RWE AG Klima schützen – Kohle stoppen

Solidarität mit Lützerath

Der Dachverband fordert RWE auf, den Abriss von Dörfern am Braunkohletagebau Garzweiler sofort zu stoppen und den Kohleausstieg zu beschleunigen.

Blinde Zerstörung: Seit dem 18. Januar reißt RWE das Dorf Lützerath ab.

Vergangene Woche hat der RWE-Konzern einen großen Teil des Dorfes Lützerath abgerissen. In dem Ort, der nur noch wenige hundert Meter vom Rand des Braunkohletagebaus Garzweiler entfernt ist, sind noch einige Häuser bewohnt. Zwei Bürger weigern sich, ihre Grundstücke an RWE zu verkaufen.
„Ich war am 19. Januar in Lützerath und mir bot sich ein Bild des Grauens“, berichtet Markus Dufner, der Geschäftsführer des Dachverbands. „Zwei Bagger rissen intakte Häuser ein. Weiterlesen

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Hauptversammlung 2021 Siemens Energy AG

Gegenanträge

Zu Tagesordnungspunkt 2: Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Mitgliedern des Vorstands die Entlastung zu verweigern.

Begründung:

Die vom Vorstand der Siemens Energy AG angekündigten Klimaschutzmaßnahmen werden dem Pariser Klimaschutzabkommen nicht gerecht. Es braucht dringend einen konkreten Fahrplan zur Reduktion der eigenen Treibhausgasemissionen, die dem 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaschutzabkommens entspricht. Entscheidend ist dafür eine zügige Minderung der CO2-Emissionen, die durch die Nutzung von Siemens-Energy-Produkten entstehen (Scope 3).

Kohleausstieg weder verantwortungsvoll noch konsequent

Von einem „verantwortungsvollen und konsequenten“ Kohleausstieg, wie vom Aufsichtsratsvorsitzenden Joe Kaeser angekündigt, kann bisher keine Rede sein. Der Vorstand verspricht bloß, sich nicht mehr an der Ausschreibung reiner Kohlekraftwerke neu zu beteiligen. Weiterlesen

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Aurubis AG Hauptversammlung 2021

Gegenanträge

(English version of the countermotions further down)

TOP 2: Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns

Die vorgeschlagene Verwendung des Bilanzgewinns wird abgelehnt.

Begründung:

Die Verwendung des Bilanzgewinns muss schädliche Folgen des Kupferbergbaus und der Kupferproduktion berücksichtigen. Die Kupferproduktion belastet die Umwelt und führt zu gesundheitlichen Schäden bei der Bevölkerung in den Bergbauregionen und an den Standorten der Kupferhütten. Mit einem Dividenden-Verzicht können die Aktionärinnen und Aktionäre einen Beitrag zur Abmilderung der ökologischen, gesundheitlichen und sozialen Schäden, die bei der Kupferproduktion entstehen, leisten.
 
Aus dem Bilanzgewinn der Aurubis AG für das zurückliegende Geschäftsjahr soll keine Dividende von 1,30 € je Stückaktie (insgesamt 56.756.739,00) ausgeschüttet werden. Weiterlesen

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Thyssenkrupp AG Hauptversammlung 2021

Gegenanträge

Zu Tagesordnungspunkt 2: Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Mitgliedern des Vorstands die Entlastung zu verweigern.

Begründung:

Der Vorstand der Thyssenkrupp AG kommt nicht hinreichend seiner Verantwortung nach, einen Beitrag zu den Zielen des Pariser Klimaschutzabkommens und der UN-Nachhaltigkeitsagenda zu leisten.

Lieferungen für Kohleprojekte konterkarieren Beitrag zum Klimaschutz

Thyssenkrupp gehört mit knapp 23 Mio. Tonnen Treibhausgasemissionen (Scope 1 und 2) weiterhin zu den klimaschädlichsten Unternehmen Deutschlands. Doch entscheidend sind auch die Emissionen der Wertschöpfungskette, vor allem jene, die durch die Nutzung von Thyssenkrupp-Produkten entstehen (Scope 3). Ausgerechnet hierzu finden sich keine Angaben im aktuellen Geschäftsbericht. Weiterlesen

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Siemens AG Hauptversammlung 2021

Gegenantrag

Zu Tagesordnungspunkt 3: Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Mitgliedern des Vorstands die Entlastung zu verweigern.

