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Name der Seite: Daimler AG
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Autor: Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre
Stand: 20.06.2018




Daimler AG

Aktuell


05.04.2018 Hauptversammlung der Daimler AG



"Daimler sorgt nicht dafür, dass die Grenzwerte beim Schadstoffaustoß endlich eingehalten werden": Jens Hilgenberg bei der Welt

"Daimler ist kein Vorzeigekonzern in Bezug auf Nachhaltigkeit und Menschenrechte": Markus Dufner in der Tagesschau
"Daimler muss die Lieferung von Militärfahrzeugen an kriegführende und menschenrechtsverletzende Staaten stoppen!", fordert Charlotte Kehne
"Sorge um Umwelt und Gesundheit wird vorgetäuscht", kritisiert Jens Hilgenberg in seiner Rede
"Sollen wir Daimler etwa für die Selbstanzeige loben, die Sie bei der EU-Kommission eingereicht haben?", fragt Markus Dufner

Daimler = Abgasskandal + Rüstungsexporte + Kartellabsprachen

Wegen Verwicklung in den Abgasskandal, Rüstungsexporten in Kriegsgebiete und Beteiligung an Kartellabsprachen werden wir mit einem Bündnis aus Umweltschützer*innen, Menschenrechtler*innen und Rüstungsgegner*innen dem Vorstand und Aufsichtsrat der Daimler AG die Entlastung verweigern. Zum Beginn der Hauptversammlung protestierten wir vor dem City Cube Berlin.

"Während Kund*innen in den USA mit Entschädigungen rechnen können, werden jene in Europa mit drohenden Fahrverboten und Wertverlust weitgehend alleingelassen", wirft BUND-Verkehrsreferent Jens Hilgenberg dem Vorstand der Daimler AG vor. Hilgenberg, Vorstandsmitglied des Dachverbands der Kritischen Aktionäre stellt weiter fest: "Der Wertverlust für die Diesel-Kund*innen von heute ist der Dividendengewinn der Aktionär*innen von gestern. Die aus Kostengründen begangenen Fehler müssen jetzt umgehend korrigiert werden."

Hilgenberg verlangt von Daimler die Garantie, dass alle Fahrzeuge des Konzerns so nachgerüstet werden, dass sie ihre gesetzlichen Schadstoffgrenzwerte auch im Realbetrieb auf der Straße einhalten. "Darüber hinaus muss gewährleistet sein, dass auch alle fabrikneuen Fahrzeuge den gesetzlichen Anforderungen vollumfänglich genügen. Das gilt explizit für alle Fahrzeuge und alle Antriebsvarianten. Mit jedem zusätzlichen Diesel-Fahrzeug, das nicht den Anforderungen der Abgasnorm Euro 6d oder zumindest 6d-temp genügt, macht sich der Konzern weiter mitschuldig an den hohen Stickoxid-Emissionen, durch die viele Menschen gesundheitlich schwer geschädigt werden."  

Charlotte Kehne von Ohne Rüstung Leben (ORL) kritisiert Daimler, weil der Konzern in seinem Geschäftsbericht 2017 die Lieferungen von Militärfahrzeugen abermals unerwähnt lässt. Allein im Geschäftsjahr 2016 wurden 4.571 Unimogs, Panzertransporter und andere Militärfahrzeuge (Vorjahr: 3.465) an 23 Staaten geliefert (Vorjahr: 16). Damit steigerte der Stuttgarter Konzern den Export von Fahrzeugen zur militärischen Nutzung im Jahr 2016 um fast ein Drittel. "Unter den Empfängerländern befinden sich Staaten, in denen Menschenrechte mit Füßen getreten werden und die in Krisengebieten liegen. Zum Beispiel: Katar, Pakistan, Saudi-Arabien oder die Türkei", so Kehne. "Diese Exporte wurden zwar durch die Bundesregierung genehmigt, doch Legalität bedeutet nicht automatisch ethische Legitimität. Hier muss Daimler endlich auf die Bremse treten und die Lieferung von Mercedes-Militärfahrzeugen an kriegführende und menschenrechtsverletzende Staaten stoppen!" Die Folgen der Produktion von Militärfahrzeugen durch die Daimler AG zeigten sich zum Beispiel aktuell im Januar 2018: Militärtransporter mit dem Mercedes-Stern transportierten türkische Panzer beim völkerrechtswidrigen Einmarsch der türkischen Armee in Syrien.

