Kategorie: Mercedes-Benz Group AG
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29. März 2017
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29. März 2017
Sehr geehrte Damen und Herren,
die Daimler AG will die Menschenrechte schützen und die Verbreitung umweltfreundlicher Technologien beschleunigen. Dazu hat sich die Daimler AG als Gründungsmitglied des UN-Global-Compact für verantwortungsbewusste Unternehmensführung verpflichtet. Das ist richtig und gut.
Verantwortungsbewusst unser Unternehmen zu führen, Menschenrechte zu schützen, umweltfreundliche Technologien zu beschleunigen – wenn der Vorstand dies immer zur Richtschnur seine Handelns machen würde, dann könnten wir uns heute über die erneute Rekorddividende ungetrübt freuen und mit einem Gläschen Wein darauf anstoßen.
Doch leider vergällen mindestens drei Dinge die Freude über die Rekorddividende. Denn Dieter Zetsche verliert kein einziges Wort im Geschäftsbericht 2016 über drei Schattenseiten des Sterns, die im Widerspruch zu den Prinzipien des Global Compact stehen:
- Es fehlt die Vergiftung von Trinkwasser im Südsudan durch den Formel-1-Partner Petronas.
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29. März 2017
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29. März 2017
Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,
sehr geehrte Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats,
meine Damen und Herren,
mein Name ist Jens Hilgenberg und ich spreche hier und heute für den BUND e.V. und den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre.
Wir brauchen den Diesel um unsere Klimaziele zu erreichen. Dieser Satz wird fast schon mantraartig vorgetragen, von der Politik wie von den Konzernen. Gleichzeitige stellt sich vor dem Hintergrund hoher Stickoxidemissionen in den Städten die Frage: wie geht es weiter mit dieser Technologie; wie geht es weiter mit dem von Daimler so hoch gelobten ‘Clean Diesel‘?
Klar ist: Theoretisch hätte der Diesel das Potential gehabt die fahrzeugspezifischen CO2-Ausstöße bei den Pkw zu reduzieren. Weiterlesen
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29. März 2017
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29. März 2017
Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Vorstand und Aufsichtsrat,
mein Name ist Tilman Massa und ich spreche für den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Ich möchte in zwei Punkten darlegen, dass die Themen, die unser Dachverband anspricht – Einhaltung der Menschenrechte und Standards im Umweltschutz – sehr wohl relevant in der heutigen Diskussion um die Entlastung des Vorstandes geht. Dies wird ja hier zum Teil in Zweifel gezogen.
Erster Punkt: Lithium. Mal abseits des Dieselskandals – auch Elektromobilität ist nicht per se grün und nachhaltig. Das für die Batterieproduktion benötigte Lithium wird unter Verwendung großer Mengen Wasser von Salzseen vor allem in Chile, Argentinien und Bolivien gewonnen. Weiterlesen
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10. März 2017
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10. März 2017
Gegenantrag zu Tagesordnungspunkt 3:
Die Mitglieder des Vorstands werden nicht entlastet.
Begründung:
In den vergangenen Hauptversammlungen seit dem Jahr 1988 der damaligen Daimler-Benz AG, dann der DaimlerChrysler AG und nun der Daimler AG konnten die Kritischen AktionärInnen Daimler (KAD, Arndtstraße 31, 70193 Stuttgart) mit der immer größer gewordenen Unterstützung bis hin zur überwältigenden Mehrheit der anwesenden AktionärInnen erreichen, dass die Daimler AG vom einst größten deutschen Rüstungsunternehmen zu einem wieder weltweit führenden ZIVILEN Mobilitätskonzern konvertiert ist. Nach den Verkäufen der EADS- und Tognum-Anteile sowie weiterer militärischer Unternehmensanteile ist Daimler FAST rüstungsfrei.
Insbesondere im Werk Wörth produziert Daimler nach wie vor unter dem Namen „Military Vehicles“ speziell konstruierte Militärfahrzeuge, Panzertransporter etc., Weiterlesen
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10. März 2017
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10. März 2017
Zu Punkt 3 der Tagesordnung:
Die Mitglieder des Vorstandes werden nicht entlastet.
