900 Ergebnisse für klima
-
19. März 2015
19. März 2015
Sehr geehrter Herr Vorsitzender,
sehr geehrte Damen und Herren,
mein Name ist Ulf Georgiew, und ich spreche hier für den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre.
Seit einigen Jahren berichte ich auf der Hauptversammlung der Aurubis AG über Umweltbeschwerden am Aurubis-Standort in Bulgarien. Obwohl Bulgarien ein Mitgliedsland der Europäischen Union ist und sich zur Einhaltung der gleichen Umweltstandards wie die anderen Länder verpflichtete, gibt es am Werksstandort Pirdop immer wieder Vorgänge, die nicht den Umweltstandards der EU entsprechen.
Ein Teil der Beschwerden wurde vom Vorstand der Aurubis aufgenommen und beseitigt, so z.B. das Erstellen von Umweltverträglichkeitsprüfungen (UVP) für Investitionsvorhaben. Aber auch in anderen Themengebieten hat es nach unserer Kritik Veränderungen durch den Vorstand gegeben. Weiterlesen
Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/aurubis/rede-ulf-georgiew-3/
-
30. Januar 2015
30. Januar 2015
Sehr geehrte Damen und Herren,
gehen wir doch gleich in medias res! Herr Hiesinger, ich muss Sie leider korrigieren, wie so jedes Jahr. Sie sagten in ihrer Eingangsrede, das ThyssenKrupp-Stahlwerk in Rio hätte zwar keine definitive Betriebsgenehmigung, aber eine vorläufige Betriebsgenehmigung. Das ist falsch. Es könnte sich ja die Frage stellen, ob Ihre Aussage auf einer Fehlannahme beruht oder schlicht Augenwischerei ist. Die vorläufige Genehmigung (licença prévia) ist schon lange abgelaufen, da sie automatisch ersetzt wurde durch die licença de instalação, Die galt ab 2006 – aber sie wurde nie durch eine Licença de operação, also die Betriebsgenehmigung ersetzt. Weil der Stahlwerkstaub aus den toxischen Stoffen – Nickel, Cadmium, Blei, etc – immer noch auf die Anwohnerinnen und Anwohner rieselt. Weiterlesen
Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/thyssenkrupp/1711/
-
27. Januar 2015
27. Januar 2015
Sehr geehrte Damen und Herren,
in Brasilien wurde im Dezember 2014 der Abschlussbericht der Nationalen Wahrheitskommission veröffentlicht, der die Menschenrechtsverbrechen der brasilianischen Militärdiktatur von 1964-1985 untersuchte. Und laut diesem Abschlussbericht war neben anderen Firmen auch Siemens in die brasilianische Militärdiktatur verstrickt. Laut dem Abschlussbericht (Vol.II, S.320) hat auch Siemens Brasilien das Folterzentrum Operação Bandeirantes (Oban) von 1969 bis Mitte der 1970er Jahre, dem Höhepunkt des staatlichen Terrors und Folterns in Brasilien, finanziell unterstützt. Laut neuesten Untersuchungen wurden im Oban, das ab 1970 DOI-CODI hieß, 66 Menschen ermordet, 39 von diesen starben dort unter den entsetzlichen Qualen der Folter. Von weiteren 19 Menschen stammt ihr letztes Lebenszeichen, dass sie verhaftet und ins DOI-CODI verbracht wurden. Weiterlesen
Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/siemens/rede-christian-russau-8/
Sehr geehrte Damen und Herren von Vorstand und Aufsichtsrat der Allianz, werte Aktionärinnen und Aktionäre,
meine Name ist Christian Russau und ich spreche hier im Namen des von GegenStrömung, einer Initiative, die sich für menschenrechtskonformes Handeln von Unternehmen einsetzt.
Die Allianz schreibt sich NACHHALTIGKEIT ganz groß auf ihre Fahnen! Kaum eine Broschüre der Allianz, die nicht auf ökologische Nachhaltigkeit, Verantwortung für Umwelt und soziale Nachhaltigkeit des Konzernagierens verweist.
Aber – wie sieht das denn in der Praxis aus?
Herr Diekmann erwähnte eingangs die vermeintlich „bindenden Richtlinien“, die sich die Allianz gegeben hätte, sowohl für das Versicherungsgeschäft als auch für die eigenen Anlagen. Weiterlesen
Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/allianz/rede-christian-russau-2/
-
26. Februar 2014
26. Februar 2014
Sehr geehrter Herr Vorsitzender,
sehr geehrte Damen und Herren,
Mein Name ist Astrid Matthiae. Ich bin Hamburgerin.