Markus Dufner vom Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre wirft dem Aufsichtsrat der Daimler AG vor, keine Schritte zur Unterbindung von Kartellabsprachen zwischen Daimler und anderen deutschen Autoherstellern unternommen zu haben. "Die Daimler AG hat sich über zwei Jahrzehnte mir anderen deutschen Autoherstellern über Details zur Fahrzeugentwicklung, zu Preisen und Zulieferern abgesprochen. Solche Absprachen setzen den Wettbewerb außer Kraft, letztlich zum Schaden der Kund*innen. Die Daimler AG hat die Vorwürfe selbst bestätigt, da sie eine Selbstanzeige bei der EU eingereicht hat, um durch eine Kronzeugenregelung Strafen in Milliardenhöhe zu entgehen." Der Ausgang des Kartellverfahrens, das die EU-Kommission seitdem gegen die Daimler AG und andere Autohersteller führt, ist noch nicht abzusehen, die Ermittlungen laufen weiter. "Ein Aufsichtsrat, der seinen Kontrollpflichten nachkommt, muss die Bildung von Kartellen unterbinden."

Jürgen Grässlin von den Kritischen AktionärInnen Daimler verweist auf den "moralischen und ethischen Verfall der Geschäftspolitik der Daimler AG", der im "Kotau des Daimler-Vorstands" gegenüber den diktatorischen Machthabern in China gipfle. Nachdem die Daimler AG erst mit einem Zitat des Dalai Lama die neue Mercedes C-Klasse beworben hatte, zog sie auf Druck der chinesischen Staatführung die Werbung mit dem tibetischen Friedensnobelpreisträger zurück und entschuldigte sich bei der chinesischen Staatsspitze.

Presseschau:
> Tagesschau 12 Uhr 5. April 2018
> heute 12 Uhr 5. April 2018
> Inforadio rbb 5. April 2018
> Welt 5. April 2018


> Rede von Jens Hilgenberg
> Rede von Markus Dufner
> Unser Gegenantrag
> Unsere Pressemitteilung
> Pressemitteilung des BUND
> Alle Gegenäntrage auf der Seite von Daimler von unseren Mitgliedern Paul Russmann zu Rüstungsexporten und Jürgen Grässlin zum Verhalten gegenüber China
> Unser Weisungsbogen und Abstimmverhalten


2017

29.03.2017 Zwischen Dividende und Diesel-Sorgen

29.03.2017 Kritische Aktionäre sind "Frühwarnsystem, das hilft, sich auf zukünftige Anforderungen einzustellen" (Südwestrundfunk)

> Beitrag SWR Fernsehen BW | 29.3. | 19.30 Uhr | 2:24 min

Zwischen Dividende und Diesel-Sorgen

[...] Gleichwohl sah sich der Daimler-Vorstandsvorsitzende [Dieter Zetsche] veranlasst, quasi präventiv auf seine Kritiker einzugehen.

Daimler sei für die Zukunft bestens gewappnet, denn im Zentrum der Unternehmensstrategie stehe das emissionsfreie Fahren. [...]

Klingt ökologisch und zukunftsorientiert, aber in der Realität ist das Kerngeschäft von Daimler der Bau und Verkauf von Dieselfahrzeugen.

Bei Zetsche heißt das: "Schon deshalb sind effiziente Verbrenner in der Übergangszeit ein wesentlicher Teil der Lösung."

Widerspruch auf der Hauptversammlung unter anderem auch aus den Reihen der Kritischen AktionärInnen.

BUND-Experte Jens Hilgenberg: "Das Absurde ist, dass tatsächlich auch Daimler gar nicht bestreitet, Fahrzeuge mit erhöhten Stickoxid-Werten auf die Straße zu bringen. Sie sagen nur, das sei legal. Das kann unserer Ansicht nach nicht o.k. sein. Die Menschen in den Städten leiden unter massiven Problemen, und Verursacher sind die Fahrzeuge, die ihre Grenzwerte nicht einhalten."

Konkrete Folgen hatte der Vorwurf heute noch nicht, aber die Kritiker gelten vielen Aktionären nicht mehr als Querulanten, sondern als Frühwarnsystem, das hilft, sich auf zukünftige Anforderungen einzustellen.

