Kategorie: TUI AG

Fehlt TUI auf See und in der Luft ein Klima- und Menschenrechtskompass?

Zur Hauptversammlung am 8. März reichen NABU und Dachverband 40 Fragen ein

Berlin/Köln. Bei der TUI AG besteht großer Nachholbedarf in Sachen Klima- und Umweltschutz. Aber auch bei menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten hat der Reise- und Touristikkonzern Defizite.

Auf der morgigen Hauptversammlung der TUI AG werden der NABU und der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre dem Vorstand im Kreuzfahrt- und Flugsektor genau auf die Finger schauen. So soll erfragt werden, ob TUI Cruises wie angekündigt eine Klimastrategie mit einem klaren Zeitplan zur Dekarbonisierung der Kreuzfahrtsparte bis 2040 aufgesetzt hat. Ein wichtiger Punkt für den NABU ist dabei, wann TUI endlich komplett aus der umwelt- und klimaschädlichen Schwerölnutzung aussteigt. Weiterlesen

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„Hat die TUI eine klare Klimastrategie?“ – Unsere 40 Fragen an den Konzernvorstand

Auf der Hauptversammlung des Reise- und Touristikkonzerns TUI AG am 8. März stellen wir Fragen zum Klima- und Umweltschutz, zu menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten, zum Tierschutz, zum Lobbyismus, zum größten Anteilseigner Unifirm Limited und zur Preussag AG.

EU-Sanktionen gegen Russland: Der russische Oligarch und TUI-Hauptaktionär Alexey Mordashov trat am 2. März 2022 aus dem Aufsichtsrat zurück.

Vor dem Hintergrund des Kriegs von Russland gegen die Ukraine und der EU-Sanktionen gegen Russland ist die die Frage 33 des Dachverbands bezüglich des russischen TUI-Hauptaktionärs Alexey Mordashov und die Antwort von TUI-Chef Fritz Joussen interessant.
Dachverband: Inwiefern färbt das zweifelhafte Image des TUI-Aufsichtsratsmitglieds Mordashov auf die TUI AG ab? Weiterlesen

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TUI ist die Nummer eins für Abschiebeflüge: Unsere Gegenanträge

Vorstandsvorsitzender Fritz Joussen muss sich fragen lassen, ob TUI die Nummer eins unter den Fluggesellschaften für Abschiebeflüge aus Großbritannien bleiben will. (Fotocollage: Dachverband TUI HV 2021, Kampagnenplakat von stoptui in Großbritannien)

Zu TOP 2: Den Mitgliedern des Vorstandes wird die Entlastung verweigert.

Begründung: Der Vorstand der TUI AG wird seiner Verantwortung gegenüber den eigenen Beschäftigten nicht gerecht und verstößt gegen menschenrechtliche Sorgfaltspflichten.

1. Verantwortung gegenüber Arbeitskräften trotz staatlicher Beihilfen missachtet
TUI hat knapp fünf Milliarden Euro an deutschen Steuergeldern bekommen, um die Konsequenzen der Corona-Pandemie schultern zu können. Damit hat das Unternehmen nach der Lufthansa die höchsten Unterstützungszahlungen in Deutschland erhalten. Weiterlesen

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Dachverband kritisiert Mallorca-Flüge der TUI

Konzern muss mehr Verantwortung für Klimaschutz übernehmen / 12 Fragen zur Hauptversammlung am 25. März 2021

An Bord der „Mein Schiff 1“: Bisher gab es bei TUI Cruises kaum Corona-Vorfälle (Foto: privat).

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre verurteilt die Mallorca-Sonderangebote von TUIfly, weil sie der Eindämmung des Covid-19-Infektionsgeschehens zuwiderlaufen. Zur morgigen Hauptversammlung der Muttergesellschaft TUI AG hat der Dachverband 12 Fragen eingereicht.

„TUI hat in der Corona-Krise Milliarden Steuergeld bekommen, nur um jetzt mit Billigangeboten Menschen mitten in der Pandemie nach Mallorca zu fliegen“, moniert Jens Hilgenberg, Vorstandsmitglied des Dachverbands und Verkehrsreferent des BUND. „Das ist nicht nur ein Schlag ins Gesicht der Steuerzahler*innen, sondern zeigt, welche Blüten Staathilfen ohne Bedingungen tragen können.“

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„Zweiklassengesellschaft unter Deck“: Rede von Markus Dufner

Kreuzfahrten ohne Rücksicht auf Klimaschutz und Menschenrechte

Rede von Markus Dufner, Geschäftsführer des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre

Sehr geehrte Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat, sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

mein Name ist Markus Dufner. Ich bin Geschäftsführer des Dachverbands der Kritischen Aktionäre. Ich spreche zum ersten Mal auf der Hauptversammlung der TUI AG.

