Kategorie: Pressemitteilung

Aktuelle Pressemitteilungen


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Hauptversammlungen 2021: Mehr Partizipationsrechte für Aktionär*innen

Dachverband und urgewald fordern „Hybrid-Modell“ statt einer Verlängerung der Corona-Sonderregeln für virtuelle Aktionärsversammlungen

Berlin/Köln/Sassenberg – Medienberichten zufolge prüft die Bundesregierung aktuell, das wegen der Corona-Pandemie verhängte Notgesetz zum Abhalten virtueller Hauptversammlungen bis Ende 2021 zu verlängern. Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre und seine Mitgliedsorganisation urgewald verlangen dagegen Nachbesserungen für die kommende Hauptversammlungssaison, da nur über einen direkten und kritischen Austausch zwischen Aktionär*innen und Konzernleitung die Geschäftstätigkeit von Unternehmen laut § 131 des Aktiengesetzes sachgemäß beurteilt werden kann.

„Wir votieren für die kommende Hauptversammlungssaison für ein Hybridmodell aus virtueller und Präsenzveranstaltung. Redewillige Aktionär*innen müssen wieder die Möglich-keit haben, ihre Kritik im Rahmen einer Präsenzveranstaltung direkt vorzutragen“, erläutert Markus Dufner, Geschäftsführer des Dachverbands. Weiterlesen

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Uranmüllexporte Gronau-Russland vor dem Aus?

Bericht im Gronauer Nachrichten vom 2.9.2020
Pressemitteilung vom 01.09.2020

Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen / SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster / Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre / Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau / Arbeitskreis Umwelt (AKU) Schüttorf / Bündnis AgiEL – AtomkraftgegnerInnen im Emsland / IPPNW – Internationale Ärzte zur Verhütung des Atomkriegs – Ärzte in sozialer Verantwortung / Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU)


BMU: Noch 17.100 t abgereichtertes Uran in Gronau
– Keine Rücktransporte von „wiederangereichertem“ Uran
– Urenco liefert erstmals Uran für russische Brennelemente
– Bundesumweltministerium und E.ON antworten auf Anfragen


Nach übereinstimmenden Angaben des Bundesumweltministeriums (BMU) und des Energiekonzerns E.ON
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Menschenrechte bei Waffenlieferungen noch immer zweitrangig

  • Auch Staaten mit erheblichen Defiziten bei der Achtung von Menschenrechten fallen aus den selbstgewählten Exportbeschränkungen von Heckler & Koch, darunter Oman, Malaysia, Indonesien und Singapur
  • Waffenhersteller scheint mit doppeltem Maß zu messen: Exportstopp für Brasilien wird mit u.a. mit „harten Polizeieinsatz gegen die Bevölkerung“ begründet, während selbst von der UN verurteilte Polizeigewalt in Chile keine Konsequenzen hat
  • Schritt in die richtige Richtung: Vorstand und Aufsichtsrat sprechen über KA-Forderung nach einem Opferfonds
  • Blockadehaltung bei dringend gebotener Rüstungskonversion

Das Bündnis der Kritischen Aktionär*innen Heckler & Koch (KA H&K) kritisiert die sogenannte „Grüne-Länder-Strategie“ der Heckler & Koch AG (H&K) als weiterhin unzureichend. Die Antworten auf die von den Kritischen Aktionär*innen eingereichten 123 Fragen auf der gestrigen Hauptversammlung des Kleinwaffenproduzenten untermauerten die Tatsache, dass die Strategie an zu vielen Ausnahmen und intransparenten Kriterien leidet und sich weiterhin nicht eindeutig an der Achtung von Menschenrechten orientiert. Weiterlesen

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„Grüne-Länder-Strategie“ verkommt zur hohlen Phrase

  • Kleinwaffenexporte nach Singapur, Südkorea und in die USA zeigen: Freiwillige Beschränkungen von Heckler & Koch bleiben lückenhaft
  • Personalkarussell, weder Opferfonds noch Rüstungskonversion: Gegenanträge fordern Nichtentlastung von Vorstand und Aufsichtsrat der H&K AG
  • Kritische Aktionär*innen reichen 120 Fragen zur bedenklichen Konzernentwicklung auch unter Nicolas Walewski (CDE) ein

Anlässlich der übermorgen stattfindenden Hauptversammlung der Heckler & Koch AG (H&K) fordert das Bündnis der Kritischen Aktionär*innen Heckler & Koch, dass der Kleinwaffenproduzent seine selbstgesetzte „Grüne-Länder-Strategie“ nicht weiter mit neuerlichen Ausnahmen unterwandert und die Wende in der Konzernentwicklung einleitet.