Begründung:
Ungeachtet der tödlichen Folgen betreibt der Vorstand der Daimler AG unter Führung von Dr. Dieter Zetsche weiterhin eine zutiefst menschenverachtende Exportpolitik von Mercedes-Militärfahrzeugen. Diese wird forciert durch Auftritte auf Rüstungsmessen, wie der IDEX im Februar 2017 in Abu Dhabi. Dessen ungeachtet verweist der Daimler-Vorstand im Geschäftsbericht 2016 (GB) auf die ethischen Prinzipien des UN Global Compact (siehe S. 208). Leider dienen diese – durchaus wichtigen – Prinzipien der Vereinten Nationen lediglich der Image-Aufbesserung des Daimler-Konzerns.
Die Faktenlage:
- Die Daimler AG war auch im Geschäftsjahr 2016 ein führender Exporteur von Militärfahrzeugen.
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17. Februar 2017
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17. Februar 2017
Zu den Punkten 3 und 4 der Tagesordnung:
Die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats werden nicht entlastet.
Begründung:
Laut Angaben des Geschäftsberichts 2016 der Daimler AG stellen „die zehn Prinzipien des UN Global Compact eine grundsätzliche Richtschnur für unsere Geschäftstätigkeit“ dar, „der wir als Gründungsteilnehmer und Teilnehmer der LEAD Gruppe besonders verbunden sind“. Mit den zehn Prinzipien verpflichten sich die unterzeichnenden Unternehmen, sich für eine soziale und ökologische Weltwirtschaftsordnung einzusetzen. So verpflichtet sich die Daimler AG zum Beispiel dazu, die Menschenrechte zu schützen und die Verbreitung umweltfreund-licher Technologien zu beschleunigen.
Kein Wort dagegen verliert die Daimler AG in ihrem Geschäftsbericht 2016 über drei Schattenseiten des Sterns, die nach Ansicht der Kritischen Aktionäre www.kritischeaktionaere.de Weiterlesen
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Bei der Aktionärshauptversammlung 2016 der Daimler AG prangerte Paul Russmann, Geschäftsführer von Ohne Rüstung Leben und Sprecher der Kritischen Aktionäre Daimler, den Export von Militärfahrzeugen an. Neben seinem Gegenantrag stellte Paul Russmann auch kritische Nachfragen an den Vorstand der Daimler AG. Für den Vorstand antwortete Bodo Uebber.
Wir dokumentieren im Folgenden die Fragen von Paul Russmann und die Kernaussagen des Antwortenden in gekürzter Form:
Kein Wort verliert die Daimler AG in ihrem Geschäftsbericht 2015 und auf ihrer Homepage über die Lieferung von Militär-Unimogs und Panzertransporten in kriegführende und menschenrechtsverletzende Staaten. Welche Gründe sprechen dagegen, diesen Geschäftsbereich im Geschäftsbericht 2015 und auf der Website zu erwähnen? Weiterlesen
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1. April 2016
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1. April 2016
Trotz Rekorddividende verweigern die Kritischen Aktionäre dem Daimler Vorstand die Entlastung wegen Fremdvergabe von Arbeit, dem Export von Militärfahrzeugen und der Vergiftung von Trinkwasser durch Daimler-Formel-1-Sponsor PETRONAS.
„Trotz einer Rekorddividende verweigern wir dem Daimler-Vorstand auf der Hauptversammlung die Entlastung“, so Paul Russmann, Sprecher der Kritischen Aktionäre (KAD): „In unseren Gegenanträgen kritisieren wir Dieter Zetsche wegen der Vergiftung von Trinkwasser im Südsudan durch den Formel-1-Sponsor PETRONAS, den Export von Mercedes-Militärfahrzeugen in menschenrechtsverletzende Staaten sowie wegen der Fremdvergabe durch Leiharbeit und Werkverträge.“
KAD-Sprecherin Beate Winkler-Pedernera kritisiert in ihrem Gegenantrag „die weitere Zusammenarbeit der Daimler AG mit dem Formel-1-Hauptsponsor PETRONAS, obwohl PETRONAS seit Jahren durch die unsachgemäße Entsorgung aus der Ölproduktion das Trinkwasser einer ganzen Region vergiftet und damit Leben und Gesundheit der Menschen aufs Spiel setzt. Weiterlesen
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