Klimastreik und Konzerne

Großkonzerne: Klimastreik nur in der Freizeit

Fridays for Future ruft zum 20. September zum Klimastreik auf. Nicht nur Schüler*innen, sondern alle gesellschaftlichen Gruppen – insbesondere auch Arbeitnehmer*innen – sollen diesen Freitag für die Einhaltung des Pariser Klimaschutzabkommens streiken.

Wir haben bei den größeren Aktiengesellschaften nachgefragt:

Wie stehen sie zum Klimastreik?

Was tun sie gegen die Klimakrise?

Hier sind die Ergebnisse.

Am Klimastreik am 20. September dürfen Beschäftigte nicht in ihrer Arbeitszeit teilnehmen. Für manche Konzerne ist es noch ein weiter weg zur Klimaneutralität.

Auch wenn einige Konzerne Sympathien für die Bewegung Fridays for Future und den Klimastreik erkennen lassen, dürfen Mitarbeiter*innen nicht in ihrer Arbeitszeit daran teilnehmen. Sie könnten aber im Rahmen von Urlaub, flexiblen Arbeitszeiten oder anderen Absprachen an Demonstrationen teilnehmen. Oder wie es Uniper ausdrückt: „Aus reiner Unternehmenssicht ist das Niederlegen der Arbeit […] nicht Teil unseres Instrumentariums.“

Von den 45 angeschriebenen Unternehmen haben 26 eine Rückmeldung gegeben. 24 Unternehmen beantworteten alle oder einen Teil der sieben Fragen, zwei lehnten eine Teilnahme an der Umfrage ab. Versicherungsunternehmen und Rückversicherer reagierten überhaupt nicht auf die Umfrage.

Als einziges der befragten Unternehmen plant der Chemie-Konzern BASF während des Klimastreiks am 20. September eine eigene Mitarbeiterveranstaltung zum Klimaschutz, die per Webcast global übertragen wird.

Alle Unternehmen halten Klimaschutz für wichtig:  ein „weltweites Thema von überragender gesellschaftlicher Bedeutung“ (Bayer), „seit langem ein zentrales Anliegen“ (BASF). RWE findet es „gut, dass über Klimapolitik gesellschaftlich breit diskutiert wird“  und sieht darin eine Gemeinsamkeit mit Fridays for Future: „Das Ziel der Schüler ist daher auch unseres.“

Grundsätzlich wird von den Konzernen zwar eine „Verschärfung der Klimaschutzpolitik“ (Uniper) oder ein „ambitioniertes Klimaschutzgesetz“ (Siemens) befürwortet. Wenn es aber konkret um eine CO2-Steuer geht, verweist man auf Verbände, in denen man Mitglied ist, oder formuliert äußerst vorsichtig: „Dabei sollten Schnellschüsse vermieden und idealerweise eine globale Lösung gefunden werden“, empfiehlt etwa Daimler.

Während RWE der Auffassung ist, dass „wir bereits heute wirksame Instrumente für den Klimaschutz, etwa den Europäischen Emissionshandel haben“, plädiert Thyssenkrupp für „einfache, transparente Instrumente, die … bestehende CO2-Preissysteme wie den Zertifikatehandel der EU berücksichtigen und vor allem keine doppelte Bepreisung mit sich bringen [sollten]“.

Die Anstrengungen der Konzerne, bis spätestens 2050 klimaneutral zu werden, sind unterschiedlich weit fortgeschritten. Die befragten Banken sind nach eigenen Angaben bereits jetzt schon klimaneutral oder sogar klimapositiv. Volkswagen hebt sein neues „Dekarbonisierungsprogramm“ hervor und hat „mit dem ID.3 gerade das erste Elektrofahrzeug für breite Bevölkerungsgruppen vorgestellt, das bilanziell CO2-neutral an den Kunden übergeben wird“. Die stahlverarbeitende Industrie hat hingegen noch einen langen Weg vor sich oder bekennt sogar: „Dies ist innerhalb der Grenzen unseres Unternehmens grundsätzlich nicht vollständig möglich“ (Salzgitter). Der Kohlekonzern Uniper bekennt ganz offen, man habe nicht das Ziel, klimaneutral zu werden.

Nur wenige Aussagen gibt es zur Lieferkette und somit zur CO2-Bilanz der Zulieferbetriebe. So verweist Adidas auf seine bestehenden „Programme zur Senkung des Energieverbrauchs an eigenen Standorten weltweit sowie für die Beschaffungskette“. Auch der vermeintliche Vorzeigekonzern Siemens („klimaneutral bis 2030“) muss eingestehen, dass seine rohstoffintensiven Zulieferbetriebe 90 Prozent seines CO2-Fußabdrucks ausmachen und nicht Teil dieses Ziels sind.

Diese Fragen haben wir den Konzernen gestellt:

  1. Befürworten Sie den Aufruf von Fridays for Future zum Klimastreik?
  2. Werden Sie Ihren Angestellten die Teilnahme am Streik ermöglichen?
  3. Werden Sie Ihren Auszubildenden die Teilnahme am Streik ermöglichen?
  4. Werden Sie das Fernbleiben von Angestellten und Auszubildenden  vom Arbeitsplatz sanktionieren, wenn diese als Grund „Teilnahme am Klimastreik“ nennen?
  5. Der Klimawandel gefährdet Millionen von Menschen. Wäre ein politischer Streik daher gerechtfertigt?
  6. Sind Sie für eine Verschärfung der Klimaschutz-Politik? Welche Maßnahmen schlagen Sie vor?
  7. Hat Ihr Unternehmen das Ziel, klimaneutral zu werden?

Hier sind die Antworten der Konzerne im Wortlaut:

Auf + klicken zum Ausklappen, auf – zum Einklappen

  1. Befürworten Sie den Aufruf von Fridays for Future zum Klimastreik?
    „Wir setzen auf eigene Veranstaltungen für Umweltschutz und Nachhaltigkeit, auch für unsere Mitarbeiter. Bereits zum dritten Mal fand in diesem Jahr der sogenannte „Run For The Oceans“ statt. Auf mehr als 50 Laufveranstaltungen weltweit, unter anderem in New York, Shanghai und Barcelona, liefen in diesem Jahr 2,2 Millionen Läuferinnen und Läufer. adidas honorierte den Einsatz und stellte dem Partner „Parley for the Oceans“ 1,5 Millionen Dollar für Bildungsprojekte für Kinder in der dritten Welt zur Verfügung. Auf dem Lehrplan der teilnehmenden Kinder stehen die Bedeutung der Ozeane für unsere Erde genauso wie praktische Hinweise zur Müllvermeidung. Die Resonanz war auch innerhalb des Unternehmens groß: Rund 2.000 Teilnehmer haben alleine an unserem Hauptstandort Herzogenaurach am diesjährigen „Run For The Oceans“ teilgenommen, weltweit waren es mehr als 17.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. An einigen Standorten wurde im Rahmen der Läufe auch Müll eingesammelt.“
  2. Werden Sie Ihren Angestellten die Teilnahme am Streik ermöglichen?
    „Im Rahmen der bei adidas geltenden flexiblen Arbeitszeiten steht es unseren Mitarbeitern frei, sich an den genannten Veranstaltungen zu beteiligen.“
  3. Werden Sie Ihren Auszubildenden die Teilnahme am Streik ermöglichen?
    (keine direkte Antwort)
  4. Werden Sie das Fernbleiben von Angestellten und Auszubildenden  vom Arbeitsplatz sanktionieren, wenn diese als Grund „Teilnahme am Klimastreik“ nennen?
    (keine direkte Antwort)
  5. Der Klimawandel gefährdet Millionen von Menschen. Wäre ein politischer Streik daher gerechtfertigt?
    (keine direkte Antwort)
  6. Sind Sie für eine Verschärfung der Klimaschutz-Politik? Welche Maßnahmen schlagen Sie vor?
    (keine direkte Antwort)
  7. Hat Ihr Unternehmen das Ziel, klimaneutral zu werden?

    „Ja. Durch die Unterzeichnung der UN Fashion Charter for Climate Action letztes Jahr hat adidas sich verpflichtet, seine Emission bis 2030 um 30% zu reduzieren und damit den Weg geebnet, bis 2050 klimaneutral zu werden. adidas hat seit Jahren Programme zur Senkung von Energieverbrauchs an eigenen Standorten weltweit sowie für die Beschaffungskette. Details und Fortschritt hinsichtlich selbst gesetzter Ziele stehen im jeweils gültigen Geschäftsbericht zur Verfügung.“

  1. Befürworten Sie den Aufruf von Fridays for Future zum Klimastreik?
    „Wir sehen auch bei unseren Mitarbeitern ein enormes Interesse daran, wie ihr Arbeitgeber der Verantwortung für den Schutz des Klimas gerecht wird. Daher haben wir für den 20. September unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu einer globalen Mitarbeiterveranstaltung zum Klimaschutz eingeladen. Der Vorstandsvorsitzende Martin Brudermüller und Vorstandsmitglied Saori Dubourg werden an diesem Tag den Mitarbeitern am Hauptsitz des Unternehmens in Ludwigshafen die Aktivitäten der BASF vorstellen und darüber diskutieren. Die Kolleginnen und Kollegen an den weltweiten Standorten der BASF können über Webcast teilnehmen, Fragen stellen und kommentieren.“
  2. Werden Sie Ihren Angestellten die Teilnahme am Streik ermöglichen?
    „Wenn Mitarbeiter arbeitsfreie Zeit brauchen, um beispielsweise an einer Demonstration teilzunehmen, und betriebliche Gründe nicht dagegen sprechen, können sie nach Absprache mit dem Vorgesetzten unsere flexiblen Arbeitszeitsysteme nutzen und Freischichten oder Urlaub nehmen beziehungsweise vorhandene Zeitguthaben abbauen.“
  3. Werden Sie Ihren Auszubildenden die Teilnahme am Streik ermöglichen?
    (keine direkte Antwort)
  4. Werden Sie das Fernbleiben von Angestellten und Auszubildenden  vom Arbeitsplatz sanktionieren, wenn diese als Grund „Teilnahme am Klimastreik“ nennen?
    (keine direkte Antwort)
  5. Der Klimawandel gefährdet Millionen von Menschen. Wäre ein politischer Streik daher gerechtfertigt?
    (keine direkte Antwort)
  6. Sind Sie für eine Verschärfung der Klimaschutz-Politik? Welche Maßnahmen schlagen Sie vor?
    (keine direkte Antwort)
  7. Hat Ihr Unternehmen das Ziel, klimaneutral zu werden?

    „Klimaschutz ist für BASF seit langem ein zentrales Anliegen. Im Rahmen unserer Unternehmensstrategie haben wir uns dazu verpflichtet, unsere CO2-Emissionen bis 2030 konstant zu halten, obwohl wir unser Produktionsvolumen weiter steigern wollen.

