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Position:   Konzernkritik

Fraport AG

Aktuell

29.05.2018 Hauptversammlung der Fraport AG

Bauarbeiten am Flughafen in Porto Alegre. Foto: Gabriel Heusi CC BY-NC-ND 2.0

Fraports Flughafeninvestition in Porto Alegre, Brasilien: BUND und Kritische Aktionäre kritisieren Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung

Die Fraport AG muss Verantwortung für ihr wirtschaftliches Engagement in Porto Alegre übernehmen und darf die massiven Menschenrechtsverstöße dort nicht länger ignorieren. Das ist die Forderung des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. und der Kritischen Aktionäre an den Flughafen Frankfurt anlässlich der Morgen stattfindenden Hauptversammlung der Fraport AG.

Der börsennotierte Flughafenbetreiber hat zum 2. Januar 2018 den Betrieb des Flughafens Salgado Filho in Porto Alegre für die Dauer von 25 Jahren übernommen, zuständig ist die Tochterfirma Fraport Brasil. Mit den Investitionen der Fraport AG wurde die ursprünglich für die Weltmeisterschaft in Brasilien geplante Landebahnerweiterung wiederaufgenommen und der Ausbau ermöglicht. Für diese Erweiterung müssen aber 2.100 Familien aus dem Dorf Vila Nazaré vor den Toren Porto Alegres zwangsumgesiedelt werden. „Der Plan zur Umsiedlung wird willkürlich, autoritär, ohne hinreichende Vorabinformationen noch mit irgendwelchen Garantien für uns durchgeführt“, so die Anklage der betroffenen Familien, die sich in der Vereinigung der Bewohnerinnen und Bewohner der Vila Nazaré Amovin zusammengeschlossen haben. Die Bürger vor Ort beklagen die massive Missachtung ihrer Interessen und Rechte.

Die Bewohner berichten zudem von täglichem Polizeiterror in der Gemeinde. Eine konstante Präsenz vermummter Polizisten schüchtere die Bewohner ein. Es sind zudem Fälle von Gewalt und Folter durch Polizisten berichtet worden. „Wenn also Polizisten die Interviewer der Firma Itazi zur Befragung der Bewohnerinnen begleiten, so wird klar, wieso die Menschen hier eingeschüchtert sind“, ließ die Anwohnervereinigung Amovin erklären.
Trotzdem wollen die meisten Bewohner dort wohnen bleiben, wo sie schon immer gewohnt haben. Größter Kritikpunkt der Dorfbewohner ist  die willkürliche Umsiedlung auf zwei verschiedene, weit entfernt liegende Stadtviertel Porto Alegres, die zudem eine sehr hohe Kriminalitätsrate haben.

Christian Russau von den Kritischen Aktionären betont: „Fraport ist mehrheitlich in den Händen des Bundeslandes Hessen und der Stadt Frankfurt. Ein Unternehmen mit starkem Eigentumsanteil der öffentlichen Hand darf durch seine Investitionen ganz sicher keine so fragwürdigen Zustände finanzieren.“

> Unsere Gegenanträge
> Pressemitteilung mit dem BUND

Arbeit zu Fraport AG in den Vorjahren


2014

30.05.2014 Hauptversammlung

Interessenkonflikt bei Aufsichtsräten der Fraport AG
Der Dachverband forderte bei der Hauptversammlung am 30.05. in Frankfurt die Nichtentlastung des Vorstands.
> Pressemitteilung
> Gegenanträge

 

 

2013

31.05.2013 Hauptversammlung

Fraport verstößt gegen den Global Compact Bernd Moritz kritisiert bei Hauptversammlung am 31. Mai 2013 Verbindung zur bulgarischen TIM-Gruppe

Die Wirtschaftswoche schreibt dazu:
... Mit dem Flaggschiff der TIM-Gruppe, dem Chemie- und Düngemittelkonzern Chimimport, ist der Flughafenbetreiber Fraport verbandelt. Das Joint Venture Fraport Twin Star Airport Management, an dem die Deutschen 60 Prozent halten, hat seinen Sitz in Varna und betreibt dort den Flughafen sowie den Airport in Burgas. Der Dachverband der kritischen Aktionärinnen und Aktionäre hat die Aktivitäten des MDax-Konzerns in der Vergangenheit mehrfach kritisiert. „Die Fraport AG verstößt gegen das zehnte Prinzip des UN Global Compact, zu dessen Einhaltung sie sich verpflichtet hat“, sagt Bernd Moritz, Vorstandsmitglied des Aktionärsverbands. Doch auch Fraport hält sich bedeckt. Ein Sprecher verweist auf die Zuständigkeit der bulgarischen Justiz. ...
> Wirtschaftswoche, 31.10.2013: "Der Frust in Bulgarien sitzt tief"

> Gegenanträge

 

 

Archiv


> Fraport Hauptversammlung 2008
> Fraport Hauptversammlung 2007

> Antworten von Fraport "Vorfahrt für Klimaschutz? Umfrage des Dachverbands bei 27 deutschen Konzernen"

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