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Position:   Über uns  >>  Henry Mathews Preis

Henry Mathews Preis 2018

Mit Expertise gegen Menschenrechtsverletzungen in Honduras

2018 verleiht der Dachverband den Henry Mathews Preis für Konzernkritik an die HondurasDelegation und das Ökumenische Büro für Frieden und Gerechtigkeit München. Die Aktivist*innen beider Organisationen haben in den vergangenen Jahren unbeirrt und mit Nachdruck, mit Fachexpertise und Detailkenntnissen hohes menschenrechtliches Engagement im Kampf gegen Menschenrechtsverletzungen in Honduras geleistet. Dabei haben sie stets auf die wichtigen Fragen der Mitverantwortung deutscher Konzerne hingewiesen.

Konkret ist dies im Fall zu der Beteiligung von Siemens und Voith Hydro an dem umstrittenen Staudammprojekt "Agua Zarca" in Honduras geworden, zu dem beide Organisationen recherchiert, informiert und auf den Hauptversammlungen von Siemens gesprochen haben.

Immer wieder wurden indigene Aktivist*innen, die gegen das Wasserkraftprojekt Agua Zarca protestierten, bei Demonstrationen erschossen. Am 2. März 2016 wurde die Menschenrechtsverteidigerin Berta Cáceres ermordet. Cáceres hatte zuvor mehrere Todesdrohungen erhalten. Sie war das prominenteste Opfer des Terrors im Zusammenhang mit dem Staudammprojekt.

Bereits zwei Jahre zuvor hatte Andrea Lammers vom Ökumenischen Büro für Frieden und Gerechtigkeit München auf der Siemens-Hauptversammlung auf die Gefahren hingewiesen: "In Honduras werden Leute vom Militär erschossen, um ein Staudammprojekt durchzusetzen. Ihre Maisfelder werden überschwemmt, ihre Trinkwasserquellen verschüttet und ihre Kultur vernichtet. Für die Erzeugung von Strom, von dem sie nichts haben, weil er gar nicht bis zu ihren Hütten kommt. Für Strom, der womöglich für den nächsten Tagebau verwendet wird, der wiederum die Umwelt ruiniert und die Menschen krankmacht."

Der Bericht einer internationalen Expertengruppe (GAIPE) stellt 2017 klar: Der Mord an Berta Cáceres war "ein Komplott aus Mitarbeitern des Wasserkraftwerkbetreibers DESA, staatlicher Stellen, privater Sicherheitsfirmen und staatlicher Sicherheitsstellen [mit dem Ziel] jegliche Opposition gegen das Wasserkraftwerk Agua Zarca zu kontrollieren, zu neutralisieren und zu eliminieren."

Weder Siemens noch Voith Hydro haben auf die konkreten Hinweise unserer Preisträgerinnen reagiert. Es brauchte noch zwei weitere Jahre, bis Siemens endgültig die Reißleine zog.

> Laudatio von Christian Russau
> Rede von Andrea Lammers


Henry Mathews Preis

Henry Mathews

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre hat 2007 zum ersten Mal den Henry Mathews Preis verliehen. Der Preis ist nach dem langjährigen Geschäftsführer und Vorstandsmitglied des Dachverbands benannt. Henry Mathews hat den Dachverband geprägt wie kein anderer. Aus einem kleinen Kreis konzernkritischer Aktivisten entwickelte er einen schlagkräftigen Verband mit heute 28 Mitgliedsorganisationen.

 

 

 

Preisträger 2018: die HondurasDelegation und das Öku-Büro München 

Preisträger 2016: die Kampagne "Plough Back the Fruits"

Preisträger 2014: Maik Pflaum und die Christliche Initiative Romero (CIR)

Preisträger 2013: Paul Corbit Brown und die Stiftung Keeper of the Mountains

Preisträger 2012: Christian Russau und die Kooperation Brasilien (KoBra)

Preisträger 2011: Axel Köhler-Schnura und die Coordination gegen BAYER-Gefahren

Preisträger 2010: Thomas Küchenmeister und das Aktionsbündnis Landmine.de

Preisträger 2009: Christiane Schnura und die Kampagne für Saubere Kleidung

Preisträger 2008: Gregor Böckermann und die Ordensleute für den Frieden (IOF)

Preisträger 2007: die Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald


> Mehr über die Preisträger

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