    Über die Produkte hinaus, die unseren Kunden helfen, CO2-Emissionen zu verringern, arbeitet BASF im Rahmen eines Carbon-Management-Programms mit Hochdruck unter anderem an Technologien, die eine CO2-freie Produktion der besonders energie- und emissionsintensiven Basischemikalien ermöglichen sollen. Damit sie in Zukunft erfolgreich eingesetzt werden können, braucht es die richtigen politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen.

    Einen Überblick zu den Klimaschutzaktivitäten von BASF erhalten Sie unter folgendem Link:
    https://www.basf.com/global/de/who-we-are/sustainability/we-produce-safely-and-efficiently/energy-and-climate-protection.html“

„Diese Position [zum Klimawandel, siehe Antwort zu Frage 7] machen wir kontinuierlich intern wie extern deutlich, werden dies am 20. September aber umso deutlicher tun.“

  1. Befürworten Sie den Aufruf von Fridays for Future zum Klimastreik?
    (keine direkte Antwort)
  2. Werden Sie Ihren Angestellten die Teilnahme am Streik ermöglichen?
    „Die für den 20. September geplanten Demonstrationen für mehr Klimaschutz sind zunächst einmal – wie bei jeder Demonstration – die Ausübung eines demokratischen Grundrechts. Wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Bayer an diesen Demonstrationen teilnehmen wollen, dann können die Möglichkeiten der flexiblen Arbeitszeitgestaltung genutzt werden, um eine Teilnahme zu ermöglichen.“
  3. Werden Sie Ihren Auszubildenden die Teilnahme am Streik ermöglichen?
    (keine direkte Antwort)
  4. Werden Sie das Fernbleiben von Angestellten und Auszubildenden  vom Arbeitsplatz sanktionieren, wenn diese als Grund „Teilnahme am Klimastreik“ nennen?
    (keine direkte Antwort)
  5. Der Klimawandel gefährdet Millionen von Menschen. Wäre ein politischer Streik daher gerechtfertigt?

    „Zwar gilt politischer Streik in Deutschland als verboten, doch das Grundgesetz schränkt das Streikrecht tatsächlich gar nicht ein – genauso wenig, wie es das Völker- und Europarecht tut (siehe Bundeszentrale für politische Bildung: Ein bisschen verboten: Politischer Streik https://www.bpb.de/dialog/netzdebatte/219308/ein-bisschen-verboten-politischer-streik).“

  6. Sind Sie für eine Verschärfung der Klimaschutz-Politik? Welche Maßnahmen schlagen Sie vor?
    (keine direkte Antwort)
  7. Hat Ihr Unternehmen das Ziel, klimaneutral zu werden?

    „Der Klimawandel ist ein weltweites Thema von überragender gesellschaftlicher Bedeutung. Bei Bayer bestimmt er den Arbeitsalltag von zahlreichen Wissenschaftlern und Experten, die z.B. ganz konkret an einer kürzeren Mais-Pflanze arbeiten, die weniger Wasser und weniger Stickstoff-Dünger braucht und besser mit extremem Wetter fertig wird. Wir verstehen es als unser gemeinsames gesellschaftliches Ziel, nachhaltiger zu wirtschaften, mit endlichen Ressourcen verantwortungsvoll umzugehen und an Innovationen zu forschen.“

„Für die Commerzbank gehört Nachhaltigkeit – und dies schließt ein, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten – zu ihrer Unternehmensstrategie. Investoren, Kunden und auch die Zivilgesellschaft legen zunehmend Wert darauf, dass Finanzinstitute bei ihren geschäftlichen Entscheidungen ökologische und soziale Kriterien mit einbeziehen. Und das ist eine maßgebliche Handlungsgrundlage für uns. „

  1. Befürworten Sie den Aufruf von Fridays for Future zum Klimastreik?
    (keine direkte Antwort)
  2. Werden Sie Ihren Angestellten die Teilnahme am Streik ermöglichen?
    „Die Regelungen für Gleitzeit, Urlaub und die variable Arbeitszeitgestaltung ermöglichen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Commerzbank in Abstimmung mit dem Kollegenkreis grundsätzlich eine zeitliche Flexibilität, um sich bei Interesse für Umweltthemen zu engagieren, ohne dass der Betriebsablauf beeinträchtigt wird..“
  3. Werden Sie Ihren Auszubildenden die Teilnahme am Streik ermöglichen?
    (keine direkte Antwort)
  4. Werden Sie das Fernbleiben von Angestellten und Auszubildenden  vom Arbeitsplatz sanktionieren, wenn diese als Grund „Teilnahme am Klimastreik“ nennen?
    (keine direkte Antwort)
  5. Der Klimawandel gefährdet Millionen von Menschen. Wäre ein politischer Streik daher gerechtfertigt?
    (keine direkte Antwort)
  6. Sind Sie für eine Verschärfung der Klimaschutz-Politik? Welche Maßnahmen schlagen Sie vor?
    (keine direkte Antwort)
  7. Hat Ihr Unternehmen das Ziel, klimaneutral zu werden?

    „Als Unternehmen arbeitet die Commerzbank bereits seit 2015 vollständig klimaneutral. Auch wurde der CO2-Ausstoß im Vergleich zu 2007 um 70 Prozent reduziert. Um auch unsere mittelständischen Kunden bei der klimaneutralen Aufstellung ihres Betriebs zu unterstützen, bieten wir seit ca. zwei Jahren Klimaneutralitätslösungen auf Basis von Zertifikaten an.“

„Die Klimawende ist eine Mammutaufgabe, die nur im Zusammenspiel vieler Kräfte Erfolg haben kann – über Grenzen von Unternehmen, Branchen und Fraktionen hinweg. Daimler will, kann und wird weiter seinen Beitrag leisten.“

  1. Befürworten Sie den Aufruf von Fridays for Future zum Klimastreik?
    (keine direkte Antwort)
  2. Werden Sie Ihren Angestellten die Teilnahme am Streik ermöglichen?
    (keine direkte Antwort)
  3. Werden Sie Ihren Auszubildenden die Teilnahme am Streik ermöglichen?
    (keine direkte Antwort)
  4. Werden Sie das Fernbleiben von Angestellten und Auszubildenden  vom Arbeitsplatz sanktionieren, wenn diese als Grund „Teilnahme am Klimastreik“ nennen?
    (keine direkte Antwort)
  5. Der Klimawandel gefährdet Millionen von Menschen. Wäre ein politischer Streik daher gerechtfertigt?
    (keine direkte Antwort)
  6. Sind Sie für eine Verschärfung der Klimaschutz-Politik? Welche Maßnahmen schlagen Sie vor?
    „Das Pariser Klimaabkommen ist für uns mehr als eine Verpflichtung – es ist eine Überzeugung. Um die Pariser Klimaziele zu erreichen, braucht es eine Automobilindustrie, die die Transformation aktiv treibt und gestaltet. Wir stehen für einen praktikablen Weg, die Transformation der Mobilität zu einer Erfolgsgeschichte zu machen. Unsere Vision ist selbstbestimmte und nachhaltige Mobilität: CO2-frei, emissionsfrei, unfallfrei und ohne zusätzlichen Ressourcenverbrauch.
    Nachhaltigkeit bedeutet für uns, dauerhaft Wert zu schaffen: ökonomisch, ökologisch und sozial, für Kunden und Investoren genauso wie für Mitarbeiter, Geschäftspartner und die Gesellschaft als Ganzes. Wir stehen Gesprächen und Möglichkeiten zur CO2-Reduzierung offen gegenüber. Dazu gehört auch eine sorgfältige und konstruktive Diskussion über eine mögliche CO2-Bepreisung. Dabei sollten Schnellschüsse vermeiden und idealerweise eine globale Lösung gefunden werden.“
  7. Hat Ihr Unternehmen das Ziel, klimaneutral zu werden?

    „Für Daimler ist Nachhaltigkeit eine der wesentlichen Säulen unserer zukünftigen Unternehmensstrategie an der wir gerade arbeiten. Diese Strategie hat mehrere Themen, aber eines der entscheidenden Themen ist unser CO2-Fußabdruck. Mit der „Ambition2039“ haben wir konkrete Ziele für unseren Beitrag zum Klimaschutz definiert: CO2-Neutralität unserer Neuwagenflotte bis 2039, mehr als 50% unseres PKW-Absatzes mit Plug-In Hybriden oder rein elektrischen Fahrzeugen bis 2030, Umstellung aller europäischen MBC-Werke ab 2022 auf CO2-neutrale Energieversorgung. Ziele für Klimaschutz und Luftreinhaltung erarbeiten wir derzeit auch für unsere Nutzfahrzeuge.“

„Im Rahmen unseres Nachhaltigkeitsansatzes ist der Klimaschutz einer unserer Schwerpunkte.“

  1. Befürworten Sie den Aufruf von Fridays for Future zum Klimastreik?
    „Wir als Deutsche Bank befürworten es, wenn sich Mitarbeiter für den Klimaschutz einsetzen.
    Die Deutsche Bank folgt bezüglich des Klimastreiks am 20.09. den Empfehlungen der Verbände BDA bzw. Arbeitgeberverband Banken.“
  2. Werden Sie Ihren Angestellten die Teilnahme am Streik ermöglichen?
    „Die Mitarbeiter/-innen der Deutschen Bank können im Rahmen des betrieblich Möglichen und vor dem Hintergrund bestehender Regelungen (Tarifverträge, Betriebsvereinbarungen, etc.) teilnehmen. Für die Teilnahme können Arbeitnehmer/-innen einen Urlaubstag beantragen und/oder – sofern die jeweiligen betrieblichen Gegebenheiten dies vorsehen – unter Nutzung ihres Arbeitszeitkontos eine Freistellung von der Arbeit erreichen.“
  3. Werden Sie Ihren Auszubildenden die Teilnahme am Streik ermöglichen?
    (keine direkte Antwort)
  4. Werden Sie das Fernbleiben von Angestellten und Auszubildenden  vom Arbeitsplatz sanktionieren, wenn diese als Grund „Teilnahme am Klimastreik“ nennen?
    (keine direkte Antwort)
  5. Der Klimawandel gefährdet Millionen von Menschen. Wäre ein politischer Streik daher gerechtfertigt?
    (keine direkte Antwort)
  6. Sind Sie für eine Verschärfung der Klimaschutz-Politik? Welche Maßnahmen schlagen Sie vor?
    (keine direkte Antwort)
  7. Hat Ihr Unternehmen das Ziel, klimaneutral zu werden?

