Kategorie: Lieferkettengesetz

Puma SE Lieferkettengesetz Menschenrechte Klimaschutz Hauptversammlung 2026

„Neustart für Nachhaltigkeit und Menschenrechte“: Rede von Matthias Bachmann

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,
sehr geehrte Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat,

ich spreche heute für den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. PUMA befindet sich nach eigener Aussage in einem „Reset“. Der Umsatz ging 2025 währungsbereinigt um 8,1 % zurück, das operative Ergebnis lag bei minus 357 Mio. Euro und die Aktie verlor im vergangenen Jahr fast die Hälfte ihres Wertes. Gleichzeitig wurden weltweit rund 1.400 Stellen abgebaut.

Der Vorstand beschreibt selbst eine „zu kommerziell gewordene Marke“, mangelnde Begehrlichkeit und strukturelle Probleme im Vertrieb. Das zeigt: Auch PUMA steht unter erheblichem Druck, sein Geschäftsmodell neu auszurichten.

Gerade deshalb stellt sich uns die Frage, ob diese Transformation auch genutzt wird, um die bekannten strukturellen Probleme der Branche konsequent anzugehen – insbesondere in den Bereichen Klima, Ressourcenverbrauch sowie Menschen- und Arbeitsrechte in der Lieferkette. Weiterlesen

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Volkswagen AG Lieferkettengesetz Menschenrechte Klimaschutz Hauptversammlung 2026

Keine Dividende, wenn Jobs abgebaut und Sorgfaltspflichten verletzt werden: Unsere Gegenanträge

Volkswagen in Tansania: Über 100 Beschwerden lokaler Gemeinden gegen Kohlenstoffprojekt (Titelfoto der Studie der Maasai International Solidarity Alliance, MISA)

Gegenanträge des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre zur Hauptversammlung am 18. Juni 2026 / Zivile Zukunft am Standort Osnabrück statt Rüstungsproduktion / Strategisches Chaos bei der Antriebswende / Beschwerden lokaler Gemeinden gegen VW-Projekt in Tansania / Strafzahlung wegen sklavenarbeitsähnlicher Verhältnisse auf VW-Rinderfarm in Brasilien / Bezug von Konfliktrohstoffen aus dem Sudan / Keine Wiederwahl des Aufsichtsratsvorsitzenden Pötsch wegen mangelnder Aufklärung und Mitverantwortung im Dieselskandal

Gegenantrag zu TOP 2: Beschlussfassung über die Gewinnverwendung der Volkswagen Aktiengesellschaft

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Vorschlag von Aufsichtsrat und Vorstand über die Gewinnverwendung abzulehnen. Weiterlesen

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BMW AG Rohstoffe – im Konflikt mit Menschenrechten Lieferkettengesetz Hauptversammlung 2026

BMW muss mehr Tempo bei der Umstellung auf batterieelektrische Fahrzeuge machen: Rede von Markus Dufner

Die bekannten Tücken virtueller Hauptversammlung erlebt auch BMW: Unterbrechungen gleich zu Beginn der Aussprache für eine halbe Stunde

Sehr geehrter Herr Zipse, sehr geehrter Herr Dr. Peter,
sehr geehrte Damen und Herren vom Vorstand und Aufsichtsrat,
sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

mein Name ist Markus Dufner. Ich bin Geschäftsführer des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Mit unseren 29 Mitgliedsorganisationen sowie Kooperationspartner aus den Bereichen Umwelt und Menschenrechte repräsentieren wir einen Teil der Zivilgesellschaft. Zudem ist der Dachverband Mitglied der Klimaallianz Deutschland mit 155 Mitgliedsorganisationen.

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, BMW steht im Vergleich zu Volkswagen und Mercedes-Benz besser da. Dennoch müssen wir auf der heutigen Hauptversammlung eine Reihe von heiklen Punkten ansprechen. Weiterlesen

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BMW AG Lieferkettengesetz Menschenrechte Hauptversammlung 2026

Mangelnde Dynamik bei der E-Mobilität und Verletzung von Sorgfaltspflichten in der Kobalt-Lieferkette: Unsere Gegenanträge zur BMW-Hauptversammlung 2026

Auf der Hauptversammlung 2025 der BMW AG in der Münchener Olympiahalle präsentierte der Vorstandsvorsitzende Olive Zipse noch stolz die neuesten Modelle. 2026 können sich die Aktionär*innen nur online versammeln. (Foto: Markus Dufner)

Gegenantrag zu Tagesordnungspunkt 2: Verwendung des Bilanzgewinns
Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, die von Vorstand und Aufsichtsrat vorgeschlagene Verwendung des Bilanzgewinns abzulehnen.