> Presseschau

28.03.2017 Überschreitung Stickoxid-Grenzwerte

Hilgenberg: "Viele fabrikneue Euro-6-Diesel überschreiten Stickoxid-Grenzwerte"
Kritische AktionärInenn verlangen von Daimler Verkaufsstopp für Fahrzeuge mit überhöhten Abgaswerten
Jens Hilgenberg sagte in seiner Rede: "Wie geht es weiter mit dem von Daimler so hoch gelobten ‘Clean Diesel‘? ... Hersteller wie Daimler tragen durch ihre Praxis der Abschaltung der Abgasnachbehandlung im Realbetrieb die Verantwortung für diese Belastungen. Selbst wenn die von der Daimler AG gewählte Praxis legal sein sollte, ist sie moralisch nicht akzeptabel. ..."
> Rede Jens Hilgenberg

Daimler liefert Militärfahrzeuge an Staaten, die Menschenrechte verletzen
Protest der Kritischen Aktionäre ab 8:15 Uhr vor dem City Cube Berlin

Mit Protestpostkarten vor Beginn der Hauptversammlung demonstrierten ab 8.15 die Kritischen AktionärInnen gegen das Daimler-Dieselabgas-Desaster, den Export von Mercedes-Militärfahrzeugen und die Vergiftung von Trinkwasser durch Formel-1-Partner Petronas.
Auf dem Aktionärstreffen forderte Verkehrsexperte Jens Hilgenberg von Daimler-Chef Dieter Zetsche, „Fahrzeuge mit überhöhten Emissionen sollten von der Daimler-AG nicht mehr in den Verkehr gebracht werden." Aktionärsvertreter Holger Rothbauer stimmt gegen die Entlastung des Vorstandes, „weil im Geschäftsbericht die Rückstellungen für Risiken aus Rechtsstreitigkeiten im Rahmen des Diesel- und Abgasskandals  nicht ausreichend bewertet wurden."

Aktionärssprecherin Barbara Happe appelliert an Zetsche: "Treten Sie endlich auf die Bremse! Stoppen Sie die Lieferung von Mercedes-Militärfahrzeugen in menschenrechtsverletzende Staaten wie Saudi-Arabien, Katar und die Türkei!" Scharf kritisiert Vorstandssprecher Christian Russau, die Zusammenarbeit mit dem Formel-1-Hauptsponsor PETRONAS: „Seit Jahren vergiftet dieser durch die unsachgemäße Entsorgung von Abfällen aus der Ölproduktion das Trinkwasser einer ganzen Region und gefährdet so das Leben und die Gesundheit der Menschen. Damit beschmutzt Vertragspartner PETRONAS auch den Ruf der Daimler AG".

Die Daimler AG investiert weiterhin Milliardenbeträge in neue Dieselmotoren, obwohl deren Abgase nachweislich Atemwegs- und Herz-Kreislauferkrankungen verursachen. Der Verkehrsexperte der Kritischen Aktionäre, Jens Hilgenberg, moniert, dass viele der fabrikneuen  Euro-6-Diesel-Pkw im  Realbetrieb die  gesetzlichen Stickoxid-Grenzwerte von 80 mg/km überschreiten. Hilgenbergs Forderung: „Solche Fahrzeuge mit  überhöhten Emissionen sollten von der Daimler AG nicht mehr in den Verkehr gebracht werden!"
„Der massive Stickoxidausstoß fabrikneuer Diesel-Pkw, die Lieferung von Militärfahrzeugen an menschenrechtsverletzende Staaten und die Vergiftung von Trinkwasser im Süd-Sudan durch den Formel-1-Partner Petronas verstoßen allesamt gegen die Prinzipien des UN-Global-Compact für verantwortungsbewusste Unternehmensführung. Dabei hat sich die Daimler AG zu dessen Einhaltung verpflichtet. Deshalb werden die Kritischen Aktionäre Daimler (KAD) am kommenden Mittwoch in Berlin dem Vorstand unter Dieter Zetsche die Entlastung verweigern", so Aktionärssprecher Paul Russmann.
Ungeachtet der tödlichen Folgen betreibt der Vorstand der Daimler AG unter Führung von Dr. Dieter Zetsche weiterhin eine zutiefst menschenverachtende Exportpolitik von Mercedes-Militärfahrzeugen", beklagt Jürgen Grässlin von den Kritischen Aktionären Daimler. "Diese wird forciert durch Auftritte auf Rüstungsmessen, wie der IDEX im Februar 2017 in Abu Dhabi."
Allein im Geschäftsjahr 2015 hat die Daimler AG insgesamt 3.465 militärische Fahrzeuge in 16 Länder exportiert. Zu den Empfängern von Militär-Unimogs und Panzertransportern aus dem Daimler-Werk Wörth, zähl(t)en in den letzten Jahren unter anderem Ägypten, Abu Dhabi, Algerien, Angola, Bahrein, Irak, Israel, Jordanien, Katar, Kuwait, Libyen, Marokko, Oman, Pakistan, Saudi-Arabien, Syrien, Tunesien, die Türkei und die Vereinigten Arabischen Emirate – Länder, in denen Menschenrechte mit Füßen getreten werden und die in Krisen- oder Kriegsgebieten liegen.
Informationen über Mercedes-Militärfahrzeuge finden sich nicht auf der offiziellen Daimler-Internetseite sondern auf www.mb-military-vehicles.com.
Als großen Erfolg bezeichnet es Holger Rothbauer, dass dank des Einwirkens der Kritischen Aktionären Daimler (KAD) aus dem einst größten Rüstungskonzern Deutschlands ein fast rüstungsfreies Unternehmen geworden sei. Nun solle Daimler zu einem 100 Prozent zivilen Auto-Konzern gemacht werden.
> Pressemitteilung Kritische Aktionäre Daimler
> Gegenantrag Holger Rothbauer
> Gegenanträge Jürgen Grässlin
> Gegenantrag Paul Russmann
> Stuttgarter Zeitung: "Daimler verspricht bei Diesel Besserung"
> Schluss mit schmutzig! Fordern Sie Verkehrsminister Dobrindt zum Handeln auf! Bitte unterschreiben Sie die Petition des BUND