    „Die Deutsche Bank betreibt seit 2012 ihren eigenen Geschäftsbetrieb klimaneutral. Wir unterstützen den zunehmend stärkeren öffentlichen Diskurs zu dem Thema und setzen uns auch weiterhin stark für Nachhaltigkeitsinitiativen ein. So sind wir Mitglied der UNEP Finance Initiative (FI) und haben 2015 den Paris Pledge for Action unterschrieben, womit wir uns klar hinter den Zielen des Übereinkommens von Paris positionieren.“

  1. Befürworten Sie den Aufruf von Fridays for Future zum Klimastreik?
    (keine direkte Antwort)
  2. Werden Sie Ihren Angestellten die Teilnahme am Streik ermöglichen?
    (keine direkte Antwort)
  3. Werden Sie Ihren Auszubildenden die Teilnahme am Streik ermöglichen?
    (keine direkte Antwort)
  4. Werden Sie das Fernbleiben von Angestellten und Auszubildenden  vom Arbeitsplatz sanktionieren, wenn diese als Grund „Teilnahme am Klimastreik“ nennen?
    (keine direkte Antwort)
  5. Der Klimawandel gefährdet Millionen von Menschen. Wäre ein politischer Streik daher gerechtfertigt?
    (keine direkte Antwort)
  6. Sind Sie für eine Verschärfung der Klimaschutz-Politik? Welche Maßnahmen schlagen Sie vor?
    (keine direkte Antwort)
  7. Hat Ihr Unternehmen das Ziel, klimaneutral zu werden?

    „Wir investieren jedes Jahr Milliarden in neue, sparsame Flugzeuge und setzen uns neben vielen weiteren Initiativen für die Erforschung und Entwicklung alternativer Kraftstoffe ein. Für wirksamen Klimaschutz im Luftverkehr kommt es entscheidend darauf an, international abgestimmte Lösungen zu finden, die dem weltweiten Wettbewerb Rechnung tragen. So kann erreicht werden, dass Emissionen wirklich eingespart und nicht nur von einem Land ins andere verlagert werden.

    Zudem stärken wir kontinuierlich die Nachhaltigkeit in der Kabine und am Boden. Durch Maßnahmen wie die Auswahl nachhaltiger Materialien, Müllvermeidung sowie Recycling machen wir unseren Betrieb ressourcenschonender. Den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Lufthansa Group bieten wir immer wieder konkrete Möglichkeiten sich, etwa über Ideenwettbewerbe, für nachhaltiges Handeln im Unternehmen zu engagieren.“

  1. Befürworten Sie den Aufruf von Fridays for Future zum Klimastreik?
    „Als treuhänderisch tätiger Vermögensverwalter beziehen wir grundsätzlich keine politischen Positionen.“
  2. Werden Sie Ihren Angestellten die Teilnahme am Streik ermöglichen?
    „Wir achten selbstverständlich das Demonstrationsrecht und das Recht auf freie Meinungsäußerung aller unserer Mitarbeiter. Durch die betrieblich vereinbarte Vertrauensarbeitszeit ist eine Teilnahme unbürokratisch möglich.“
  3. Werden Sie Ihren Auszubildenden die Teilnahme am Streik ermöglichen?
    „Wir behandeln alle unsere Mitarbeiter gleich.“
  4. Werden Sie das Fernbleiben von Angestellten und Auszubildenden  vom Arbeitsplatz sanktionieren, wenn diese als Grund „Teilnahme am Klimastreik“ nennen?
    (keine direkte Antwort)
  5. Der Klimawandel gefährdet Millionen von Menschen. Wäre ein politischer Streik daher gerechtfertigt?
    „Siehe Antwort zu 1.“
  6. Sind Sie für eine Verschärfung der Klimaschutz-Politik? Welche Maßnahmen schlagen Sie vor?
    „ESG und Nachhaltigkeit gehören zum Kern unseres Handelns als treuhänderischer Vermögensverwalter. Allerdings beziehen wir zu politischen Themen keine Stellung.“
  7. Hat Ihr Unternehmen das Ziel, klimaneutral zu werden?

    (keine direkte Antwort)

„Grundsätzlich unterstützen wir die Klimadiskussion und finden einen globalen Ansatz zur Beantwortung der Klimafrage erstrebenswert und notwendig.“

  1. Befürworten Sie den Aufruf von Fridays for Future zum Klimastreik?
    „Ein Generalstreik in Deutschland trifft unseres Erachtens jedoch einseitig die deutsche Wirtschaft und ihre Kunden.“
  2. Werden Sie Ihren Angestellten die Teilnahme am Streik ermöglichen?
    „Beschäftigte, die an diesem Tag keinen Dienst haben, steht es natürlich frei, sich an der Bewegung zu beteiligen.“
  3. Werden Sie Ihren Auszubildenden die Teilnahme am Streik ermöglichen?
    (keine direkte Antwort)
  4. Werden Sie das Fernbleiben von Angestellten und Auszubildenden  vom Arbeitsplatz sanktionieren, wenn diese als Grund „Teilnahme am Klimastreik“ nennen?
    (keine direkte Antwort)
  5. Der Klimawandel gefährdet Millionen von Menschen. Wäre ein politischer Streik daher gerechtfertigt?
    (keine direkte Antwort)
  6. Sind Sie für eine Verschärfung der Klimaschutz-Politik? Welche Maßnahmen schlagen Sie vor?
    „Entsprechende Beschlüsse auf dem jüngsten Luftverkehrskongress in Leipzig zeigen klar, dass die Luftverkehrswirtschaft das Ziel, sich möglichst schnell CO2-neutral aufzustellen, gemeinsam verfolgt.“
  7. Hat Ihr Unternehmen das Ziel, klimaneutral zu werden?

    (keine direkte Antwort)

„[Mit Bezug auf Frage 2] Darüber hinaus ist das Thema Umwelt- und Klimaschutz fest in unserer DNA verankert. Kontinuierliche Investitionen in die Effizienz unserer Flotte und Verringerung des Treibstoffverbrauchs sowie der verantwortungsvolle Umgang mit Betriebsmitteln sind für uns wesentliche Schwerpunkte beim Thema Umwelt- und Klimaschutz und werden das auch bleiben: Einerseits unterstützen wir das ambitionierte Ziel der IMO, die absoluten Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2050 und im Vergleich zu 2008 um 50% zu verringern. Andererseits haben wir mit unseren modernen und effizienten Schiffen schon im Jahr 2018 die spezifischen Emissionen unserer Flotte pro TEU Kilometer gegenüber dem IMO Referenzjahr 2008 und basierend auf der Berechnungsgrundlage der Clean Cargo Working Group um rund 50 Prozent verringert und damit innerhalb von zehn Jahren nahezu halbiert.“

  1. Befürworten Sie den Aufruf von Fridays for Future zum Klimastreik?
    „Wir begrüßen das Engagement und haben mit Fridays for Future bereits einige sehr konstruktive Gespräche geführt.“
  2. Werden Sie Ihren Angestellten die Teilnahme am Streik ermöglichen?
    „Zunächst einmal ist der 20. September in Deutschland ein Arbeitstag wie jeder andere auch und wir haben hier einen laufenden Geschäftsbetrieb, den wir auch mit Blick auf unsere Kunden nicht unterbrechen möchten. Grundsätzlich haben unsere Mitarbeiter aber die Möglichkeit, ihre Arbeitszeit im Rahmen unseres Gleitzeitmodells flexibel zu halten.“
  3. Werden Sie Ihren Auszubildenden die Teilnahme am Streik ermöglichen?
    „Siehe Antwort zu Frage 2.“
  4. Werden Sie das Fernbleiben von Angestellten und Auszubildenden  vom Arbeitsplatz sanktionieren, wenn diese als Grund „Teilnahme am Klimastreik“ nennen?
    „Grundsätzlich haben unsere Mitarbeiter die Möglichkeit, ihre Arbeitszeit im Rahmen unseres Gleitzeitmodells flexibel zu halten, sodass wir zurzeit eher nicht davon ausgehen, dass Mitarbeiter unentschuldigt fehlen werden.“
  5. Der Klimawandel gefährdet Millionen von Menschen. Wäre ein politischer Streik daher gerechtfertigt?
    „Dass jeder in Deutschland seine Meinung frei äußern darf, ist ein zentraler Baustein unserer Demokratie. Bitte haben Sie aber Verständnis dafür, dass wir die fundierte Beantwortung der Frage, ob ein politischer Streik beim Thema Klimawandel gerechtfertigt wäre, gerne den Experten aus dem Bereich der Rechtswissenschaften überlassen möchten.“
  6. Sind Sie für eine Verschärfung der Klimaschutz-Politik? Welche Maßnahmen schlagen Sie vor?
    „Wir befürworten eine stetige Ausweitung von Maßnahmen, die dem Klimaschutz dienen und unterstützen zum Beispiel die Bemühungen der International Maritime Organization (IMO) zur Einrichtung eines CO2-Fonds für Research & Development-Maßnahmen in der maritimen Industrie.“
  7. Hat Ihr Unternehmen das Ziel, klimaneutral zu werden?

    „Wir haben uns bewusst Ziele für die CO2-Emissionen gesetzt, die immer wieder weit über die gesetzlichen Maßnahmen hinausgehen, und sind derzeit in der Diskussion, wie wir uns dem Thema Klimaneutralität näher können. Nachdrücklich unterstützen wir das IMO-Klimaziel, nach dem die weltweite Schifffahrt die eigens verursachten CO2-Emissionen bis 2050 im Vergleich zu 2008 um 50% reduzieren soll.“

„HUGO BOSS hat das Thema Klimaschutz zum festen Bestandteil seines Nachhaltigkeitsengagements gemacht und diesbezüglich auch klare Ziele definiert. Wir sind Mitglied der United Nations Framework Convention on Climate Change (UNFCCC) und haben unter anderem die UN Ziele für nachhaltige Entwicklung zum festen Bestandteil unseres unternehmerischen Handelns gemacht.

Unser Ansatz ist es, den Mitarbeitern bereits im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit die Möglichkeit zu geben, einen positiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Dies verfolgen wir in verschiedenen Bereichen. Die Zielsetzung ist hier, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass jeweils bessere Entscheidungen im Sinne des Klimaschutzes getroffen werden können. Darauf fokussieren wir unser Handeln.“

„Vielen Dank für die Übersendung des Fragebogens zum Generalstreik #AlleFürsKlima. Wir möchten jedoch an der Umfrage nicht teilnehmen.“

„Das Thema Nachhaltigkeit, und dazu gehört für Jenoptik auch der Klimaschutz, ist für uns von hoher Bedeutung. Wir sind davon überzeugt, dass wir unsere ökonomischen Ziele nur durch verantwortungsvolles Verhalten gegenüber Umwelt und Gesellschaft erreichen können.