Meine Damen und Herren, wer möchte nicht gern in den Genuss einer Traumreise kommen? An Bord eines Luxusliners gehen, sich an Deck kulinarisch verwöhnen und angenehm unterhalten lassen? Traumziele in der Karibik ansteuern und beim Landgang malerische Städte besuchen? Solche Träume können wahr werden! Aber den Preis für solch oft sehr günstige Traumreisen zahlen nicht die Touristen aus der ersten Welt, sondern andere Menschen. Weiterlesen

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„Herr Joussen, wie viele Steuern hat TUI im Geschäftsjahr 2019 gezahlt?“: Rede von Simon Berke

(Es gilt das gesprochene Wort.)

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,
sehr geehrte Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats,

mein Name ist Simon Berke, ich spreche für den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre.

Keines der Kreuzfahrtschiffe der TUI AG fährt unter deutscher Flagge. So fahren zum Beispiel die 6 Kreuzfahrtschiffe der Flotte „Mein Schiff“ unter maltesischer Flagge. Dies ermöglicht TUI nicht nur das deutsche Arbeitsrecht zu umgehen und Lohn- und Sozialdumping zu betreiben, sondern auch, so gut wie keine Steuern zu zahlen. So zahlte die TUI AG 2015 dank der ganzen maltesischen Steuerprivilegien auf 126,5 Millionen Euro Profit nur circa 64.000€ Steuern, was somit einem Steuersatz von 0,05% entspricht. Weiterlesen

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„Wann beendet TUI endlich die Tierquälerei der Orcas und Delfine?“ Rede von Jens Vogt, PETA

Sehr geehrter Herr Joussen, sehr geehrte TUI-Vorstandsmitglieder, sehr geehrte Damen und Herren,

Mein Name ist Jens Vogt und ich vertrete die Tierrechtsorganisation PETA und unsere mehr als 6,5 Millionen Mitglieder und Unterstützer weltweit.

Auf der letztjährigen Hauptversammlung forderten wir TUI auf, den Verkauf von Tickets in Meeresparks wie SeaWorld einzustellen, in denen Orcas, Delfine, Wale und andere Meeressäugetiere in kleinen Betonbecken gefangen gehalten werden. Dennoch verkauft TUI weiterhin Eintrittskarten in diese grausamen Parks.

Die intelligenten, sozialen Orcas sind in engen, chemisch behandelten Becken eingesperrt und um sie ruhig zu stellen, werden sie mit Psychopharmaka behandelt. Sie sind in Gruppen mit unverträglichen Artgenossen untergebracht, sodass sie den Angriffen anderer Tiere nicht ausweichen können. Weiterlesen

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Kreuzfahrten ohne Rücksicht auf Klimaschutz und Menschenrechte

NABU und Kritische Aktionäre auf der Hauptversammlung der TUI AG

Berlin/Köln, 10.02.2020. Die TUI AG bekennt sich nicht zu den internationalen Klimazielen, während die Kreuzfahrtsparte TUI Cruises weiter auf fossile Kraftstoffe setzt, statt in emissionsfreie Antriebe zu investieren. Selbst die hunderte Millionen Euro teuren Neubauten sind nicht geeignet, den anspruchsvollen Zielen der Klimagesetzgebung zu entsprechen. Schließlich erfordert die Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens Treibhausgasneutralität bis 2050. Außerdem missachtet der Touristikkonzern wesentliche Verpflichtungen des UN-Sozialpakts. Deshalb wird der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre dem Vorstand und Aufsichtsrat auf der Hauptversammlung am 11. Februar in Hannover die Entlastung verweigern.

„Die Geschäftsaktivitäten der TUI AG sind derzeit nicht mit den Zielen des Pariser Klimaschutzabkommens vereinbar“, sagt Daniel Rieger, Leiter Verkehrspolitik beim NABU-Bundesverband.

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