Kategorie: Volkswagen AG
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30. April 2018
30. April 2018
- Kritische Aktionäre fordern Nachrüstung aller Volkswagen
- Autokonzern muss Dividende halbieren und Rückstellungen erhöhen
Wegen seiner Rolle im Abgasskandal, Kartellabsprachen und Kollaboration mit der brasilianischen Militärdiktatur verweigert der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre Vorstand und Aufsichtsrat der Volkwagen AG bei der Hauptversammlung am 3. Mai die Entlastung. Für anstehende Nachrüstungen von VW-Dieselfahrzeugen und Entschädigungen von Kundinnen und Kunden soll der Auto-Konzern die Dividende halbieren und die Rückstellungen um rund 1 Milliarde Euro erhöhen.
„Wir nehmen die Taktik des Vorstands, nur Verfehlungen zuzugeben, die bereits gerichtsfest nachgewiesen wurden, nicht weiter hin“, kritisiert BUND-Verkehrsreferent Jens Hilgenberg den Vorstand der Volkswagen AG. Hilgenberg, Vorstandsmitglied des Dachverbands mahnt weiter: „Auch die Aktionärinnen und Aktionäre sollten ein Interesse daran haben, dass der ohnehin schon angeschlagene Ruf des Konzerns und der Marken nicht weiter geschädigt wird.“ Weiterlesen
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18. April 2018
18. April 2018
Zu Tagesordnungspunkt 2: Beschlussfassung über die Gewinnverwendung der Volkswagen Aktiengesellschaft
Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre schlägt vor, vom Bilanzgewinn der Volkswagen Aktiengesellschaft aus dem Geschäftsjahr 2017 in Höhe von 2.180.723.823,21 Euro jeweils einen Teilbetrag von
a) 425.145,10 Euro zur Zahlung einer Dividende von 1,95 Euro je dividendenberechtigter Stammaktie und
b) 408.286.781,10 Euro zur Zahlung einer Dividende von 1,98 Euro je dividendenberechtigter Vorzugsaktie zu verwenden sowie
c) 210.000.000,00 Euro in die Anderen Gewinnrücklagen einzustellen und
d) 3.299.970,81 Euro auf neue Rechnung vorzutragen.
e) Die durch Halbierung der Dividende frei werdende Summe von 982.711.926,20 Euro soll zur Erhöhung von Rückstellungen der Volkswagen Aktiengesellschaft verwendet werden. Weiterlesen
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23. August 2017
23. August 2017
Überlebende der Folter belasten Manager der Tochterunternehmen der deutschen Konzerne
Lúcio Bellentani arbeitete zwischen 1964 und 1972 bei Volkswagen do Brasil als Werkzeugmacher. Im Juli 1972 verhafteten ihn Geheimpolizisten an seinem Arbeitsplatz im VW-Werk in São Bernardo do Campo – unter den Augen des VW-Werkschutzes. Er wurde ins Folterzentrum DOPS verschleppt. Laut Bellentani war der Chef des VW-Werkschutzes aktiv an seiner Verhaftung beteiligt: Der VW-Mitarbeiter soll ihm bei der Verhaftung eine Waffe an den Rücken gehalten haben.
Veranstalter: Dachverband Kritische Aktionäre, Rosa-Luxemburg-Stiftung, ECCHR, FDCL, KoBra, Lateinamerika Forum – Foro de las Américas Berlín, Lateinamerika Nachrichten, Nachrichtenpool Lateinamerika, Arbeitskreis Internationalismus der IG Metall, LabourNet Germany und medico international. Weiterlesen
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- Kritische Aktionäre verlangen Transparenz statt Lobbyismus
- VW muss in US-Werk endlich Gewerkschaft anerkennen
Der Dachverband der Kritischen Aktionäre wird Vorstand und Aufsichtsrat der Volkswagen AG bei der Hauptversammlung am 10. Mai in Hannover die Entlastung verweigern. Gründe sind der aktuelle Umgang mit dem längst nicht ausgestandenen Abgasskandal und den daraus resultierenden Folgen für Kunden und Bevölkerung und die trotz vieler Ankündigungen noch immer nicht ausreichende Neuausrichtung des Konzerns. Der Weg zu alternativen Antrieben muss verstärkt gegangen werden, um so die Zukunftsfähigkeit des Konzerns zu gewährleisten.
„Der Abgasskandal ist noch lange nicht ausgestanden, denn jeden Tag kommen von VW Hunderte fabrikneue Euro-6-Diesel auf unsere Straßen, die ihre gesetzlichen Stickoxidgrenzwerte nur im Labor einhalten“, sagt Dachverbandssprecher und BUND-Verkehrsexperte Jens Hilgenberg. Weiterlesen
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25. April 2017
25. April 2017
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25. April 2017
25. April 2017
Gegenantrag zu TOP 3, Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2016
Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Mitgliedern des Vorstands der Volkswagen AG für das Geschäftsjahr 2016 keine Entlastung zu erteilen.
Begründung:
Die Geschehnisse rund um den bereits 2015 bekannt gewordenen Abgasskandal bei der Volkswagen AG führten nach unserer Auffassung auch im Geschäftsjahr 2016 nicht zu den notwendigen Konsequenzen im Konzern.
Nach wie vor wurde von Seiten der Volkswagen AG nicht bekanntgegeben, welche Anforderungen das Kraftfahrtbundesamt an die offizielle Rückrufaktion der 2,5 Millionen in Deutschland betroffenen Fahrzeuge gestellt hat. Untersuchungen zeigen, dass die Fahrzeuge auch nach der Rückrufaktion im Realbetrieb noch mehr als die erlaubten 180 mg/km Stickoxid (NOx) ausstoßen. Weiterlesen
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22. Juni 2016
22. Juni 2016
Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, sehr geehrte Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats, meine Damen und Herren,
mein Name ist Jens Hilgenberg und ich spreche hier und heute für den BUND e.V. und den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre.
Rund 11 Millionen Fahrzeuge weltweit sind vom dem Skandal betroffen, den Vorstand und Aufsichtsrat nach wie vor lapidar ‘Diesel-Thematik‘ nennen. Bei ihnen wurde eindeutig illegale Software verbaut. Darüber hinaus zeigen die Testergebnisse der von der Bundesregierung eingerichteten Untersuchungskommission ‘Volkswagen‘ aber noch eine Reihe von anderen, teils massiven Grenzwertüberschreitungen im Realbetrieb bei Fahrzeugen des Konzerns. Auch bei solchen Modellen, bei denen die eindeutig illegale Software nicht zum Einsatz kam. Weiterlesen
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22. Juni 2016
22. Juni 2016
Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,
sehr geehrte Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats,
Ich heiße Markus Dufner und bin Geschäftsführer des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Mit unseren 26 Mitgliedsorganisationen und zahlreichen Kooperationspartnern setzen wir uns für Frieden, Umweltschutz und Menschenrechte ein – seit nunmehr 30 Jahren. Dass wir mit unseren Forderungen und Fragestellungen richtig liegen, finden auch immer mehr Kleinaktionäre.
Mein Kollege Jens Hilgenberg vom BUND hat in seiner Rede begründet, warum dem Vorstand der Volkswagen AG keine Entlastung gewährt werden sollte. Ich beantrage gemäß unseres Gegenantrags, den Mitgliedern des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2015 keine Entlastung zu erteilen. Weiterlesen
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