Der Dachverband der Kritischen Aktionär:innen unterstützt
folgenden offenen Brief an Hannes Friederichsen, Leiter des Geschäftsbereichs
Conveyor Belt Group der ContiTech AG, Tochtergesellschaft der Continental AG:
Sehr geehrter Herr Friederichsen,
ich schreibe Ihnen im Namen der unten genannten
Organisationen sowie meines Vereins Freiheit für die Westsahara e.V., um Sie
aufzufordern, das Auslaufen des Wartungsvertrags Ihrer Firma mit der
staatlichen marokkanischen Phosphatgesellschaft Office Chérifien des Phosphates
(OCP Group) zum 20.06.2020 zum Anlass zu nehmen, Ihre Geschäftstätigkeiten auf
Marokko selbst zu beschränken und das Gebiet der besetzten Westsahara
auszuschließen.
Wir appellieren an Sie, keine Verträge über zukünftige Wartungsarbeiten des Förderbandes, mit dem die OCP Group Phosphatgestein aus der Bou Craa-Mine bis zur Küste befördert, abzuschließen. Weiterlesen
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Offener Brief von mehr als 32 Organisationen: Rüstungsexportmoratorium muss ausgeweitet werden
24 Millionen Jemenit*innen leiden seit 5 Jahren
Am
31.03.2020 endet das Rüstungsexportmoratorium gegen Saudi-Arabien. Deswegen
fordern 32 deutsche und internationale Organisationen erneut einen umfassenden Rüstungsexportstopp
für alle Länder der von Saudi-Arabien geführten Militärkoalition im Jemen-Krieg.
Jetzt, da die Bundesregierung erneut über das Moratorium entscheidet und die
Lage im Jemen weiter verheerend ist, wenden sich die Organisationen in einem
offenen Brief an die Mitglieder des Bundessicherheitsrates und appellieren an
sie, konsequent zu handeln:
„Es braucht ein umfassendes, rechtlich
verbindliches und zeitlich nicht befristetes Rüstungsexportverbot für alle
Mitglieder der von Saudi-Arabien geführten Militärkoalition, solange diese am
bewaffneten Konflikt beteiligt sind oder die Gefahr besteht, dass auch deutsche
Rüstungsgüter zu Menschen- und Völkerrechtsverletzungen im Jemen
beitragen“, heißt es in dem offenen Brief. Weiterlesen
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Knapp 30 Entwicklungs- und Menschenrechtsorganisationen aus ganz Europa fordern Transparenz in der Frage, welche Unternehmen unter die EU-Verordnung zu den Konfliktmineralien Zinn, Wolfram, Tantal und Gold fallen
Am Donnerstag will der Bundestag das Durchführungsgesetz zur
EU-Konfliktmineralien-Verordnung verabschieden. Die 2017 von der EU
beschlossene Verordnung ist ein erster entscheidender Schritt zur
Förderung von gerechten und konfliktfreien Lieferketten. Ab nächstem
Jahr soll die Verordnung zur verantwortungsvollen Beschaffung von Zinn,
Wolfram, Tantal und Gold (3TG) aus Konfliktregionen, in denen schwere
Menschenrechtsverletzungen drohen, auch in Deutschland in Kraft treten.
Nun sorgt jedoch der Gesetzentwurf zur Umsetzung für massive Kritik aus
Entwicklungs- und Menschenrechtsorganisationen: Klar ist, dass nur
Unternehmen ab einer bestimmten Menge importierter Konfliktmineralien
unter die Verordnung fallen. Weiterlesen
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Sehr geehrte Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats, sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,
mein
Name ist Ulf Georgiew, und ich spreche hier für den Dachverband der Kritischen
Aktionärinnen und Aktionäre.
Ich
beginn meine Ausführung zum heutigen Tagesordnungspunkt 3, Entlastung des
Vorstands der Aurubis AG.
Seit
mehreren Jahren spreche ich nun schon auf der jährlichen Hauptversammlung der
Aurubis AG zu den fehlenden Informationen des Unternehmens zu Risiken für die Bevölkerung
auf Grund der Verarbeitung von hochkonzentrierten arsenhaltigen Kupferkonzentraten.
Auch
seit Jahren befrage ich den jeweiligen Vorstandsvorsitzenden der Aurubis zu den
Mengen und Eigenschaften der arsenhaltigen Kupferkonzentrate, die verarbeitet
werden.