Begründung:

Der Vorstand der Siemens AG ist nicht hinreichend seinen menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten nachgekommen. Zudem werden bisherige und angekündigte Klimaschutzmaßnahmen nicht dem Pariser Klimaschutzabkommen gerecht.

„Wir haben dazugelernt“ – Zweifel angebracht

Dr. Roland Busch und Joe Kaeser versichern bereits im Vorwort des aktuellen Nachhaltigkeitsberichts, aus Fehlern der Vergangenheit „wie beispielsweise die kontrovers diskutierte Lieferung von Sicherheitssystemen für das Adani-Carmichael-Projekt“ gelernt zu haben (Siemens Nachhaltigkeitsinformationen 2020, S. 4). Ein neues „ESG Due Diligence Tool“ soll nun Umwelt-, Menschenrechts- und Reputationsrisiken frühzeitig aufdecken. Weiterlesen

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RWE AG Klima schützen – Kohle stoppen Kohleausstieg

Kampf gegen Kohleabbau im Rheinischen Revier

Internationaler Protest für den Stopp des Tagebaus Garzweiler II: Alexandra Korolewa (Ecodefense) und David Dresen (Alle Dörfer bleiben).

Klimaschädlich, sozial spaltend und energiewirtschaftlich unnötig: Trotzdem will RWE weiter Dörfer für Braunkohle abbaggern. Betroffene wehren sich.

Barbara Oberherr will ihr Dorf Keyenberg retten. Es liegt am Rand des Tagebaus Garzweiler II im Rheinland. Wie die benachbarten Dörfer Berverath, Kuckum, Ober- und Unterwestrich und Lützerath soll Keyenberg abgebaggert werden ‒ bereits 2023.

Barbara ist aktiv in der Solidargemeinschaft „Menschenrecht statt Bergrecht“, die mit juristischen Mitteln gegen die Enteignungen für den Tagebau vorgeht. Wie andere Mitglieder der Solidargemeinschaft arbeitet auch Barbara mit dem Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre zusammen. Weiterlesen

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RWE AG Uniper SE Klima schützen – Kohle stoppen Kohleausstieg

Steinkohle aus dem Kuzbass: Repression und Umweltzerstörung stoppen!

Alexandra Korolewa hat sich in Russland jahrzehntelang für Umweltschutz und Menschenrechte engagiert. Mit ihrer Nichtregierungsorganisation Ecodefense verhinderte sie den Bau des Atomkraftwerks Kaliningrad und setzte sich für die indigene Minderheit der Schor*innen im sibirischen Kohleabbaugebiet des Kuzbass ein. „Die Menschen können nicht mehr nutzen, was die Natur ihnen gibt“, sagt Alexandra. „Wasser und Luft sind mit Kohlenstaub verschmutzt, im Winter fällt schwarzer Schnee, landwirtschaftliche Flächen werden durch den Kohleabbau unwiederbringlich zerstört.“

Ecodefense ist eine der ältesten Umweltorganisation Russlands ‒ und erfolgreich. 2019 gelang es ihr erstmals, eine neue Kohlemine in der sibirischen Region Kuzbass auf rechtlichem Wege zu verhindern. Danach erhöhte sich der Druck aus Wirtschaft und Politik, gegen Ecodefense vorzugehen. Weiterlesen

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RWE AG Klima schützen – Kohle stoppen

Solidarität mit Alexandra Korolewa und Ecodefense

Kritische Aktionär*innen kooperieren mit Alexandra Korolewa und russischer Umweltorganisation Ecodefense bereits seit 2019

Gemeinsamer Protest gegen Kohleabbau: Im Juni 2020 sprach Alexandra Korolewa bei einer Protestkundgebung des Dachverbands vor der Zentrale des RWE-Konzerns in Essen (Foto links).

„Hände weg von Ecodefense!“: Anlässlich des Petersberger Dialogs im Juli 2019 wandte sich der Dachverband mit einem Bündnis von Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen gegen die Einstufung der russischen Umweltorganisation als „ausländischer Agent“.

Das Video „Wegen Umweltschutz musste sie ins Asyl“ zeigt den Widerstand von Alexandra Korolewa und der russischen Umweltorganisation Ecodefense gegen Atomkraft und Umweltzerstörung.

Aus dem Asyl in Deutschland setzt sich Alexandra Korolewa für Klimaschutz und Kohleausstieg ein. Weiterlesen

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