Unser Vorstand und auch der Aufsichtsrat der JENOPTIK AG bekennen sich zu mehr Nachhaltigkeit und haben deshalb 2019 zusätzliche nichtfinanzielle Ziele für den gesamten Konzern beschlossen.“

  1. Befürworten Sie den Aufruf von Fridays for Future zum Klimastreik?
    (keine direkte Antwort)
  2. Werden Sie Ihren Angestellten die Teilnahme am Streik ermöglichen?
    „Unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern steht es frei, sich am 20. September 2019 (Feiertag in Thüringen) am Generalstreik für das Klima zu beteiligen“
  3. Werden Sie Ihren Auszubildenden die Teilnahme am Streik ermöglichen?
    „Siehe Antwort zu Frage 2.“
  4. Werden Sie das Fernbleiben von Angestellten und Auszubildenden  vom Arbeitsplatz sanktionieren, wenn diese als Grund „Teilnahme am Klimastreik“ nennen?
    (keine direkte Antwort)
  5. Der Klimawandel gefährdet Millionen von Menschen. Wäre ein politischer Streik daher gerechtfertigt?
    (keine direkte Antwort)
  6. Sind Sie für eine Verschärfung der Klimaschutz-Politik? Welche Maßnahmen schlagen Sie vor?
    „Auch beim Klimaschutz sehen wir dringend Handlungsbedarf. Die Anforderungen im Zusammenhang mit dem Ziel der internationalen Klimapolitik, die globale Erwärmung auf weniger als 2 Grad Celsius bis zum Jahr 2100 gegenüber dem Niveau vor Beginn der Industrialisierung zu beschränken, nehmen stetig zu. Daher sind auch Unternehmen mehr und mehr gefordert, aktiv zur Reduktion der CO2-Emission beizutragen.“
  7. Hat Ihr Unternehmen das Ziel, klimaneutral zu werden?

    „Neben unserem bereits definierten strategischen Ziel, unsere F+E-Leistung einschließlich kundenspezifischer Entwicklungen bis 2022 auf 10 Prozent vom Umsatz zu steigern, wollen wir auch den Umsatzanteil mit Produkten und Plattformen, die in den letzten drei Jahren entwickelt wurden, kontinuierlich erhöhen (sog. Vitality Index).
    Daneben bleiben weiterhin die Verbesserung der Mitarbeiterzufriedenheit und die Steigerung der Attraktivität von Jenoptik als Arbeitgeber wichtige Aspekte.
    [Bezug zu Antwort auf Frage 6] Wir als Jenoptik haben uns auch hier konkrete Ziele gesteckt:
    Wir wollen den Ökostrom-Anteil unserer Hauptproduktionsstandorte bis 2022 auf 70 – 80% vom Gesamtstrombedarf steigern.
    Unser Fuhrpark soll um Fahrzeuge mit alternativen Antrieben erweitert sowie an unseren Standorten eine entsprechende Infrastruktur geschaffen werden.
    Abfall-Management und die weitere Reduktion gefährlicher Abfälle stehen ebenfalls im Fokus. Zudem beschäftigen wir uns intensiv mit der Evaluation möglicher CO2-Kompensationsprojekte und der Unterstützung regionaler Aktionen. Den wichtigsten Beitrag zur Schonung und effizienten Nutzung von Ressourcen leistet Jenoptik allerdings mit innovativen Produkten und Lösungen:
    – Unsere Diodenlaser und Laseranlagen für eine Vielzahl von Anwendungsgebieten z.B. in der Medizintechnik oder Automobilindustrie zählen zu den effizientesten verfügbaren Lichtquellen
    – Unsere optischen Systeme für die Informations- und Datenübertragung sowie medizinische Diagnoseverfahren schonen Ressourcen durch zeitsparendere Abläufe und kostengünstigere Produktion
    – Unsere Messtechnik-Systeme und Anlagen zur Prüfung von Formen und Rauheiten insbesondere in der Automobilindustrie verringern den Kraftstoff-Verbrauch und somit den Schadstoffausstoß
    – Unsere Verkehrsüberwachungssysteme kontrollieren die Einhaltung geltender Vorschriften im Straßenverkehr und leisten einen Beitrag zur Reduktion von Unfällen und Senkung der Schadstoff- und Lärmemissionen“

„Die MTU Aero Engines begrüßt die inzwischen deutlich intensivierte Klimadiskussion. Als erste Industriebranche hatte sich die Luftfahrt frühzeitig auf konkrete Klimaziele festgelegt.“

  1. Befürworten Sie den Aufruf von Fridays for Future zum Klimastreik?
    (keine direkte Antwort)
  2. Werden Sie Ihren Angestellten die Teilnahme am Streik ermöglichen?
    „Bürgerschaftliches Engagement von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der MTU ist willkommen, die private Teilnahme an der für 20. September geplanten Veranstaltung steht jedem Mitarbeiter außerhalb seiner Arbeitszeit frei.“
  3. Werden Sie Ihren Auszubildenden die Teilnahme am Streik ermöglichen?
    (keine direkte Antwort)
  4. Werden Sie das Fernbleiben von Angestellten und Auszubildenden  vom Arbeitsplatz sanktionieren, wenn diese als Grund „Teilnahme am Klimastreik“ nennen?
    (keine direkte Antwort)
  5. Der Klimawandel gefährdet Millionen von Menschen. Wäre ein politischer Streik daher gerechtfertigt?
    (keine direkte Antwort)
  6. Sind Sie für eine Verschärfung der Klimaschutz-Politik? Welche Maßnahmen schlagen Sie vor?
    „Die MTU bekennt sich zu der Strategic Research and Innovation Agenda (SRIA) der europäischen Luftfahrtindustrie und -forschung und verpflichtet sich zu deren Klimaschutz- und Lärmzielen. Damit unterstützen wir die weltweiten ambitionierten Ziele der IATA (Dachverband der Airlines), dass der Luftverkehr ab 2020 klimaneutral wächst und bis 2050 dessen CO2-Ausstoß im Vergleich zum Jahr 2005 halbiert ist.“
  7. Hat Ihr Unternehmen das Ziel, klimaneutral zu werden?

    „[Bezug zu Frage 6] Dazu arbeiten wir heute an einer Vielzahl von Vorhaben, um die heutigen Antriebe weiter zu optimieren und gleichzeitig alternative Antriebstechnologien zu entwickeln. Eine besondere Rolle kommt dabei nachhaltigen Kraftstoffen zu.“

„RWE hat sich klar positioniert: Durch die Transaktion mit E.ON werden wir im Bereich der Erneuerbaren Energien einer der größten Anbieter in Europa. Mit jährlichen 1,5 Milliarden Euro netto werden wir massiv in Erneuerbare Energien und Speicher investieren und so sichtbare Zeichen setzen. Wir als RWE haben unsere CO2-Emissionen in den letzten sechs Jahren um 34% gesenkt und gehen diesen Weg konsequent weiter. Wir investieren nicht mehr in neue Kohlekraftwerke und werden sukzessive aus der Kohleverstromung aussteigen.“

  1. Befürworten Sie den Aufruf von Fridays for Future zum Klimastreik?
    „Es ist gut, dass über Klimapolitik gesellschaftlich breit diskutiert wird und sich auch viele Schülerinnen und Schüler für Klima- und Umweltschutz stark machen. Das Ziel der Schüler ist daher auch unseres. Zudem gilt: Das Demonstrationsrecht ist in Deutschland ein hohes Gut.“
  2. Werden Sie Ihren Angestellten die Teilnahme am Streik ermöglichen?
    „Wir haben bei RWE flexible Arbeitszeitmodelle die es – wenn gewünscht – jedem Mitarbeiter die Möglichkeit geben, sich in der Freizeit zu engagieren.“
  3. Werden Sie Ihren Auszubildenden die Teilnahme am Streik ermöglichen?
    „Allen Beschäftigten von RWE steht es frei, sich in ihrer Freizeit zu engagieren.“
  4. Werden Sie das Fernbleiben von Angestellten und Auszubildenden  vom Arbeitsplatz sanktionieren, wenn diese als Grund „Teilnahme am Klimastreik“ nennen?
    (keine direkte Antwort)
  5. Der Klimawandel gefährdet Millionen von Menschen. Wäre ein politischer Streik daher gerechtfertigt?
    (keine direkte Antwort)
  6. Sind Sie für eine Verschärfung der Klimaschutz-Politik? Welche Maßnahmen schlagen Sie vor?
    „Wir haben bereits heute wirksame Instrumente für den Klimaschutz, etwa den Europäischen Emissionshandel. Außerdem stehen wir hinter den Vorschlägen der Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung [und] wollen diese umgesetzt sehen. Es wäre durchaus sinnvoll darüber nachzudenken, auch in Sektoren die nicht dem Emissionshandel unterliegen, eine Lenkungswirkung über ein System der Bepreisung einzuführen. Zudem sollten auch Investitionsanreize für umwelt- und klimafreundliche Maßnahmen geschaffen werden.“
  7. Hat Ihr Unternehmen das Ziel, klimaneutral zu werden?

    „Wir haben bereits vor Jahren im Rahmen einer Initiative von Eurelectric zusammen mit anderen Unternehmen verbindlich und schriftlich erklärt, dass wir in 2050 CO2 neutral sein werden. Somit ist unser Unternehmen absolut im Einklang mit allen nationalen und internationalen Klimaschutzzielen. Und wir handeln: Von 2012 bis 2018 hat RWE ihren CO2-Ausstoß um 60 Millionen Euro reduziert; das sind 34 Prozent und entspricht dem Treibhausausstoß von 30 Millionen Autos pro Jahr.“

„Den politischen Rahmenbedingungen kommt für die erfolgreiche Positionierung im internationalen Wettbewerb stehender Unternehmen eine zentrale Bedeutung zu. In Zeiten eines globalen Welthandels und internationaler Wertschöpfungsketten sind verlässliche Regeln essenzielle Faktoren des unternehmerischen Handelns. Multilaterale Vereinbarungen und Institutionen werden vor dem Hintergrund zunehmender protektionistischer Maßnahmen im Außenhandel verstärkt infrage gestellt. Fehlende oder unterschiedliche weltweite Standards auf zahlreichen Politikfeldern, zum Beispiel der Umwelt-, Klima- und Energiepolitik, können erhebliche Wettbewerbsverzerrungen mit sich bringen.“

  1. Befürworten Sie den Aufruf von Fridays for Future zum Klimastreik?
    (keine direkte Antwort)
  2. Werden Sie Ihren Angestellten die Teilnahme am Streik ermöglichen?
    „Arbeitnehmern ist es im Rahmen von flexiblen Arbeitszeitmodellen und über die Urlaubsregelung möglich, an dieser oder anderen Veranstaltungen zur politischen Willensartikulierung teilzunehmen.“
  3. Werden Sie Ihren Auszubildenden die Teilnahme am Streik ermöglichen?
    „Soweit dies im Rahmen persönlicher Freizeit auf Basis der betrieblichen Arbeitszeitregelung und unter Beachtung des Ausbildungsziels möglich ist. Die politische Motivation ist im Rahmen des Beantragungsverfahrens kein relevantes Beurteilungskriterium.“
  4. Werden Sie das Fernbleiben von Angestellten und Auszubildenden  vom Arbeitsplatz sanktionieren, wenn diese als Grund „Teilnahme am Klimastreik“ nennen?
    „Die politische Motivation einer Abwesenheit – ordnungsgemäße Abstimmung der Abwesenheit im Betrieb vorausgesetzt – ist für die Salzgitter AG im Rahmen des Beantragungsverfahrens kein relevantes Beurteilungskriterium.“
  5. Der Klimawandel gefährdet Millionen von Menschen. Wäre ein politischer Streik daher gerechtfertigt?
    (keine direkte Antwort)
  6. Sind Sie für eine Verschärfung der Klimaschutz-Politik? Welche Maßnahmen schlagen Sie vor?
    „Wir setzen uns deshalb gegenüber politischen Entscheidungsträgern für ein internationales „Level Playing Field“ ein, das der deutschen Industrie faire Rahmenbedingungen sicherstellt. Dazu verfolgen wir systematisch den politischen Diskurs, halten Kontakt zu relevanten politischen Institutionen und bringen unsere Expertise in politische Prozesse ein. Im Dialog mit kommunalen, regionalen, nationalen und europäischen Akteuren setzen wir auf präzise Informationen und glaubwürdige Kommunikation.