 

2016

07.04.2016/06.04.2016

Daimler: Export von Militärfahrzeugen, Vergiftung von Trinkwasser, Fremdvergabe von Arbeit
Trotz Rekorddividende der Daimler AG verweigerten die Kritischen Aktionäre dem Vorstand die Entlastung. "Es ist nicht egal, wie man sein Geld verdient. Daimler hat hemmungslos Krieg führende Staaten - darunter auch astreine Diktaturen - mit Lastwagen hochgerüstet", sagte ein Sprecher. Daimler-Aufsichtsratsvorsitzender Manfred Bischoff forderte die Kritischen Aktionäre auf, ihre Aktien zu verkaufen, wenn sie nicht wollten, dass Daimler auch Militärlastwagen verkaufe.
> Presseschau

 

06.04.2016 Hauptversammlung

Paul Russmann von den Kritischen AktionärInnen Daimler bei seiner Hauptversammlungsrede 2016

Daimler exportiert Militärfahrzeuge nach Saudi-Arabien, Katar, Algerien und in die Türkei
Bei der Aktionärsversammlung 2016 der Daimler AG prangerte Paul Russmann, Geschäftsführer von Ohne Rüstung Leben und Sprecher der Kritischen AktionärInnen Daimler (KAD), den Export von Militärfahrzeugen an. Neben seinem Gegenantrag stellte Paul Russmann auch kritische Nachfragen an den Vorstand der Daimler AG. Für den Vorstand antwortete Bodo Uebber.

> Gegenantrag Paul Russmann
> Gegenantrag Beate Winkler-Pedernera
> Gegenantrag Jürgen Grässlin
> Gegenantrag Paul Russmann
> Gegenantrag Beate Winkler-Pedernera
> Gegenantrag Jürgen Grässlin
> Dokumentation der Fragen von Paul Russmann und die Kernaussagen des Antwortenden in gekürzter Form
> Pressemitteilung
> Mehr zu den Kritischen AktionärInnen Daimler KAD

 

 

2015

01.04.2015 Hauptversanmmlung

Vorstandsvorsitzender Dr. Dieter Zetsche

 In Werken in Deutschland, Frankreich und den USA werden Militärfahrzeuge produziert
"Kein Wort verliert die Daimler AG in ihrem Geschäftsbericht 2014 über die menschenrechtsverletzenden Rüstungsexporte bei Mercedes-Benz Military", schreibt Paul Russmann in seinem Gegenantrag zur Hauptversammlung des Konzerns am 1. April. "In den Daimler-Werken in Wörth, Bolsheim (Frankreich), Portland (USA) und Mannheim werden Tausende von Militärfahrzeugen produziert", so Jürgen Grässlin.


> Rede Paul Russmann
> Rede Christian Russau
> Pressemitteilung
> Gegenanträge Dachverband
> Gegenantrag KAD Russmann
> Gegenantrag KAD Grässlin
> Abstimmungsverhalten

31.03.2015

Mercedes Benz Military Vehicles Reklame
Interview mit DV-Vorstand Paul Russman vor der Daimler Hauptversammlung

In Werken in Deutschland, Frankreich und den USA werden Militärfahrzeuge produziert

"Kein Wort verliert die Daimler AG in ihrem Geschäftsbericht 2014 über die menschenrechtsverletzenden Rüstungsexporte bei Mercedes-Benz Military", schreibt Paul Russmann in seinem Gegenantrag zur Hauptversammlung des Konzerns am 1. April 2015. "In den Daimler-Werken in Wörth, Bolsheim (Frankreich), Portland (USA) und Mannheim werden Tausende von Militärfahrzeugen produziert", so Jürgen Grässlin.

