Kategorie: RWE AG

Kirchen am Tagebau Garzweiler nicht entwidmen!

Petition an den Aachener Bischof Dr. Helmut Dieser

Wir fordern Sie auf, die Entscheidung zur Entwidmung der Kirchen, die dem Braunkohle-Tagebau weichen sollen, mit sofortiger Wirkung rückgängig zu machen. Die Kirchen Heilig Kreuz in Erkelenz-Keyenberg und Herz-Jesu in Erkelenz-Kuckum sowie die Kapelle in Erkelenz-Berverath müssen für die dort lebenden Menschen als geweihte Räume zum Feiern der Heiligen Messe und Räume der Andacht erhalten bleiben.

• Noch im Frühjahr 2021 haben Sie der Entwidmung der Kirche in Keyenberg nicht zugestimmt, weil ein Erhalt der Ortschaft nicht ausgeschlossen sei.
• Gleichfalls im Frühjahr hat Ex-RWE-Chef Rolf Martin Schmitz vollmundig erklärt: Der Kohleausstieg sei 2030 praktisch „erledigt“. Weiterlesen

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Apfelbäume der Solidarität in Pödelwitz

In Pödelwitz pflanzen Aktivistinnen von Alle Dörfer bleiben im Halle-Leipziger Land einen der Solidaritäts-Apfelbäume für Lützerath …

Mit einer Apfelbaum-Pflanzaktion haben Braunkohle-Gegnerinnen in Sachsen ihre Solidarität mit den Dörfern im Rheinland bekundet, die vom Abbaggern bedroht sind. „RWE darf Lützerath und andere Dörfer am Tagebau Garzweilter nicht abreißen“, forderten Vertreterinnen der Initiative Alle Dörfer bleiben im Halle-Leipziger Land. „Wir wollen unsere Zukunft sozial- und klimagerecht gestalten. Deshalb pflanzen wir heute in dem geretteten Dorf Pödelwitz zwei Apfelbäumchen.“ (Siehe unseren Tweet vom 30.10.2021)
Der Dachverband hatte Alle Dörfer bleiben im September den konzernkritischen Henry Mathews Preis verliehen und Apfelbäume geschenkt.
Wenn auch Sie sich für die Rettung von Lützerath und die Erhaltung der Dörfer am Tagebau Garzweiler aussprechen wollen, dann können Sie in den sozialen Netzwerken (z.B. Weiterlesen

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Großdemo in Lützerath

Am Sonntag, den 31.10.21 rufen wir dazu auf, an den Ort der aktuellen Klimazerstörung in Deutschland zu kommen: Lützerath!

Es ist ein wenig Zeit gewonnen: Der Kohlekonzern RWE hat gegenüber dem Oberverwaltungsgericht Münster schriftlich zugesagt, auf den Abriss des Hofs von Eckardt Heukamp zu verzichten, bis das Gericht final über die Klage des Lützerather Landwirts gegen seine vorzeitige Enteignung entschieden hat. Das Gericht will die Entscheidung spätestens bis zum 7.1.2022 treffen.

RWE stellt jedoch zugleich klar, dass sich die Zusage nicht auf die weiteren Grundstücke in Lützerath bezieht. Die Menschen vor Ort gehen daher von Abrissarbeiten in der nächsten Zeit aus. Weiterlesen

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Zur Verleihung des ethecon Dead Planet Award an RWE am 20.11.2021

Der ethecon Dead Planet Award 2021 (früher „Black Planet Award“) wurde verliehen an (v.l.) Armin Laschet (Ex-Ministerpräsident NRW), RWE-Vorstandsvorsitzenden Markus Krebber und BlackRock-Chef Larry Fink.

Grußwort des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre zur Preisverleihung an Markus Krebber (Vorsitzender des Vorstands der RWE AG), Werner Brandt (Vorsitzender des Aufsichtsrats der RWE AG), Larry Fink (CEO Großaktionär BlackRock) und Armin Laschet (Ex-Ministerpräsident NRW)

Liebe Freundinnen und Freunde,

die Verleihung des internationalen ethecon Dead Planet Award an die RWE AG ist überfällig. Mit Sicherheit fällt sie in eine Phase, in der national, auf europäischer Ebene und auch international wichtige Weichenstelllungen stattfinden. Es geht um elementare Fragen wie Klima- und soziale Gerechtigkeit und eine neues Austarieren des Machtverhältnisses zwischen Wirtschaft und Gesellschaft. Weiterlesen

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Programm des 2. RWE-Tribunals: RWE und die „verdeckte“ Korruption am Beispiel der Stadt Essen

18./19. September 2021, KD 11/13, Zentrum für Kooperation und Inklusion
Karl-Denkhaus-Str. 11, 45329 Essen (Altenessen)


Samstag, 18.09.2021, 10 Uhr – 21 Uhr
RWE und die „verdeckte“ Korruption am Beispiel von Essen

Sonntag, 19.09.2021, 10 Uhr – 17 Uhr
Extremwetter und Mitverursacher RWE, der größte CO2-Emittent Europas

  • Der Veranstalter behält sich Veränderungen im Ablauf und in der Zusammenstellung des Programms vor.
  • Der Veranstalter bittet um die Einhaltung der geltenden Corona-Schutzmaßnahmen. Bitte legen Sie beim Einlass zur Veranstaltung einen 3G-Nachweis vor und registrieren Sie sich in der Liste, die Ihnen der Veranstalter vorlegt.

