Zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung des Vorstands für das Geschäftsjahr
2018
Der
Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den
Mitgliedern des Vorstands die Entlastung zu verweigern.
Begründung:
Der Vorstand
der Adidas AG kommt nicht hinreichend seiner Verantwortung nach, menschenrechtliche
Sorgfaltspflichten einzuhalten. Die bisherigen Maßnahmen seitens der Adidas AG reichen
nicht aus, um menschenwürdige Löhne zu schaffen.
Keine faire Entlohnung in der
Wertschöpfungskette
Die
Verfehlung der von der Adidas AG selbst gesteckten Ziele, den Beschäftigten in
der adidas-Wertschöpfungskette eine faire Entlohnung zu zahlen, wird an den
Beispielländern Kambodscha und Indonesien deutlich.
Beispiel Kambodscha
Aus
Kambodscha stammen fast 25 Prozent der Bekleidung, die Adidas herstellen lässt. Weiterlesen
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als Aktionär der Renk Aktiengesellschaft stelle ich den folgenden Gegenantrag zu Punkt 3 der Tagesordnung:
Die Mitglieder des Vorstandes werden nicht entlastet.
Begründung:
Die Firma Renk erzielt einen erheblichen Teil ihres Umsatzes mit der Produktion von Gütern, die militärischen Zwecken dienen. Dabei handelt es sich überwiegend nicht um Dual-Use-Produkte, die zivil und militärische genutzt werden können, sondern um Bauteile die speziell für den Einsatz in Waffensystemen entwickelt wurden und einen integralen Bestandteil dieser Waffensysteme darstellt. Die Produktion von Gütern darf aber nicht ausschließlich unter wirtschaftlichen Kriterien erfolgen, sondern muss sich auch ethischen Fragestellungen unterziehen. Dabei ist zu prüfen, ob diese Güter nützlich sind, also dem Gemeinwohl, dem Frieden oder der Umwelt dienen, oder ob sie schädlich sind. Weiterlesen
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Zu
Tagesordnungspunkt 3: Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats
Der
Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, die
Mitglieder des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2018 nicht zu entlasten.
Begründung:
Der
Aufsichtsrat hat seine Aufgabe als Kontrollorgan des Vorstands nur unzureichend
ausgeübt. Die bisherigen Maßnahmen der BASF reichen nicht aus, einen wirksamen
Beitrag zum Erreichen der Ziele der UN-Nachhaltigkeitsagenda 2030, des UN
Global Compact und des Nationalen Aktionsplans Wirtschaft und Menschenrechte
der deutschen Bundesregierung zu leisten, zu denen sich die BASF bekannt hat.
Intransparenz bei menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten
Um seinen menschenrechtlichen
Sorgfaltspflichten in Bezug auf die eigenen Lieferketten nachzukommen, hat BASF
2018 insgesamt 546 Audits bei Zulieferern durch einen externen Dienstleister
durchführen lassen. Weiterlesen
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A320neo der Lufthansa. Foto: Anna Zvereva, CC BY-SA 2.0
Zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2018
Der Dachverband
der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Mitgliedern des
Vorstands die Entlastung zu verweigern.
Begründung:
Der
Vorstand der Lufthansa AG kommt nicht hinreichend seiner Verantwortung nach,
wirksamere Maßnahmen für den Klimaschutz umzusetzen. Die bisherigen Maßnahmen
reichen nicht aus, um einen angemessenen Beitrag zum Erreichen der Ziele des
Pariser Klimaschutzabkommens und der UN-Nachhaltigkeitsagenda 2030 zu leisten,
zu denen sich die Lufthansa AG bekannt hat.
