Kategorie: RWE AG

„RWE: raus aus Kohle und Atom!“

Videos der Reden und Performances unseres Protests vor der RWE-Zentrale in Essen am 26.06.2020

Moderator Peter Bastian (Sofa Münster) kündigt den ersten Redner der Protestkundgebung an: Todde Kemmerich von Artists for Future.
„Seite heute morgen blockieren Aktivist*innen Kohlebagger am Tagebau Garzweiler und in der Lausitz“: Kim Solievna von Ende Gelände.

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Kreativer Protest vor der RWE-Zentrale

Baggerschaufel-Performance der Artists for Future Aachen vor der RWE-Zentrale in Essen

Anlässlich der Hauptversammlung der RWE AG am 26.06.2020 hat unser zivilgesellschaftlichse Bündnis: „RWE – raus aus Kohle und Atom!“ ein dreistündiges Programm* mit Protestsongs, Performances und Reden vorbereitet.

Beginn: 9 Uhr
Ort: Theodorstraße / Altenessener Straße in Essen

Einige Videostatements und Reden sind schon auf Youtube, Twitter, Facebook und diversen Webseiten zugänglich oder werden noch frei geschaltet.
Auf dem Youtube-Channel des Dachverbands https://www.youtube.com/channel/UCEJoEgwaNIcZtbnfDkc2h3g:
– Bündnis AgiEL, RWE: raus aus Kohle und Atom
– Matthias Eickhoff, RWE: raus aus Kohle und Atom
– DV Film RWE raus aus Kohle und Atom

Kim von Ende Gelände verbindet mit Aktivist*innen am Tagebau Garzweiler
9.00
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„Der Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen muss an die erste Stelle unserer Verfassung“: Das Schlusswort von Sabine Rothe

Liebe Klima-Aktive, sehr geehrter Herr Dr. Rolf Martin Schmitz, sehr geehrte Damen und Herren Aktionäre,

mein Name ist Sabine Rothe. Ich bin Bürgerin in Essen, Diplom-Agraringenieurin, 4fache Mutter und mittlerweile Großmutter. Seit vielen Jahren bin ich Mitglied in Umwelt- und Naturschutzverbänden, nicht in Parteien. Seit einiger Zeit auch in den For-Future-Bewegungen.

Danke, dass ich hier zum Abschluss der heutigen dezentralen Aktionen und Demonstration sprechen darf. Am Tag der virtuellen Hauptversammlung von RWE.
Ich denke, an erster Stelle sollte zunächst einmal der DANK stehen!!
Dank an ALLE, die die vielfältigen Proteste am heutigen Tag vorbereitet, organisiert und in die Tat umgesetzt haben! Weiterlesen

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„Wenn Gesetze versagen, ist Zeit für Blockaden“: Rede von Kim Solievna, Ende Gelände

Unsere Ansage ist klar: Wenn Gesetze versagen, ist Zeit für Blockaden.

Sie nennen es Kohleausstieg – ein Gesetz, an dem so lange herumgebastelt worden ist, bis es auch dem letzten Kohlekonzern in die Karten spielt. 2,6 Milliarden Euro Entschädigungen als Belohnung für RWE, die bereits jahrelang mit ihrer Profitgier an der Zerstörung unserer Zukunft gearbeitet haben. Für einen Konzernriesen, der sich die Stilllegung alter, dreckiger CO2-Schleudern noch rechtzeitig mit Steuergeld vergolden lässt, bevor diese endgültig wirtschaftlich unrentabel werden.

Um sich dessen sicher zu sein, sind die Verträge passenderweise extrem intransparent und werden erst kurz vor der geplanten Verabschiedung herausgerückt – ein demokratisches Gesetz sieht anders aus. Weiterlesen

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NRW ist kein RWE-Land

  • Zivilgesellschaftliches Bündnis stellt dem Kohle- und Atomkonzern 100 Fragen
  • Am 26. Juni kreativer Protest vor der RWE-Zentrale in Essen
Protest am 26. Juni, 9 – 12 Uhr, vor der RWE-Zentrale: Das Aktionsbündnis hat ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt.

