Kategorie: Pressemitteilung

Aktuelle Pressemitteilungen


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Ausstieg aus der Gentechnik – auf zukunftsgerichtete Innovationen setzen

Gemeinsam mit der AbL fordert das GeN von der KWS, sich als verantwortungsbewusster Konzern für eine strenge Regulierung aller Anwendungen der neuen Gentechnikverfahren sowie für eine umfassende Risikoprüfung einzusetzen und auf zukunftsgerichtete Innovationen zu setzen.

Neue Gentechnikverfahren wie CRISPR-Cas und damit entwickelte Pflanzen werden unter dem europäischen Gentechnikgesetz reguliert und müssen es auch bleiben. Das hat auch der Europäische Gerichtshof bestätigt.

„Die KWS bezeichnet einige dieser Pflanzen als „naturidentisch“. Sie bezeichnet sie folglich als „nicht gentechnisch verändert“ und erachtet eine Regulierung unter dem Gentechnikgesetz als nicht notwendig. Die KWS verschleiert damit, dass diese Technologien tief in das Erbgut der Organismen eingreifen können und bisher wenig erforschte Risiken mit sich bringen. Weiterlesen

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Alternativer Nobelpreisträger 2021 Vladimir Slivyak: Gemeinsam mit Partnern gegen Kohle und Atomenergie in Deutschland

Konzernverantwortung im Blick: Vladimir Slivyak (rechts) auf der Hauptversammlung von RWE 2010. Foto: Antje KleineWiskott

Heute Abend erhält Vladimir Slivyak von der russischen NGO Ecodefense den Alternativen Nobelpreis 2021 der Right Livelihood Foundation in Stockholm. Damit würdigt die Stiftung seinen „langjährigen Einsatz für den Umweltschutz und die Stärkung des zivilen Widerstands gegen die Kohle- und Atomindustrie in Russland“. [1]

Als enge Partner gratulieren die deutschen Organisationen urgewald, das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre und die Initiative RWE-Tribunal Vladimir Slivyak herzlich zu dieser Auszeichnung und unterstreichen seine bedeutende Rolle in der gemeinsamen Kampagnenarbeit zu deutschen Konzernen und Banken. Weiterlesen

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Siemens Energy sieht keine Zukunft für Wasserkraft

  • Siemens Energy verkauft seinen 35%-Anteil am Joint Venture Voith Hydro
  • Wasserkraft spiele laut Konzern „untergeordnete Rolle“ bei klimafreundlicher Stromerzeugung
  • Zivilgesellschaftliche Organisationen fordern weiteres Divestment und weisen auf Menschenrechts- und Klimarisiken bei Staudamm-Großprojekten hin

Nachdem der Energietechnikkonzern Siemens Energy angekündigt hat, seine gesamten Anteile an dem Wasserkraft-Joint Venture Voith Hydro zu verkaufen, fordern zivilgesellschaftliche Organisationen andere Unternehmen und Finanzinstitutionen auf, sich ebenfalls nicht weiter an den Expansionsplänen der Branche zu beteiligen.

„Dieses Divestment von Siemens Energy ist ein deutliches Indiz für das Ende des Märchens des ‚grünen‘ Stroms von Mega-Staudämmen“, erklärt Christian Russau vom Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika und Vorstandsmitglied des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Weiterlesen

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Facettenreicher Widerstand gegen Kohlekonzerne und Klimakiller in Ost und West

Henry Mathews Preis für Alle Dörfer bleiben / Bundestagswahl: Forderung nach Rechtssicherheit für die bedrohten Dörfer und Klimaschutz vor Profitinteressen

Der konzernkritische Henry Mathews Preis geht in diesem Jahr an Alle Dörfer bleiben (ADb). Ende 2018 schlossen sich Menschen aus drei Regionen in Deutschland, die durch Tagebaue und Zwangsumsiedlung direkt betroffen waren und noch immer sind, zu dem Bündnis zusammen. Gemeinsam wollen Aktive aus der Klimagerechtigkeitsbewegung und solidarische Bürger*innen im Rheinland, dem Leipziger Land und der Lausitz verhindern, dass weitere Dörfer dem Braunkohleabbau zum Opfer fallen. Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre verleiht den Preis seit 2007, um den zivilgesellschaftlichen Widerstand gegen rücksichtslose Konzernmacht zu stärken. Weiterlesen

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„Pilzgeflecht“ RWE durchzieht die Stadt Essen und das Land NRW

Kommunen als „verantwortungslose Komplizen“ der Braunkohleverstromung / Essener Oberbürgermeister Kufen zum RWE-Tribunal am 18./19. September eingeladen

In der Stadt Essen und von Essen aus werden seit Jahrzehnten Entscheidungen getroffen, die die Klimakatastrophe befeuern. Die beiden größten kommunalen RWE-Anteilseignerinnen, die Städte Dortmund und Essen, sind zugleich Nutznießerinnen der RWE AG, aber auch mitverantwortlich für die zerstörerischen Folgen von Kohleabbau und -verstromung.