    Mit Blick auf die von den EU-Mitgliedstaaten eingegangenen verbindlichen Klimaziele wird gesellschaftlich auch die Dekarbonisierung der weltweit kohlebasierten und damit CO2-intensiven Eisenproduktion in Hochöfen als erstrebenswert angesehen. Dazu verfügt die Salzgitter AG mit dem Projekt SALCOS (Salzgitter Low CO2 Steelmaking) über ein detailliertes technisches Angebot an die Politik für eine CO2-arme Stahlerzeugung auf Basis von Erdgas respektive Wasserstoff.
    Für eine zeitnahe Umsetzung sind allerdings politisch-ökonomische Rahmenbedingungen notwendig, die zum Beispiel geeignete Anreize für die Verwendung „grünen“ Stahls setzen. Hierzu führen wir konstruktive Gespräche mit relevanten politischen Entscheidungsträgern auf nationaler wie auch auf europäischer Ebene. Die Realisierung komplexer wirtschaftlicher Transformationsprozesse und notwendiger Sektorkopplungen bedingt im Rahmen eines gesamtheitlichen Ansatzes einen ehrlichen, faktenbasierten gesellschaftlichen Dialog.“

  7. Hat Ihr Unternehmen das Ziel, klimaneutral zu werden?

    „Dies ist innerhalb der Grenzen unseres Unternehmens grundsätzlich nicht vollständig möglich. Die Salzgitter AG hat jedoch mit dem Projekt SALCOS® ein detailliertes technisches Angebot an Politik und Gesellschaft vorgelegt, das eine weitestgehend CO2-arme Stahlproduktion mit zeitnahem Transformationsbeginn ermöglicht (https://salcos.salzgitter-ag.com/).

    In der finalen Ausbaustufe würde SALCOS® eine Reduzierung der CO2-Emissionen der Stahlerzeugung am Standort Salzgitter um bis zu 95% bis 2050 ermöglichen. Für die Umsetzung sind allerdings Rahmenbedingungen notwendig, die eine wirtschaftliche Transformation der Stahlerzeugung von Kohlenstoff- auf Wasserstoffbasis erlauben.

    Kurzfristig hat unsere Tochtergesellschaft Salzgitter Flachstahl GmbH als größter Emittent von Treibhausgasen (THG) des Konzerns im Rahmen seines THG-Minderungs-Programms 2017 einen kumulierten Einspareffekt bei den Scope-1- und Scope-2-Emissionen von 190 Tt CO2 als direkte Folge der Effizienzmaßnahmen erreicht; 2018 lag dieser Wert bei 208 Tt CO2.“

„SAP kann die größtmögliche Wirkung auf das Klima erzielen, indem wir mit innovativen Produkten und Services unsere Kunden dabei unterstützen, eine zunehmend nachhaltige Geschäftsstrategie umzusetzen.
Klimaschutz ist für SAP schon seit über zehn Jahren ein sehr wichtiges Thema.“

  1. Befürworten Sie den Aufruf von Fridays for Future zum Klimastreik?
    (keine direkte Antwort)
  2. Werden Sie Ihren Angestellten die Teilnahme am Streik ermöglichen?
    „Unsere Mitarbeiter dürfen sich gerne im Rahmen ihrer Freizeit als Privatperson für Klimaschutzaktivitäten (u.a. für Fridays for Future) einsetzen.“
  3. Werden Sie Ihren Auszubildenden die Teilnahme am Streik ermöglichen?
    (keine direkte Antwort)
  4. Werden Sie das Fernbleiben von Angestellten und Auszubildenden  vom Arbeitsplatz sanktionieren, wenn diese als Grund „Teilnahme am Klimastreik“ nennen?
    (keine direkte Antwort)
  5. Der Klimawandel gefährdet Millionen von Menschen. Wäre ein politischer Streik daher gerechtfertigt?
    (keine direkte Antwort)
  6. Sind Sie für eine Verschärfung der Klimaschutz-Politik? Welche Maßnahmen schlagen Sie vor?
    (keine direkte Antwort)
  7. Hat Ihr Unternehmen das Ziel, klimaneutral zu werden?

    „Wir haben uns selbst ambitionierte Ziele wie die Klimaneutralität bis 2025 sowie ein Science-Based Target gesetzt, um unseren Beitrag gegen einen weltweiten Temperaturanstieg um max. 1,5°C zu leisten. Beispielsweise sind unsere CO2 Emissionen von 2007 bis 2018 von 598 kt auf 310 kt gesunken, obwohl SAP stark gewachsen ist und sich die Umsatz- und Mitarbeiterzahlen in diesem Zeitraum mehr als verdoppelt haben.​“

„Unsere Mitarbeiter weltweit leisten tagtäglich einen großen Beitrag zur Eindämmung des Klimawandels, indem sie an innovativen Technologien zur Reduzierung von Treibhausemissionen arbeiten.“

  1. Befürworten Sie den Aufruf von Fridays for Future zum Klimastreik?
    „Siemens begrüßt das Engagement der Jugend im Rahmen von „Fridays for Future“, die Einhaltung der Pariser Klimaschutzziele zu fordern. Auch wir unterstützen das Pariser Abkommen, dessen Ziel es ist, die Erderwärmung unter 2°C über dem vorindustriellen Niveau zu halten.“
  2. Werden Sie Ihren Angestellten die Teilnahme am Streik ermöglichen?
    „Die Entscheidung, sich am Streik zu beteiligen, liegt bei jedem Mitarbeiter persönlich. Siemens bietet seinen Mitarbeitern die Möglichkeit, die persönliche Arbeitszeit individuell zu gestalten, bspw. über Gleitzeitregelungen und flexible Arbeitszeiten.“
  3. Werden Sie Ihren Auszubildenden die Teilnahme am Streik ermöglichen?
    (keine direkte Antwort)
  4. Werden Sie das Fernbleiben von Angestellten und Auszubildenden  vom Arbeitsplatz sanktionieren, wenn diese als Grund „Teilnahme am Klimastreik“ nennen?
    (keine direkte Antwort)
  5. Der Klimawandel gefährdet Millionen von Menschen. Wäre ein politischer Streik daher gerechtfertigt?
    (keine direkte Antwort)
  6. Sind Sie für eine Verschärfung der Klimaschutz-Politik? Welche Maßnahmen schlagen Sie vor?
    „In Deutschland beteiligt sich Siemens aktiv an der „Unternehmerinitiative Klimaschutzgesetz“ der Stiftung 2° mit über 30 weiteren Unternehmen. Daraus leitet die Stiftung 2Grad Forderungen auf ein ambitionierteres Klimaschutzgesetz in den Sektoren Gebäude, Verkehr und Industrie ab mit einer wirkungsvollen CO2-Bepreisung als zentraler übergreifender klimapolitischer Maßnahme. Ein ambitioniertes Klimaschutzgesetz kann ein klares und wichtiges Signal für mehr Innovation, Planungssicherheit und Klimaschutz senden.
    Zudem unterstützen wir das Ziel der EU, Europa bis 2050 CO2-neutral zu machen. Ein wichtiges Instrument hierbei ist ein CO2-Preis, der den Umbau hin zur CO2-neutralen Wirtschaft in der notwendigen Geschwindigkeit ermöglicht. Siemens betrachtet einen CO2-Preis als unumgänglich für eine effektive Dekarbonisierung. Ein festgelegter Preis für Kohlenstoff sollte die echten Kosten erfassen, die mit Kohlenstoffemissionen verbunden sind. Er sollte hoch genug sein, um eine Umstellung auf kohlenstoffarme Technologien im Einklang mit den Verpflichtungen aus dem Pariser Klimaschutzabkommen COP21 in Gang zu setzen. 2016 hat sich Siemens der Carbon Pricing Leadership Coalition of the World Bank (CPLC) angeschlossen, um sich für die weltweite Einführung eines Preises für Kohlenstoff einzusetzen.“
  7. Hat Ihr Unternehmen das Ziel, klimaneutral zu werden?

    „Siemens hat sich das Ziel gesetzt, bis 2030 klimaneutral zu sein. Als wir im September 2015 diese Ankündigung gemacht haben, waren wir damit das erste, große Industrieunternehmen weltweit.

    Wir arbeiten an der Senkung der Treibhausgasemissionen in unseren eigenen Betrieben, durch die Waren und Services, die wir unseren Kunden zur Verfügung stellen, und in unserer Lieferkette. Bis zum Geschäftsjahr 2018 haben wir unseren Kohlendioxidausstoß bereits um mehr als 700.000 t CO2 gegenüber 2014 reduziert. Maßnahmen des »CO2 Neutral«-Programms:

    1. Vorantreiben des Energieeffizienzprogramms
    2. Nutzung dezentraler Energiesysteme
    3. Reduktion der Fahrzeugflottenemissionen
    4. Einkauf von »grüner« Energie

    Die Emissionen in unserer Lieferkette belaufen sich auf rund 15,5 Mio. Tonnen Kohlendioxidäquivalente (Mio. Tonnen CO2e). Im Verhältnis dazu entfallen mit 1,5 Mio. Tonnen CO2 circa 10% der Emissionen auf unsere eigenen Betriebe. Das liegt daran, dass die Betriebe unserer Lieferkette meist energieintensiver sind als unsere eigenen, hauptsächlich weil sie Rohstoffe verarbeiten. Wir arbeiten weiterhin eng mit unseren Lieferanten zusammen, um ihre Energieeffizienz und ihre CO2-Bilanz zu verbessern.​“

„Vielen Dank für Ihre Anfrage und Ihr Interesse an unserem Unternehmen. Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass wir an der Umfrage nicht teilnehmen. Wir bitten um Verständnis.

