Kategorie: Pressemitteilung

Aktuelle Pressemitteilungen


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HHLA: MSC-Beteiligung riskant für den Hamburger Hafen

Dachverband warnt auf Hauptversammlung der HHLA AG am 13. Juni vor Einstieg der weltgrößten Reederei MSC / Fragen zu COSCO, Klimastrategie und Lieferkettengesetz

Hamburg/Köln – Der intransparente Deal des Hamburger Senats mit der Mediterranean Shipping Company (MSC) bedeutet für den Hamburger Hafen einen weitaus gravierenderen Einschnitt als die Beteiligung der chinesischen Reederei COSCO am Containerterminal Tollerort. Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre appelliert an die Hamburger Bürgerschaft, den Einstieg von MSC zu stoppen, unter anderem wegen möglicher Rückschritte bei Klima- und Naturschutz, Mitspracherechten der Beschäftigten und Transparenz.

Annika Kruse von Fridays for Future Hamburg, die auf der HHLA-Hauptversammlung sprechen wird, kritisiert: „In Zeiten der eskalierenden Klimakrise muss sich jedes Unternehmen, das zukunftsfähig sein möchte, in Richtung Nachhaltigkeit wandeln. Weiterlesen

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Porsche: Geplante Waldzerstörung und miserable Klimabilanz

  • Geplanter Ausbau von Porsche-Teststrecke bedroht Wald in Italien
  • Greenwashing bei E-Fuels
  • Klimabilanz im Widerspruch zu Klimazielen

Stuttgart. Anlässlich der heutigen Hauptversammlung der Porsche AG fordern das italienische Aktionsbündnis Custodi del Bosco d’Arneo, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre konsequentes Handeln für ernsthaften Klima- und Umweltschutz ein. Die Organisationen zeigen sich empört über die geplante Naturzerstörung für die Erweiterung einer Teststrecke in Italien, Greenwashing bei E-Fuels und eine miserable Klimabilanz, die völlig diametral zu den Nachhaltigkeitsversprechen und Klimazielen der Porsche AG stehen.

Italien: Waldzerstörung für Porsche-Teststrecke
Für den Ausbau seiner Teststrecke plant Porsche, etwa 200 Hektar eines geschützten Steineichenwaldes auf dem Gelände des Nardò Technical Centers in Süditalien zu fällen. Weiterlesen

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DWS bleibt ernsthaften Wandel nach Greenwashing-Skandal schuldig

Anlässlich der morgigen Hauptversammlung der DWS fordern die Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen urgewald, Facing Finance und Greenpeace gemeinsam mit dem Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre den Vermögensverwalter zu wirksameren Richtlinien für den Umgang mit klima- und umweltschädigenden Unternehmen auf. Neben dem weiterhin nicht aufgeklärten Greenwashing-Skandal kritisieren die Organisationen insbesondere das Fehlen einer Investitionsrichtlinie für Öl und Gas sowie undurchsichtiges Engagement[1] und inkonsequentes Verhalten gegenüber besonders klimaschädlichen Konzernen.

DWS bleibt massiv in fossile Konzerne investiert

Die DWS ist weiterhin in sehr hohem Umfang in besonders klimaschädliche Öl- und Gaskonzerne investiert. Selbst Unternehmen mit Öl- und Gasexpansionsplänen, die unkonventionelle Abbaumethoden betreiben oder weitere fossile Infrastruktur ausbauen, schließt die DWS nicht aus. Weiterlesen

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Tempo bei Transformation erhöhen; gesetzliche CO2-Vorgaben auch zukünftig einhalten

  • Kleine E-Autos statt Lobbyarbeit gegen Klimaschutz
  • VW-Vorgehen gegen Zwangsarbeitsrisiken in China zu lasch
  • Ausbau von Porsche-Teststrecke bedroht Wald in Italien

Anlässlich der morgigen Hauptversammlung der Volkswagen AG fordern der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre konsequentes Handeln vom niedersächsischen Auto-Konzern ein. Übereinstimmend kritisieren beide Organisationen die verfehlte Modellpolitik des Volkswagenkonzerns mit weiterhin zu großen Verbrennern und nach wie vor fehlenden kleinen, ressourceneffizienten E-Fahrzeugen. Das zögerliche Vorgehen gegen Zwangsarbeit in China oder die geplante Naturzerstörung durch die Konzerntochter Porsche in Italien zeigen die Defizite beim Schutz von Umwelt und Menschenrechten auf.   