Begründung:
Der Bilanzgewinn sollte primär zur Erhöhung der Rückstellungen und zur Stärkung der Gewinnrücklagen genutzt werden. Nur eine hohe Liquidität sichert die Zukunftsfähigkeit der BMW AG ohne staatliche Abhängigkeit.
Die geplante Ausschüttung von über 2,6 Mrd. Euro ist angesichts der Transformationsrisiken ökonomisch unverantwortlich Die Dividende sollte deshalb auf 0,10 Euro je Stammaktie und 0,12 Euro je Vorzugsaktie begrenzt werden. Weiterlesen

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Adidas AG Lieferkettengesetz Menschenrechte Klimaschutz Hauptversammlung 2026

Priorisierung kurzfristiger Gewinne trotz zahlreicher struktureller Risiken: Unsere Gegenanträge

Gegenanträge des Dachverbands der kritischen Aktionärinnen und Aktionäre zur Hauptversammlung der Adidas AG am 07.05.2026

Zu TOP 2: Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns

Gegenantrag:
Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, die vorgeschlagene Verwendung des Bilanzgewinns abzulehnen.

Begründung:

Die vorgeschlagene Dividende in Höhe von 2,80 € je Aktie bzw. rund 497 Mio. € steht in einem deutlichen Missverhältnis zu den weiterhin bestehenden strukturellen Defiziten im Bereich Klima- und Menschenrechtsverantwortung. Hier sind Investitionen nötig.

Zwar weist der Geschäftsbericht 2025 einen starken Anstieg von Gewinn und operativem Ergebnis aus, gleichzeitig ist der operative Cashflow um 74 % eingebrochen. Dies wirft erhebliche Zweifel an der Nachhaltigkeit und Qualität der Erträge auf. Weiterlesen

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EnBW AG Kohleausstieg Lieferkettengesetz Hauptversammlung 2026

Fossiler Rollback statt Blick in die Zukunft: Unser Gegenantrag zur Hauptversammlung 2026 der EnBW

Gegenantrag des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre zur virtuellen Hauptversammlung der EnBW Baden-Württemberg AG am 7. Mai 2026

Zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2024

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Mitgliedern des Vorstands die Entlastung zu verweigern.

Begründung:

Der Vorstand der EnBW kommt weiterhin nicht seiner Verantwortung nach, wirksamere Maßnahmen für den Klimaschutz umzusetzen und verletzt die menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten in der Lieferkette.

Im Geschäftsjahr 2025 hat EnBW AG immer noch rund 50 Prozent des Umsatzes aus der Verbrennung fossiler Energien erwirtschaftet. Das zeigt eine Analyse von urgewald auf Basis der Global Coal Exit List (GCEL) und der Global Oil and Gas Exit List (GOGEL). Weiterlesen

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BASF SE Lieferkettengesetz Veranstaltung

Gerechtigkeit für Marikana – mit dem Lieferkettengesetz?

Hybride Diskussionsveranstaltung am 29. April 2026 mit zwei Aktivisten aus Südafrika

Wir bitten hier um kurze Anmeldung mit der Info zur Online- oder Präsenz-Teilnahme.

Wie kann transnationale Solidarität und Zusammenarbeit entlang der Lieferketten in Zeiten eskalierender Krisen und Konflikte aussehen? Und wie kann dazu das deutsche Lieferkettengesetz wirksam genutzt werden? Wir freuen uns, diese und weitere Fragen gemeinsam mit zwei Gästen aus Südafrika zu diskutieren: Der Umwelt- und Community-Aktivist Brown Matloko aus Wonderkop/Marikana wird aus erster Hand über die prekäre Realität in den Bergbaugemeinden berichten. Ein großer Teil des in der Marikana-Mine durch den Bergbaukonzern Sibanye-Stillwater (zuvor Lonmin) abgebauten Platins geht an den Chemiekonzern BASF aus Ludwigshafen, der damit u.a. Weiterlesen

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Lieferkettengesetz Menschenrechte Hauptversammlung 2026

Eine Stimme für Konzerngeschädigte

Protest von Landarbeiterinnen in Südafrika gegen den Einsatz des Pestizids Dormex anlässlich der Hauptversammlung 2025 des Produzenten Alzchem

Gewinne vieler Aktiengesellschaften entstehen entlang globaler Lieferketten. Dort arbeiten Menschen oft unter unsicheren Bedingungen, sind gesundheitlichen Risiken ausgesetzt und erhalten Löhne unter dem Existenzminimum. Während Vorstände weit entfernt entscheiden, tragen die Menschen vor Ort die Folgen. Die Hauptversammlung ist der Moment der Rechenschaft – nicht nur bei Bilanzfragen. Das Beispiel Alzchem zeigt, wie wir gemeinsam die Belange der Betroffenen auf die Tagesordnung setzen können.

Auf Hauptversammlungen haben Aktionärinnen das Recht, Fragen zu stellen und Missstände anzusprechen. Wir nutzen dieses Recht und zwingen die Vorstände zu einer Reaktion, indem wir sie mit konkreten Fällen von Menschenrechtsverletzungen und Umweltproblemen in der Lieferkette konfrontieren. Weiterlesen

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