„Demonstrationen für mehr Klimaschutz sind legitim und richtig. thyssenkrupp unterstützt solche Forderungen grundsätzlich. Der Begriff „Generalstreik“ führt aber in die falsche Richtung, deshalb planen wir keine Teilnahme als Konzern. Wir brauchen keine lahmgelegte Republik, sondern konstruktive Auseinandersetzungen. Dazu leisten wir unseren Beitrag, vor allem mit unseren eigenen, ambitionierten Klimazielen. Thyssenkrupp will spätestens bis zum Jahr 2050 klimaneutral wirtschaften. Darauf haben wir uns verpflichtet – im Einklang mit dem Pariser Weltklimaabkommen. Konsequent darauf hinzuarbeiten ist für uns entscheidend. Mitarbeitende, die sich an Kundgebungen beteiligen möchte, können das aber gerne in Absprache mit ihren Vorgesetzten tun.“

  1. Befürworten Sie den Aufruf von Fridays for Future zum Klimastreik?
    „Thyssenkrupp unterstützt grundsätzlich Forderungen nach mehr Klimaschutz. Als Unternehmen werden wir ihnen mit eigenen, ambitionierten Klimazielen gerecht. Demonstrationen zum Thema sind legitim und richtig. Der Begriff „Streik“ ist dem Tarifrecht vorbehalten. Der Begriff „Generalstreik“ führt vollends in die falsche Richtung. Wir brauchen konstruktive Auseinandersetzungen, nicht eine lahmgelegte Republik. Übrigens hatte genau deshalb unser CEO Guido Kerkhoff Repräsentanten von „FridaysForFuture“ zu einem Austausch nach Duisburg in unser Stahlwerk eingeladen und dort mit ihnen diskutiert. Die „WAZ“ hat darüber berichtet.“
  2. Werden Sie Ihren Angestellten die Teilnahme am Streik ermöglichen?
    „Ja. Wer sich an Kundgebungen beteiligen möchte, kann das in Absprache mit seinen Vorgesetzten tun, sofern die Produktion oder andere zeitkritische Abläufe im Unternehmen nicht gefährdet sind. Und am Arbeitsplatz arbeiten wir dann alle daran, Thyssenkrupp besser zu machen.“
  3. Werden Sie Ihren Auszubildenden die Teilnahme am Streik ermöglichen?
    „Ja. Für unsere Auszubildenden gelten die gleichen Rechte und Pflichten wie für alle anderen Mitarbeitenden. Wer sich in seiner Freizeit an Kundgebungen beteiligen möchte, kann das gerne tun, wenn Vorgesetzte oder Ausbildungsleiter aus betrieblichen Gründen keine Einwände gegen einen freien Tag haben.“
  4. Werden Sie das Fernbleiben von Angestellten und Auszubildenden  vom Arbeitsplatz sanktionieren, wenn diese als Grund „Teilnahme am Klimastreik“ nennen?
    „Selbstverständlich kontrollieren wir nicht, was unsere Mitarbeitenden in ihrer Freizeit tun. Von der Arbeitspflicht sind sie aber nur im Urlaub entbunden und wenn sie krank sind. „Teilnahme am Klimastreik“ können wir als Freibrief fürs ansonsten unentschuldigte Fernbleiben vom Arbeitsplatz also nicht akzeptieren. Wir setzen auf Offenheit und Ehrlichkeit – und darauf, dass sich alle an bewährte Regeln im Unternehmen halten.“
  5. Der Klimawandel gefährdet Millionen von Menschen. Wäre ein politischer Streik daher gerechtfertigt?

    Die Forderung, dass sich Politik, Gesellschaft und Unternehmen für mehr Klimaschutz einsetzen, ist legitim und richtig. Ebenso ist es legitim und richtig, dass den Forderungen öffentlich Nachdruck verliehen wird. Daher scheint sich die Frage so nicht (mehr) zu stellen. Das Grundgesetz mit seinem Demonstrations- und Versammlungsrecht schafft dafür den richtigen Rahmen.

  6. Sind Sie für eine Verschärfung der Klimaschutz-Politik? Welche Maßnahmen schlagen Sie vor?
    Es ist inzwischen anerkannt, CO2-Emissionen mit einem Preis zu belegen, um den Transformationsprozess der Wirtschaft in Richtung Treibhausgasneutralität zu beschleunigen und zu steuern. Aber nur einfache, transparente Instrumente werden gesellschaftliche Akzeptanz finden. Sie sollten bestehende CO2-Preissysteme wie den Zertifikatehandel der EU berücksichtigen und vor allem keine doppelte Bepreisung mit sich bringen. Außerdem darf die internationale Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen nicht gefährdet werden, weil sonst nur eine Verlagerung des CO2-Ausstoßes droht. Alle Emittenten müssen in die Diskussion angemessen einbezogen werden, also auch der Verkehr und Haushalte. „

  7. Hat Ihr Unternehmen das Ziel, klimaneutral zu werden?
    „Ja: spätestens bis zum Jahr 2050. Thyssenkrupp hat sich zwei verbindliche mittelfriste Ziele gesetzt: Im Vergleich zum Referenzjahr 2018 sollen 30 Prozent der Emissionen aus eigener Produktion und bezogener Energie (Scope 1 und 2 Treibhausgasemissionen) eingespart werden. Zusätzlich sollen im Vergleich zum Referenzjahr 2017 Emissionen aus der Anwendung der Produkte und Technologien durch den Kunden (Scope 3 Treibhausgasemissionen) um 16 Prozent reduziert werden.

    Die Science Based Targets initiative (SBTi) hat die Klimaziele von Thyssenkrupp als wissenschaftsbasiert anerkannt. Zugleich bestätigt die Organisation, dass sich Thyssenkrupp hiermit im Einklang mit den Zielen der Pariser Welt-Klimakonferenz von 2015 bewegt.

    Erreichen will Thyssenkrupp seine Ziele in der eigenen Fertigung und bezogener Energie unter anderem durch den Einsatz von Wasserstoff bei der Stahlproduktion, CCU, Energieeffizienz-Maßnahmen sowie die verstärkte Nutzung Erneuerbarer Energien. Zur Emissionsminderung bei Kunden setzt Thyssenkrupp auf Technologien zur CO2-Abtrennung und -Nutzung sowie Anlagen zur emissionsfreien Wasserstoffherstellung und Beiträge zur Elektromobilität.“

„TUI begrüßt das gesellschaftliche Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ob und für welche politischen oder gesellschaftlichen Themen sie sich engagieren, fällt allerdings in den Bereich der Privatsphäre und ist von TUI nicht zu bewerten.
Mit der Nachhaltigkeitsstrategie „Better Holidays, Better World“ fördert TUI einen nachhaltigeren Tourismus – innerhalb des eigenen Konzerns, gemeinsam mit Partnern entlang der touristischen Wertschöpfungskette und vor Ort in den Reiseländern.“

  1. Befürworten Sie den Aufruf von Fridays for Future zum Klimastreik?
    „Mit unterschiedlichen Angeboten unterstützt TUI die Mitarbeiter, berufliche und private Interessen miteinander zu vereinbaren. Dazu gehören flexible Arbeitszeitmodelle oder das mobile Arbeiten. Sie ermöglichen auch die Teilnahme an Demonstrationen im Rahmen von „Fridays for Future“, solange dem keine betrieblichen Anforderungen entgegenstehen.“
  2. Werden Sie Ihren Angestellten die Teilnahme am Streik ermöglichen?
    (keine direkte Antwort)
  3. Werden Sie Ihren Auszubildenden die Teilnahme am Streik ermöglichen?
    (keine direkte Antwort)
  4. Werden Sie das Fernbleiben von Angestellten und Auszubildenden  vom Arbeitsplatz sanktionieren, wenn diese als Grund „Teilnahme am Klimastreik“ nennen?
    (keine direkte Antwort)
  5. Der Klimawandel gefährdet Millionen von Menschen. Wäre ein politischer Streik daher gerechtfertigt?
    (keine direkte Antwort)
  6. Sind Sie für eine Verschärfung der Klimaschutz-Politik? Welche Maßnahmen schlagen Sie vor?
    (keine direkte Antwort)
  7. Hat Ihr Unternehmen das Ziel, klimaneutral zu werden?
    „Einige Beispiele unseres Nachhaltigkeitsengagements:

    – Allein 2018 haben 9,2 Millionen TUI Gäste in Hotels mit einer externen, anerkannten Nachhaltigkeitszertifizierung übernachtet. Der Öko-Vorteil ist erheblich, denn Erhebungen belegen: Zertifizierte Hotels stoßen gegenüber herkömmlichen Anlagen pro Übernachtung im Schnitt zehn Prozent weniger CO2 aus, produzieren 24 Prozent weniger Abfall, verbrauchen 19 Prozent weniger Frischwasser und nutzen 23 Prozent mehr Ökostrom

    – TUI`s Fluggesellschaften gehören bereits heute zu den emissionseffizientesten im 2018 Airline Index der unabhängigen Klimaschutzorganisation atmosfair, der die 200 größten Airlines der Welt vergleicht. TUI Airways (Großbritannien) gewann erneut den ersten Platz des Rankings, TUI fly (Deutschland) wurde mit dem vierten Platz ausgezeichnet.

    – Bis Ende 2018 konnte die TUI Group den Einsatz von 140 Millionen Teilen Einwegplastik vermeiden. Auf Basis neu eingeführter Handlungsempfehlungen konnten allein die Hotels auf 112 Millionen Kunststoffartikel verzichten. TUI Cruises verfolgt mit dem Plastikreduktionsprogramm „Wasteless“ ehrgeizige Ziele, und auch Airlines und Destinationen engagieren sich, um das neue Ziel zu erreichen: Bis Ende 2020 will TUI 250 Millionen Teile Einwegplastik vermeiden.

