Kategorie: Volkswagen AG

Volkswagen AG Menschenrechte Klimaschutz Hauptversammlung 2026

„Wenn Zehntausende VW-Mitarbeiter um ihre Jobs bangen, sind hohe Dividendenzahlungen unsolidarisch“: Rede von Markus Dufner

Markus Dufner nutzt auf der virtuellen Hauptversammlung die Möglichkeit zum Protest.

Rede von Markus Dufner auf der Hauptversammlung der Volkswagen AG am 18.06.2026

Sehr geehrter Herr Blume, sehr geehrter Herr Pötsch, sehr geehrte Mitglieder des Vorstands und Aufsichtsrat, sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

mein Name ist Markus Dufner. Ich bin Geschäftsführer des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre zu Ihnen.

Mit 29 Mitgliedsorganisationen aus den Bereichen Menschenrechte sowie Klima- und Umweltschutz und Kooperationspartnern wie dem Bund für Umwelt und Naturschutz repräsentiert der Dachverband einen Teil der Zivilgesellschaft. Zudem ist der Dachverband Mitglied der Klimaallianz Deutschland mit 155 Mitgliedsorganisationen.

Ich freue mich, dass der Dachverband bei der heutigen Hauptversammlung mit sechs Rednerinnen und Rednern aus dem In- und Ausland am Start ist. Weiterlesen

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Volkswagen AG Hauptversammlung 2026

„Die Vorwürfe rund um den Niobabbau in Brasilien sind ein Prüfstein für die Wirksamkeit Ihrer konzernweiten Sorgfaltspflichtsysteme“: Rede von Matthias Bachmann

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat,

ich spreche heute für den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre.

Der folgende Redebeitrag wurde uns von Italo Kant von der brasilianischen, pastoralen Landkommission CPT von Minas Gerais (CPT-MG) übermittelt. Ich werde ihn stellvertretend vortragen.

Die geschilderten Vorgänge betreffen zwar zunächst eine Geschäftsbeziehung innerhalb des TRATON-Konzerns. Warum sie zugleich Fragen an die Volkswagen AG und die Wirksamkeit ihrer konzernweiten Beschaffungs-, Risikoanalyse- und Sorgfaltspflichtensysteme aufwerfen, wird jedoch im Anschluss noch klar werden.

Ich muss den Beitrag aufgrund der Redezeitbeschränkung leider stark einschränken, was ich angesichts der frühen Uhrzeit schon sehr frech finde! Weiterlesen

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Volkswagen AG Hauptversammlung 2026

„Konfliktbezogenes Gold aus dem Sudan in der Lieferkette“: Rede von Aicha Alnour

Sehr geehrte Mitglieder des Vorstands,
sehr geehrte Mitglieder des Aufsichtsrats,
sehr geehrte Damen und Herren,

der Krieg im Sudan ist die Größte humanitäre Krise der Gegenwart. Er hat Hunderttausende Menschenleben gefordert und mehr als 11 Millionen Menschen vertrieben. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind rund 25 Millionen Menschen – etwa die Hälfte der sudanesischen Bevölkerung – auf dringende humanitäre Hilfe angewiesen, um eine Hungersnot abzuwenden. Dies ist aber nicht nur eine sudanesische Tragödie.

Die Folgen dieses Konflikts reichen weit über den Sudan hinaus. Sie sind zunehmend in der gesamten Region und auch in Europa spürbar – durch Vertreibung, Migrationsdruck, und politische Instabilität. Weiterlesen

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Volkswagen AG Pressemitteilung Klimaschutz Hauptversammlung 2026

Volkswagen AG: Stellenabbau, E-Autos und falsches Personal im Aufsichtsrat

BUND und Dachverband verlangen neue Strategie auf der „Baustelle Wolfsburg“  / Keine Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat bei Hauptversammlung am 18. Juni

  • Kritik an hoher Dividende bei gleichzeitigem Stellenabbau
  • Arbeitsplatzerhalt durch kleine E-Autos und Fahrzeuge für den ÖPNV möglich
  • Personalwechsel im Aufsichtsrat dringend nötig

Berlin/Köln. Im Vorfeld der morgen stattfindenden virtuellen Hauptversammlung der Volkswagen Group kritisieren der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre die Strategie des Konzerns. Beide Organisationen bewerten die zu hohe Dividende bei gleichzeitigem Stellenabbau in Stammwerken negativ und fordern den Konzern auf, seine Kräfte zu bündeln und vermehrt kleine, sparsame E-Autos aus Europa auf den Markt bringen. Weiterlesen

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Volkswagen AG Pressemitteilung Hauptversammlung 2026