Ruth Rohde, Vorstandsmitglied beim RüstungsInformationsBüro (RIB e.V.), kritisiert: „Bisher wird die ‚Grüne-Länder-Strategie‘ vor allem imageträchtig propagiert statt konsequent umgesetzt. Weiterlesen

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Münchener Technik für Bombenkrieg im Jemen

  • Konzern liefert Technik für neue Kampfjets der Jemenkriegspartei Kuwait
  • Fast ein Drittel der Bombardements im Jemen trifft zivile Einrichtungen
  • MTU-Geschäfte offenbaren Lücken bei deutschen Rüstungsexportrichtlinien

Zur heutigen Hauptversammlung des Münchener Rüstungslieferanten MTU Aero Engines kritisieren urgewald und das Berliner Informationszentrum für Transatlantische Sicherheit (BITS) das mangelnde humanitäre Verantwortungsbewusstsein des DAX-Konzerns. MTU ist ein wichtiger Lieferant von Triebwerkskomponenten für Kampfjets wie den Eurofighter, die die Kriegsparteien im seit fünf Jahren andauernden Jemenkrieg einsetzen. 

BITS-Direktor Otfried Nassauer kommentiert: 
„Der Krieg im Jemen wird ganz überwiegend mit Kampfflugzeugen geführt, in denen Triebwerkskomponenten von MTU verbaut sind. Dazu gehören Tornados, Eurofighter, F18 Hornet, F15 Strike Eagle und viele Modelle der F16 Fighting Falcon. Weiterlesen

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Continental: Aufklärung beim Abgasskandal und Kursänderung bei Aktivitäten in der Westsahara nötig

  • Automobilzulieferer sollte beim Diesel-Abgasskandal nachweisen, nicht gegen Aufsichtspflichten verletzt zu haben
  • Western Sahara Resource Watch fordert Ende der Aktivitäten in besetzter Westsahara

Zur heutigen virtuellen Hauptversammlung der Continental AG fordert der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre Klarheit über mögliche Verwicklungen des Automobilzulieferers in den Diesel-Abgasskandal. Wegen des Verdachts der Beihilfe zum Betrug im VW-Abgasskandal ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen neun Mitarbeiter und durchsuchte Anfang Juli 2020 verschiedene Standorte von Continental.

„Die aktuellen Ermittlungen erschüttern das Vertrauen in bisherige Aussagen von Continental, keine Hinweise auf missbräuchliche Verwendung der eigenen Produkte gehabt zu haben“, kritisiert Jens Hilgenberg, Vorstandsmitglied beim Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Weiterlesen

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Siemens Energy wird keine nachhaltige Anlage

  • Kritik an fehlenden Ausstiegsplänen aus fossilen Energien bei neuer Siemens Energy
  • Windkraftanlagen in der Westsahara unterstützen völkerrechtswidrige Besatzung

Vor der morgigen außerordentlichen Hauptversammlung der Siemens AG, bei der die Abtrennung der Energiesparte beschlossen werden soll, kritisieren Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen das Fehlen von konkreten Maßnahmen zum Schutz von Klima, Völker- und Menschenrechten bei der neuen Siemens Energy.

„Siemens Energy hält sich alle Türen offen. Das Gas- und Ölgeschäft stellt der Konzern nicht in Frage, selbst bei der Erschließung neuer Öl- und Gasquellen will er mitverdienen, obwohl dies die Klimaziele unerreichbar macht. Ein Ausstiegsdatum für seine fossilen Energiegeschäfte nennt Siemens Energy nicht. So wird das Unternehmen definitiv keine nachhaltige Anlage für Investoren. Weiterlesen

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NRW ist kein RWE-Land

  • Zivilgesellschaftliches Bündnis stellt dem Kohle- und Atomkonzern 100 Fragen
  • Am 26. Juni kreativer Protest vor der RWE-Zentrale in Essen
Protest am 26. Juni, 9 – 12 Uhr, vor der RWE-Zentrale: Das Aktionsbündnis hat ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt.

Essen/Köln/Münster/Kerpen – Ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis fordert RWE auf, endlich mit der großflächigen Zerstörung durch die Tagebaue im Rheinland aufzuhören und aus atomaren Großprojekten auszusteigen. Mit einem kreativen Protest vor der Konzernzentrale, in der die virtuelle Hauptversammlung des Kohle- und Atomkonzerns RWE stattfindet, werden am Freitag Umwelt-, Klimaschutz- und Menschenrechtsgruppen ihre Forderungen präsentieren: Ausstieg aus Kohle und Atom, Bagger weg von den Dörfern und Kirchen an den Tagebauen Garzweiler und Hambach sowie Mitbestimmung der Zivilgesellschaft beim klimagerechten, ökologischen und sozialverträglichen Strukturwandel im Rheinischen Revier.  Weiterlesen

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