Die Norddeutsche Affinerie, heute Aurubis AG, hat in den vergangenen Jahrzehnten eine Menge getan, um das alte Schmuddelimage abzulegen, mit Erfolg. Aurubis ist ein besserer Nachbar geworden.
Um so schwerer fiel es vielen Menschen in Hamburg zu verstehen, warum sich Hamburgs Kupferhütte im Jahr 2007 dafür entschied, sich für seine Stromversorgung die dreckigste Variante auszusuchen und: sich daran auch noch für Jahrzehnte zu binden.
Im Mai 2007 gab die Norddeutsche Affinerie bekannt, das Unternehmen „beteiligt sich durch eine (virtuelle) Kraftwerksscheibe am Steinkohlekraftwerk, das die Vattenfall Europe AG in Hamburg-Moorburg errichten will. Weiterlesen
Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/aurubis/rede-astrid-matthiae/
-
25. Februar 2014
25. Februar 2014
Kritische Aktionäre fordern Einhaltung von Menschenrechten auch in der Lieferkette / Kein Kohlestrom aus Moorburg / Kritik an Aurubis Bulgaria
Bei der morgigen Hauptversammlung der Aurubis AG in Hamburg verlangen der Dachverband der Kritischen Aktionäre und die Hamburger Initiative „Moorburgtrasse stoppen!“ mehr Unternehmensverantwortung von Europas größtem Kupferproduzenten.
„Der Verhaltenskodex von Aurubis weist keinerlei Bezüge zu Menschenrechts- oder ILO-Normen auf“, sagte Bernd Moritz, Vorstandsmitglied des Dachverbands Kritischer Aktionäre. Beim Abschluss langfristiger Verträge strebe die Aurubis AG lediglich Erklärungen ihrer Lieferanten an, dass von ihnen geliefertes Material unter Einhaltung der geltenden Gesetze, Rechtsvorschriften, Statuten oder Anforderungen des Herkunftslands produziert und/oder exportiert worden sei und dass sie durch die UN auferlegte Sanktionen oder Handelsrestriktionen sowie UN-Konventionen in Bezug auf Menschenrechte, Umweltschutz und Sicherheit einhalten würden. Weiterlesen
Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/aurubis/lueckenhafte-unternehmensverantwortung-bei-aurubis/
-
29. Januar 2014
29. Januar 2014
Gegenantrag zum Tagesordnungspunkt 3: Entlastung der Mitglieder des Vorstands
Den Mitgliedern des Vorstandes wird die Entlastung für das Geschäftsjahr 2013/2014 verweigert.
Begründung:
Der Vorstand von ThyssenKrupp hat es im zurückliegenden Geschäftsjahr erneut versäumt, die vom Dachverband der Kritischen Aktionäre auf den Hauptversammlungen seit Jahren angeprangerten Missstände als solche wahrzunehmen und Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Noch immer verstößt ThyssenKrupp gegen Regeln verantwortungsvoller Unternehmensführung und zeigt sich nicht verantwortlich für die negativen Folgen der eigenen Investitionen wie beim Stahlwerk in Rio de Janeiro (siehe 1), als Ausrüster bei der Exploration kanadischer Ölsande (siehe 3) und beim Bau eines 235 Meter hohen Testturms bei Rottweil (siehe 4). Weiterlesen
Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/thyssenkrupp/gegenantraege-8/
-
17. Januar 2014
17. Januar 2014
TOP 3 Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstandes
Den Mitgliedern des Vorstandes wird die Entlastung verweigert.
Begründung:
Der Vorstand der Siemens AG verstößt mit der anhaltenden Beteiligung am Joint Venture mit dem Maschinenbauer Voith, Voith Hydro, und der daraus resultierenden Beteiligung an Staudamm-Projekten wie Belo Monte (Brasilien) und Agua Zarca (Honduras) gegen UN-Leitprinzipien, gegen die Konventionen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), gegen die Empfehlungen der Weltstaudammkommission, gegen die eigenen Corporate Governance-Richtlinien des Konzerns sowie gegen die Menschenrechte der von den Staudammprojekten betroffenen lokalen Bevölkerungen.
Über die Menschenrechtsvergehen bei beiden Staudammprojekten, Belo Monte in Brasilien und Agua Zarca in Honduras, hatten wir Siemens bereits im vergangenen Jahr ausführlich in Kenntnis gesetzt. Weiterlesen
Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/siemens/gegenantraege-7/