In 2018 verzeichnete
die Lufthansa AG einen CO2-Emissionsanstieg um 7 Prozent von 30,4
Mio. Weiterlesen
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Zu
Tagesordnungspunkt 2: Verwendung des Bilanzgewinns
Der Bilanzgewinn der RWE AG für das Geschäftsjahr 2018
von 430.381.241,84 Euro ist wie folgt zu verwenden: Ausschüttung einer
Dividende von 0,35 Euro je dividendenberechtigter Stückaktie = 215.160.924,65
Euro. Der übrige Betrag von 215.160.924,65 Euro soll zur Erhöhung der
Rückstellungen für die Beseitigung externer Kosten für Gesundheitsschäden
verwendet werden.
Begründung:
RWE
muss die Rückstellungen für die Beseitigung der Schäden der Braunkohletagebaue
und für die anteilige Übernahme von Gesundheitskosten, die durch die
Kohlewirtschaft entstehen, erhöhen. Die Klima-Allianz Deutschland hatte bereits
2016 zusammen mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in
einer Studie darauf hingewiesen, dass die finanziellen Mittel zur Beseitigung
der Schäden der Braunkohletagebaue bei RWE nicht ausreichend gesichert sind. Weiterlesen
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Am 03.05. hält die RWE AG in der Grugahalle in Essen ihre Hauptversammlung ab. Wir wollen die Aufmerksamkeit nutzen, die an diesem Tag auf dem Ort und dem Konzern liegt und unseren Protest sowohl auf die Hauptversammlung als auch auf die Straße tragen – es gibt vielfältigen Protest in der ganzen Stadt: #irRWEgestoppen
Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre organisiert neben kritischen Redebeiträgen auf der Hauptversammlung vormittags von 08:30 Uhr – 11:00 Uhr eine Demonstration vor der Grugahalle. In der Kritik geht es einerseits um die klima- und gesundheitsschädlichen Auswirkungen der Aktivitäten des RWE-Konzerns in den Bereichen Kohle- und Atomenergie. Weiterlesen
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Am Vorabend der Bayer-Hauptversammlung in Bonn werden auf unserem Podium internationale Kritiker*innen des Bayer-Konzerns darlegen, was seit der Übernahme von Monsanto passiert ist und wo heute Widerstand geleistet werden muss. Neben aktuellen Entwicklungen wie den Glyphosat-Prozessen in den USA werden wir ein besonderes Augenmerk auf die Geschäftspraktiken von Bayer in Ländern des globalen Südens legen. Dazu werden wir Ergebnisse aus der neuen Broschüre „Advancing Together? Ein Jahr Bayer-Monsanto“* vorstellen, die am selben Tag erscheint.
Zu Beginn zeigen wir den Film „Toxic Business“** (25 Minuten), der am Beispiel von Kenia die Problematik vom Einsatz giftiger Pestizide in Ländern des globalen Südens anschaulich darstellt. Weiterlesen
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Diskussionsveranstaltung am 2. Mai 2019 um 19 Uhr in der VHS Heidelberg
2012 streikten über 3.000 südafrikanische Minenarbeiter in Marikana. Die Minenbetreibergesellschaft Lonmin verweigerte seit Jahre die Einhaltung des verbindlichen Sozialplans. Doch der Streik wurde von der Polizei brutal beendet, dabei starben 34 Arbeiter im Kugelhagel. BASF kauft das in Marikana gewonnene Platin zu einem großen Teil auf, um es für Katalysatoren zu nutzen, lehnt jedoch die Verantwortung für den Streik und seine Folgen ab, obwohl ihr die Situation der Arbeiter durchaus bewusst war – nur so konnte das Platin überhaupt so günstig sein.
Seit Jahren kommt der anglikanische Bischof Jo Seoka auf Einladung der Kirchlichen Arbeitsstelle Südliches Afrika und des Dachverbands Kritischer AktionärInnen zur BASF-Hauptversammlung nach Mannheim. Weiterlesen
Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.kritischeaktionaere.de/basf/afrikanische-rohstoffe-fuer-deutschland-lieferkettenverantwortung-am-beispiel-basf/
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