Dachverband fordert Rücktritt von RWE-Chef Schmitz und Halbierung der Dividende
Kundgebung „irRWEge stoppen“ vor Grugahalle am 3. Mai um 8.30 Uhr
Köln/Erkelenz. Der Dachverband der
Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre und die Initiative „Alle Dörfer bleiben!“
werfen der RWE AG vor, den Kohleausstieg zu behindern und eine möglichst hohe
Entschädigung für den Konzern herausholen zu wollen. Es ist möglich, sowohl den
Hambacher Wald zu retten als auch die Dörfer an den Tagebauen Garzweiler und
Hambach zu erhalten. Vor Beginn der Hauptversammlung des Energiekonzerns am 3.
Mai in Essen veranstaltet ein breites Bündnis von Umwelt- und
Menschenrechtsorganisationen unter dem Motto „irRWEge stoppen – für
Klimagerechtigkeit kämpfen!“Weiterlesen
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Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Vorstand und Aufsichtsrat,
mein Name ist Sabina Rothe, ich spreche für den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre und vertrete die uns übertragenen Stimmrechte. Wir setzen uns für den Schutz der Umwelt und die Achtung der Menschenrechte ein.
Die Zukunft von Innogy scheint beschlossene Sache zu sein, solange die EU-Kommission nichts einzuwenden hat. Ich möchte hier trotzdem ein paar Kritikpunkte aus unserer Sicht in Bezug auf das Geschäftsjahr 2018 nennen und begründen, warum wir auch dieses Jahr den Vorstand nicht entlasten werden.
Auch im letzten Jahr hat Innogy aus unserer Sicht nur unzureichend zum Erreichen der nationalen und internationalen Klimaschutzziele wie dem Pariser Klimaschutzabkommen und den UN-Nachhaltigkeitszielen, den SGDs, beigetragen, zu denen Sie sich bekennen. Weiterlesen
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mein Name ist Christian Russau, ich bin von der Initiative GegenStrömung und vom Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre.
Gehen wir gleich in medias res. Im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais ist am 25. Januar dieses Jahres in der Nähe der Kleinstadt Brumadinho, rund 25 Kilometer südwestlich des Landeshauptstadt Belo Horizonte, ein Damm eines Rückhaltebeckens für die Erzschlammreste der Mine Córrego do Feijão gebrochen. Rund 300 Menschen starben, so genau weiß das niemand bis heute, denn noch immer werden Menschen vermisst. Die Betreiberfirma von Mine und Rückhaltebecken, die brasilianische Bergbaufirma Vale, erklärte, in dem gebrochenen Becken hätten sich 11,7 Millionen Kubikmeter Erzschlammreste befunden. Weiterlesen
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Zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung der Mitglieder des
Vorstands
Der
Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den
Mitgliedern des Vorstands die Entlastung zu verweigern.
Begründung:
Der
Vorstand der Deutschen Post AG kommt nicht hinreichend seiner Verantwortung
nach, wirksame Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels im Sinne des Pariser
Klimaschutzabkommens umzusetzen.
Netto-CO2-Anstieg 2018: Unzureichende
Maßnahmen zur CO₂-Effizienzsteigerung
In
2018 verzeichnete die Deutsche Post AG einen CO₂-Emissionsanstieg um 2,1
Prozent von 28,86 Mio. Tonnen auf 29,48 Mio. Tonnen. Im Bericht zur
Unternehmensverantwortung 2018 wird dieser Anstieg als Erfolg dargestellt. Das
selbstgesteckte CO₂-Effizienzziel, den unternehmensintern entwickelten
CO₂-Effizienz-Index (CEX) um einen Prozentpunkt im Vergleich zum letzten Jahr
zu verbessern, sei erreicht worden. Weiterlesen
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Zu Tagesordnungspunkt 3: Entlastung des Vorstands
für das Geschäftsjahr 2018
Der Dachverband
der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre beantragt, den Mitgliedern des
Vorstands die Entlastung zu verweigern.
Begründung:
Der
Vorstand der E.ON SE wird seiner Verantwortung für den Atomausstieg nicht
gerecht.
Die einzige Urananreicherungsanlage
in Deutschland steht in Gronau. Es ist die Fabrik von Urenco und ist vom deutschen
Atomausstieg ausgenommen. Urenco versorgt als zweitgrößter Urananreicherer weltweit
Atomkraftwerke. E.ON ist immer noch neben RWE deutscher Anteilseigner – obwohl
der Konzern eine Umstrukturierung beschlossen hat und „offiziell“ nichts mehr
mit der Atomkraft zu tun haben will.
Urenco wird seit
einiger Zeit immer mehr zur „nuklearen Waffenschmiede“. Weiterlesen
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Gegenantrag zu TOP 3, Beschlussfassung über die Entlastung der
Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2018
Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre e.V. beantragt,
den Mitgliedern des Vorstands die Entlastung zu verweigern.
Begründung:
Der Diesel-Abgasskandal ist für die Volkswagen AG noch lange nicht ausgestanden.
Noch immer werden vom Konzern und seinem Vorstand nur bereits nachgewiesene
Vergehen eingestanden. Eine vollständige und lückenlose Aufklärung aller
Missstände und Vergehen lässt weiter auf sich warten.
Noch immer gedenkt Volkswagen in Europa nicht, die vom Konzern verkauften
Dieselfahrzeuge so nachzurüsten, dass diese ihre gesetzlichen
Stickoxidgrenzwerte auch beim Betrieb auf der Straße einhalten. Und auch die
vom Konzernvorstand versprochenen, so genannten „freiwilligen“ Softwareupdates
liefen im Geschäftsjahr 2018 mehr als schleppend. Weiterlesen
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• Neue Kohle-Regeln: Mehr Klimaschutz möglich und nötig • Staudamm-Desaster in Kolumbien Beleg für mangelnde ESG-Prüfungen • Zuvor scharf kritisiertes Projekt verursacht „größten Einzelschaden“
Auf der morgigen Hauptversammlung des Rückversicherers Munich Re konfrontieren Vertreter*innen der NGOs urgewald, Dachverband der Kritischen Aktionär*innen und Ökumenisches Büro für Frieden und Gerechtigkeit das Management mit den Folgen seiner Geschäfte.
Trotz
massiver Kritik von Umwelt- und Menschenrechtsgruppen hatte der Konzern
einen Teil der Rückversicherung für den Staudamm Hidroituango im Norden
Kolumbiens übernommen – nach Fertigstellung soll er der größte Staudamm
des Landes sein. Ende April 2018 wurde durch einen Erdrutsch einer der
Entlastungstunnel an der Staumauer verstopft und am Folgetag durch den
Druck des sich aufstauenden Wassers wieder frei gespült. Weiterlesen
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mein Name ist Alan Tygel und ich komme aus Brasilien. Ich bin von der brasilianischen Kampagne gegen Agrargifte und für das Leben.
In Brasilien hören wir
seit vielen Jahren “Wenn es Bayer ist, dann ist es gut”. Dieser berühmte
Werbespruch hat aber einen absichtlichen Geburtsfehler. Denn ausgelassen wurde
die sich aufdrängende Frage: Wenn es Bayer ist, dann ist es gut für wen?
Bayer besitzt in Brasilien die Lizenz für 109 Agrargifte, die auf Basis von 50 verschiedenen Wirkstoffen produziert werden. Von diesen sind 50 Prozent hochtoxisch oder sehr toxisch für die menschliche Gesundheit und 53 Prozent sind hochgefährlich oder sehr gefährlich für die Umwelt. Weiterlesen
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