„RWE durchzieht wie ein Pilzgeflecht die Stadt Essen“, sagte Prof. Rolf Schwermer von Fossil Free Essen. „Seit mehr als 100 Jahren prägen die personellen und strukturellen Verflechtungen zwischen der RWE AG und der kommunalen Verwaltung unsere Stadt. So ist Oberbürgermeister Thomas Kufen Aufsichtsratsmitglied in der RWE Power AG und vertritt in der Gesellschafterversammlung des Verbands der kommunalen RWE-Aktionäre die 18,75 Millionen Essener RWE-Aktien. Weiterlesen

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RWE und die „verdeckte“ Korruption am Beispiel der Stadt Essen

An die Vertreter*innen der Medien

Essen/Köln, 08.09.2021

Einladung zur Pressekonferenz am 15. September, 11- 13 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir laden Sie herzlich zum 2. RWE-Tribunal am 18./19. September und zur Pressekonferenz am 15. September, 11 – 13 Uhr, KD 11/13-Zentrum, in Essen (Altenessen), Karl-Denkhaus-Str. 11 ein.

In der Stadt Essen und von Essen aus werden seit Jahrzehnten Entscheidungen getroffen, die die Klimakatastrophe befeuern. Als zweitgrößte kommunale Anteilseignerin von RWE-Aktien ist die Stadt Essen zugleich Nutznießerin der RWE AG, aber auch mitverantwortlich für die zerstörerischen Folgen von Kohleabbau und -verstromung.

Unser zivilgesellschaftliches Bündnis hat den Essener Oberbürgermeister Thomas Kufen zum RWE-Tribunal eingeladen, um in Erfahrung zu bringen, wie er und andere kommunale Spitzenpolitiker im Spannungsverhältnis zwischen Konzerninteresse und Gemeinwohl agieren. Weiterlesen

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Verantwortungslose Umsetzung der Rüstungsexportgrundsätze durch Heckler & Koch

  • Heckler & Koch liefert weiter in Krisenregionen und an menschenrechtsverletzende Regime
  • Waffenfirma trägt noch immer den todbringenden NS-Schergen Edmund Heckler im Firmennamen
  • Gegenanträge fordern Nichtentlastung von Vorstand und Aufsichtsrat
  • Kritische Aktionär*innen reichen 103 Fragen zur bedenklichen Konzernentwicklung ein

Anlässlich der morgen stattfindenden Hauptversammlung der Heckler & Koch AG fordert das Bündnis der Kritischen Aktionär*innen Heckler & Koch, dass der Kleinwaffenproduzent seine selbstgesetzte „Grüne-Länder-Strategie“ endlich glaubwürdig und konsequent umsetzt. Im Jahr 2016 verkündete Heckler & Koch die „Grüne-Länder-Strategie“. Demnach wollte das Unternehmen nur noch an demokratische und nicht-korrupte Staaten in der EU und NATO bzw. NATO-gleichgestellte Staaten liefern. Doch in der Praxis weicht der Kleinwaffenhersteller diese Richtlinie inzwischen auf. Weiterlesen

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Mobilitätswende durch Konzernumbau aktiv gestalten – Kritik an Dividendenzahlung trotz staatlicher Unterstützung

Berlin/Wolfsburg. Die aktuellen Entscheidungen der Volkswagen AG bezüglich des Ausstiegs aus dem Verbrennungsmotor gehen in die richtige Richtung. Doch die Ausrichtung weiterhin auf große, schwere und leistungsstarke Fahrzeuge zu setzen, stößt beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und dem Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre auf Kritik. Die Gewinne des Unternehmens müssen für den überfälligen Umbau des Konzerns verwendet werden. 

Jens Hilgenberg, Leiter Verkehrspolitik beim BUND und Mitglied im Vorstand bei den Kritischen Aktionären: „Volkswagen muss die Mobilitätswende durch einen systematischen Konzernumbau aktiv gestalten. Obwohl durch staatliche Unterstützung mehr E-Autos und Plug-in-Hybride verkauft wurden, hat es der Konzern 2020 nicht geschafft, die europaweiten CO2-Grenzwerte einzuhalten. Weiterlesen

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