Kategorie: Mercedes-Benz Group AG

Werden Sie besser über die Kraftstoff- und Stromverbräuche der Fahrzeuge im Realbetrieb informieren? Unsere Fragen an den Mercedes-Vorstand

  • Das wegweisende Konzept des elektrischen Zweisitzers scheint mit der Schließung des Smart-Werkes in Hambach endgültig der Vergangenheit anzugehören. Der Smart wird zukünftig in China gebaut und gehört Mercedes-Benz nur noch zu 50%. Gleichzeitig mutiert der Zweisitzer zum SUV. Warum gibt Mercedes-Benz so viel Einfluss auf die Marke Smart ab? Warum verlässt Smart das Konzept des Zweisitzers? Wie stehen Sie zu der Entwicklung vom City-Flitzer zum SUV?
  • Seit diesem Jahr muss Mercedes-Benz aus den in Europa verkauften Neufahrzeugen ausgelesene Realdaten über den tatsächlichen Verbrauch der Fahrzeuge an die EU übermitteln. Besonders eklatant dürften dabei die realen Werte der Plug-in-Hybride von den offiziellen Normwerten abweichen.
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Mercedes-Benz: Große Limousinen und SUV sind kein „nachhaltiger Luxus“ – Konzern nutzt Kurzarbeitergeld als Instrument zur Gewinnsteigerung aus

Stuttgart/Berlin/Köln. Mit einer erneuten Erhöhung der Dividenden zeigt die Mercedes-Benz AG auf ihrer Hauptaktionärsversammlung, dass sie hochprofitabel arbeitet – mitten in Zeiten von Lieferschwierigkeiten durch Ersatzteilmangel und der Transformation der Automobilwirtschaft. Dabei konzentriert sich der Konzern vor allem auf die Produktion besonders margenträchtiger Luxusfahrzeuge. Doch statt besonders große, schwere und oft übermotorisierte Fahrzeuge zu bauen, sollte der Konzern in die Entwicklung von kleinen, leichten, ressourcen- und energieeffizienten Fahrzeugen investieren. „Beim aktuellen Portfolio gibt es erheblichen Verbesserungsbedarf“, erklärt Jens Hilgenberg, Leiter Verkehrspolitik beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und Mitglied im Vorstand des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Weiterlesen

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Dividende trotz Staatshilfen, Einhaltung von CO2-Flottengrenzwerte nur dank Tesla, große Limousinen und SUV kein „nachhaltiger Luxus“: Unsere Gegenanträge

Gegenantrag zu TOP 2, Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, die Verwendung des Bilanzgewinns abzulehnen.

Begründung:

Der Dachverband fordert, dass statt einer Dividende in Höhe von 5,00 € je dividendenberechtigter Stückaktie nur eine Dividende von 0,10 € je Aktie ausgeschüttet wird. Der Bilanzgewinn ist auch durch das Ausnutzen staatlicher Hilfen entstanden, zum Beispiel der Förderung der Elektromobilität oder Kurzarbeit (siehe unseren Gegenantrag zu TOP 3). Statt den Gewinn im großen Maß auszuschütten, sollten die Mittel für eine langfristige Sicherung von Arbeitsplätzen und eine umwelt- und klimaschonende Produktion eingesetzt werden, um ein nachhaltiges Geschäftsmodell sicherzustellen. Weiterlesen

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Teilhabe von Frauen mit Ingenieurs-Qualifikation bei Daimler

Steckbrief des dib zur Daimler-Hauptversammlung 2021

Insgesamt beschäftigt Daimler 19% Frauen. Dies ist ein niedriger Anteil für einen DAX 30 Konzern, der für Arbeitnehmer*innen insgesamt ein stabiles, interessantes und sicheres Vertragsverhältnis bietet.

Auf die Frage des dib, wie der Ingenieurinnenanteil in den technischen Teams der Entwicklung und IT/ Digitalisierung aktuell aussieht, hat Daimler mit Zahlen des allgemeinen Frauenanteils geantwortet und nicht nach Qualifikation aufgeschlüsselt (die Antworten sind aus der unten beigefügten Tabelle ersichtlich: Technik 18% und IT/ Digitalisierung 26%).

In der Grafik oben, die eine Vergleichbarkeit mit anderen befragten Konzernen ermöglichen soll, sind die Zahlen daher nicht dargestellt.

