Kategorie: RWE AG

Bauschutt aus Lützerath für RWE-Chef Schmitz

Impressionen von der Protestveranstaltung „RWE, jetzt ist Schluss!“ am 28.04.2021 in Essen / Betroffene wehren sich gegen die Konzernmacht
Drei Stunden Programm mit Reden, Protestsongs und Sketch auf der Kundgebung vor der RWE-Zentrale an der Altenessener Straße

Auch der Mann, dessen Bauernhof RWE noch in diesem Jahr abbaggern will, sprach vor der Konzernzentrale: Landwirt Eckhardt Heukamp aus Lützerath (Foto: Herbert Sauerwein)
„RWE, jetzt ist Schluss!“: Übergabe des Abschiedsgeschenks an RWE-Chef Schmitz (15 Min. Video Keeweel, Kölle for Future)
Brachte das „Greenwashing“ von RWE auf den Punkz: Gerd Schinkel vor der RWE-Zentrale in Essen (Foto: Herbert Sauerwein)

Immer wieder war zu hören: „Großartige Stimmung, tolle Beiträge, macht richtig Spaß!“ Weiterlesen

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RWE-Tribunal tagt am Tatort

Auftakt im Rheinischen Braunkohlerevier in Lützerath / Betroffene wehren sich gegen RWE-Konzern und NRW-Landesregierung

Gemeinsam Pressemitteilung von Attac, Gesellschaft für bedrohte Völker und Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre

An diesem Wochenende kommen in Lützerath am Rande des Braunkohletagebaus Garzweiler II Klimaverbrechen, Gesundheitsschädigung, Heimatvertreibung und Umweltzerstörung durch die RWE AG zur Anklage.

Eckhardt Heukamp (re.), Landwirt in Lützerath, freut sich über die Unterstützung durch das RWE-Tribunal (li. Markus Dufner vom Dachverband der Kritischen Aktionär*innen)

In dem öffentlichen RWE-Tribunal mit Ankläger*innen, einer Jury und vielen Zeug*innen soll der gesamte „NRWE-Komplex“ verhandelt werden. Weiterlesen

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RWE-Tribunal

Auftakt vom 18. – 20. Juni in Lützerath / Wir klagen an: Klimaverbrechen, Gesundheitsschädigung, Heimatvertreibung und Umweltzerstörung durch die RWE AG unter Mittäterschaft der Landesregierung NRW

www.rwe-tribunal.org / Karikatur: Gerhard Mester

Der erste Teil des RWE-Tribunals findet vom 18. bis 20. Juni in Lützerath statt. Der Ortsteil von Erkelenz liegt nur noch wenige hundert Meter vom Rand des Tagebaus Garzweiler entfernt.
In dem öffentlichen Tribunal mit Ankläger*innen, einer Jury und vielen Zeug*innen soll der gesamte „NRWE-Komplex“ verhandelt werden. Das RWE-Tribunal ersetzt aber keine Klagen vor Gerichten; es soll Öffentlichkeit herstellen und durch die Anhörung von Zeug*innen und Sachverständigen weitere Klagen vorbereiten. Weiterlesen

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Internationale Schiedsgerichtsbarkeit und Straffreiheit für Multinationale

Erkenntnisse aus den Fällen Chevron und RWE

Freitag, 21. Mai 2021, 16:00 Uhr Amsterdam, 9:00 Uhr Quito

english, please scroll down, español ver abajo, gracias

Online-Veranstaltung: Freitag, 21. Mai 2021, 16 Uhr Amsterdam, 9 Uhr Quito
Einschreibung hier: https://tinyurl.com/iaci-chev-rwe

Simultanübersetzung auf deutsch, englisch und spanisch

Thema
Anlässlich des “Anti-Chevron”-Tages am 21. Mai hinterfragt diese Online-Veranstaltung das Funktionieren des Investor-to-Staat-Streitbeilegungssystems (ISDS), insbesondere anhand der Fälle Chevron in Ecuador und RWE in den Niederlanden. Der Fall um Chevrons Ölverschmutzung im Amazonasgebiet wirft die Frage auf, wie ein Schiedsspruch den Staat Ecuador anweisen kann, die Vollstreckung des Urteils der eigenen Justiz zu verhindern, und wie dieser Schiedsspruch aufgehoben werden kann. Weiterlesen

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„Der RWE-Vorstand kommt nicht seiner Verantwortung nach, die konkreten Anforderungen des Pariser Klimaschutzabkommens zu erfüllen“: Line Niedeggen (Fridays for Future)

Statement für Pressekonferenz „RWE, jetzt ist Schluss!“ am 26.04.2021

Mein Name ist Line Niedeggen und ich bin Klimagerechtigkeitsaktivistin bei Fridays for Future. Bevor es Fridays for Future gab, habe ich 2018 mit tausenden Menschen für den Erhalt des Hambacher Waldes und gegen die fossile Kohleindustrie demonstriert. Die augenscheinlich so einfache Frage: “Wollen wir unsere Lebensgrundlagen, die Dörfer und Wälder erhalten oder weiterhin fossile Konzerninteressen schützen?” Erschien mir glasklar.

