang vom Braunkohletagebau geprägt – erst als Arbeitsplatz, dann als Bedrohung durch Abbaggerung und der damit einhergehenden Absiedlung. Nach dem Kohleausstieg muss sich das Dorf nun neu erfinden.

Der Verein „Pödelwitz hat Zukunft“ entwickelt ein Modelldorf der ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit, mit inklusivem Wohnen, solidarischer Landwirtschaft und neuen Lebensformen.

Wir laden euch herzlich zur gemeinsamen Dorfführung ein. Die Teilnahme ist kostenlos und für eine kleine Stärkung wird gesorgt. Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/kohle-stoppen/fuehrung-durch-das-modelldorf-am-tagebau/

Klima schützen – Kohle stoppen Veranstaltung 40 Jahre Dachverband

„Zerstörung und Neuanfang: Das Mitteldeutsche Braunkohlerevier in Kultur und Konzernkritik“ auf der Klimabuchmesse in Leipzig

Veranstaltung mit dem Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre, der Künstlerin Verena Landau, dem Spaziergangsforscher Bertram Weisshaar und dem Verein Pödelwitz hat Zukunft am Freitag, 20. März 2026, 18:00–19:30 Uhr, im Deutschen Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig

120 Jahre Braunkohletagebau in Deutschland haben tiefe Spuren hinterlassen: Mehr als 300 zerstörte Orte, 120.000 umgesiedelte Menschen und eine verwüstete Fläche von 1.000 Quadratkilometern in der Lausitz, im Leipziger Land und im Rheinland. Doch mit dem Kohleausstieg beginnt ein neues Kapitel. Die Veranstaltung „Zerstörung und Neuanfang. Das Mitteldeutsche Braunkohlerevier in Kultur und Konzernkritik“ will unterschiedliche Zugänge zu einer gigantischen Umweltzerstörung schaffen, menschliche Schicksale greifbar machen und gesellschaftliche Handlungsoptionen aufzeigen. Weiterlesen

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/40-jahre-dachverband/zerstoerung-und-neuanfang-das-mitteldeutsche-braunkohlerevier-in-kultur-und-konzernkritik-auf-der-klimabuchmesse-in-leipzig/