Auf die Frage des dib e.V. Weiterlesen

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Daimler erntet viel Kritik: Hervorragende Medienresonanz für Dachverband und Aktionsbündnis

tagesschau, 31.03.2012
Dividendenerhöhung trotz Kurzarbeitergeldes
Auf der Hauptversammlung hat Daimler eine kräftige Dividendenerhöhung beschlossen – zum Ärger mehrerer Organisationen. Denn der Autobauer profitierte 2020 massiv vom Kurzarbeitergeld. … Moralisch verwerflich
Vor allem Nichtregierungsorganisationen kritisieren den Stuttgarter Autohersteller dafür scharf: Daimler zeige sich „ignorant für die gesamtgesellschaftliche Stimmung“, befand etwa der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre.

Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), 31.03.2021
Umstrittene Daimler-Dividende soll beschlossen werden
… Kritik entzündet sich vor allem daran, dass Daimler im Vorjahr durch Kurzarbeitergeld konzernweit rund 700 Millionen Euro sparte und nun dennoch die Ausschüttungen erhöht. Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre befand, durch dieses Vorgehen mitten in der Pandemie zeige sich Daimler „ignorant für die gesamtgesellschaftliche Stimmung“. Weiterlesen

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Gegenanträge zur Daimler-Hauptversammlung 2021

Protest Kritischer Aktionär*innen bei der virtuellen Daimler-Hauptversammlung 2020 in Stuttgart (Foto: Roland Hägele)

Gegenantrag zu TOP 2, Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, die von der Verwaltung vorgeschlagene Verwendung des Bilanzgewinns abzulehnen.

Begründung:

Durch die Erhöhung der Dividende inmitten der Corona-Pandemie zeigt sich die Daimler AG ignorant für die gesamtgesellschaftliche Stimmung. Während der Konzern Kurzarbeitergeld für Teile seiner Belegschaft erhält, schüttet er statt 90 Cent pro Aktie im Vorjahr nun 1,35 € aus. Den Daimler-Beschäftigten, denen durch den Sparplan von Daimler-Chef Ola Källenius die Löhne gekürzt wurden oder denen die Kündigung droht, ist nicht vermittelbar, dass die Aktionär*innen 1,4 Milliarden Euro erhalten sollen. Weiterlesen

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Daimler belohnt Anteilseigner und schröpft Beschäftigte

„Lockdown für Dividenden“: Kooperationspartner Bürgerbewegung Finanzwende protestiert vor Daimler-Niederlassung am Potsdamer Platz in Berlin

Aktionsbündnis protestiert am 31. März (9.30 Uhr) in Stuttgart und Berlin

Gemeinsame Pressemitteilung vom 30. März 2021

  • „Neue“ Mercedes-Benz AG setzt weiter auf großvolumigen Luxus
  • Stopp des Exports von Militärfahrzeugen gefordert
  • Verkehrswende mit Produktion von Bahnen und Bussen
  • Chef von Shell darf nicht Aufsichtsratsmitglied werden

Berlin/Köln/Frankfurt/Stuttgart – Mitten in der Corona-Pandemie und trotz empfangener Staatshilfen hat die Daimler AG den Gewinn gesteigert und die Dividende erhöht. Damit zeigt sich der Konzern ignorant für die Stimmung in der Gesellschaft. Statt eines „Lockdowns für Dividenden“ und des Beginns einer Mobilitätswende setzt der Konzern weiter auf Shareholder Value und großvolumige Luxus-Karossen. Weiterlesen

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55 Fragen zur Daimler-Hauptversammlung

Dividende in Corona-Zeiten, Klimaschutz und Elektromobilität, Verkehrswende, Nachhaltigkeit in der Lieferkette, Rüstungsproduktion und -exporte, Parteispenden und Lobbyismus, Neuwahl von Aufsichtsräten

1. Fragen zur Dividende und zur Verwendung des Bilanzgewinns (Dachverband)

1. Durch die Erhöhung der Dividende inmitten der Corona-Pandemie zeigt sich die Daimler AG ignorant für die gesamtgesellschaftliche Stimmung. Während der Konzern Kurzarbeitergeld für Teile seiner Belegschaft erhält, schüttet er statt 90 Cent pro Aktie im Vorjahr nun 1,35 € aus. Wie vermittelt der Daimler-Vorstand seinen Beschäftigten, denen durch den Sparplan von Ola Källenius die Löhne gekürzt wurden oder denen die Kündigung droht, dass die Aktionär*innen 1,4 Milliarden Euro erhalten sollen? Weiterlesen

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