Doch im aktuellen Wirtschaftssystem, das durch Lobbyismus unsere Politik bestimmt, ist diese Frage überhaupt nicht einfach zu beantworten. Niemand möchte Arbeitsplätze für schädlich erklären, doch anstatt diese von ihrer fossilen Abhängigkeit zu befreien und zu zukunftsfähigen Arbeitsplätzen zu transformieren, wird die Klimakrise gegen sie ausgespielt. Weiterlesen

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Mit Klagen wie der von RWE gegen die Niederlande werden demokratische Prozesse untergraben: Claudia Müller-Hoff (ECCHR)

Statement auf der Pressekonferenz „RWE, jetzt ist Schluss!“ am 26.04.2021

  1. RWE (AG  und RWE Eemshaven Holding II BV)  hat im Februar 2021 die Niederlande vor dem ICSID, dem internationalen Zentrum zur Beilegung von Investitionsstreitigkeiten der Weltbank verklagt (ARB/21/4), weil das niederländische Parlament im Dezember 2019 den – entschädigungslosen – Ausstieg aus der Kohleenergie bis 2030 beschlossen hat. RWE verlangt 1,4 Milliarden EUR Entschädigung, weil sie 2015 ein neues Kohlekraftwerk in Eemshaven in Betrieb genommen haben, welches ab 2030 so nicht mehr operieren darf.
    Das ICSID-Verfahren ist ein privates Schiedsverfahren unter Ausschluss der Öffentlichkeit, obwohl es über Fragen des öffentlichen Interesses verhandelt, nämlich: wieviel soll der Kohleausstieg ein Land kosten. 
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RWE, jetzt ist Schluss!

Grafik: www.rwe-tribunal.org, Gerhard Mester (2021)

Zivilgesellschaftliches Bündnis protestierte am 28. April vor der RWE-Zentrale in Essen (Kundgebung an Altenessener Straße/ Ecke Theodorstraße beginnt um 9:45 Uhr)

RWE-jetzt-ist-Schluss-Aktivist*innen übergeben Abschiedgeschenk und -brief an RWE-Chef Schmitz (Foto: Hubert Perschke)

Livestream von unserer Kundgebung: https://www.facebook.com/KritAktionaere/videos/

Tweets mit #RWEJetztIstSchluss

Dreistündiges Programm während die Hauptversammlung des Kohlekonzerns:
Reden von FFF Essen, Parents for Future Essen, ethecon, Fossil Free Münster, Gesellschaft für bedrohte Völker, Gewerkschafter*innen für den Klimaschutz, Handel Anders/Niederlande, 3 Rosen Aachen, Rosa-Luxemburg-Stiftung, RWE-Tribunal-Gruppe, Sofortiger Atomausstieg Münster, Waldforum Essen und Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre
Protestsongs mit Gerd Schinkel (u.a. „Grünwaschanlagen“) und der Gruppe ChriChriSiMarIii („Klimakiller“)
Sketch der Grannies for Future: „Laschet, Altmaier, Schmitz & Krebber“


Berichterstattung (Vorbericht) in der taz: „Versammlung von RWE: Proteste angekündigt!“ Weiterlesen

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Pressemitteilung: Bündnis verlangt von RWE ein Ende der Klimaverbrechen

Keine Profite zu Lasten künftiger Generationen / Zur Hauptversammlung am 28. April 2021 Protest vor der RWE-Zentrale in Essen

Berlin/Köln/Essen/Münster/Kerpen – Ein zivilgesellschaftliches Bündnis fordert die RWE AG auf, endlich mit Klimaverbrechen, Gesundheitsschädigung, Umweltzerstörung und Heimatvertreibung aufzuhören. Während der virtuellen Hauptversammlung am Mittwoch prangern die Klimaschutz- und Menschenrechtsgruppen vor der Essener Konzernzentrale in Reden und symbolischen Aktionen die fatalen Fehler der Kohle-Manager*innen an und verlangen eine deutliche Absenkung der Dividende. Statt Entschädigungen zu fordern, soll Europas Klimakiller Nr. 1 selber in Entschädigungsfonds einzahlen.

Antje Grothus (Initiative „Buirer für Buir, ehemaliges Mitglied der Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung – Kohlekommission, Mitinitiatorin des „Zivilgesellschaftlichen Koordinierungskreis Strukturwandel“):
„Verschiedene Gutachten haben gezeigt, dass es energiewirtschaftlich nicht notwendig ist, weitere Dörfer am Braunkohletagebau Garzweiler abzubaggern. Weiterlesen

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