    Weitere Informationen zu diesem Thema, insbesondere auch zum Thema Klimaschutz finden Sie in unserem Geschäftsbericht unter folgendem Link: https://www.tuigroup.com/damfiles/default/tuigroup-15/de/investoren/6_Finanzberichte-und-Praesentationen/Finanzberichte/2018/TUI_GB18_DE.pdf-4646eadc754475386f3beca8d7d40a43.pdf

    Und in unserem Nachhaltigkeitsbericht unter: https://www.tuigroup.com/damfiles/default/tuigroup-15/de/nachhaltigkeit/berichterstattung-downloads/2019/nachhaltigkeitsbericht-de-en/TUI_CSR18_DE.pdf-d4d29ec3e01512f8a810997c1795991e.pdf.“

„Wir unterstützen die Bemühungen und den Klimastreik am 20.09. sehr gerne.“

  1. Befürworten Sie den Aufruf von Fridays for Future zum Klimastreik?
    „Ja.“
  2. Werden Sie Ihren Angestellten die Teilnahme am Streik ermöglichen?
    „Ja. Die Kollegen können im Rahmen der Vertrauensarbeitszeit der Arbeit fernbleiben, um an der Demo in Nürnberg teilzunehmen.“
  3. Werden Sie Ihren Auszubildenden die Teilnahme am Streik ermöglichen?
    „Wir beschäftigen keine Auszubildenden. Für Trainees, Praktikanten und Werkstudenten gelten dieselben Regelungen wie für fest angestellte Mitarbeiter.“
  4. Werden Sie das Fernbleiben von Angestellten und Auszubildenden  vom Arbeitsplatz sanktionieren, wenn diese als Grund „Teilnahme am Klimastreik“ nennen?
    „Nein.“
  5. Der Klimawandel gefährdet Millionen von Menschen. Wäre ein politischer Streik daher gerechtfertigt?
    „Zu dieser Frage möchten wir uns enthalten. Wir wollen, dass sich etwas verändert und dass nachhaltiges Leben auf einer breiteren gesellschaftlichen Basis stattfindet. Dazu sind aufmerksamkeitsstarke Maßnahmen notwendig. Gleichwohl sind wir bestrebt im Dialog und konstruktiv Veränderungen voranzutreiben. Das vergleichsweise aggressive Mittel „Streik“ halten wir daher nur für bedingt richtig.“
  6. Sind Sie für eine Verschärfung der Klimaschutz-Politik? Welche Maßnahmen schlagen Sie vor?
    „Ja. Einige notwendige Maßnahmen:
    – Einführung einer CO2-Steuer zur Internalisierung der Umweltkosten
    – (höhere) Besteuerung von Flugzeugbenzin
    – Vorantreiben der Verkehrswende, neue Mobilitätskonzepte
    – schnellstmögliche Energiewende: 100 % Strom aus erneuerbaren Energien“
  7. Hat Ihr Unternehmen das Ziel, klimaneutral zu werden?
    „Ja. Wir sind seit unserer Gründung 1997 nicht nur klimaneutral, sondern klimapositiv! Im Jahr 2018 haben Kredite und Beteiligungen der UmweltBank etwa 557.000 Tonnen Treibhausgase eingespart.“

„Wir als Uniper unterstützen aktiv den Weg in eine klimafreundliche Energiezukunft und nehmen den Klimaschutz ernst. Als internationales Energieerzeugungs- und Handelsunternehmen nimmt Uniper tagtäglich eine besondere Verantwortung beim Klimaschutz wahr. Wir sehen uns als Partner der Energiewende und verfolgen klare Nachhaltigkeitsziele: https://cr.uniper.energy/.“

  1. Befürworten Sie den Aufruf von Fridays for Future zum Klimastreik?
    „Der Aufruf von Fridays for Future zum Generalstreik für den Klimaschutz ist ein Signal, das jeder einzelne Mitarbeiter für sich bewerten muss. Als Unternehmen leisten wir durch aktives Handeln z.B. durch Reduktion von CO2 und das Vorantreiben innovativer Projekte einen kontinuierlichen Beitrag zum Klimaschutz.
    Aus reiner Unternehmenssicht ist das Niederlegen der Arbeit jedoch nicht Teil unseres Instrumentariums.“
  2. Werden Sie Ihren Angestellten die Teilnahme am Streik ermöglichen?
    „Ja. Eine Teilnahme am Klimastreik ist Unipers Angestellten grundsätzlich möglich.
    Grundsätzlich gelten für die Angestellten von Uniper flexible Arbeitszeiten, zum Teil Vertrauensarbeitszeit. Im Falle von Schichtmodellen hängt die Teilnahme am Klimastreik von der jeweiligen Einsatzplanung ab.“
  3. Werden Sie Ihren Auszubildenden die Teilnahme am Streik ermöglichen?
    „Ja. Für Auszubildende im kaufmännischen Bereich ist eine Teilnahme möglich; im Einzelfall kann eine Freistellung der Azubis im Schichtbetrieb schwierig sein. Dies wird im Einzelfall geprüft.“
  4. Werden Sie das Fernbleiben von Angestellten und Auszubildenden  vom Arbeitsplatz sanktionieren, wenn diese als Grund „Teilnahme am Klimastreik“ nennen?
    „Nein.“
  5. Der Klimawandel gefährdet Millionen von Menschen. Wäre ein politischer Streik daher gerechtfertigt?
    „Der Klimaschutz ist ein ganz bedeutendes Ziel, dem wir uns als Gesellschaft verschreiben können – deshalb leistet Uniper seit jeher einen konkreten Beitrag zur Erreichung der Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens.
    Ein Ergebnis: Seit 2016 hat Uniper die gesamten CO2-Emissionen um 20 Prozent reduziert, seit 2005 bereits um 60 Prozent. Damit sind Unipers CO2-Emissionen stärker gesunken, als die derzeitigen Klimaziele der Europäischen Union es vorsehen. Mittelfristig werden wir unsere CO2-Eimissionen weiter deutlich reduzieren. Und auch bei anderen Emissionen sind wir auf gutem Weg. Beispielsweise sind unsere Stickoxid- (NOx) und Schwefeldioxid-Emissionen seit 2016 um rund 15 Prozent zurückgegangen.
    Auch die Energiewirtschaft in Deutschland als Ganzes produziert heute deutlich weniger Kohlendioxid als noch vor einigen Jahren. So konnte beispielsweise der CO2-Ausstoß in den Jahren 1990 bis 2018 um mehr als 25 Prozent reduziert werden – obwohl 2018 deutlich mehr Strom produziert wurde als 1990. Die Energiewirtschaft stellt also nicht nur die Versorgung mit Strom sicher, sie ist zudem auf einem sehr guten Weg beim Klimaschutz.
    Wie bereits geschildert arbeitet Uniper aktiv daran, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Das Niederlegen von Arbeit ist aus Unternehmenssicht daher kein passendes Instrument.“
  6. Sind Sie für eine Verschärfung der Klimaschutz-Politik? Welche Maßnahmen schlagen Sie vor?
    „Ja. Uniper unterstützt die Forderung nach einer Verschärfung der Klimaschutz-Politik. Wir haben immer betont, dass wir auch zukünftig beim Klimaschutz unseren Beitrag leisten werden.
    Deshalb ist es gut, dass die „Kohlekommission“ zu einem breiten gesamtgesellschaftlichen Konsens gefunden hat. Die Bundesregierung hat deutlich gemacht, dass sie in der gesetzlichen Umsetzung einvernehmliche Lösungen anstrebt. Wir haben seit Januar auf konkrete Fortschritte auf dem Weg zu einer verbindlichen Gesetzgebung gehofft und diesbezüglich wiederholt appelliert. Das geschieht aktuell – und je früher alle Klarheit haben, desto besser.
    Mit dem EU-weiten CO2-Handelssystem verfügt die EU darüber hinaus über ein bewährtes, marktorientiertes System, das mit seinen aktuell höheren Preisen Anreize u.a. zu einer CO2-ärmeren Stromerzeugung liefert. Dieses System ist am besten EU-weit weiterzuentwickeln. Wichtig ist, dass neben der Energiebranche auch die anderen Sektoren ihren Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele beitragen. Wir weisen weiterhin seit langem darauf hin, dass Klimaschutz, Versorgungssicherheit und die Kosten von Energie für eine erfolgreiche Wirtschaft und eine nachhaltige Gesellschaft von zentraler Bedeutung sind.“
  7. Hat Ihr Unternehmen das Ziel, klimaneutral zu werden?
    „Nein. Uniper betreibt fossile Kraftwerke – beim Klimaschutz setzen wir uns ambitionierte Ziele, versprechen allerdings nichts, was wir nicht auch halten können.
    So haben wir das konkrete konzernweite CO2-Intensitätsziel formuliert, den CO2-Ausstoß pro erzeugter Kilowattstunde bis zum Jahr 2020 auf durchschnittlich 500 Gramm zu senken. Mit aktuell 499 Gramm CO2 im vergangenen Jahr sind wir auf dem besten Weg, dieses Ziel auch dauerhaft zu erreichen. Auch haben wir uns das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2020 mindestens 20 Projekte auf den Weg zu bringen, bei denen das Thema Dekarbonisierung eine wichtige Rolle spielen wird. Und nicht zuletzt haben wir das Ziel festgeschrieben, den Einsatz CO2-armer Brennstoffe für die Energieerzeugung zu fördern.
    Klar ist: Unsere Kraftwerke stoßen immer weniger Kohlendioxid (CO2) aus. Der Einsatz von Kohle in den Anlagen unseres Kraftwerkparks sinkt kontinuierlich.
    Wir sind zudem einer der größten Betreiber von Wasserkraftwerken in Deutschland, die nahezu CO2-freien Strom produzieren. Dank unserer Laufwasserkraftwerke werden hierzulande beispielsweise etwa 2,8 Millionen Tonnen CO2 vermieden – das sind mehr als 400.000 Flüge von Frankfurt nach Sydney und zurück. Daneben arbeiten wir intensiv an Innovationen, die den Weg in eine CO2-arme Zukunft ebnen sollen, wie zum Beispiel dem CO2-Recycling und der Power-to-Gas-Technologie, die Strom durch Umwandlung zu Gas speicherbar macht.
    So werden wir als Uniper den Weg in eine klimafreundliche Energiezukunft auf vielfältige Weise und mit konkreten Maßnahmen weiter unterstützen. Wir nehmen den Klimaschutz ernst.“

„Das Unternehmen hat sich auf das Pariser Klima-Abkommen und die bilanzielle CO2-Neutralität bis 2050 verpflichtet. Mit dem ID.3 haben wir gerade das erste Elektrofahrzeug für breite Bevölkerungsgruppen vorgestellt, das bilanziell CO2-neutral an den Kunden übergeben wird. Volkswagen unterstützt auch den Ausbau erneuerbarer Energien und den Wechsel auf CO2-arme Energieträger. So wird der Umbau des Kraftwerks Wolfsburg auf hocheffiziente Gas- und Dampfturbinen ab 2022 rund 1,5 Mio t CO2 jährlich einsparen. Für die Kunden unserer Elektrofahrzeuge bieten wir über die Konzerntochter Elli Grünstromlösungen, mit dem diese klimaneutral betrieben werden können. Weiterhin spricht sich Volkswagen auch für eine CO2-Bepreisung aus.“

  1. Befürworten Sie den Aufruf von Fridays for Future zum Klimastreik?
    „Nein. Der Volkswagen Konzern teilt mit „Fridays for Future“ das Ziel einer ambitionierten Dekarbonisierung. Aus unserer Sicht braucht es aber keinen Generalstreik, um die inhaltlichen Forderungen für einen ambitionierten Klimaschutz voranzubringen.“
  2. Werden Sie Ihren Angestellten die Teilnahme am Streik ermöglichen?
    „Ja. Grundsätzlich verfolgt der Volkswagen Konzern gegenüber seinen Mitarbeitern eine neutrale Haltung im Hinblick auf gesellschaftliche, weltanschauliche, religiöse oder politische Einstellungen solange sie auf demokratischen Prinzipien und Toleranz Andersdenkenden gegenüber beruhen.

    Wir begrüßen es, wenn sich unsere Mitarbeiter auch im privaten Bereich für den Klimaschutz einsetzten. Wir gehen davon aus, dass Beschäftigte von Volkswagen der Arbeit nicht unentschuldigt fernbleiben, zumal Arbeitnehmer – anders als Schülerinnen und Schüler – grundsätzlich die Möglichkeit haben, individuell Urlaub zu nehmen oder weitere Flexibilitätsinstrumente zu nutzen.