Meine
sehr geehrten Aktionärinnen und Aktionäre, wer von Ihnen bei diesen Hauptversammlungen
dabei war, hat keine Antworten vom Vorstand gehört, weil die Fragen nicht
beantwortet worden sind. Weiterlesen
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mein
Name ist Christian Wimberger, ich spreche für die Christliche Initiative Romero
und für den Dachverband Kritische Aktionäre.
Aurubis
bezieht den Großteil seines Kupferkonzentrats aus Peru, Bulgarien, Chile und
Brasilien.[1]
Das Unternehmen legt zwar die Herkunftsländer, nicht aber die konkreten Lieferanten
offen. Aurubis zieht sich dabei immer wieder auf „Wettbewerbs- und
Vertragsgründe“ zurück. Man kann hier aber zumindest vermuten, dass es auch
darum geht, Missstände bei den Lieferanten zu verbergen. Aufgrund dieser
Intransparenz hat die Öffentlichkeit kaum eine Möglichkeit herauszufinden, ob
die Lieferanten von Aurubis die Menschenrechte einhalten oder nicht.
Werden Sie in Zukunft, auch im Zuge
des Nationalen Aktionsplans Wirtschaft und Menschenrechte, für mehr Transparenz
über Ihre Lieferketten sorgen?Weiterlesen
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„Aurubis am Scheideweg“: Protest vor der Aurubis-Hauptversammlung am 27.02.2020 in Hamburg
Christliche Initiative Romero und Dachverband verlangen von Europas größtem Kupferproduzenten mehr Transparenz
Köln/Münster – Die Aurubis AG unternimmt keine ausreichenden Anstrengungen zur Einhaltung von Menschenrechten und Umweltstandards in der Lieferkette. Der Konzern wird den Anforderungen an menschenrechtliche Sorgfaltspflichten, welche die Bundesregierung im Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) formuliert, nicht gerecht. Dieses Fazit ziehen die Christliche Initiative Romero (CIR) und der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. Deshalb soll der Vorstand der Aurubis AG auf der Hauptversammlung am 27. Februar in Hamburg nicht entlastet werden.
Intransparenz bei Lieferanten aus Chile, Peru und Brasilien
Europas größter
Kupferproduzent Aurubis bezieht den Großteil seines Kupferkonzentrats aus
Ländern wie Chile, Peru und Brasilien. Weiterlesen
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Protest vor der Metro-Hauptversammlung: Ralph Sartor (rechts) und Matthias Rodehacke
Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, sehr geehrter Vorstand und Aufsichtsrat,
Mein Name ist Ralph Sartor. Ich spreche hier als Bevollmächtigter des Einzelaktionärs Matthias Rodehacke und mit übertragenen Stimmrechten des Dachverbandes Kritische Aktionäre.
Ich beantrage, dem Vorstand keine Entlastung zu erteilen. Der Vorstand verstößt gegen Unternehmensrichtlinien (Code of Conduct) und schadet dem Image des Unternehmens (Reputationsrisiko).
Die Metro AG stellt nachhaltiges Wirtschaften in den Vordergrund ihres geschäftlichen Handelns. Ökonomische, ökologische und soziale Standards sind ihr wichtig. Diese Grundsätze wurden im vergangenen Geschäftsjahr nicht eingehalten. Gravierende tierschutzrechtliche Anforderungen wurden missachtet, was zu einer rechtlichen Auseinandersetzung mit Aufsichtsbehörden geführt hat und das Image des Unternehmens beschädigt.
Kritische Aktionär*innen auf der Aurubis-Hauptversammlung 2019
Gegenanträge
zur Hauptversammlung der Aurubis AG am 27. Februar 2020
TOP
3: Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das
Geschäftsjahr 2018/2019
Den Mitgliedern des Vorstands wird die Entlastung verweigert.
Begründung: Die Aurubis AG unternimmt keine ausreichenden Anstrengungen zur Einhaltung von Menschenrechten und Umweltstandards in der Lieferkette. Der Konzern wird den Anforderungen an menschenrechtliche Sorgfaltspflichten, welche die Bundesregierung im Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) formuliert, nicht gerecht.
Intransparenz bei Lieferanten aus Chile, Peru und Brasilien
Aurubis bezieht den Großteil seines Kupferkonzentrats aus Ländern wie Chile, Peru und Brasilien. Aus Peru stammen zum Beispiel etwa 25 Prozent des nach Deutschland importierten Kupfers (Erze und ihre Konzentrate).
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