Der WDR berichtet in der „Lokalzeit Ruhr“ vom 17.099.2021 über das RWE-Tribunal.
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„Pilzgeflecht“ RWE durchzieht die Stadt Essen und das Land NRW

Kommunen als „verantwortungslose Komplizen“ der Braunkohleverstromung / Essener Oberbürgermeister Kufen zum RWE-Tribunal am 18./19. September eingeladen

In der Stadt Essen und von Essen aus werden seit Jahrzehnten Entscheidungen getroffen, die die Klimakatastrophe befeuern. Die beiden größten kommunalen RWE-Anteilseignerinnen, die Städte Dortmund und Essen, sind zugleich Nutznießerinnen der RWE AG, aber auch mitverantwortlich für die zerstörerischen Folgen von Kohleabbau und -verstromung.

„RWE durchzieht wie ein Pilzgeflecht die Stadt Essen“, sagte Prof. Rolf Schwermer von Fossil Free Essen. „Seit mehr als 100 Jahren prägen die personellen und strukturellen Verflechtungen zwischen der RWE AG und der kommunalen Verwaltung unsere Stadt. So ist Oberbürgermeister Thomas Kufen Aufsichtsratsmitglied in der RWE Power AG und vertritt in der Gesellschafterversammlung des Verbands der kommunalen RWE-Aktionäre die 18,75 Millionen Essener RWE-Aktien. Weiterlesen

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Factsheet: RWE und die „verdeckte“ Korruption am Beispiel der Stadt Essen

In der Stadt Essen und von Essen aus werden seit Jahrzehnten Entscheidungen getroffen, die die Klimakatastrophe befeuern. Die beiden größten kommunalen RWE-Anteilseignerinnen, die Städte Dortmund und Essen, sind zugleich Nutznießerinnen der RWE AG, aber auch mitverantwortlich für die zerstörerischen Folgen von Kohleabbau und -verstromung.

Die RWE AG und ihre kommunalen Aktionär*innen
Etwa 130 Kommunen, Zweckverbände und kommunale Unternehmen halten gemeinsam einen Anteil von ca. 24% an RWE. Die Kommunen, die Anteile an RWE halten, waren im Verband der kommunalen RWE-Aktionäre (VKA) im Rheinland und dem gleichnamigen Verband in Westfalen zusammengeschlossen. Nun fusionieren die beiden Verbände.

Die Stadt Essen als RWE-Aktionärin
Die Stadt Essen hält 18.761.230 Stück der insgesamt 676.220.048 Stück ausgegebenen stimmberechtigten Stammaktien der RWE AG. Weiterlesen

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„Der lange Arm von RWE reicht weit“: Statements von der Pressekonferenz zum RWE-Tribunal in Essen

Pressekonferenz des RWE-Tribunals in Essen am 15.09.2021: v.r. Sabina Rothe, Eckhard Althaus, Alfred Weinberg, Rolf Schwermer, Christiane Niesel und Markus Dufner (Foto: Jörg Obergefell)

Sabina Rothe, Waldforum Essen und Mitinitiatorin des RWE-Tribunals:

„Die Fakten zum Klimawandel sind seit Jahrzehnten bekannt und seit langem ist klar: Solange fossile Energieträger weiter verbrannt werden und die Emissionen in die Atmosphäre gelangen, wird sich die Atmosphäre weiter aufheizen. Auf dieses Wissen, die daraus abzuleitenden Erkenntnisse und Handlungen hätte schon längst von Seiten der Politik reagiert werden müssen. Auch die Energie- Konzerne hätten ihre bisherigen Geschäftsmodelle anpassen müssen.

Doch stattdessen sind mächtige Strukturen geschaffen worden, um diese Erkenntnis unter der Decke zu halten und immer wieder Zweifel an den Aussagen der Wissenschaft zu streuen. Weiterlesen

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RWE und die „verdeckte“ Korruption am Beispiel der Stadt Essen

An die Vertreter*innen der Medien

Essen/Köln, 08.09.2021

Einladung zur Pressekonferenz am 15. September, 11- 13 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir laden Sie herzlich zum 2. RWE-Tribunal am 18./19. September und zur Pressekonferenz am 15. September, 11 – 13 Uhr, KD 11/13-Zentrum, in Essen (Altenessen), Karl-Denkhaus-Str. 11 ein.

In der Stadt Essen und von Essen aus werden seit Jahrzehnten Entscheidungen getroffen, die die Klimakatastrophe befeuern. Als zweitgrößte kommunale Anteilseignerin von RWE-Aktien ist die Stadt Essen zugleich Nutznießerin der RWE AG, aber auch mitverantwortlich für die zerstörerischen Folgen von Kohleabbau und -verstromung.

Unser zivilgesellschaftliches Bündnis hat den Essener Oberbürgermeister Thomas Kufen zum RWE-Tribunal eingeladen, um in Erfahrung zu bringen, wie er und andere kommunale Spitzenpolitiker im Spannungsverhältnis zwischen Konzerninteresse und Gemeinwohl agieren. Weiterlesen

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