    Für ein großes Industrieunternehmen sind kurzfristige Produktions-unterbrechungen sehr aufwändig sowie teuer und hätten viele Auswirkung[en] auf unsere diversen Stakeholder; Kunden, Zulieferer und Mitarbeiter. Der Betriebsrat müsste auch zustimmen.“

  3. Werden Sie Ihren Auszubildenden die Teilnahme am Streik ermöglichen?
    „Ja.“
  4. Werden Sie das Fernbleiben von Angestellten und Auszubildenden  vom Arbeitsplatz sanktionieren, wenn diese als Grund „Teilnahme am Klimastreik“ nennen?
    „Ja. Wir gehen davon aus, dass Volkswagen Beschäftigte der Arbeit nicht unentschuldigt fernbleiben, zumal Arbeitnehmer – anders als Schülerinnen und Schüler – grundsätzlich die Möglichkeit haben, individuell Urlaub zu nehmen oder weitere Flexibilitätsinstrumente zu nutzen.“
  5. Der Klimawandel gefährdet Millionen von Menschen. Wäre ein politischer Streik daher gerechtfertigt?
    „Nein.“
  6. Sind Sie für eine Verschärfung der Klimaschutz-Politik? Welche Maßnahmen schlagen Sie vor?
    „Ja. Volkswagen hat sich auf das Pariser Klima-Abkommen und die bilanzielle CO2-Neutralität bis 2050 verpflichtet. Dementsprechend unterstützen wir eine ambitionierte Klimapolitik, die die Einhaltung der Ziele des Pariser Klimaabkommens sicherstellt. Wir richten unser Portfolio und interne Maßnahmen daran aus. Eine verbindliche CO2 Bepreisung erlaubt bessere Plannungssicherheit.

    Wir unterstützen eine CO2-Bepreisung, deren Lenkungswirkung dem Anspruchsniveau der Klimaschutzziele 2030 und perspektivisch 2050 gerecht wird. Diese sollte künftig als klimapolitisches Leitinstrument in allen Sektoren fungieren – sowohl in Sektoren innerhalb als auch außerhalb des bestehenden europäischen Emissionshandelssystems (ETS) –, um CO2-sparendes Verhalten zu belohnen.[unterer Absatz aus einem von VW unterstützen Positionspapier der 2 Grad Stiftung]“

  7. Hat Ihr Unternehmen das Ziel, klimaneutral zu werden?
    „Ja. Im Rahmen des Dekarbonisierungsprogramms hat der Volkswagen-Konzern beschlossen, bis 2050 zum CO2-neutralen Unternehmen zu werden. Weiterhin hat das Unternehmen als Zwischenziel formuliert, bis 2025 den durchschnittlichen CO2-Footprint für PKW und leichte Nutzfahrzeuge um 30% über den gesamten Lebenszyklus zu reduzieren. Maßnahmen dazu umfassen die Beschaffung, die Produktion sowie die Nutzungsphase der Fahrzeuge bis hin zum Recycling.
    Ein wesentlicher Bestandteil dabei ist die E-Offensive von Volkswagen zur Elektrifizierung des gesamten Portfolios. Angefangen mit Audi E-Tron, Volkswagen ID.3 und Porsche Taycan folgen 70 andere Fahrzeuge bis zum Jahr 2025. Das Unternehmen investiert in die Elektrifizierung bis 2023 € 30 Milliarden plus € 10 weitere Milliarden in unseren chinesischen Joint Ventures.
    Für die Produktion hat das Unternehmen das Ziel gesetzt, den CO2-Ausstoß bis 2025 gegenüber 2010 zu halbieren. Der Einsatz erneuerbarer Energien wird dazu weiter gesteigert. Bereits heute produziert das Audi-Werk Brüssel CO2-neutral. Weitere werden folgen.“
  1. Befürworten Sie den Aufruf von Fridays for Future zum Klimastreik?
    „Ja.“
  2. Werden Sie Ihren Angestellten die Teilnahme am Streik ermöglichen?
    „Ja. Es gelten hier dieselben Regeln wie bei jeder anderen Demonstration auch. Wir als Arbeitgeber unterstützen die Angestellten – sofern möglich – in dem wir ihnen ermöglichen Urlaub oder Zeitabbau zu nehmen.“
  3. Werden Sie Ihren Auszubildenden die Teilnahme am Streik ermöglichen?
    „Ja. Es gelten hier dieselben Regeln, wie bei jeder anderen Demonstration auch. Wir als Arbeitgeber unterstützen die Angestellten – sofern möglich – in dem wir ihnen ermöglichen Urlaub oder Zeitabbau zu nehmen.“
  4. Werden Sie das Fernbleiben von Angestellten und Auszubildenden  vom Arbeitsplatz sanktionieren, wenn diese als Grund „Teilnahme am Klimastreik“ nennen?
    „Ja. Auch, wenn es sich um eine Demonstration gegen den Klimawandel handelt, kann unentschuldigtes Fehlen nicht akzeptiert werden.“
  5. Der Klimawandel gefährdet Millionen von Menschen. Wäre ein politischer Streik daher gerechtfertigt?
    (Keine direkte Antwort)
  6. Sind Sie für eine Verschärfung der Klimaschutz-Politik? Welche Maßnahmen schlagen Sie vor?
    (Keine direkte Antwort)
  7. Hat Ihr Unternehmen das Ziel, klimaneutral zu werden?
    „Unsere Informationen bezüglich Nachhaltigkeit bei Vonovia entnehmen Sie bitte unserem Nachhaltigkeitsbericht.“
  1. Befürworten Sie den Aufruf von Fridays for Future zum Klimastreik?
    „Ja.“
  2. Werden Sie Ihren Angestellten die Teilnahme am Streik ermöglichen?
    „Ja. Mitarbeiter, die an der Demonstration teilnehmen möchten, können von ihren regulären Urlaubstagen Gebrauch machen. Darüber hinaus haben wir an vielen unserer Berliner Standorte flexible Arbeitszeitregelungen, innerhalb derer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Absprache mit ihren Teams entsprechende Lösungen finden können.“
  3. Werden Sie Ihren Auszubildenden die Teilnahme am Streik ermöglichen?
    „Ja. Mitarbeiter, die an der Demonstration teilnehmen möchten, können von ihren regulären Urlaubstagen Gebrauch machen. Darüber hinaus haben wir an vielen unserer Berliner Standorte flexible Arbeitszeitregelungen, innerhalb derer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Absprache mit ihren Teams entsprechende Lösungen finden können.“
  4. Werden Sie das Fernbleiben von Angestellten und Auszubildenden  vom Arbeitsplatz sanktionieren, wenn diese als Grund „Teilnahme am Klimastreik“ nennen?
    „Nein.“
  5. Der Klimawandel gefährdet Millionen von Menschen. Wäre ein politischer Streik daher gerechtfertigt?
    „Die Herausforderungen des Klimawandels und der Ressourcenknappheit nehmen wir sehr ernst und haben es uns zum Ziel gesetzt, verantwortungsbewusst zu wachsen und gleichzeitig unsere Umweltauswirkungen zu reduzieren.
    Gleichzeitig ist die Frage, ob und in welcher Form sich jemand politisch oder zivilgesellschaftlich engagiert, eine individuelle Entscheidung, die wir als Unternehmen nicht vorgeben möchten. Daher fordern wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht zur Teilnahme an politischen Demonstrationen auf, das gilt auch für den von Fridays For Future initiierten Klimastreik.“
  6. Sind Sie für eine Verschärfung der Klimaschutz-Politik? Welche Maßnahmen schlagen Sie vor?
    „Als Unternehmen arbeiten wir daran, unseren ökologischen Fußabdruck von unserem wirtschaftlichen Wachstum zu entkoppeln. Dabei verfolgen wir zwei Strategien: Einerseits reduzieren wir unseren CO2-Fußabdruck in den Bereichen Energie, Logistik und Mobilität und andererseits optimieren wir unsere Verpackungen, um Abfall zu vermeiden.“
  7. Hat Ihr Unternehmen das Ziel, klimaneutral zu werden?
    „Als Unternehmen arbeiten wir daran, unseren ökologischen Fußabdruck von unserem wirtschaftlichen Wachstum zu entkoppeln. Dabei verfolgen wir zwei Strategien: Einerseits reduzieren wir unseren CO2-Fußabdruck in den Bereichen Energie, Logistik und Mobilität und andererseits optimieren wir unsere Verpackungen, um Abfall zu vermeiden.
    2018 haben wir in unseren deutschen und polnischen Logistikzentren sowie fast allen Büros auf erneuerbare Energie umgestellt, was zu einer Reduzierung der CO2-Emissionen um 16 % pro Bestellung geführt hat.
    Alle unsere landesweiten Paketlieferdienste wurden über unsere Klimastrategie informiert und aufgefordert, uns ihre CO2-Daten zur Verfügung zu stellen. Dies haben 80 % von ihnen getan.
    Wir haben eine Lebenszyklusanalyse alternativer Verpackungsmaterialien durchgeführt, um deren Umweltauswirkungen zu bewerten, und sind auf Versandtaschen aus 80 % recyceltem Material umgestiegen (Zertifizierung nach den Kriterien des Blauen Engels). In 2019 haben wir auch die Polibags auf 64% recyceltes Material umgestellt und die Versandtaschen unsere Beautyprodukte umgestellt von Plastik auf recycelte Papierschutztaschen.

    Des Weiteren haben 2019 eines integrierten Energiemanagementsystems in all unsere Logistikzentren in Deutschland eingeführt. Das computergesützte Steuerungssystem ermöglicht unseren Energieverbrauch effektiver zu überwachen und zu steuern.

    Ziele bis 2020:
    – Wir wollen unsere CO2-Emissionen pro Bestellung im Vergleich zu 2017 um 10 % reduzieren.
    – Wir wollen 100 % unserer Verpackungslieferanten und landesweiten Paketlieferdienste dazu verpflichten und befähigen, uns CO2-Daten zur Verfügung zu stellen und sich eigene CO2-Reduktionsziele bis 2020 zu setzen.
    – Wir wollen 100 % der von Zalando beschafften Verpackungen aus nachhaltigen Quellen beziehen.

    Ziele bis 2023 folgen dieses Jahr.“

Diese Konzerne haben nicht auf unsere Fragen reagiert:

  • Allianz SE
  • Aurubis AG
  • BMW AG
  • Continental AG
  • Deutsche Post AG
  • Deutsche Telekom AG
  • E.ON SE
  • EnBW AG
  • Hannover Rück SE
  • Heckler & Koch AG
  • HeidelbergCement AG
  • HHLA AG
  • K+S AG
  • LEG Immobilien AG
  • Münchener Rück AG
  • Renk AG
  • Rheinmetall AG
  • Talanx AG

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/klimastreik-konzerne/