Essen/Köln/Münster/Kerpen – Ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis fordert RWE auf, endlich mit der großflächigen Zerstörung durch die Tagebaue im Rheinland aufzuhören und aus atomaren Großprojekten auszusteigen. Mit einem kreativen Protest vor der Konzernzentrale, in der die virtuelle Hauptversammlung des Kohle- und Atomkonzerns RWE stattfindet, werden am Freitag Umwelt-, Klimaschutz- und Menschenrechtsgruppen ihre Forderungen präsentieren: Ausstieg aus Kohle und Atom, Bagger weg von den Dörfern und Kirchen an den Tagebauen Garzweiler und Hambach sowie Mitbestimmung der Zivilgesellschaft beim klimagerechten, ökologischen und sozialverträglichen Strukturwandel im Rheinischen Revier.  Weiterlesen

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Ausstieg aus Kohle und Atom: Unsere Fragen an Vorstand und Aufsichtsrat von RWE

Fragen zu Tagesordnungspunkt 2: Verwendung des Bilanzgewinns:

  1. Haben Vorstand und Aufsichtsrat Gründe erörtert, die eine niedrigere Dividende rechtfertigen würden und wenn ja, welche?
  2. Wie hoch schätzt der Vorstand das finanzielle bzw. rechtliche Risiko von bestehenden und möglichen Klagen aufgrund des Beitrags zum Klimawandel oder der Enteignungen für Tagebaue an? Sind dafür Rückstellungen und Rücklagen gebildet und wenn ja, in welcher Höhe?
  3. Gemäß des Corporate Tax Haven Index befinden sich 36 Tochterfirmen der RWE AG in Steueroasen. Könnten Sie bitte auflisten, in welchen Ländern, die sowohl laut Schwarzer Liste der EU als auch laut Corporate Tax Haven Index als Steueroasen gelten, Sie wie viel Gewinn erzielen und wie viele Steuern zahlen?
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RWE – raus aus Kohle und Atom!

Anlässlich der Hauptversammlung der RWE AG am 26.06.2020 lädt das zivilgesellschaftliche Bündnis „RWE – raus aus Kohle und Atom!“ zu einer Zoom-Pressekonferenz am 25.06.2020 um 10 Uhr ein.

„Wir stellen den Medien unsere Forderungen an die nordrhein-westfälische Landesregierung für einen klimagerechten, ökologischen und sozialverträglichen Strukturwandel im Rheinischen Revier vor und erläutern, warum RWE den Ausstieg aus Kohle und Atomkraft forcieren muss“, so Markus Dufner, Geschäftsführer des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Außerdem informieren Vertretet*innen unseres Bündnisses über die Protestkundgebung RWE – raus aus Kohle und Atom! am 26. Juni vor der RWE-Zentrale in Essen.

Antje Grothus, ehemaliges Mitglied der Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ (Kohlekommission), Initiative „Buirer für Buir“, Mit-Initiatorin des „Zivilgesellschaftlichen Koordinierungskreis Strukturwandel“,
fordert den Erhalt der durch RWE bedrohten Dörfer und Kirchen und zivilgesellschaftliche Mitbestimmung beim Strukturwandel. Weiterlesen

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Gegenanträge für klimaschädlichstes Unternehmen im DAX

 

Zu Tagesordnungspunkt 2: Verwendung des Bilanzgewinns

Der Bilanzgewinn der RWE AG für das Geschäftsjahr 2019 von 491.857.600,62 Euro soll nicht als Dividende (80 Cent je dividendenberechtigter Stückaktei) ausgeschüttet werden. Stattdessen soll  der gesamte Bilanzgewinn 2019 verwendet werden:
a) zur Einrichtung eines Fonds für die Auswirkungen des Klimawandels;
b) zur Einrichtung eines Fonds für soziale und ökologische Entschädigungsleistungen im Rahmen der Steinkohle-Lieferkette;
c) zur Einrichtung eines Fonds für Gesundheitsschäden, die mit dem Braunkohletagebau und der Verstromung von Braunkohle in Zusammenhang stehen;
d) zur Einrichtung eines Sonderfonds für die Anwohner der tagebaunahen Gemeinden;
e) für Rückstellung für Prozesskosten und -risiken.

Begründung:

Die RWE AG will mitten in der Corona-Krise, die mit großer Unsicherheit für Wirtschaft und Gesellschaft einhergeht, die Dividende gegenüber dem Vorjahr von 0,70 je Aktie auf 0,80 Euro erhöhen. Weiterlesen

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