Vor VW-Hauptversammlung: Organisationen fordern Stopp von Kohlenstoffprojekt in Tansania

Volkswagens Klimastrategie gerät erneut in die Kritik: Anlässlich der Hauptversammlung der Volkswagen AG am 18. Juni 2026 erhöhen Menschenrechts- und Umweltorganisationen den Druck auf den Konzern: FIAN, Survival International, Misereor, GfbV sowie der Dachverband der Kritischen Aktionäre fordern Volkswagen auf, das von ihnen finanzierte Kohlenstoffprojekt „Longido and Monduli Rangelands Carbon Project“ in Tansania zu stoppen. Die Organisationen werfen Volkswagen vor, seine Klimabilanz auf Kosten der Rechte indigener Maasai-Gemeinden verbessern zu wollen.

Auf der Hauptversammlung werden Vertreter*innen der Organisationen gemeinsam mit einer Vertreterin der Maasai über die konkreten Auswirkungen des Projekts vor Ort berichten. Sie berichten über drohende Einschränkungen traditioneller Weidewirtschaft sowie über fehlende Berücksichtigung von Frauen und Jugendlichen. Weiterlesen

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Volkswagen AG Lieferkettengesetz Menschenrechte Klimaschutz Hauptversammlung 2026

Keine Dividende, wenn Jobs abgebaut und Sorgfaltspflichten verletzt werden: Unsere Gegenanträge

Volkswagen in Tansania: Über 100 Beschwerden lokaler Gemeinden gegen Kohlenstoffprojekt (Titelfoto der Studie der Maasai International Solidarity Alliance, MISA)

Gegenanträge des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre zur Hauptversammlung am 18. Juni 2026 / Zivile Zukunft am Standort Osnabrück statt Rüstungsproduktion / Strategisches Chaos bei der Antriebswende / Beschwerden lokaler Gemeinden gegen VW-Projekt in Tansania / Strafzahlung wegen sklavenarbeitsähnlicher Verhältnisse auf VW-Rinderfarm in Brasilien / Bezug von Konfliktrohstoffen aus dem Sudan / Keine Wiederwahl des Aufsichtsratsvorsitzenden Pötsch wegen mangelnder Aufklärung und Mitverantwortung im Dieselskandal

Gegenantrag zu TOP 2: Beschlussfassung über die Gewinnverwendung der Volkswagen Aktiengesellschaft

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Vorschlag von Aufsichtsrat und Vorstand über die Gewinnverwendung abzulehnen. Weiterlesen

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Volkswagen AG Menschenrechte

Volkswagen do Brasil und die Frage nach „Gerechtigkeit und Rechtssicherheit“

Wie weiter nach dem Gerichtsurteil in Brasilien wegen sklavenarbeitsähnlicher Zwangsverhältnisse auf der VW-Farm Vale do Rio Cristalino in Amazonien?

Christian Russau, der Brasilien-Experte des Dachverbands, befasst sich seit vielen Jahren mit Menschenrechts-Verletzungen von VW dio Brasil / Dokument links im Bild: 1984_ Die Farm am Amazonas. Hrsg. von der AG Brasilien Dritte Welt Haus e.V. – FDCL-Archiv

Von Christian Russau, Vorstandmitglied des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre

Berlin/Köln, 30. September 2025 – „Gerechtigkeit und Rechtssicherheit“ – dies bezwecke Volkswagen do Brasil mit der Ankündigung, gegen das am 29. August 2025 in Redenção im brasilianischen Bundesstaat Pará vom Gericht Tribunal Regional do Trabalho da 8ª Região gegen VW do Brasil gefällte Urteil in Berufung zu gehen. Weiterlesen

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Volkswagen AG Menschenrechte

Offener Brief an den VW-Konzern: Urteilsspruch in Brasilien muss angenommen werden


Freiburg i.Br./Köln/Berlin, 15.09.2025

An die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats der Volkswagen AG

Sehr geehrte Damen und Herren von Vorstand und Aufsichtsrat der VW AG,

mit großem Befremden nehmen wir die Medienberichte zur Kenntnis, nach denen Ihr hundertprozentiges Tochterunternehmen, Volkswagen do Brasil Indústria de Veículos Automotores Ltda. die Absicht verkündet hat, gegen das am 29. August 2025 in Redenção im brasilianischen Bundesstaat Pará vom Gericht Tribunal Regional do Trabalho da 8ª Região gegen VW do Brasil gefällte Urteil in Berufung zu gehen.

Das Gericht hat in seinem Urteil des im Dezember 2024 eröffneten Verfahrens (Ação Civil Pública Cível 0001135-97.2024.5.08.0118) Volkswagen do Brasil Indústria de Veículos Automotores Ltda. Weiterlesen

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