Daimler steigt bei EADS aus
Der rund zwanzigjährige Einsatz der Kritischen AktionärInnen Daimler (KAD) - unterstützt von der DFG-VK, OHNE RÜSTUNG LEBEN, Pax Christi, dem RüstungsInformationsBüro und anderen Friedensorganisationen - zeigt einen weiteren Erfolg! Siehe u.a.: Daimler steigt bei EADS aus 
> Pressemitteilung Kritische Aktionäre Daimler

2014

09.04.2014 Hauptversammlung

Export von Mercedes-Militärfahrzeugen und Actros-Panzertransportern in Krisen- und Kriegsgebiete muss gestoppt werden
Kritische AktionärInnen Daimler prangern Verbrauchertäuschung und Billiglöhne bei Werkverträgen an. Über ihre Rüstungssparte informiert die Daimler AG nur auf der englischsprachigen Website www.mb-military-vehicles.com.
> Pressemitteilung KAD
> Abstimmungsverhalten
> Gegenantrag Paul Russmann
> Gegenantrag Jürgen Grässlin
> Gegenanträge Beate Winkler-Pedernera
> Gegenantrag Holger Rothbauer
> Gegenantrag Otto Reger
> Gegenantrag Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre

 

2013

10.04.2013 Daimler-Hauptversammlung

 Kritische Aktionäre fordern Begrenzung der Vorstandsvergütung, Reduzierung der Leiharbeit und Stopp der Rüstungsexporte
Der Autokonzern verschweigt in seinem Geschäftsbericht, dass er auch ein Rüstungskonzern ist. Zu den Empfängern von Militär-Unimogs und -Lkw gehören viele Staaten, in denen Menschenrechte verletzt werden.
> Rede Dorothea Kerschgens,
> Pressemitteilung KAD zur Daimler-HV
> Gegenantrag Paul Russmann
> Gegenantrag Holger Rothbauer
> Gegenanträge Jürgen Grässlin
> Gegenanträge Beate Winkler-Pedernera
> Weisungsbogen
> Presseschau

Kritische Aktionäre Daimler (KAD) fordern von Kanzlerin Merkel Rüstungsstopp
Nach der Wahl Deutschlands in den UN-Sicherheitsrat verlangen Friedensorganisationen den Einsatz für eine internationale Abrüstungsinitiative im UN-Sicherheitsrat. Bisher spiele Deutschland eine unrühmliche Rolle, sagte Paul Russmann, Vorstandsmitglied des Dachverbands der Kritischen Aktionäre. "Rüstungsunternehmen wie Daimler/EADS, Heckler & Koch und andere lieferten und liefern in gewaltigem Umfang Waffen an kriegsführende und menschenrechtsverletzende Staaten."
> Pressemitteilung von KAD, ORL, RIB und DFG-VK

Werbetext von Daimler und Bayer als redaktioneller Beitrag getarnt
Deutscher Presserat hat einen Verstoß der Sindelfinger Zeitung/Böblinger Zeitung (SZBZ) gegen Pressekodex festgestellt.
> Pressemitteilung von Coordinaton gegen BAYER-Gefahren und Kritischen Aktionären Daimler

Teilverlagerung der Mercedes-C-Klasse-Produktion in die USA ist falsch
"Diese Globalisierungsstrategie ist zum Scheitern verurteilt", sagt Paul Russmann, Sprecher der Kritischen Aktionäre Daimler (KAD). Der Beschluss von Daimler-Vorstand Zetsche füge sich nahtlos in die "Reihe desaströser Fehlentscheidungen" ein.
> Pressemitteilung

 

 

Archiv


> Daimler-Hauptversammlung 2012
> Daimler-Hauptversammlung 2011
> Daimler-Hauptversammlung 2010
> Daimler-Hauptversammlung 2009
> Daimler-Hauptversammlung 2008
> DaimlerChrysler-Hauptversammlung 2007

Konzernstudie des Dachverbands zu Daimler, April 2010:
> "Daimler - Nachhaltigkeit mit angezogener Handbremse"

> Antworten von Daimler auf "Vorfahrt für Klimaschutz? Umfrage des Dachverbands