Gemeinsame Pressemitteilung des NABU und Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre vom 28. Mai 2021
Miller: Reeder müssen Gewinne in emissionsarme Schiffe stecken
Hamburg/Berlin/Köln – Anlässlich der heutigen Hauptversammlung der Hapag Lloyd AG fordert der NABU zusammen mit dem Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre mehr Klimaschutz von Deutschlands führender Reederei. Vorab waren Fragen nach entsprechenden Strategien und Lösungsansätzen des Unternehmens an den Vorstand übermittelt worden. Der Umweltverband und die nachhaltige Aktionärsvereinigung stellten sich dabei auf den Standpunkt, dass das Unternehmen die Pariser Klimaschutzziele anerkennen und konsequenterweise mit einer CO2-Vermeidungsstrategie unterlegen müsse. Erste emissionsfreie Schiffe müssten noch in diesem Jahrzehnt zum Einsatz kommen. Weiterlesen
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Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, sehr geehrter Vorstand und Aufsichtsrat, in bin Carla Reemtsma von Fridays for Future und spreche als Bevollmächtigte.
Die Deutsche Bank hat sich 2015 – wie viele andere Banken – auch zur Unterstützung des Pariser Klimaabkommen bekannt. Seitdem hat das Handeln der Deutschen Bank jedoch nicht diesem Bekenntnis entsprochen. So wird der Neubau von Kohlekraftwerken ausgeschlossen, aber nicht die Firmen, die neue Kohlekraftwerke bauen. Auch hat die Deutsche Bank zwischen 2018 und 2020 etwa 6,4 Milliarden Euro für die Finanzierung der globalen Kohleindustrie bereitgestellt. Insgesamt wurden in den Jahren 2016 bis 2020 Öl-, Gas-, und Kohlefirmen mit etwa 74,6 Milliarden US-Dollar finanziert. Weiterlesen
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Auftakt vom 18. – 20. Juni in Lützerath / Wir klagen an: Klimaverbrechen, Gesundheitsschädigung, Heimatvertreibung und Umweltzerstörung durch die RWE AG unter Mittäterschaft der Landesregierung NRW
www.rwe-tribunal.org / Karikatur: Gerhard Mester
Der erste Teil des RWE-Tribunals findet vom 18. bis 20. Juni in Lützerath statt. Der Ortsteil von Erkelenz liegt nur noch wenige hundert Meter vom Rand des Tagebaus Garzweiler entfernt. In dem öffentlichen Tribunal mit Ankläger*innen, einer Jury und vielen Zeug*innen soll der gesamte „NRWE-Komplex“ verhandelt werden. Das RWE-Tribunal ersetzt aber keine Klagen vor Gerichten; es soll Öffentlichkeit herstellen und durch die Anhörung von Zeug*innen und Sachverständigen weitere Klagen vorbereiten. Weiterlesen
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Fragekatalog des Nabu und des Dachverbands zur Hauptversammlung der Hapag-Lloyd AG am 28. Mai 2021
Fragen zum Thema Klimaschutz
1. Bekennt sich die Hapag-Lloyd AG zu den Pariser Klimazielen und wenn ja, gibt es eine entsprechende Dekarbonisierungsstrategie des Unternehmens?
2. Bis wann möchte die Hapag-Lloyd AG vollständig emissionsfrei unterwegs zu sein und welche Schritte in diese Richtung wurden bereits umgesetzt?
3. Investiert die Hapag Lloyd AG in die Entwicklung emissionsfreier Antriebe? Wenn ja, wie viel und in welche Antriebskonzepte?
4. Wann wird das erste emissionsfreie Containerschiff der Reederei Hapag Lloyd in See stechen?
5. Ist dem Vorstand und der Geschäftsleitung bekannt, dass sich u.a. Weiterlesen
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Bank gehört zu größten Geldgeberinnen für Kohle-, Öl und Gasexpansion
Neueste ESG-Ankündigungen: Fehlende Schritte gegen fossile Geschäfte
Bank wird Börsengang der deutschen Öl- und Gasfirma Wintershall begleiten
Einen Tag vor der Hauptversammlung der Deutschen Bank kritisiert urgewald gemeinsam mit dem Dachverband der Kritischen Aktionär*innen die anhaltenden Geschäfte von Deutschlands größter Privatbank mit der Kohle-, Öl- und Gasindustrie, mit denen sie auch ihre jüngsten Nachhaltigkeitsbekenntnisse ad absurdum führt.[1]
In ihrer überarbeiteten Richtlinie zum Ausschluss fossiler Geschäfte von Juli 2020 [2] gab die Bank bekannt, sie werde ihr Portfolio bis Ende 2020 analysieren und CO2-Reduktionsziele festlegen. Nun hat die Bank in ihrem nichtfinanziellen Jahresgeschäftsbericht für 2020 [3] sowie im Rahmen eines „Sustainability Deep Dive“ [4] vergangenen Donnerstag mitgeteilt, sie wolle den CO2-Fußabdruck ihres Portfolios erst Ende nächsten Jahres bekanntgeben. Weiterlesen
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Fragen zur Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Finanzierung von fossilen Energien
Recherchen von urgewald zur Finanzierung der weltweiten Kohleindustrie finden die Deutsche Bank in Deutschland bei Krediten an zweiter Stelle hinter der Commerzbank mit Krediten in Höhe von 2,4 Mrd. Euro. An der Ausgabe von neuen Aktien und Anleihen ist die Deutsche Bank mit 3,9 Mrd. Euro beteiligt. Diese Finanzierungen sind nicht vereinbar mit dem selbst erklärten Anspruch der Deutschen Bank, bei Klimaschutz und Nachhaltigkeit entscheidend aufgeholt zu haben. Welche konkreten Maßnahmen planen Sie als Vorstand der Deutsche Bank, um die Finanzierung fossiler Energien konsequent zu reduzieren und Ihrer gesellschaftlichen Verantwortung nachzukommen?
Nach Angaben des Rainforest Action Network war die Deutsche Bank zwischen 2016 und 2020 die 11.
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Markus Dufner: Tatsächlich wäre es am besten, zu den Präsenzhauptversammlungen zurückzukehren und Aktionärinnen und Aktionären, die nicht anreisen können oder wollen, die zusätzliche Option anzubieten, ihren Redebeitrag im Livestream zu halten und Fragen über das Aktionärsportal einzureichen. So gesehen wäre das eine Hybridhauptversammlung. … Weiterlesen
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Unsere Stellungnahme zur Hauptversammlung 2021der Deutschen Bank AG
Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,
im Jahr 2015 hat sich die Deutsche Bank zur Unterstützung des Pariser Abkommens bekannt [1]. Seitdem hat das Handeln der Deutschen Bank jedoch nicht diesem Bekenntnis übereingestimmt.
Seit der Unterzeichnung des Pariser Abkommens ist die Deutsche Bank eine wichtige Geldgeberin von Kohle, Öl und Gas. Laut dem Bericht „Banking on Climate Chaos“ hat die Deutsche Bank zwischen 2016 und 2020 30,438 Milliarden US-Dollar an Unternehmen vergeben, die für den Ausbau fossiler Brennstoffe verantwortlich sind [2]. Diese Investitionen untergraben massiv den Anspruch der Deutschen Bank, den Klimaschutz zu unterstützen. Weiterlesen
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