Jens Hilgenberg, Leiter Verkehrspolitik beim BUND und Mitglied im Vorstand des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre: „Deutschlands größter Automobilhersteller setzt auf kurzfristige Gewinne, statt die Transformation des Konzerns konsequent voranzutreiben. Weiterlesen

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Fraport in Brasilien unter schweren Vorwürfen / Klimaziele unzureichend

  • Ermittlungen gegen Fraport in Brasilien: Nach umfangreichen Protesten stoppt Umweltbehörde Rodungsarbeiten von geschütztem Regenwald bei Flughafen in Fortaleza
  • Fraports Flughafen in Porto Alegre komplett geflutet und bis Ende September unbenutzbar: Fragen nach Verantwortung und Haftung
  • Kritische Fragen zu Umwelt- und Klimaschutzplänen auf Hauptversammlung

Anlässlich der morgigen Hauptversammlung der Fraport AG fordert der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre die Flughafenbetreiberin zu mehr Klima- und Umweltschutz auf. Er kritisiert die anhaltenden Expansions- und Entwicklungspläne der Flughäfen von Fraport in Brasilien, für die wie am Flughafen in Fortaleza im Bundesstaat Ceará gesetzlich geschützter Atlantischer Regenwald gerodet werden sollte. Im Süden Brasiliens wurde der Flughafen von Porto Alegre durch massive Regenfälle geflutet. Weiterlesen

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Fresenius Medical Care und Fresenius SE: Gewerkschaften weltweit weisen auf Missstände bei Arbeitnehmerrechten hin

Die Bedenken der Gewerkschaften stehen im Zusammenhang mit dem deutschen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG), das die Einhaltung grundlegender Arbeitnehmerrechte regelt.

  • Die Fresenius Global Union Alliance nimmt an den Hauptversammlungen von Fresenius Medical Care und Fresenius SE teil, um auf Bedenken hinsichtlich der menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten hinzuweisen – und Fragen zur Einhaltung und Umsetzung des deutschen Lieferkettengesetzes zu stellen.
  • Beschäftigte und Gewerkschaften fordern die beiden multinationalen Unternehmen auf, die Verletzung von Menschen- und Arbeitnehmerrechten zu beenden und die Vereinigungsfreiheit sowie das Recht auf Kollektivverhandlungen zu respektieren.

Vor den Jahreshauptversammlungen von Fresenius Medical Care (FMC) und Fresenius SE am 16. und 17. Mai übt die Fresenius Global Union Alliance, ein Zusammenschluss von Gewerkschaften aus der ganzen Welt, gemeinsam mit dem Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre Kritik an den beiden multinationalen Unternehmen. Weiterlesen

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Berichte enthüllen: Deutsche Bank steckt Milliarden in umweltkritische Unternehmen

  • Organisationen fordern Stopp klima- und umweltschädlicher Finanzierungen
  • Beispiel Eskom: Weiterhin klimaschädliche Kohlefinanzierung trotz neuer Richtlinie
  • Beispiel Cargill: Milliardenkredite und -investments für Naturzerstörung

Anlässlich der morgigen Hauptversammlung der Deutschen Bank kritisieren die Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen urgewald, Greenpeace, Facing Finance und der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre die anhaltenden Finanzgeschäfte mit klima- und umweltschädigenden Unternehmen. Gleichzeitig fordern sie wirksamere Richtlinien zum Ausschluss solcher Geschäfte.

Weiterhin klimaschädliche Kohlefinanzierung trotz neuer Richtlinie

Nach Recherchen von urgewald hat die Deutsche Bank im Jahr 2023 – trotz ihrer nachgebesserten Kohlerichtlinie – 664 Mio. US-Dollar (USD) über Kredite und Wertpapiergeschäfte (“Underwriting”) an den Kohlesektor vergeben, ein Anstieg von über 200 Mio. Weiterlesen

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Uniper: Faire Energiewende entscheidet sich auch in Kolumbien

  • Uniper in Verantwortung für sozialökologisch gerechten und menschenrechtskonformen Kohleausstieg auch in Kolumbien
  • Auf Unipers Aussagen zu “fairer Energiewende entlang der Kohlelieferketten” müssen konkrete Taten folgen

Anlässlich der heutigen Hauptversammlung von Uniper kritisieren die Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen Free Bruno, kolko – Menschenrechte für Kolumbien, FIAN Deutschland und der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre gestiegene Kohleimporte aus Kolumbien. Sie fordern von dem verstaatlichten Konzern und der Bundesregierung wirksamere Maßnahmen für den Klimaschutz und effektive Erfüllung der menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten. Insbesondere fordern Sie den Vorstandsvorsitzenden Michael Lewis auf, auf Unipers “Just Transition Framework” und Pläne zu einem “gerechten” Kohleausstieg und “fairer Energiewende entlang der Kohlelieferketten” konkrete Taten folgen zu lassen, damit die vom Kohleabbau betroffenen Regionen nicht weiter mit den bleibenden Folgen von Deutschlands fossilem Energiehunger allein gelassen werden. Weiterlesen

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